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Weinrallye #111 Wein und Geschichten: Agly Bio

Sonntag, 2. Juli 2017

domaine agly bioDiese Runde der Weinrallye mit dem Thema Weingeschichte(n) wurde von Anja Kircher ausgerufen (leider nicht mehr online). Wie man so häufig sagt, liegen die besten Geschichten auf der Straße. Und eine solche führt mich bei dieser Rallye auf der D117 durch das Agly-Tal zwischen Saint-Paul-de-Fenouillet und Perpignan. Das ist natürlich in Frankreich in der Weinregion Roussillon. Wie so häufig ist das Weintal nach einem Fluss benannt. Der Agly entspringt im Corbieres, schlängelt sich durch das östliche Ende der Pyrenäen um dann ins Mittelmeer zu münden.

Wie der Name des nun zu verkostenden Rotweins schon sagt, ist dieser auch als Bio zertifiziert. Ein großer Teil der Produktion von Biowein ist in Frankreich im Languedoc und in Roussillon beheimatet. Das ist nicht nur eine Frage von Überzeugungen. Der Weinbau für biologische Trauben ist fast nirgendwo auf der Erde so einfach wie in Südfrankreich. Hier bestehen dafür ideale klimatische Bedingungen.

agly bio vignerons catalansDas Agly-Tal ist von drei Gesteinsorten geprägt. Zum einen ist es bekannt für sehr reine Kreide. Diese wird noch immer in Steinbrüchen abgebaut. Zum zweiten gibt es hier Schiefer und Sandstein. Der Rotwein Agly Bio besteht aus den für das Roussillon typischen Rebesorten Syrah und Grenache. Er ist zudem als Reserve gekennzeichnet, was auf einen Holzausbau hinweisen müsste. Als 2016er kann der aber nicht sehr lange gewesen sein.

Ugly Bio oder Agly Bio?

Der Agly Bio stammt von den Vignerons Catalanes. Ich hatte schon einmal versucht einen Überblick über deren Sortiment zu gelangen. Das ist kaum möglich. Hier herrscht eine bunte Vielfallt und nicht mal deren Internetseite listet alle Weine auf. Die Genossenschaft Vignerons Catalanes wurde 1964 gegründet. Für meinen Geschmack sind die jetzt schon etwas groß geworden. Aber inzwischen gibt es gerade in Frankreich viele mengenmäßig große Erzeuger mit zum Teil hervorragenden Weinen in der Flasche.

agly bio roussillonDoch nun zu dem Wein selber. Der Agly Bio Reserve aus dem Jahr 2016 zeigt sich in einem leuchtenden Rubinrot mit violettem Rand im Glas. In der Nase sind Himbeeren mit Brombeeren. Etwas eingekocht wirkt Cassis im Hintergrund. Seine 14,5 % riecht man auch etwas. Am Gaumen wirkt dieser Rotwein aus dem Roussillon sehr schön rund und harmonisch mit dezenter Würze. Das Mundgefühl ist weich bei ausgewogener Frucht und Frische, die den Trinkfluss bringt. Der Nachhall ist mittellang. Bei einem Preis von unter 7 Euro bekommt man hier sehr viel Spaß ins Glas. Dieser Rotwein ist zudem noch vegan. Nicht dass ich dem irgendeine Bedeutung zukommen lassen würde. Aber manchen ist so etwas ja wichtig.

Agly Bio und Ugly Unbio – Wo ist die Geschichte?

Nun kann man sich zurecht fragen, wo hier die Geschichte für die Weinrallye ist. Mir geht es um Weinbaugeschichte. Vor 150 Jahren war fast alles in der Landwirschaft Bio. Das Aufkommen des Begriffs Naturwein in Deutschland vor ca. 100 Jahren verweist auf erstmals kritisch betrachtete Techniken im Wein. Man kann diese Technikkritik mit dem Ende der Belle Epoque zusammen treffen sehen. Der Untergang der Titanic spielt hier sicherlich auch eine Rolle. Es geht um das Ende einer zuvor nur positiv gedachten Naturbeherschung durch menschliche Technik.

Die Naturnachbildungen in den Stahlgerüsten der Belle Epoque verspachen eine wiederspruchsfreie gute Zukunft. Jedoch dauerte es Jahrzehnte bis sich der erste Bruch dieser Vorstellung in einen Gedanken von biologischer Erzeugung von Lebensmitteln und Wein übersetzte. Für Deutschland kann man hierfür die 1980er Jahre als bedeutend ansehen. Und heute? Das Segment Biowein wächst weiter. Man könnte dieses Wachstum interpolieren und für die nahe Zukunft voraussagen, dass es nur noch Biowein geben wird. Ich denke eher, dass dieser Bereich sich einem Zielwert nähert.

Schöne Fotos aus dem Agly-Tal gibt es übrigens in diesem Blog.

Domaine Agly Bio Reserve
Frankreich – Cotes du Roussillon Villages AOP
Inhalt: 0,75
Alkohol: 14,5 %
Jahrgang: 2016
Preis: 6,80 Euro
Verschluss: Presskorken
EAN 3233960056733

Weinrallye #110: Alain Geoffroy Chablis Premier Cru Beauroy

Freitag, 26. Mai 2017

alain geoffroy chablis premier cru beauroyDiese Weinrallye ist noch nicht zu Ende. Und da mich mein erster Kandidat aus Argentinien zwar satt aber nicht zufrieden gemacht hat, probiere ich es noch einmal mit einem Chardonnay aus dem Burgund. Also Kandidat Nummer zwei: Alain Geoffroy Chablis Premier Cru Beauroy. Das sind gleich zweimal Roy im Namen. Muss ja gut sein. Das dachte ich mir jedenfalls als ich diesen Wein kaufte. Das Weingut Alain Geoffroy ist seit 1850 in Familienhand und bewirtschaftet heute 45 Hektar. Aufsteigend ab einem Petit Chablis, vier Premier Cru, hat man auch einen Grand Cru in der Lage Les Clos.

Alain Geoffroy Chablis Premier Cru Beauroy verkostet

Doch wir bleiben beim Chablis Premier Cru Beauroy. Helles Strohgelb im Glas. In der Nase ist eine Birne mit hellen Blüten. Nach einiger Zeit entwickelt sich ein duftiger Fruchtkorb. Dieser bleibt aber unaufdringlich. Ausgewogener Gaumen. Nach hinten heraus ist dieser Chablis schön keidig. Dies ist mit einer sanften Frucht schön abgefedert. Die Länge ist hervorragend. Ich meine dieser Chablis Premier Cru Beauroy hat kein Holz gesehen.

Eigentlich braucht dieser Wein seine Zeit. Nicht in dem Sinne, dass man sich diese Flasche schön trinken muss. Vielmehr ist der Chardonnay genau das Gegenteil des Argentiniers von Terrazas. Er versteckt seine Finessen anstatt rumzuböllern und dann schnell abzufallen. Der Erzeuger Alain Geoffroy beschreibt diesen Chablis übrigens mit den Worten: „Ist voller Sonnenschein, Heiterkeit, Schönheit und Reife.“ Das ist nicht so ganz meine Ausdrucksweise. Dem gilt es jedoch nichts mehr hinzuzufügen.

Eins will ich noch erwähnen. Die Webseite von Alain Geoffroy präsentiert recht viele Rezepte und dazu die passende Kombination mit einem ihrer Weine. Das finde ich eine sehr gute Idee. Hier ist eines meiner Empfehlungen zu diesem Wein. Eventuell werde ich das auch mal so nachkochen. Passt irgendwie sehr gut ins Burgund.

Alain Geoffroy Chablis Premier Cru Beauroy
Frankreich – Burgund
Inhalt: 0,75
Alkohol: 13 %
Jahrgang: 2014
Preis: 20 Euro
Verschluss: Naturkorken

Weinrallye #104 Gamay aus Moulin-a-Vent

Montag, 28. November 2016

gamay moulin a ventEs ist wieder einmal Weinrallye. Genauer ist es die 104te Runde dieser Veranstaltung. Beim vergangenen Durchgang war ich im Burgund. Nun hat Stefan von Baccantus das Thema Gamay gestellt. Hier ist sein Aufruf. Dies ist eine aus meiner Sicht sehr interessante Rebsorte. Genauer ist es eine Kreuzung aus Pinot Noir und Heunisch. Da wären wir also schon wieder im Burgund. Rotwein aus dem Beaujolais ist immer Gamay. Und Gamay ist recht häufig aus dem Beaujolais. Es gibt diese Rebsorte noch in einigen anderen Anbaugebieten in Frankreich. Zudem ist sie für die Schweiz nicht ganz unbedeutend. Weltweit ist sie auch noch in kleinen Mengen verstreut. So z.B. ist Gamay auch in den USA zu finden. Leider kann man so etwas in Deutschland nur unter großen Umständen erhalten. Interessant fände ich solche Weine.

Bei dem Wein meiner Wahl muss man gleich drei französische Anbaugebiete erwähnen. Natürlich kommt er aus dem Beaujolais. Das ist die korrekte Herkunftsbezeichnung dieses Moulin-a-Vent. Zugleich liegt dieses Cru direkt neben dem Burgund. Überhaupt hat das Beaujolais recht viel mit dem Burgund zu tun. So kann ein Cremant de Bourgogne auch aus dem Beaujolais kommen, bzw. aus weißen Trauben die im Beaujolais gewachsen sind. Der kann genauso gut aber auch Chardonnay vom Bereich Chablis enthalten. Was im abgebildeten Fall sehr köstlich ist. Doch das führt jetzt etwas vom Gamay weg.

gruhier cremant de bourgogne
Gruhier, hervorragender Cremant verkostet bei „Les Grand Jours de Bourgogne“ 2016

Beaujolais, Gamay aus Moulin-a-Vent verkostet

Das seltsame bei meinem Beaujolais ist, dass die Kellerei in Chenas liegt. Das ist weder eine Appellation des Burgund noch ist das gleichnamige der 10 Cru des Beaujolais gemeint. Vielmehr ist dies ein Ort im Gebiet Rhone. Es handelt sich also um eine Kellereiabfüllung der Cave du Chateau de Chenas. Dieser Rotwein ist anständig. Im Glas zeigt sich das typisch kräftige dunkle Rot. In der Nase sind rote Früchte mit Hagebutten. Der Gaumen ist weich und ausgewogen fruchtig geprägt. Die tiefgründige Länge passt. Das Cru Moulin-a-Vent ist in Deutschland zurecht hoch angesehen. In der Gunst von Weinkennern hierzulande wird es nicht selten als bestes Cru bezeichnet. Jedoch ist dies aus meiner Sicht durchaus eine Frage, welche Stilistik man präferiert.

Frankreich – Beaujolais
Erzeuger: Cave du Chateau de Chenas
Inhalt: 0,75
Alkohol: 12,5 %
Jahrgang: 2012
Einkaufspreis: 11 €
Verschluss: Presskorken
Quelle: Fachhandel
EAN: 3760005090020

Wolfberger Pinot Noir aus dem Elsass

Dienstag, 15. November 2016

Wolfberger Pinot Noir aus dem ElsassIch verkostet jetzt mal den Wolfberger Pinot Noir aus dem Elsass. Ganz ehrlich: Ich tue dies eigentlich nur, weil ich die Rebsorte sehr schätze. Zugleich ist der Pinot Noir im Elsass nicht gerade die Profilsorte. Es ist dort die einzige rote Sorte. Das Gebiet ist aber eher bekannt für Gewürztraminer, Riesling und Pinot Gris. Alles weiße Rebsorten. Deswegen gilt für mich das Elsass als Weißweingebiet. Sicherlich gibt es dort auch einige sehr ambitionierte Erzeuger mit hervorragenden Spätburgundern. Doch nur wenige und diese sind etwas wenig bekannt.

Wolfberger Pinot Noir aus dem Elsass verkostet

Häufig ist der Pinot Noir aus dem Elsass recht hell in der Farbe. Man könnte diese „Rotweine“ fast allesamt als Rose durchgehen lassen. Die Rebsorte ist ohnehin häufig nicht sehr kräftig in der Farbe. So ist es auch bei diesem von Wolfberger. Ein dunkles Rose ist es hier. In der Nase ist etwas Himbeere mit Erdbeere. In der zweiten Nase ist ein dezenter Vanilleton mit einer leicht herben Note und Brombeere frisch vom Strauch im Hintergrund. Der Gaumen dieses Wolfberger Pinot Noir ist extrem weich. Ich vermisse etwas eine kernige Säure. Der Nachhall ist mit etwas saftiger Kirsche harmonisch, aber nicht sehr lang. Es bleibt mir etwas ein Mysterium, wieso am Kaiserstuhl einige der besten Spätburgunder Deutschland reifen. Das Elsass ist nicht wirklich weit weg und bringt viel zu häufig nur Mittelmaß in die Flasche. Doch das ist in diesem Fall akzeptabel.

Nun, für mich war das ein guter Test. Mit dem Pinot Noir aus dem Elsass werde ich wahrscheinlich kein großer Freund. Der Wein ist aber völlig Okay und bei ca. 7 Euro auch nicht zu teuer. Für mich ist es aber eigentlich eine Charakterrebsorte. Dies kommt mir bei diesem Rotwein jedoch zu kurz. Er plätschert so vor sich hin. Tut dabei niemandem weh. Er hat aber auch nicht viel zu sagen. Und ganz ehrlich: Ich hätte es schlimmer vermutet. Nur schade, dass der deutsche Importeur bei diesem Wein den Begriff Charakter verwendet. Das passt hier aus meiner Sicht nicht wirklich. Auch wenn Wolfberger – nicht trotz, sondern gerade weil seiner Größe gemessen an der Menge – eigentlich ganz gute Weine erzeugt. So z.B. auch in der Top-Lage Rangen de Thann.

Frankreich – Elsass
Erzeuger: Wolfberger
Inhalt: 0,75
Alkohol: 12,5 %
Jahrgang: 2015
Einkaufspreis: 7 €
Verschluss: Nomacorc Kunststoff
Quelle: Fachhandel
EAN: 3221240751348

Chateau Maillard Bordeaux Graves

Sonntag, 13. November 2016

chateau maillard bordeaux gravesWir haben nun den Chateau Maillard aus Bordeaux im Glas. Genauer stammt dieser Rotwein aus der AOC Graves. Der Name dieses alten Gebiets in Bordeaux leitet sich von dem Boden ab. Dieser ist reich an Kieselsteinen. Einige sehr namenhafte Weingüter sind hier zu hause. Da ist besonders das Chateau Haut-Brion zu nennen. Dieses erhielt 1855 die hervorragende Klassifikation als Premier Grand Cru. Von dieser Klasse ist das Chateau Maillard jedoch um Längen entfernt. Eher bodenständig werden auf 47 Hektar im südlichen Graves Weine vor allem aus Merlot und etwas Cabernet Sauvignon erzeugt. Hier ist der Boden etwas sandiger und stärker von Lehm geprägt.

Chateau Maillard Bordeaux Graves verkostet

Dieser Wein ist dicht und dunkel mit einem violetten Rand im Glas. In der Nase ist eine etwas zurückhaltende Brombeere. Daneben sind rote Früchte und ein klein wenig der Ausbau im Holz zu riechen. Mich erinnert der Geruch eher an einen Sangiovese aus den kühleren Lagen der Toskana. Aber das kann auch am Jahrgang 2011 liegen. In der zweiten Nase sind beim Chateau Maillard Zedern und etwas feuchter Tabak. Aber hier muss man schon ziemlich genau hinriechen.

chateau maillard bordeaux graves weinIm Mund wirkt dieser Bordeaux aus Graves frisch und recht leichtfüßig. Die Säure ist beim Chateau Maillard präsent. Seine Tannine sind recht weich. Trotzdem ist der Nachhall bei diesem Rotwein angenehm und fast schon belebend. Mit etwas Luft entwickelt sich ein schöner rotfruchtiger Geschmack mit viel Trinkfreude. Bei 7 Euro ist dieser Wein ein Schnäppchen und ein guter Einstieg in die große Welt des Bordeaux. Danach kann man sicherlich noch einiges größeres entdecken. Aber die Leichtigkeit des Chateau Maillard ist auch so eine Freude. Er eignet sich eher als Begleiter zu leichteren Speisen oder Käse.

Frankreich – Bordeaux – Graves
Erzeuger: Chateau Maillard
Inhalt: 0,75
Alkohol: 12 %
Jahrgang: 2011
Einkaufspreis: 7 €
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Fachhandel
EAN: 3303292303215

Chateau Arricau-Bordes Madiran

Montag, 7. November 2016

Chateau Arricau-Bordes MadiranNach dem schon gestern verkosteten Ode d’Aydie will ich einen weiteren Madiran hier verstellen. Dieser kommt vom Chateau Arricau-Bordes. Das gibt es seit 1150. Seit seiner Renovierung im Jahr 1988 gilt das Herrenhaus als ein historisches Monument. Der Erzeuger dieses Weines ist die Genossenschaft Cave de Crouseilles. Diese ist der größte Erzeuger in Madiran und gehört zum Verbund der Plaimont Producteurs. Dieser Rotwein wächst einem alten Weinberg mit 14 Hektar auf der Gemeinde Arricau-Bordes. Diese Madiran besteht zur Hälfte aus Tannat. Ergänzt wird dieses Cuvee mit je 25% Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Nach der Gärung findet für 12 Monate ein Ausbau in Eichenfässern statt. Danach lagert der Rotwein für mindestens weitere 12 Monate in der Flasche beim Erzeuger.

Chateau Arricau-Bordes Madiran verkostet

Der Wein zeigt sich tiefdunkel mit purpurnem Rand im Glas. Dieser Madiran ist fast schon schwarz. In der Nase sind beim Chateau Arricau-Bordes dunkle Waldbeeren mit Brombeeren im Zentrum. Aber auch reife Kirschen mit einem frischen Anklang im Hintergrund sind zu riechen. In der zweiten Nase ist dunkle Schokolade mit dezenter Würze. Der Gaumen ist packend. Zugleich bringt die Säure bei diesem Rotwein vom Chateau Arricau-Bores einen guten Trinkfluss. Im Nachhall ist eine dezente Vanille zu spüren. Aber auch leicht kräutrig geprägte frische Brombeere bleiben lange stehen.

Aus meiner Sicht schlägt dieser Madiran vom Chateau Arricau-Bordes viele Rotweine aus Bordeaux in diesem Preissegment um Längen. Stilistisch sind sich die Weine auch gar nicht so unähnlich. Es gilt als erwiesen, dass dieses Gebiet historisch am stärksten von Bordeaux beeinflusst wurde. In Madiran ist häufig Kraft und Ausdruck mit einer gehörigen Portion Weichheit harmonisch vereint. Auch in Sachen Lagerung bringen die Weine so einiges mit. 6 Jahre erscheinen mir hier unbedenklich zu sein. Ausgenommen von Ausnahmeweingütern wie Chateau Montus scheinen mir die Rotweine aus dieser Appellation hierzulande noch etwas zu wenig beachtet zu sein. Das wird sich hoffentlich bald ändern.

Frankreich – Madiran
Erzeuger: Plaimont / Chateau Arricau-Bordes
Inhalt: 0,75
Alkohol: 14,5 %
Jahrgang: 2012
Einkaufspreis: 15 €
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Fachhandel
EAN: 3270040326898