Chianti Classico 2009
Es gibt noch eine Kleinigkeit nachzuholen. Es handelt sich um eine umfangreiche Verkostung des noch aktuellen Jahrgangs Chianti Classico 2009. Zum Einstieg der Verkostung haben wir uns mit dem vorherigen Jahrgang 2008 beschäftigt. Dies galt auch etwas zur Einstimmung, zur Selbsteichung und -kontrolle. Leichte Korrekturen gegenüber der Verkostung im Jahr 2010 sind somit angebracht. Das ist nicht ungewöhnlich, so verändert sich der Wein in der Flasche (teilweise waren es zuvor auch Fassproben), man hat Tagesformen und einige Chianti Classico waren im vergangenen Jahr noch Fassproben. 2008 und 2009 gelten in der Toskana als sehr gut; so auch beim Chianti Classico.Weiterlesen »Chianti Classico 2009
Seit einigen Jahren hat sich der Rotwein Fabelhaft von Niepoort einen sicheren Rang in den Regalen deutscher Weinfachhändler erarbeitet. Er kann durchaus – mal Mateus Rose mit seinen weltweit 50 Millionen Flaschen pro Jahr ausgeklammert – als bekanntester Wein aus Portugal auf dem deutschen Markt gelten. Das führt zu einem jährlichen Absatz von 400.000 Flaschen in Deutschland. Die Zeitschrift Weinwirtschaft hat den Jahrgang 2009 zurecht zum „Wein des Jahres 2011“ gekürt. Jedenfalls zeigt der Fabelhaft beständig, dass Portugal neben Portwein und Vinho Verde hervorragende und eigenständige trockene Rotweine aus dem Douro-Tal hervorbringen kann.
Der Knall der Silvesterkorken ist verklungen. Bei der eintretenden Stille kann man sich über die Entwicklung auf dem Sektmarkt einmal etwas Gedanken machen. Und zwar stellt eine aktuelle Untersuchung der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) fest, dass inzwischen mehr als jede zweite Flasche Sekt über Aktionen verkauft wird (50,7%). Vor acht Jahren war es lediglich jede dritte Flasche (2003: 32,8%). Zudem kann man beobachten, dass der Abstand zwischen Aktions- und Normalpreisen deutlich zunimmt. Bei einigen Sorten von deutschem Markensekt liegt dieser Preisabstand nicht selten bei über 30%. Bei solch einem Abstand besteht nach Ansicht einiger Beobachter die Gefahr, dass der Normalpreis nicht mehr so leicht vom Endverbraucher akzeptiert wird.