Archiv für die 'D Nahe' Kategorie
Freitag, 18. Juli 2008
Das Weingut von Racknitz von der Nahe hat mit dem Jahrgang 2007 seine Weinliste etwas entrümpelt. Dabei einstanden zwei neue Nummern, die ganz im Zeichen des jeweiligen Bodens stehen. Es gibt einen Schieferriesling und einen Vulkanriesling. Die beiden Weine sollen nun gegeneinander antreten. [mehr...]
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Dienstag, 10. Juni 2008
„Its coming home, its coming home, Weinrallye coming home“ würde ich singen, wenn ich musikalischer wäre. Diese ist nämlich wieder bei ihrem deutschen Initiator angekommen. Und da hat der Autor des Winzerblogs wieder ein geniales Thema gefunden. „In Gottes Namen“ soll es sein. Nach meiner Moselexkursion hätte ich kurzerhand auf einen der obigen Weine zurückgreifen können. Doch ich wollte einen Wein hier vorstellen, der in der Nähe von Münster angebaut wurde. Nein, gemeint ist nicht das Münster am kaiserlichen Dortmund-Ems-Kanal, sondern jenes an der Nahe. Dort existiert die Lage St. Remigiusberg. Damit ist der fränkische Bischof Remigius von Reims (436-533) gemeint. Aus dem Anlass möchte ich auch mal auf den Heiligen-Blog verweisen. Das kann ja nie schaden. [mehr...]
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Donnerstag, 15. Mai 2008
Tesch zeigt seit Jahren in der deutschen Weinwelt eindrücklich, dass das „Gesamterlebnis Wein“ nicht nur aus einem guten Flascheninhalt besteht. An dieser Stelle soll der beim Tesch unplugged 2006 verwendete Schraubverschluss positiv hervorgehoben werden. Es gibt ja reichlich Modelle von Schraubverschlüssen auf dem deutschen Markt. Besonders die mit Aluabschuss innen scheinen sich durchzusetzen und Naturkorken weitgehend zu verdrängen. Das Weingut Tesch hat auch konsequent umgestellt (Bild 1). Einen kleinen Nachteil haben die meisten Schrauber jedoch. Glas und Metall sind harte Materialien (Bild 3). Viel weicher ist das Schraubgefühl, wenn – wie bei den Weinen von Tesch – ein Kunststoffgewinde extra eingesetzt ist (Bild 2). Es erinnert etwas an das heraus gleiten eines guten Korkens aus dem Flaschenhals. Mir scheint es auch so zu sein, dass die Stoßanfälligkeit bei diesem Modell des Schraubveschlusses geringer ist. [mehr...]
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Sonntag, 27. April 2008
(Mainzer Weinbörse 3) Zum Mittag auf der Mainzer Weinbörse gab es eine leckere, aber etwas zu salzige Suppe, ein krümelndes Brötchen und einen Wein vom Schlossgut Diel an dem es fast nichts auszusetzen gibt. Es handelt sich um einen Riesling Auslese aus dem Jahr 1998 mit der Lagenbezeichnung Dorsheimer Pittermänchen. Das hört sich erst mal lustig an, ist aber genial im Glas und noch viel besser im Mund. Dieser Riesling hat eine kräftige und dunkle Farbe. Der Geruch ist einnehmend intensiv und verspricht einen großen Wein mit Tiefe. Die Reifetöne sind sehr harmonisch eingebunden. Lediglich die Süße macht einen leicht zuckrigen Eindruck. Das Dorsheimer Pittermänchen erscheint insgesamt noch sehr jugendlich, vor allem wenn man überlegt, dass 1998 schon vor 10 Jahren war. Und so schlägt sich eine Brücke zu dieser legendären Veranstaltung auf der ProWein im letzten Jahr mit Armin Diel.
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Dienstag, 4. September 2007
Akademische Titel sind auf Weinflaschen sehr beliebt. Und wenn man keinen Vorfahren mit Doktortitel hat, dann holt man sich diesen aus der Literatur. So macht dies jedenfalls die Weinvertrieb Nahetal Gmbh, welche zu dem deutschen Supermarkt-Weinriesen Moselland gehört. Auf der Flasche ist auch Johann Wolfgang Goethe abgebildet. Die Assoziation zu seinem Faustus liegt also nahe. Soll der Wein jedoch das Blut sein, mit dem Dr. Faust den Pakt mit dem Teufel unterschrieben hat oder ist es der Trank, mit dem Faustus sich in Gretchen verliebt und diese dann ins Verderben gestürzt hat? [mehr...]
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Freitag, 6. Juli 2007
Vorgestern gab es einen Wechsel beim VDP. Nun könnte hier aus einer an sich ziemlich langweiligen Pressemitteilung des Verbandes der Prädikatsweingüter über die Verdienste des scheidenden Präsidenten Michael Prinz zu Salm-Salm zitiert werden. Das könnte sich dann um die Themen „zeitgemäße Qualitätsstandards“, die internationale Vermarktung der „besten deutschen Weine“ oder die „Nachhaltigkeit im Weinbau“ drehen. Doch lassen wir dies. Die Qualität wird selten durch Reden in Verbänden bestimmt, sondern muss sich in jeder einzelnen Flasche vom neuen beweisen. So liegt die Idee nicht fern, einen Wein vom Prinz zu Salm-Dalbergschen Weingut zu verkosten. Der Reisling Kabinett hat eine relativ intensiv gelbe Falbe. Es zeigt sich gleich eine starke Süße, die jedoch nicht zuckrig oder klebrig wirkt. Die Frucht ist sehr leicht. In die etwas überdurchschnittliche Säure mischt sich eine Ahnung von bitteren Komponenten. Dies ist ein Riesling, der in den USA bestimmt reißenden Absatz findet. Ach, noch etwas: Der Wein ist Öko und mit Naturland-Siegel. [mehr...]
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