Archiv für die 'D Württemberg' Kategorie

Graf Adelmann Stella Leonis Cuvee SL trocken

Mittwoch, 27. Mai 2009

Württemberg ist bekannt für seine eigentümlichen roten Weine. Aber auch im weißen Bereich gibt es einige interessante Entdeckungen zu machen. Relativ weit verbreitet ist noch der Riesling mit knapp 20 Prozent der gesamten Anbaufläche. Weniger bedeutend sind in Württemberg Kerner, Müller-Thurgau, Silvaner, Ruländer, Muskateller, Weißer und Grauer Burgunder. Das Cuvee Stella Leonis vom Weingut Graf Adelmann besteht Weißburgunder, Grauburgunder und Riesling. [mehr...]

Aldinger Lemberger trocken

Freitag, 2. Januar 2009

Aldinger ist einer der bekannteren Winzer aus Württemberg. Bislang hatte ich nur empfehlenswerte Weine dieses Weingutes verkostet. Ich kann mich an einen hervorragenden Sauvignon Blanc von Aldinger auf der ProWein 2006 erinnern. Auch das Große Gewächs Riesling Lämmler, welches ich auf der Gutswein 2008 in Berlin probieren konnte, begeisterte mich. Doch wie sieht es mit einem einfacheren Wein von Aldinger aus der klassischen Rebsorte Lemberger aus? [mehr...]

Weingärtner Brackenheim Halberschlachter Dachsberg Trollinger trocken

Freitag, 21. November 2008

Jetzt gibt es wieder mal einen Wein aus Württemberg, weil “Kenner trinken Württemberger” oder so ähnlich. Es handelt sich um den trockenen Trollinger der Weingärtner Brackenheim aus der recht einfachen Lage Halberschlachter Dachsberg. Manche Etikettentexte sind einfach nur lustig. “Brackenheim, Geburtsort von Bundespräsident Theodor Heuss, liegt südlich des schützenden Heuchelbergs”. Hat sich eigentlich mal bei den Weingärtnern Brackenheim jemand Gedanken gemacht, wie so etwas auf phantasievolle Menschen wirkt. Und hätte die Loriot oder Otto gesagt, würden bestimmt viele Menschen lachen. [mehr...]

Graf Neipperg Schwarzriesling

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Graf Neipperg ist ein sehr traditioneller Weinerzeuger. Seit über 700 Jahren wird hier Wein gemacht. Bei den roten Rebsorten herrschen bei Graf Neipperg die traditionellen württemberger Weine Lemberger, Schwarzriesling, Spätburgunder, Trollinger und Samtrot vor. Der hier verkostete Schwarzriesling von Graf Neipperg hat einen etwas pelzigen Geruch. Es zeigt sich eine feine Frucht, die mit weichen Tanninen an einen deutschen Spätburgunder erinnert. Dieser Schwarzriesling (hat nichts mit dem Riesling zu tun) ist etwas intensiver als der Trollinger oder der Lemberger von Graf Neipperg. Er hat einen vollen Abgang und erscheint nicht wirklich als trocken. Diese Weine liegen nicht unbedingt im Trend und sind meines Erachtens eher passend für eine ältere Altersschicht, die die tannin- und säureintensiven Rotweine nicht so sehr mag und Weine aus Bordeaux mit der unqualifizierten Äußerung „sauer“ bezeichnet. Gerne wird bei der Zielgruppe auch ein „vollmundiger“ Wein gefordert. Also am Besten den Mund mit Rotweinen von Graf Neipperg voll machen. [mehr...]

WZG Lemberger trocken

Mittwoch, 30. Mai 2007

Über diesen Wein braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Er stammt von einer relativ großen Winzergenossenschaft mit dem Namen Württembergische Weingärtner Zentralgenossenschaft (kurz WZG). Der Lemberger ist sehr typisch für die Region. Auch der konkret von der WZG in die Flasche gebrachte Wein ist rebsortentypisch. Er ist für einen Rotwein sehr hell. Man könnte fast an einen Rose denken. Der Wein ist fruchtig, aber verfügt über sehr wenig Säure. Er erweckt dadurch den Eindruck halbtrocken oder gar lieblich zu sein. Fans dieses Geschmacksbildes nennen dies häufig vollmundig. Der Wein ist mal was anderes. Gerade an solchen regional sehr typischen Weinen scheiden sich die Geister. [mehr...]

Drautz-Able Heilbronner Stiftsberg Rivaner

Freitag, 18. Mai 2007

Drautz-Able ist ein Weingut mit mehreren Hundert Jahren Geschichten. Seit 1496 kann die Weingärtnerfamilie Drautz auf kaiserliche Erlaubnis hin ein Wappen verwenden. Das Weingut ist seit zwei Jahrzehnten (damals war das noch nicht so angesehen) sehr engagiert bei Imageverbesserung des Barriqueausbaus. Es wird also versucht Tradition und Neuerung zu vereinen. Auf der diesjährigen ProWein hatte ich die Gelegenheit einen hervorragenden Sauvignon Blanc vom Weingut zu verkosten. Nun ist der auch deutlich günstigere Rivaner dran. Der Wein hat eine sehr helle Farbe. Er zeigt sich frisch und leicht fruchtig. Es sind holzige und nussige Noten zu bemerken, die rebsortentypsich sind. Er ist leicht verspielt und zeigt – das ist für einen Rivaner eher untypisch – mehrere Facetten. Für den relativ günstigen Preis ist der Wein durchaus in Ordnung. [mehr...]