Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Weinimporte: Mehr Menge, billigere Weine und Italien legt weiter zu

Samstag, 20. März 2010

Am Vorabend der Weinfachmesse ProWein präsentiert das Statistische Bundesamt die Daten der Weinimporte und -exporte aus dem vergangenen Jahr. Danach wurden 2009 rund 1,3 Milliarden Liter Wein im Wert von 1,5 Milliarden Euro eingeführt. Das ist ein Zuwachs in der Menge um 1,3% und eine Verringerung im Wert um 5,2%. Italien konnte weiter zulegen: 39,6% der in Deutschland importierten Weine stammen aus Italien. Das sind 517 Millionen Liter im Jahr, die für 550 Millionen Euro importiert werden. Auf zweitem Platz liegt Frankreich das vor allem im Wert, aber auch in der Menge deutlich verloren hat. Die weiter Reihenfolge ist wie gehabt: Spanien, Südafrika, Chile, USA und Australien. Bei den Weinexporten aus Deutschland gab es gegenüber 2008 Verluste in der Menge und im Wert.

Themenschwerpunkt Benvenuto Brunello

Samstag, 13. März 2010

Themenschwerpunkt Benvenuto BrunelloIn den folgenden Tagen werden wir viele Verkostungnotizen aus Montalcino veröffentlichen. Auf der Veranstaltung “Benvenuto Brunello” hatten wir die Möglichkeit einen großen Teil der aktuell veröffentlichten Jahrgänge des Rosso, Brunello und Riserva zu verkosten. Aber auch mit den nicht so bekannten Weinen Moscadello und Sant’Antimo haben wir uns beschäftigt. [mehr...]

Österreich: Weinexport legte 2009 zu

Freitag, 12. März 2010

Nach vorsichtigen Prognosen am Ende des vergangenen Jahres, die davon ausgingen, dass Österreich seinen Weinexport 2009 halten konnte, steht nun fest: Österreich hat zugelegt. So sitieg der Export gegenüber 2008 wertmäßig um 5,3% und mengenmäßig um 16%. Der Umsatz im Weinexport aus Österreich lag 2009 somit bei knapp 119 Mio. Euro. „Diese erfolgreiche Exportentwicklung des österreichischen Weins hält nun bereits seit 10 Jahren an und ist unter den europäischen Weinländern einzigartig.“ freut sich Willi Klinger, Geschäftsführer des Wein-Marketings in Österreich (ÖWM). [mehr...]

Anmeldung zu best of riesling 2010 startet

Samstag, 6. März 2010

best of riesling 2010Zum sechsten Mal startet nun der internationale Weinwettbewerb best of riesling. Bei der letzten Veranstaltung 2008 wurden mehr als 1.900 Rieslinge aus 10 Ländern zur Bewertung angestellt. Hierfür gibt es auch in diesem Jahr die Kategorien trocken, halbtrocken, fruchtig & süß und edelsüß. Zudem werden bei best of riesling 2010 Preise in den Sonderkategorien “Beste Riesling-Kollektion”, “Bester Riesling aus der Neuen Welt” und “Bester europäischer Riesling” (nicht aus Deutschland) verliehen. [mehr...]

Rebsorten im Chianti Classico

Sonntag, 28. Februar 2010

Rebsorten im Chianti Classico SangioveseFür den Chianti Classico können mehrere rote Rebsorten verwendet werden. Basis ist der Sangiovese, der mindestens 80% ausmachen muss. Das ist die typische Rebsorte in der Toskana. Einige Chianti Classico bestehen auch vollständig aus Sangiovese. Weitere verwendete Rebsorten sind die traditionellen Canaiolo und Colorino. Verstärkt seit den 70er Jahren sind auch die internationalen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot in der Toskana zu finden und werden auch für den Chianti Classico verwendet. Erstmals fanden diese internationalen Sorten nach der Reblauskrise am Ende des 19. Jahrhunderts in Italien Fuss. Die Super-Tuscans haben zum Anbau dieser Rebsorten erheblich beigetragen. Die weiße Rebsorte Trebbiano darf mit dem Jahrgang 2005 nicht mehr für den Chianti Classico verwendet werden.

Scheidung in der Toskana: Chianti Classico ohne Chianti

Freitag, 26. Februar 2010

Scheidung in der Toskana Chianti ClassicoAuf der Veranstaltung “Anteprima Chianti Classic Collection 2010″ wurde in der vergangenen Woche eine Scheidung in der Toskana angekündigt. Danach darf im Gebeit Chianti Classico DOCG kein als Chianti DOCG mehr angebaut werden. “Nach 78 Jahren konnten wir endlich eine Lösung finden, die eine effiziente Trennung zwischen Chianti Classico und Chianti vorsieht”, so Giuseppe Liberatore, Direktor des Consorzio del Chianti Classico. “Eine Tatsache die unzweifelhaft als historisch bezeichnet werden kann”. [mehr...]