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Archiv für Juni, 2008

Morio-Muskat

Montag, 23. Juni 2008

Morio-Muskat ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine neuere Züchtung in Deutschland. Morio-Muskat wurde vom Züchter als eine Kreuzung von Silvaner und Weißem Burgunder angegeben. Es wird jedoch vermutet, das diese Rebsorte auch durch die Beteiligung von Muskateller entstand. Benannt ist sie nach ihrem Züchter Peter Morio. Der Sortenschutz für Morio-Muskat gilt seit 1956. Ihr Anbau ist jedoch nicht mehr sehr verbreitet. Dies liegt an der etwas fragwürdigen Qualität der Weine, die mit der Rebsorte Morio-Muskat erzeugt werden. Sie haben meist Noten von Muskat. Die Rebsorte ist jedoch sehr ertragreich.

Horst Sauer Escherndorfer Lump Riesling Kabinett trocken

Sonntag, 22. Juni 2008

Horst Sauer ist vor einigen Jahren von mehreren Seiten immer wieder groß gelobt worden. Kürzlich sah ich den Escherndorfer Lump Riesling Kabinett trocken 2007 von dem VDP-Winzer aus Franken in einem Laden und dachte mir, dass ich diesen Wein mal probieren müsse. Die Lage Escherndorfer Lump ist ja auch recht bekannt für guten Wein, wenn auch günstige Rieslinge von einer Winzergenossenschaft im Handel sind. Hier steht jedoch der von Horst Sauer an. [mehr...]

Liebfraumilch

Freitag, 20. Juni 2008

Liebfraumilch oder auch Liebfrauenmilch ist eine in Großbritannien und den USA gebräuchliche Bezeichnung für eine bestimmte weiße Weinart aus Deutschland. Diese Weine kommen aus den Anbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Nahe und Rheingau (seit 1971 im deutschen Weingesetz festgeschrieben). Liebfraumilch hat einen hohen Restzuckeranteil und ist lieblich bis süß. Ein Liebfraumilch-Wein muss mindestens den Anforderungen eines Qualitätsweins entsprechen. Die Weine werden aus den Rebsorten Müller-Thurgau, Kerner, Silvaner und Riesling. Sie dürfen jedoch keine Rebsortenangabe enthalten. In Deutschland sind Liebfraumilch-Weine kaum im Handel. Diese Weinart ist auch bei den deutschen Weintrinkern wenig begehrt. Der Ursprung der Liebfraumilch ist in der Lage “Liebfrauenstift Kirchenstück” zu finden, in der Riesling angebaut wird. Diese 13 ha große Lage in mitten der Stadt Worms ist als Erste Lage gekennzeichnet, kann also Erste Gewächse hervorbringen.

Karlsmühle Lorenzhöfer Mäuerchen Riesling Kabinett

Donnerstag, 19. Juni 2008

Die Karlsmühle, aus der dieser Wein kommt, liegt an der Ruwer. Seit Ende der 1970er Jahre führt Peter Geiben das Weingut mit den Namen Karlsmühle. Der Riesling, der nun zur Verkostung steht, kommt aus der Lage Lorenzhöfer Mäuerchen. Diese liegt rechts von der Mosel auf der linken Seite von der sehr bekannten Lage Kaseler Nies’chen. Der Riesling Lorenzhöfer Mäuerchen hat einen schönen frisch-fruchtigen Geruch. Am Gaumen zeigt sich Annanas mit Lychie. Das Zuckerschwänschen lässt einen gespannt sein auf viele hervorragende restsüße Rieslinge von der Ruwer. Das Lorenzhöfer Mäuerchen von der Karlsmühle ist mit seine 9% Alkohol erfreulicher Weise ein typischer Kabinett, wie er aus dem Anbaugebiet Mosel kommt. Hervorragender Wein mit hohem Spaßfaktor! [mehr...]

Probenglas

Mittwoch, 18. Juni 2008

An Gläser für Weinproben werden ganz unterschiedliche Anforderungen gestellt. Zum einen sollen sie nicht zu groß sein. Bei großen Probengläsern sieht ein Probeschluck meist mickrig aus. Gerade einige Weinläden, in denen man probieren kann, wollen ihn auch klein halten, damit die Kunden nicht trinken, sondern lediglich probieren. Zugleich soll das Glas aber auch den Geruch und Geschmack entfalten. Dies geht mit kleinen Gläsern schlecht. Daher sind sie auf professionellen Verkostungen meist etwas größer. Hierbei tritt jedoch das Problem auf, das für bestimmte Rebsorten oder Weintypen unterschiedliche Weingläser empfehlenswert sind. Daher müssen die hier eingesetzten Probengläser eine Allrounderfunktion erfüllen. Das finden des perfekten Probenglases ist nicht sehr einfach. Jedoch bietet fast jeder namenhafte Weinglashersteller ein Glas an, dass häufig bei verschiedenen Weinen gut eingesetzt werden kann.

Glycerin-Skandal kommt in Deutschland an

Dienstag, 17. Juni 2008

Nach dem Weinskandal in Italien werden jetzt auch Ermittlungen in Deutschland bekannt. Das Landesuntersuchungsamt in Koblenz teilte mit, dass Grundwein zu Sektherstellung aus Italien und Spanien mit Glycerin versetzt worden sei. Schon Anfang 2007 seien deswegen fast drei Millionen Liter Wein und Sekt in Rheinland-Pfalz sichergestellt worden. Bei Routinekontrollen in Rheinland-Pfalz seien die Belastungen aufgefallen. Bei einer Sektkellerei im Raum Trier sind nach diesen Mitteilungen sogar 1,7 Mio. Liter beschlagnamt worden. In den Handel soll aber nichts gekommen sein. Bisher vermuten die Kontolleure, dass das Glycerin in Spanien in den Grundwein gelangte. Dieser sei dann mit dem unbelasteten Wein aus Italien gemischt worden. Das Ziel sei gewesen, einen billigen und vollmundigen Sekt zu erzeugen.

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