Brunello di Montalcino Jahrgang 2005
Donnerstag, 18. März 2010
Endlich können unsere Verkostungsnotizen und Weinbewertungen des Brunello di Montalcino Jahrgang 2005 veröffentlicht werden. Diese entstanden bei der Veranstaltung Benvenuto Brunello in Montalcino, bei der ein großer Teil der dortigen Weinerzeuger ihre aktuellen Weine zur Probe stellten. Wie schon im Vorfeld vermutet, ist der Jahrgang 2005 nicht ganz einfach beim Brunello di Montalcino. Dies bestätigten einige Weine, die nicht ausgewogen waren, bei denen die Säure nicht in einem rechten Verhältnis stand (meist zu kräftig) . [mehr...]

Eine etwas ungewöhnliche Kategorie bei
Primitivo ist eine Rebsorte aus Apulien mit Potenzial. Sie wird im unteren Bereich des italienischen Stiefels – genannt Apulien – angebaut. Nun ist der Primitivo bei weitem kein alter Schuh. Vor allem der Primitivo di Manduria DOC nimmt für sich in Anspruch an der Spitze dieser Rebsorte mit Potenzial zu stehen. Mal schauen was der kann.
Im Folgenden sollen die als Selezione und Riserva bezeichneten Weine der Anteprima del Vino Nobile di Montepulciano 2010 beschrieben werden. Als Selezione werden bestimmte eigenständige Vino Nobile eines Erzeugers verstanden. Die Riservas haben hingegen einen längeren Fassausbau hinter sich und werden folglich erst ein Jahr später als die Vino Nobile vermarktet. Der aktuellste Jahrgan ist hierbei 2006, wobei auch hier noch einige Fassproben angestellt wurden (mit * gekennzeichnet).
Mitte Februar gab es in Montepulciano eine Verkostung der aktuell auf den Markt kommenden Vino Nobile aus 2007 und der Vino Nobile Riserva aus 2006. Dabei verantwortete das Consorzio del Vino Nobile di Montepulciano mit der Anteprima nicht nur eine gut organisierte Veranstaltung, sondern auch insgesamt ein erfreuliches Bild der Weine. Das Qualitätsstreben der Weinerzeuger in Montepulciano ist nicht zu übersehen. So wurde die Verkostung der Vino Nobile so organisiert, dass eine Blindverkostung sehr leicht möglich war, da die Weine mit Nummern verschlüsselt waren. Gerade auch die unbekannteren Erzeuger können häufig von solch einem Vorgehen profitieren.
Jetzt gibt es den fünften und letzten Teil der 
Appenzeller
