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Weingut Walter Pündericher Marienburg Riesling

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Weingut Walter Pündericher Marienburg Riesling
Es geht wieder einmal in eines meiner deutschen Lieblingsweinbaugebiete, an die Mosel. Genauer an die Grenze von der Mittelmosel zur Untermosel. Hier liegt die doppelt große Lage Pündericher Marienburg. Zum einen ist sie als Erste Lage des VDP klassifiziert. Zum anderen ist sie mit 96 Hektar eine der flächenmäßig größten hervorragenden Lagen an der Mosel. Und es gibt noch eine Besonderheit: Die Lage Pündericher Marienburg befindet sich auf beiden Seiten der Mosel. Sie besteht aus Tonschiefer-Verwitterungsboden mit Lehmeinlagerungen. Häufig gibt es kräftigere Rieslinge aus dieser Lage. Neben dem berühmten Clemens Busch (der seine Rieslinge aus Marienburg aufgrund der Größe auch mit den Zusatzbezeichnungen von alten Lagennamen vermarktet) bewirtschaftet das Weingut Walter aus Briedel hier eine Fläche. Nach dem Studium an der Hochschule Geisenheim und einer Station bei Dreissigacker in Rheinhessen ist hier der noch recht junge Gerrit Walter tätig.

Weingut Walter Pündericher Marienburg Riesling

Riesling aus dem Pündericher Marienburg

Im Weingut Walter werden die Riesling Trauben schonend gepresst. Zudem wird nicht gepumpt, sondern nur mit der Schwerkraft gearbeitet. Es werde nur weingutseigene Hefen verwendet. Der nun zur Verkostung anstehende 2014er Riesling ist sicherlich noch etwas jung. Er zeigt sich mit kräftigem Strohgelb im Glas. In der Nase sind bei diesem Pündericher Marienburg Torfaromen, die mich an einen guten Scotch erinnern. Diese verfliegen jedoch nach einiger Zeit. Dahinter zeigt sich eine opulente und komplexe leicht ins grünliche gehende Frucht. Da sind Steinobst, etwas Ananas und fast schon überreif wirkende saftige Pfirsiche. Dieser Riesling ist körperreich am Gaumen. Die straffe Säure bringt enorme Frische in diesen Wein aus dem Pündericher Marienburg. Auch im Nachhall ist das streckenweise so als wenn man auf einer Mullbinde draufrumkaut. Aber ganz hinten fängt sich dieser Riesling wieder und bringt ein schönes Finale.

Weingut Walter Pündericher Marienburg Riesling
Nun kann man sich sicherlich fragen: Was soll so ein Wein? Dieser Riesling ist etwas für Liebhaber. Er ist extravagant und dabei aber bei weitem nicht so teuer wie die Mode in Paris. Dabei ist er aber auch nicht modisch. Während gerade die Außergewöhnlichkeit bei deutschen Weinen in einer Welle durch die Gegend schwappt. Um zur Frage zurück zu kommen: Willst du einfach nur nen Süffelwein? Dann ist dieser Riesling eventuell nicht wirklich das Richtige. Aber auch aus dieser Rebsorte gibt es einfache und leicht verständliche Weine je nach Erzeuger für 6 bis 10 Euro. Zugleich gibt es eine imposante Spitzenklasse. Die muss nicht richtig teuer sein, kann es jedoch. Und obwohl der deutsche Wein im internationalen Vergleich in der Spitze noch wirklich billig ist (preislich gesehen) ist da nicht alles Gold was glänzt. Dieser von Weingut Walter schon. Auch wenn er eher als underdog daherkommt. Für die Flasche habe ich 14 Euro bezahlt, was wirklich ein Schnäppchen ist.

Der Einheitswein – Deutschland als Cuvee

Sonntag, 4. Oktober 2015

Der Einheitswein – Deutschland als Cuvee
Die für Innovationen und neue Ideen bekannte Hochschule Geisenheim hat etwas gewagt: Einen Einheitswein. Genauer sind es sogar zwei Weine mit Beteiligung aller 13 deutschen Weinbaugebiete. Anlass hierfür sind die am 3. Oktober gefeierten 25 Jahre Deutsche Einheit. Von den 3.500 Flaschen, die durch die Studenten der Hochschule Geisenheim abgefüllt wurden, habe ich jeweils eine abbekommen und bin gespannt aus das Cuvee.

Nun klingt ein Einheitswein erstmal etwas negativ. Nicht ganz unbeteiligt an diesem Ruf ist das Plädoyer von Terry Theise gegen einen globalen Einheitswein. Doch eigentlich ist es ja ganz anders. Denn unsere hiesigen Weinbaugebiete sind – unter Beteiligung der besonders noblen Rebsorten Riesling und Spätburgunder – für ihre Vielfalt bekannt. Eine Vielfalt die hierzulande inzwischen auch kulturell gewachsen ist. Diese überlagert eine historische Vielfalt in Deutschland, eben nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch Nord und Süd. Es gab eben nicht nur die trennende Mauer, sondern auch die Benrather Linie und den Weißwurstäquator.

„Denk ich an Deutschland in der Nacht…“

Das Projekt der Deutschen Einheit war nicht einfach. Schon allein der Begriff der Reichsgründungskriege in den 1870er Jahren zeugt davon. Und war es maßgeblich die deutsche Geschichte mit zweiten Weltkriegen die von diesem Lande ausgingen selbst die Ursache für die Teilung eben nach dem zweiten dieser Kriege. Die 2+4 Gespräche zeugen von dieser schwierigen Vereinigung. Sicherlich wurden sie überschattet von der Euphorie der 1989er Bürgerrechtsbewegung in der DDR und der friedlichen Veränderung in den anderen Ostblockstaaten bei denen Unrechtsregime nur mit der Waffe des Wortes beseitigt wurden.

Der Einheitswein – Deutschland als Cuvee
Die Entwicklungen in den vergangenen Wochen zeigen, dass sich Deutschland nicht mehr nur in Europa abschottet, sondern die Menschen hier sich auch selbst humanistisch zeigen. Denn die eigene Menschlichkeit kann man nur dadurch demonstrieren, wie man mit anderen Menschen in Notlagen umgeht. Positive Werte, die optimistisch stimmen können. Fehlt sicherlich noch, dass man das 0,7%-Ziel in der Entwicklungshilfe – zu dem sich Deutschland vor 15 Jahren öffentlich bekannt hat – auch endlich einmal umsetzt. Bei all dem Feiern sollte man aus meiner Sicht auch immer an andere Menschen auf dieser Welt denken.

Der Einheitswein – Deutschland als Cuvee
Man mag sich länger fragen was denn eine positive Zukunft ist. Wie man die Welt vom Bösen befreien kann. Aber ist da nicht auch ein Grundmotiv der Nazis? Einen weiteren Moment Ruhe. In der Propaganda war eben gerade auch solch ein Motiv verankert. Länger nachgedacht führt kein Weg vorbei an menschlichen Grundrechten wie sie auch in allen Religionen verankert sind. Ebenso im deutschen Grundgesetz. Da geht es wenig um Religionszugehörigkeit. Sondern um das Recht eines jeden Menschen zu leben. Ich denke dadurch kommen wir in diesem Land und bei dieser Betrachtung weiter. Egal welchen Geburtsort wir haben oder was uns jeweils als Nationalität anerkannt wird. Ich wünsche mir jedenfalls noch mehr Offenheit in dieser Welt in dem Land in dem ich lebe.

Deutschland als Cuvee?

Um auf die Einheit zurückzukommen. Das war und ist im Osten leider schwierig. Wenn man in Sachen unterwegs ist, fällt einem auf, wie häufig bei zufälligen Straßengesprächen ein vorher und nachher thematisiert wird. 25 Jahre nachher? Man kann sich das nur nach 40 Jahren Stillstand in der DDR vorstellen. Plötzlich ist vieles anders. Eine Anpassung die leider (weil viel zu häufig nur so) und zweitens sehr schnell passierte. Einheitsverlierer in den „blühenden Landschaften“ (hatte Kohl bei der Formulierung eigentlich tatsächlich das Bild nahezu entvölkerter Landstriche im Kopf?); wer denkt dieser Tage an sie. Dass sich diese Restbevölkerung bemerkbar macht – die neben sicherlich sehr guten Entwicklungen besteht – ist verständlich. In der Kanalisierung aber fatal.

Weißer Einheitswein 2014

Beim weißen Einheitswein erkennt man ein helles Strohgelb im Glas. In der Nase duftig mit reifem gelben Pfirsich. Hier merkt man den Einfluss der Bukettrebsorten. Aber auch der Riesling verleugnet sich nicht. Am Gaumen schafft er Frische. In sich ist das Bild stimmig. Als Fan großartiger Lagenrieslinge ist mir die hellfruchtige Länge etwas zu langweilig. Aber alles ist in sich stimmig. Ein moderner Wein mit gutem Trinkspaß. Das ist etwas zum Feiern. Gerade bei der Party würde eine höhere Komplexität eher stören. Zudem ist es ja ein Wein für das ganze Volk und nicht nur für Weinfreaks. Hier hat die Hochschule Geisenheim eine hervorragende Arbeit geleistet. Ich kann mir nur schwer vorstellen wie schwierig es ist Grundweine aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten zusammen zu bringen.

Roter Einheitswein 2014

Der rote Einheitswein zeigt ein helles klares Rubinrot im Glas. Die Nase erinnert mit seiner Pfeffernote sofort an einen Spätburgunder aus Deutschland. Baden und die Ahr sind hier für mich die Referenz. Die zweite Nase bringt rote Früchte bis hin zur Pflaume. Das riecht auch etwas wohlig warm nach eingekochtem Kompott. Im Hintergrund ist eine Priese Muskat. Der Gaumen ist harmonisch mit etwas Unterholz. In der Länge fleischig aber schlank.

Der Einheitswein – Deutschland als Cuvee
Irgendwie hat mir der Rotwein zu Deutschen Einheit besser gefallen. Evtl. liegt es daran, dass meine Präferenz eigentlich eher zum Weißwein besteht und ich gerade bei den deutschen Weinen dieser Farbe sehr hohe Erwartungen habe. Zudem scheint es mir so zu sein, das Rotwein generell besser für Cuvees geeignet scheinen. Jedenfalls gibt es wesentlich mehr auf diesem Bereich am Markt im Bereich Stillwein. Aber es sind beides Weine mit denen man gut feiern kann. Nun bin ich nur noch gespannt welche Reaktionen es aus der Politik von der offiziellen Feier zur Deutschen Einheit aus Frankfurt am Main gibt.

Dr. Wagner Saar-Riesling Brut – traditionelle Flaschengärung im altklassischen Stil bei der Weinrallye

Freitag, 27. März 2015

Dr. Wagner Saar-Riesling Brut – traditionelle Flaschengärung im altklassischen Stil bei der Weinrallye Ich hatte dieses mal etwas kurzfristig erst von der Weinrallye erfahren. Eigentlich hatte ich schon zuvor davon gelesen, doch die Weinfachmesse ProWein in Düsseldorf beschäftige mich erst einmal. So las ich heute nochmal bei drunkenmonday den Rallye-Aufruf zum Thema deutscher Sekt aus Flaschengärung. Eigentlich wollte ich einige Runden vorher schon wieder bei der Weinrallye mit dabei sein. So ist das doch eine alte und gute Institution in der Weinbloggerlandschaft. Es galt nun für mich schnell einen lesenswerten Artikel mit einem guten Sekt dieser Kategorie zustande zu bringen. So viel Spontanität sollte in einem Weinblog möglich sein.

Ich ging also recht kurzfristig auf die Suche nach einem guten deutschen Sekt aus klassischer Flaschengärung. Dabei kamen drei Sekte aus dem Sortiment benachbarter Weinhändler in Münster in die engere Wahl. Da war zum einen eine schiere Auswahl von inzwischen sehr hoch gelobten Flaschengärungen von Raumland. Dieser Erzeuger ist ja nun schon international im Top-Segment sehr angesehen. Aufgrund der Vielfalt werde ich diese Sekte aber später einmal bei geeigneter Gelegenheit genauer unter die Lupe nehmen.

Wahl Nummer zwei wäre Schloss Vaux gewesen. Aber auch hier hätte ich mich kaum entscheiden können, welcher Sekt es denn nun sein soll. Gerade bei Vaux ist es interessant, dass die Grundweine von unterschiedlichen angesehenen Erzeugern aus dem Rheingau kommen. Doch wie soll man bei einem Sekt den Stil des Hauses und den des Traubenerzeugers genauer eingrenzen? Und so fiel meine Wahl auf den Brut aus Saar-Riesling vom Weingut Dr. Wagner. Ich habe mich dann für diese Flaschengärung entschieden, da es sich bei dem Erzeuger um ein recht kleines aber ebenso feines Weingut aus Saarburg handelt.

Dr. Wagner Saar-Riesling Brut – traditionelle Flaschengärung im altklassischen Stil bei der Weinrallye Die wirkliche Verlockung dieses Sekts war eigentlich der Untertitel „Traditionelle Flaschengärung im altklassischen Stil“. Das Anbaugebiet Mosel und vor allem die zum Träumen einladende Saar passen hierzu ganz gut. Und mir wird es in dieser Weinwelt manchmal etwas zu bunt. Begeistert hatten mich in der Vergangenheit – auch bei Besuchen im Weingut Dr. Wagner in Saarburg (z.B. beim SaarRieslingSommer) – vor allem die trockenen Weine aus der noblen Rebsorte Riesling. Aber auch der klassische Mosel-Kabinett ist hier häufig hervorragend.

Dr. Wagner Riesling Brut mit Tradition

Die Flaschengärung hat beim Weingut Dr. Wagner Tradition. Sie geht auf den Urgroßvater der heutigen Inhaberin Chistiane Wagner zurück. Josef Heinrich Wagner reiste um 1890 in die Champagne und nach Italien um sich genau anzuschauen, wie dort traditioneller Sekt erzeugt wird. Dieses Wissen nahm er mit an die Saar um einen eine Flaschengärung aus Riesling herzustellen. Auch heute finden nur Grundweine aus eigenem Anbau des Weinguts Dr. Wagner in diesem Sekt Verwendung.

Reisling aus traditioneller Flaschengärung im altklassischen Stil verkostet

Der Riesling Brut in einem hellen Strohgelb im Glas. Die Perlage steigt sehr fein lange in dünnen Ketten nach oben. Schon in der Nase offenbart diese Flaschengärung von Dr. Wagner in hellen Apfelnoten eine typische und feine Moselschieferaromatik. Die Hefenoten sind sehr dezent. Am Gaumen wirkt er schlank und elegant. Und er ist wirklich Brut. Nicht überladen am nach reifer Frucht am Gaumen. Genau so etwas mag ich bei vielen anderen trockenen deutschen Sekten nicht. Die Säure ist sehr gut in den Gesamteindruck integriert und bringt Frische in den Sekt. Die Eleganz der Riesling-Flaschengärung vom Weingut Dr. Wagner zeigt sich in seiner Länge. Er bleibt verspielt (mit knackigem aber nicht herausstehenden Granny Smith) lange stehen, was man erst einmal nicht vermutet.

Der Sekt von Dr. Wagner ist einfach Klasse und macht Spaß. Ein großes Kompliment geht an die Saar. Die Flaschengärung hat meinen Abend – wenn auch nur kurz – imposant verschönert. Ach so: Preis dieses Sekts liegt bei ca. 15 Euro, was ich sehr in Ordnung finde. Das war es erstmal für heute. Auch wenn ich mich gerade frage, wer die Versektung bei Dr. Wagner genau macht. Aber was will man: Spontanität oder tiefgehende Recherche? Der Rest dieser Flaschengärung wird morgen Abend noch in Ruhe weiter verkostet. Ich hoffe das sprudelnde Thema bringt wieder etwas Schwung in die Rallye. Weitere Themen und Weine gibt es eigentlich zuhauf.

Prinz zu Salm Wallhäuser Pfarrgarten Riesling Beerenauslese Nahe 1989

Sonntag, 9. November 2014

Prinz zu Salm Wallhäuser Pfarrgarten Riesling Beerenauslese Nahe 19891989 war sicherlich ein bedeutendes Jahr in der deutschen Geschichte. Das Folgejahr ebenso. Viele denken an den 9. November; aber auch in der Weinwelt heißt es: Time to remember. 1989 wurden die Riesling-Trauben dieser jetzt geöffneten Beerenauslese angebaut. 1990 war das Jahr, in dem dieser Wein in die Flasche kam. Sein Erzeuger Michael Prinz Salm zu Salm trat zu der Zeit die Präsidentschaft des VDP an. Damals stritt man im Verband der Prädikatsweingüter entschieden um die Qualität der Weine. Prinz Salm war hier einer ihrer Verfechter. Selbst adlig wird es aus heutiger Sicht vor allem seiner Präsidentschaft zugeschrieben im VDP aufgeräumt zu haben und den Wandel vom Adelsclub zu einer Rückbesinnung auf die Qualitätsspitze des Weinbaus in Deutschland vollzogen zu haben.

Einige Erfolge zeigen sich erst Jahrzehnte später, auch wenn das Tempo einer Veränderung sich etwas abgeschwächt haben könnte. Doch schauen wir lieber ins Glas. Da fließt der Riesling aus 1989 gerade dickflüssig hinein. Dunkles dichtes Orange bis Braun im Glas. In der Nase sind Rosinen, Dörrobst und eine etwas spitze Orangenschale. Die zweite Nase zeigt vor Honig triefende Walnüsse. Die Firntöne sind gut integriert, was eine würdevolle Reifung zeigt. Schwarzer Tee ist im Hintergrund. Am Gaumen zeigt sich die feste Textur, bei der man mehr Süße erwarten würde. Doch diese Beerenauslese ist von einer frischen prägnanten Säure geprägt. Dieser Riesling erscheint inzwischen schon fast als trocken. Man merkt an der Fülle, dass da eine volle süße Traubenfrucht vorhanden war. Weiter zeigt sich die Beerenauslese voll und etwas schnalzend, was für die frühere Üppigkeit spricht.

Prinz zu Salm Wallhäuser Pfarrgarten Riesling Beerenauslese Nahe 1989Die Länge dieser Beerenauslese scheint ohne Ende, bei der die Säure in Form von Grapefruit erscheint. Dann kann man noch etwas Kaffeearomen; eher Cappuccino schmecken. Slam zeigt hier italienische Eleganz an der Nahe. Den früheren Restzucker kann man in einem Schwänzchen noch erahnen. Eigentlich spielt dieser Riesling ständig mit einem wechselnden Eindruck zwischen trocken und edelsüß. In der Länge hat man dann noch einmal Honig, der sich im schwarzen Tee aufgelöst hat. Hier zeigen sich auch Eindrücke von Kräutertee mit Salbei.

Dieser Riesling ist ein echtes Ereignis. Auch ohne den historischen Hintergrund ist er ein charmantes und memorables Monument. Nach 25 Jahren macht er – trotzdem er auch fordert – noch so richtig Spaß. Prinz Salm hat sich mit diesem Wallhäuser Pfarrgarten ein Stück von einer bei nahen Unvergänglichkeit in Form eines Denkmals geschaffen. Der Wein hätte sicherlich auch noch einige Zeit mitgemacht. Das zeigt auch, dass er sich 6 Wochen geöffnet im Kühlschrank sehr gut gehalten hat. Der Originalkorken war jedoch bis auf 2 oder 3 Millimeter durch. Neuverkorken hätte bestimmt kaum Sinn gemacht. So war es genau der richtige Moment um diese Flasche aus noch einer anderen Weinwelt mit mehr Adligen und weniger digitaler Aufgeregtheit jetzt zu trinken. 25 Jahre, fast schon eine Ewigkeit.

Neuseeländisches Hangout mit Caro Maurer MW und zwei Pionier-Weingütern

Sonntag, 26. Oktober 2014

Neuseeländisches Hangout mit Caro Maurer MW und zwei Pionier-WeingüternFrüher hing man mit Freunden ab. Heute macht man ein Hangout. Ich gestehe es: Es war mein erstes Mal. Das Marketing für Neuseeland hatte einige Vertreter aus Handel und Journalismus (incl. Blogger) eingeladen um mit Caro Maurer MW und zwei Erzeugern dortiger Weißweine diese per Videokonferenz – genauer g+ Hangout – zu diskutieren und zu verkosten. Der Titel der Onlinekonferenz war „Pioneers of NZ“. Die Entwicklungen bei den Weinen aus Neuseeland sind nicht minder spannend als die der Onlinetechniken. Die früheren Versuche von Twitter-Weinverkostungen vor einigen Jahren sehen hiergegen noch wie Unterhaltungen mehrerer Leute mit dem Morsegerät aus. Viel mehr als das war es damals wahrscheinlich nicht, auch wenn es Spaß gemacht hatte. Erinnert sich noch jemand an #twv?

Zur frühstücklichen Kaffeezeit in Neuseeland saßen Barbara Lawson vom Weingut Lawson´s Dry Hills in Marlborough und Edward Donaldson vom Weingut Pegasus Bay in Waipara vor den Computern in ihren Büros. Beide Regionen liegen im Norden der Südinsel. In Deutschland war beim Hangout Abend. So konnte man – statt dem „Hallo wach“-Kaffee – ganz entspannt die Weine verkosten. Eingeleitet und moderiert von Caro Maurer erzählten die beiden Vertreter der Weingüter viel über die noch gar nicht so lange Geschichte und die derzeitige Situation des dortigen Weinbaus. Dabei merkt man immer wieder die Dynamik der eigentlich noch sehr jungen Weinwirtschaft in Neuseeland (wie auch schon auf der ProWein; ich berichtete). Selbst bei den Pionieren ist dies deutlich zu spüren. Für mich ist das immer wieder eine positive kulturelle Dimension: Ein Ausbruch aus der leider etwas bornierten Enge in Deutschland. Später im Hangout gab es für alle Teilnehmer die Möglichkeit etwas zu sagen und Fragen los zu werden.

Eine Frage wollte ich angesichts der hervorragenden beiden Weine nicht stellen. Gerade in Deutschland kennt und schätzt man die beiden Rebsorten Riesling und Gewürztraminer. Hier findet man neben dem Elsass und beim „Gewürz“ auch in Südtirol die internationalen Qualitätsspitzen. Neuseeland dringt in diese Weltspitze hinein. So verbietet sich eigentlich die Frage des Preises. Auch Edward von Pegasus Bay erläuterte, dass man beim Kampf um die niedrigsten Preise dort nicht mitmachen will und auch gar nicht kann. Das machen andere Länder und Regionen viel besser und sind dabei selten langfristig erfolgreich.

Neuseeländisches Hangout mit Caro Maurer MW und zwei Pionier-WeingüternDie beiden beim Hangout verkosteten Weine waren außergewöhnlich und zugleich außerordentlich gut. Der Riesling aus Waipara (welches man nicht mit der Region Wairarapa auf der Nordinsel verwechseln sollte; dort gibt es sehr viel Pinot Noir und Sauvignon Blanc) stammt aus dem Jahr 2010. Edward bezeichnet die Mosel als Region, die auch für seinen Vater schon eine Referenz war. Und tatsächlich hat man einen sehr ähnlichen Ton in der Nase, der an die Schieferrieslinge der Flussschleifenregion erinnert. Nur ist dieser etwas in die Richtung von Vanille und Firne gehend. Auf einer fachlich versierten Blindverkostung würden diesen Wein aber sicherlich 90% der Verkoster der Mosel zuordnen.

Was den 2010er Riesling von Pegasus Bay aber von den deutschen Schieferrieslingen unterscheidet, ist die zwar frisch wirkende aber nicht ganz so druckvolle Säure und eine hier vorhandene schmelzige Fruchtfülle. 13% Alkohol sind auch nicht sehr typisch für die Mosel. Sie stehen diesem Riesling aufgrund des kräftigen Körpers aber ganz gut. Dieser regionale oder eigentlich geografische Vergleich hinkt ohnehin. Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass uns die Rieslinge aus Neuseeland noch nicht so vertraut sind und man deswegen nach bekannten Referenzpunkten in der Weinwelt sucht. Lässt man das mal weg, ist der Riesling vom Weingut Pegasus Bay große Klasse. Allein die vielschichtige Aromatik, die die Nase durchströmt ist phantastisch. Da ist Finesse von Litschi, Zitrusfrucht bis zur Nektarine. Der Gaumen ist gut balanciert. Das Alterungspotenzial scheint auch recht hoch zu sein.

Neuseeländisches Hangout mit Caro Maurer MW und zwei Pionier-WeingüternDer Gewürztraminer aus 2013 von Lawson’s Dry Hills aus Marlborough steht dem Riesling aus Waipara in nichts nach. Im Beipackzettel für Händler und Journalisten beginnt die Verkostungsnotiz so: „This wine is certainly not shy and retiring!“ Ganz recht. Hier springt mir rebsortentypisch ein trotzdem verspielter Duft nach Rosen und hellen Pfirsichen in die Nase. Am Gaumen wirken knapp 20g Restzucker, die aber wegen der Säure und den 14,5% Alkohol nicht wirklich süß wirken. Zugleich hat dieser Gewürztraminer eine weiche Textur. Er ist auf recht hohen Werten so ausbalanciert, dass er gut trinkbar ist. Das ist eine seiner wirklichen Stärken.

Häufig ist man bei solchen Weinen sonst nach einem Glas satt. Und beim Essen könnten sie dann nicht mehr anregend wirken. Ganz anders bei diesem Gewürztraminer: Zu diesem Weißwein aus Marlborough kann ich mir viele sehr passende Food-Kombinationen vorstellen: Mit einem indischen Curry ist das bestimmt fantastisch. Er wird die eventuelle Schärfe fruchtig zurücknehmen. Zugleich setzt dieser Wein dann seine eigenen Akzente und er wird das Essen bereichern. Aber auch solo ist dieser Gewürztraminer ein Genuss. Er ist weder Hausbacken, noch in seiner leicht zur Überladung neigenden Intensität abschreckend. Ganz im Gegenteil.

Das Hangout ist hier als Aufzeichnung anzusehen.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann

Montag, 23. Juni 2014

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Die deutschen Genießer mögen Weine aus guten Lagen. Diese gibt es im Elsass schon recht lange. Ihre amtliche Registrierung erfolgte jedoch erst seit 1975 mit der berühmten Modellage Schlossberg. In zwei weiteren Schritten wurden es 50 Grand Crus. Mit dem Kaefferkopf als 51stes Grand Cru seit 2007 kann man die Klassifizierung als abgeschlossen betrachten. Die südlichste und zugleich steilste dieser Lagen ist seit November 1983 Rangen bei Thann. Hier endet auch die Elsässer Weinstraße, welche bei 170 Kilometern Länge durch 67 Weinbaugemeinden führt. Die Grand Crus besitzen 14 verschiedene Bodentypen. Nicht nur wegen ihrer Steilheit ist Rangen de Thann etwas besonders.

Im Rahmen der diesjährigen Millesimes Alsace in Colmar machten wir einen kleinen Abstecher in den Süden des Anbaugebiets nach Thann. Hier zeigten uns eine Reihe von namenhaften Erzeugern des Ortes ihre berühmte Grand Cru Lage Rangen. Doch zu Beginn ging es erst mal in das örtliche Weinmuseum. Hier erfuhren wir einiges Wissenswertes über die Geschichte des Ortes. Diese spiegelt die wechselhafte Vergangenheit des Weinbaus im Elsass wieder. Eine erste immense Blüte erreichte dieser bis zum 30 Jährigen Krieg, der jedoch dann verheerende Folgen hatte.

Auch später gab es bedeutende Einschnitte. Bis vor der Reblauskrise erholte sich der Weinbau und hatte mit 30.000 ha ungefähr die doppelte Fläche von heute. Auf älteren Bilder kann man sehen, dass früher um Thann wesentlich mehr Flächen als jetzt mit Reben bestockt waren. Ein Tiefpunkt war dann mit nur noch ca. 7.500 ha genutzter Rebfläche erreicht. Evtl. hatte dieser Niedergang aber auch einen positiven Effekt: Die Winzer konzentrierten sich stärker auf die besonders guten Lagen wie auf den Grand Cru Rangen. Frühere Lagen wie Enchenberg und Stauffenberg wurden in Thann aufgegeben. Deswegen hat der Ort hat nur noch die eine Grand Cru Lage. In Rangen de Thann hat das noch eine weitere Folge. Die Steilheit erfordert aufwendige Handarbeit. Hier kann man nur gute Weine machen, die der Konsument auch schätzt, sonst lohnt sich die Arbeit nicht.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Besonders beeindruckend im Weinmuseum von Thann sind 14 verschiedene Bodenproben aus dem Elsass. Diese verdeutlichen die unterschiedlichen Terroirs am Rande der Vogesen. Im Rangen besteht ein unverwechselbarer und im Elsass einzigartiger Boden, der vor 350 Millionen Jahren entstanden ist. In Folge von vulkanischer Tätigkeit bildete Grauwacke. Der Boden im Rangen hat nur einen sehr geringen Anteil an Lehm. Deswegen müssen die Wurzeln hier tief in das Gestein hinunter und finden hier viele Mineralien. Zugleich speichert der Boden die Wärme gut für die Nacht.

Wanderung durch die Lage Rangen de Thann

Ab in die Lage selbst: Mit bis zu 68 Grad Steigung führt der Rangen de Thann bis auf eine Höhe von 470 Meter über Null. Der Ort Thann selbst liegt ca. 100 Meter tiefer auf 350 über dem Meeresspiegel. Der Rangen ist damit der steilste Weinberg im Elsass und damit sehr wahrscheinlich auch in ganz Frankreich. Auf knapp 19 Hektar entstehen Weine die inzwischen sehr gesucht und nicht mehr wirklich erschwinglich sind. In den steilen Parzellen im Zentrum der Lage überwiegen Pinot Gris und Riesling. Der Gewürztraminer wird häufig in etwas kühleren und weiniger steilen Bereichen angebaut.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann In der Lage gibt es zwei besondere Clos, die dann auch so als Zusatzbezeichnung auf dem Etikett stehen. Zum einen bewirtschaftet die Domaine Schoffit seit 1986 das Clos Saint Theobald im Herzen des Grand Cru Rangen alleinig. Benannt ist es – genauso wie die gotische Pilgerkirche von Thann – nach dem heiligen Bischof Theobaldus. Besonders bei den Pilgern im Mittelalter soll der Wein aus Rangen sehr beliebt gewesen sein, was den Oberen in der Kirche damals nicht so sehr geschmeckt hat. Die Domaine Schoffit bewirtschaftet insgesamt 16,5 ha, von denen 5,5 ha als Grand Cru klassifiziert sind. Man hat sich also auf Spitzenweine vor allem zu ähnlichen Anteilen aus Pinot Gris, Riesling und Gewürztraminer ausgerichtet.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Das zweite Clos im Rangen gehört alleinig Zind Humbrecht. Ebenfalls wie die Domaine Schoffit kann man auf eine lange Geschichte zurück blicken. Der Weinbau geht ohne Unterbrechung bis auf das Jahr 1620 zurück. Besonders der Vater des jetzigen Inhabers Leonard Humbrecht machte sich um den Weinbau im Rangen verdient. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte er ca. 3 ha in der Lage übernommen. Schon damals lag der Schwerpunkt von Zind Humbrecht nicht auf Masse, sondern auf hoher Qualität. Ähnlich wie die Domaine Schoffit erkannte man das Potenzial in Thann sehr früh, obwohl es damals dort für den Weinbau nicht gerade zum Besten stand.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Oliver Humbrecht in der Lage Rangen de Thann

Heute werden von Zind Humbrecht 5,5 ha hier im Clos Saint Urbain bewirtschaftet. Jetziger Inhaber Olivier Humbrecht – einer der wenigen Winzer, die auch zugleich den begehrten Titel Master of Wine tragen dürfen – führte uns durch die Lage. Unter einem Clos ist hier im Elsass aber etwas anders zu verstehen als im Burgund. Lediglich einige vertikale Mauern sind zur Befestigung des Hangs zu sehen. Bei der Steilheit der Lage braucht man auch nicht mehr. Bei der Wanderung durch den Weinberg an einem windigen Tag ist auffällig, um wieviel wärmer die Luft zwischen den Reben gegenüber der auf den Wegen ist. Und noch bei einer anderen Thematik war Zind Humbrecht sehr früh dabei: Seit Ende der 1990er Jahre werden die Weine biologisch-dynamisch erzeugt.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann
Nun ging es zur Verkostung der Weine aus dem Rangen de Thann. Diese fand in einer Hütte von einem Schießplatz direkt am Fuße des Grand Cru statt. Und einige der Weine sind richtig scharfe Geschosse. Hier beginne ich mal mit dem abschließenden Höhepunkt. Bei der Verkostung der gereiften Weine aus dem Grand Cru Rangen offenbart sich ihre tatsächliche Qualität. Dabei gingen wir zurück bis ins Jahr 1985. Dieser wurde also knapp nach der Adelung der Lage Rangen zum Grand Cru erzeugt. Der Riesling von Zind Humbrecht „Clos St Urbain“ wurde aus der Magnumflasche verkostet und ist noch dermaßen frisch und stimmig beieinander, dass es beeindruckt. Man wünschte sich diese Langlebigkeit auch in einer ähnlichen Kategorie in Deutschland.

Verkostung von Weinen aus der Lage Rangen de Thann

Natürlich geht es bei der Verkostung nicht nur um Geschichte und Weine die kaum noch käuflich zu erwerben sind. Vielmehr präsentieren die fünf Erzeuger aus Rangen (Bruno Hertz, Schoech, Schoffit, Wolfberger und Zind Humbrecht) ihre aktuellen Weine aus den Rebsorten Riesling, Pinot Gris und Gewürztraminer. Wobei aktuell hier – wie auch in vielen anderen Orten des Elsass – bedeutet, dass der jüngste Wein jetzt aus dem Jahr 2012 stammt. Man nimmt sich also nicht nur Zeit um uns die Lage zu erklären, sondern man hat diese Zeit auch im Keller um so lange zu warten bis der Wein reif ist.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Mir gefallen vor allem die Rieslinge. Zind Humbrecht ist in 2012 hervorragend. In der Nase ist der Rangen de Thann Grand Cru Clos St Urbain sehr schön duftig mit Grapefruit. Er zeigt sich leicht rauchig, was für die Lage nicht untypisch ist. Am Gaumen entfaltet sich bei diesem Riesling ein schöner Schmelz. In der Länge kommt eine tiefe feine Frucht mit etwas Süße zum Tragen. Seine 14% Alkohol steckt dieser Wein bei 5,8 Gramm Restzucker locker weg. Den 2011er Riesling gibt es mit ähnlichen Werten daneben. Er wirkt etwas balancierter.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann
Riesling Rangen de Thann von der Domaine Schoffit

Auch der Riesling der Domaine Schoffit aus dem Jahr 2012 begeistert mich. In der Nase bemerke ich bei dem Clos Saint Theobald eine angenehme Aprikose. Die zweite Nase ist hellfruchtig duftig und leicht vegetabil. Der Mund ist bei diesem Wein ausgefüllt von Frucht. Die Säure macht schön Druck. Sehr gute Länge. Generell fällt auf, dass viele dieser Weine aus den Grand Cru Rangen einen ganz eigenen Charakter haben, den man so erst einmal verstehen muss.

Wolfberger muss auch noch erwähnt werden. Die Rieslinge sind wesentlich schlanker als von den anderen Erzeugern. Dies ist sicherlich moderner und trägt auch einer Kritik am Elsass Rechnung. Auch wenn dies wahrscheinlich bei Wolfberger eher darauf zurückzuführen ist, dass ihre Parzellen im Rangen etwas kühler sind (geringerer Restzucker und Alkohol deuten darauf hin), finde ich die Ansicht, dass die Weine aus dem Elsass zu dick seien, nicht gerecht fertigt. Sicherlich sind sie alles andere als modisch und schlank. Sie haben jedoch ein Profil und in den guten Qualitäten findet man eben nicht nur diese Unverwechselbarkeit, sondern auch noch dazu ein unglaubliches Finessenreichtum.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Neben den Rieslingen gab es noch zwei andere noble Rebsorten aus dem Grand Cru Rangen zu verkosten. Die Pinot Gris sind mit Restzuckerwerten zwischen 35 und 52 Gramm pro Liter sicherlich eher etwas für die Gastronomie. Die Gewürztraminer stehen in dem Bereich kaum etwas nach. Dieser Rebsorte steht dies aber sehr gut zu Gesicht, auch wenn ich immer etwas Problem dabei habe, diese Weine in ihrer Jugend zu bewerten. Restzucker ist nun mal ein Geschmacksverstärker, der die feinen Nuancen eines solchen Weins etwas stark überdecken kann.

Besuch im Grand Cru Rangen de Thann Abschließend zu diesem doppelten Lagenbericht möchte ich dem Elsässer Weinbauverband und vor allem den fünf beteiligten Weingütern für die Möglichkeit danken die Lage Rangen de Thann mit dermaßen kenntnisreicher Begleitung besuchen zu können und einen so detaillierten Einblick in die Weinerzeugung vor Ort und die aktuellen und gereiften Weine dieses Grand Cru erhalten zu können.

Die Bilder des Artikels und viele andere aus dem Elsass gibt es in höherer Auflösung in unserem Bilderbuch bei Facebook. Ein weiterer Bericht aus dem Elsass wird noch folgen.