Exkursion ins Weinland Sachsen
Montag, 16. Mai 2011
Wir haben uns wieder einmal ins Weinland Sachsen hineingewagt. Dies ist sicherlich eines der ungewöhnichsten der 13 deutschen Anbaugebiete für Wein. Abgesehen von drei oder vier nahmenhaften Weingütern mit etwas größerer Rebfläche und einer Genossenschaft werden fast alle Weine regional vermarktet. In Sachsen stehen sie sogar in Buchläden und Metzgereien im Regal. In Westdeutschland sind diese Weine selbst im gut-sortierten Fachhandel äußerst schwer zu finden. Neben der Hessischen Bergstraße und dem Mittelrein ist das Weinland Sachsen eines der kleinsten Anbaugebiete. [mehr...]

Der Sommer kündigt sich schon durch einige warme und intensive Sonnentage an. Und so fragen wir uns: Was können wir trinken? Wein kann man zur Schorle mit Mineralwasser verdünnen. Diese Verwässerung ist aber meistens ziemlich langweilig, da die Geschmacksintensität deutlich nachlässt. Da stießen wir auf den Portonoic oder Port-o-tonic. Das ist ein Longdrink aus weißem Portwein und Tonic Water.
Was derzeit in der Toskana passiert, ist ein globales Thema und zugleich ist die Auseinandersetzung stark italienisch geprägt. Da will man auf dem Weltmarkt erfolgreich sein und zugleich eigenständige Produkte erzeugen. Die Weinerzeugung hängt bekanntlich nicht nur mit den Böden/Flächen, den An- und Ausbaumethoden zusammen. Die verwendeten Rebsorten spielen eine große Rolle.
In den vergangenen Monaten etablierte sich das gehobene Saftsortiment in den Supermärkten. Da waren an vielen Stellen nicht nur Apfelsäfte aus einzelnen Sorten aufgetaucht. Auch beim Traubensaft gibt es zunehmend Erzeugnisse aus einer einzelnen Rebsorte. So ist beispielsweise beim Discounter Lidl der Deluxe Cabernet Sauvignon Traubensaft in das Regal gelangt. Mit dieser Gourmet-Linie versucht dieses Unternehmen besonders in der Vorweihnachtszeit nun schon im zweiten Jahr gehobenere Kunden zu erreichen und mit dem zeitweise lockerer sitzenden Geld Mehrumsatz zu generieren.
In den Zügen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn werden ab 1. Juni 2011 nur noch Weine aus deutschen Anbaugebieten angeboten. Daher sucht für die Weinkarte in der Bordgastronomie der DB Fernverkehr AG das Deutsche Weininstitut Weine und Sekte (Flaschengröße 0,25 l bzw. 0,2 l) in acht Kategorien. Dies sind jeweils drei rote und weiße Weine in den Bereichen Preiseinstieg, Standard und Top-Level. Zudem soll die Weinkarte der Deutschen Bahn mit zwei Sekten aus Deutschland in den Kategorien Preiseinstieg und Top ausgestattet werden. Ein Rosewein scheint nicht vorgesehen zu sein.
Schwerpunkt Beaujolais
Schwerpunkt Brunello 2006 
Schwerpunkt Riesling Großes Gewächs 2010
