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	<title>weinverkostungen.de - Weinproben - Verkostungen von Wein &#187; Rotwein</title>
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		<title>Rotwein J. P. Chenet Cabernet-Syrah</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 13:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Anfang steht immer eine Frage. Hier ist es eigentlich gar nicht die, wie dieser Wein schmeckt, sondern ob man ihn überhaupt verkosten und dann zudem hier auch noch vorstellen sollte. Das Verkosten auch geringpreiseisiger Weine halte ich immer wieder für sehr sinnvoll. Zum einen verliert man so nicht die Schätzung für gutes Winzerhandwerk. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/j-p-chenet-cabernet-syrah.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Rotwein J. P. Chenet Cabernet-Syrah" />Am Anfang steht immer eine Frage. Hier ist es eigentlich gar nicht die, wie dieser Wein schmeckt, sondern ob man ihn überhaupt verkosten und dann zudem hier auch noch vorstellen sollte. Das Verkosten auch geringpreiseisiger Weine halte ich immer wieder für sehr sinnvoll. Zum einen verliert man so nicht die Schätzung für gutes Winzerhandwerk. Zum zweiten – das ist ein professioneller Grund – sollte man meiner Meinung nach wissen, was viele Leute trinken. Und J. P. Chenet ist dermaßen erfolgreich in Sachen Mengenvermarktung. Man sieht sich selbst als stärkste Weinmarke aus Frankreich. Die Weine von J. P. Chenet werden in über 160 Ländern verkauft. Nach Libyen, Saudi-Arabien und Grönland werden sie nicht exportiert. In Deutschland findet man J. P. Chenet in fast jedem Supermarkt.<span id="more-8221"></span></p>
<p>Dabei ist die Marke J. P. Chenet gar nicht so alt. Man begann erst 1984. Im folgenden Jahr wurden dann ein Rotwein aus Cabernet Sauvignon und ein Blanc de Blanc vermarktet. Ständig weitete man das Sortiment auf weitere Rebsorten und Formate wie Kleinfaschen und die Bag-in-Box aus. Das Branding von J. P. Chenet blieb aber konsequent gleich. Dazu gehört auch die deutlich wieder erkennbare 0,75l-Flasche mit dem leicht gebogenem Hals und der Griffdelle für den Daumen beim einschenken. Diese hat sogar der inzwischen auf den Markt gebrachte Schaumwein von J. P. Chenet.</p>
<p>Doch wenden wir uns dem Cabernet-Syrah von J. P. Chenet zu. Ihn gibt es in 8 verschiedenen Verpackungseinheiten. Die seltsamste davon ist ein Isipack mit 18,7 cl Inhalt. Das ist so eine Art Capri-Sonne-Verpackung. Man kann diesen Wein also direkt aus dem Beutel trinken ohne ihn vorher riechen zu müssen/können. Der J. P. Chenet kommt aus den Languedoc-Roussilon im Südwesten Frankreichs und ist als Vin de Pays gekennzeichnet. Die manchmal zu sehende Abkürzung VDP ist hier fragwürdig. So handelt es sich ja um Landwein.</p>
<p>Zu diesem Rotwein von J. P. Chenet selber: Rubinrot schimmert der Cabernet-Syrah im Glas. In der Nase ist er extrem verhalten. Dezente rote Fruchtnoten mit Hagebutte klingen an. Zugleich riecht man die noch recht moderaten 13% Alkohol. In der zweiten Nase sind milde Gewürze, etwas Zimt mit Vanille. Am Gaumen dünn mit Muskat und einem kurzen Fruchtschub. Aus meiner Sicht ist der Cabernet-Syrah völlig belanglos. Zugleich ist er fehlerfrei. Das ist schon mal was bei 2,99 Euro im Supermarkt.</p>
<p>J. P. Chenet Cabernet-Syrah 2010<br />
Frankreich<br />
Erzeuger: J. P. Chenet<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13 %<br />
Jahrgang: 2010<br />
Einkaufspreis: 3,00 €<br />
Verschluss: Silikon<br />
Quelle: Supermarkt<br />
EAN 3263286301323</p>
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		<title>Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Weinerzeuger Torres kennt man vor allem aus Spanien, wo die Familie schon in 17. Jahrhundert Wein anbaute. Doch 1979 ging Miguel Torres nach Chile, kaufte dort ein kleines Weingut und baute modern um. Seit Anfang 2010 hat sein gleichnamiger Sohn die Geschäfte übernommen und führt sie im Sinne seines Vaters weiter (wir berichteten). Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/miguel-torres-santa-digna.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve" />Den Weinerzeuger Torres kennt man vor allem aus Spanien, wo die Familie schon in 17. Jahrhundert Wein anbaute. Doch 1979 ging Miguel Torres nach Chile, kaufte dort ein kleines Weingut und baute modern um. Seit Anfang 2010 hat sein gleichnamiger Sohn die Geschäfte übernommen und führt sie im Sinne seines Vaters weiter <a href="http://weinverkostungen.de/miguel-torres-junior-geht-nach-chile/">(wir berichteten)</a>. Das Weingut Miguel Torres erzeugt vor allem Rotweine aus Cabernet Sauvignon aber auch dem für Chile typisch gewordenem Carmenere und Merlot. Als Weißweine gibt es hauptsächlich Chardonnay und Sauvignon Blanc. Der Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve von Miguel Torres ist 7 Monate ich amerikanischem Holz ausgebaut worden.<span id="more-8217"></span></p>
<p>Dunkel und dicht Lila ist der Santa Digna Cabernet Sauvignon im Glas. In der Nase machen sich reife und saftige Brombeeren bemerkbar. Leider ist beim Santa Digna der Alkoholgrad von 14% auch etwas zu riechen. In der zweiten Nase sind bei diesem Rotwein von Miguel Torres Casis und dunkle Kirschen wahrzunehmen. Der Gaumen ist bei einem mittleren Körper weich und rund mit etwas dunkler Schokolade und reifer Fruchtigkeit geprägt. Die Säure ist gar nicht so präsent, aber genug um diesen Cabernet Sauvignon nicht langweilig erscheinen zu lassen. </p>
<p>Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve 2009<br />
Chile – Valle Central<br />
Erzeuger: S.V Miguel Torres S.A.<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 14 %<br />
Jahrgang: 2009<br />
Einkaufspreis: 7,00 €<br />
Verschluss: Schrauber<br />
Quelle: Fachhandel<br />
EAN 8410113005267</p>
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		<title>Chianti Classico 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt noch eine Kleinigkeit nachzuholen. Es handelt sich um eine umfangreiche Verkostung des noch aktuellen Jahrgangs Chianti Classico 2009. Zum Einstieg der Verkostung haben wir uns mit dem vorherigen Jahrgang 2008 beschäftigt. Dies galt auch etwas zur Einstimmung, zur Selbsteichung und -kontrolle. Leichte Korrekturen gegenüber der Verkostung im Jahr 2010 sind somit angebracht. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chianti-classico-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" />Es gibt noch eine Kleinigkeit nachzuholen. Es handelt sich um eine umfangreiche Verkostung des noch aktuellen Jahrgangs Chianti Classico 2009. Zum Einstieg der Verkostung haben wir uns mit dem vorherigen Jahrgang 2008 beschäftigt. Dies galt auch etwas zur Einstimmung, zur Selbsteichung und -kontrolle. Leichte Korrekturen gegenüber der Verkostung im Jahr 2010 sind somit angebracht. Das ist nicht ungewöhnlich, so verändert sich der Wein in der Flasche (teilweise waren es zuvor auch Fassproben), man hat Tagesformen und einige Chianti Classico waren im vergangenen Jahr noch Fassproben. 2008 und 2009 gelten in der Toskana als sehr gut; so auch beim Chianti Classico.<span id="more-8192"></span></p>
<p><strong><em>Chianti Classico 2008</em></strong></p>
<p><strong>Barone Riscasoli &#8211; Castello di Brolio</strong><br />
80% Sangiovese, 10% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon<br />
Rubinrot mit leichten Eintrübungen, reife und süßliche Kirsche mit etwas Holz in der Nase, Amarena in der zweiten Nase, schlanker Gaumen mit kräftig trockener Säure, unausgewogen.<br />
84</p>
<p><strong>Castello delle Stinche &#8211; Fattoria di Lamole &#8211; Antico Lamole Vigna Grospoli</strong><br />
100% Sangiovese<br />
Helles Rubin mit ziegelrotem Rand, Caramel mit vegetativen Noten in der Nase, frischer und leichter Gaumen mit Apfelaromen, in der mittleren Länge erstaunlich verspielt.<br />
83</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/volpaia-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Castello di Volpaia</strong><br />
90% Sangiovese, 5% Merlot, 5% Syrah<br />
Klares Rubinrot mit hellem Rand, süße Fruchtnase, gute integrierte Säure, auch der Gaumen ist angenehm mit reifen Früchten, schöner Nachhall. Man fährt bei Volpaia sehr gut mit dem Schwerpunkt auf dem Sangiovese. Syrah ist im Chianti Classico nicht sehr häufig. Es scheint ihm aber gut zu tun.<br />
90</p>
<p><strong>Lamole di Lamole</strong><br />
90% Sangiovese, 5% Canaiolo, 5% Malvasia Nera<br />
Klares Rubinrot, Cramel in der Nase, zweite Nase bringt harmonisch Früchte in den Mittelpunkt, kräftiger Gaumen mit schwungvoller Säure. Exrem lang.<br />
87</p>
<p><strong>Melini</strong><br />
90% Sangiovese, 5% Cabernet Sauvignon, 5% Merlot<br />
Etwas trübes Rubinrot, Schokoladen-Caramel in der Nase, zweite Nase von Frucht untermalt, wirkt dabei etwas kitschig und gemacht, der Gaumen erfüllt die Erwartungen nicht und lässt diesen Chianti Classico als unausgewogen erscheinen, zu deutliche Säure.<br />
85</p>
<p><strong>Poggerino</strong><br />
100% Sangiovese<br />
Dunkleres Rubinrot, kräftige Aromen mit eingelegten Kirschen und süßen Pflaumen in der Nase, Gewürze im Hintergrund, etwas stichig, wuchtige und trockene Würze am Gaumen. Hier versteht man schon, dass viele andere Chianti Classico nicht nur aus Sangiovese bestehen. Auch wenn dies so bestimmt auch eine Berechtigung hat.<br />
85</p>
<p><strong>Poggio Bonelli</strong><br />
90% Sangiovese, 10% altri vitigni<br />
Dunkel trübes Rot im Glas, dunkle Schokolade in der Nase, zweite Nase mit Schwarzwälder-Kirsch-Torte, Weiße Kirschen am Gaumen, die Säure spielt mit der Frucht. Gegenüber der Verkostung dieses Weins im verganenen Jahr präsentiert es sich heute etwas besser.<br />
84</p>
<p><strong>Tenuta Villa Trasqua</strong><br />
95% Sangiovese, 3% Colorino, 2% Malvasia Nera<br />
Kares Rubinrot, süßlicher Duft mit etwas Brause, in der zweiten Nase sind dunkle Kirschen, frucht geprägter Gaumen, gefällig auch in der Länge.<br />
86</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chianti-classico-collection.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" />Doch nun zur eigentlichen Verkostung des Chianti Classico aus dem Jahr 2009. Die Vorauswahl der verkosteten Weine entsteht zuerst dadurch, welche Weine angestellt werden. Als zweites wählen wir aus. Dabei werden die Chianti Classico von Erzeugern berücksichtigt, die bislang aus unserer Sicht schon gute Weine in die Flasche gebracht haben. Um auch anderen Weingütern eine Chance zu geben, werden diese zum Teil zufällig zum anderen Teil weil sie irgendwo aufgefallen sind in die Verkostung eingefügt. Die Verkostung selbst findet dann verdeckt statt, was jedem Chianti Classico seine Chance zusichert.</p>
<p><strong><em>Chianti Classico 2009</strong></em></p>
<p><strong>Bandini Villa Pomona</strong><br />
klares rubinrot im Glas, dezente Sauerkirschen in der Nase, frisch und erst etwas stichig am Gaumen, wird dann aber weicher, angenehm runde Länge mit etwas Caramel.<br />
85</p>
<p><strong>Bibbiano &#8211; Montornello</strong><br />
Dunkleres Rubinrot, eingekochte Waldfrüchte in der Nase, florale Noten in der zweiten Nase, packender wuchtiger Gaumen, kräftige Säure ist gut eingebunden, in der Länge etwas unausgewogen.<br />
87</p>
<p><strong>Borgo Salcetino</strong><br />
Leuchtend klares Rubinrot mit hellem Rand, würze und Dörrobst in der Nase, weicher Gaumen mit etwas Schokolade, ist recht schnell wieder weg und bleibt zugleich extrem dezent stehen.<br />
84</p>
<p><strong>Casa Sola</strong><br />
Dunkleres rot mit klarem Einschlag im glas, frucht neben dunklen Mischbrot in der Nase, zweite Nase mit Amarenakirschen, beschwingte Säure am Gaumen, schwingt harmonisch ab, aber der Geruch?<br />
82</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/castellare-di-castellina-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Castelare di Castellina</strong><br />
rubinrot, leicht trüb, ausgewogene fruchtnase, trockener Gaumen mit gut integrierter Säure, angenehme dezente Frucht, gute Länge. Der Castellare wird noch etwas zulegen.<br />
88</p>
<p><strong>Castello di Selvole</strong><br />
Rubinrot, Nougat-Caramel mit leichter Frucht, zweite Nase mit süßer Kirschsauce, strenger Gaumen, grüne Noten im Nachhall.<br />
83</p>
<p><strong>I Sodi</strong><br />
Dunkles rubinrot, Pinien in der Nase, fruchtig in der zweiten Nase, intensiv am Gaumen Würze spielt mit Frucht und ist von caramelligen Noten untermalt. Außergewöhnlich und polarisierend.<br />
86</p>
<p><strong>Podere di Cappella</strong><br />
Dunkle Farbe, etwas kitschige frucht in der Nase, weich am Gaumen, wodurch der brausige Eindruck bleibt. Der wird bestimmt vielen Leuten schmecken. Aber ist es ein Chianti?<br />
84</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/querciabella-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Querciabella</strong><br />
Helles Rubin, leicht trüb, sehr schöne Mon-Cheri-Kirsche in der Nase, in der zweiten Nase mit etwas Vanillepudding, Gaumen leicht und mit erfrischender Säure, etwas Schokolade, guter Nachhall. Fein.<br />
89</p>
<p><strong>Rocca di Montegrossi</strong><br />
Rubinrot, zimtige Rauchnoten in der Nase, zweite Nase mit etwas Unterholz, kräftige Säure unausgewogen, wenn auch ziemlich lang.<br />
82</p>
<p><strong>Ruffino &#8211; Santedamme</strong><br />
Dichtes Ruinrot, süße Kirsche mit Waldfrüchten in der Nase, intensive Säure neben feinem Geschmack, lang.<br />
85</p>
<p><strong>Villa Cerna</strong><br />
Dunkel-klares Rubinrot, Frucht mit etwas Alkohol, der Gaumen ist auch nicht wirklich erfreulich.<br />
83</p>
<p>Weiter geht es mit der Verkostung des Chianti Classico Riserva aus dem Jahrgang 2008. Dieser wird in der Regel ungefähr ein Jahr länger in großen Fässern ausgebaut und daher auch ein Jahr später vermarktet. Diese Weine zeichnen ich häufig über eine höhere Intensivität und einen feinen langen Nachhall aus.</p>
<p><em><strong>Chianti Classico Riserva 2008</strong></em></p>
<p><strong>Bibbiano – Vigna del Capannino</strong><br />
Dunkeres Rubin mit etwas Eintrübungen, schöne Frucht mit einem süßen Sherryton, in der zweiten Nase fällt etwas Stich auf, der Gaumen ist leicht unausgewogen, der Chianti bleibt dann noch recht lange stehen.<br />
85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/capannelle-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Capannelle</strong><br />
Etwas dunklere aber klare Farbe, in der Nase ist kräftig Caramel, die zweite Nase bringt leicht stichig eingeweckte Früchte, der Gaumen zeigt gut integrierte Säure, Spannung wird recht lang gehalten.<br />
86</p>
<p><strong>Castellare di Castellina</strong><br />
Dunkles Rubinrot, eigentümlicher Geruch mit reifen und süßen Waldfrüchten, Gaumen kräufrig aber in sich gut ausbalanciert, runder Nachhall.<br />
89</p>
<p><strong>Cecchi</strong><br />
Dunkelrot, süße Frucht mit Kirschen und Brombeeren in der Nase, Gaumen erst von fülliger Säure geprägt, später zeigen sich auch viele feine Noten, gute Länge.<br />
88</p>
<p><strong>La Madonnina</strong><br />
Dunklers Rubin, leicht trüb, Himbeeren in der Nase, in der zweiten Nase sind Casis und Alkohol, trockener Gaumen mit relativ kräftiger Säure, schnell verabschiedet er sich.<br />
84</p>
<p><strong>Le Miccine</strong><br />
Klares Rubinrot, hell, Caramel in der Nase, in der zweiten Nase von Frucht untermalt, dünn am Gaumen bei kräftiger Säure, bleibt leicht &#8220;pelzig&#8221; stehen.<br />
83</p>
<p><strong>Querciavalle</strong><br />
Dunkles rubinrot, Pflaumen und süßes Cassis in der Nase, frischer Gaumen mit dezenter Würze, mittlere Länge, allerdings kommt ein komischer Nachgeschmack hinzu, der den Spass etwas verdirbt.<br />
85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/2009-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Tenutta la Novella</strong><br />
Rubin mit leicht violetem Einschlag, Veilchenparfüm in der Nase, ist in der zweiten Nase kräftiger und mit Würze untermalt, der Gaumen bringt eine kräftigere Säure mit sich, der Nachhall zeigt wieder diese Veilchen, was soll man mit so einem Kitschwein machen? Liegt es evtl. an dem Teroldego den man hier beigemischt hat? Typisch Toskana ist es jedenfalls nicht.<br />
82</p>
<p>Abschließen möchten wir die Verkostung des Chianti Classico und zugleich diesen Report mit einigen Weinen die in die obigen Kategorien nicht passten aber trotzdem angestellt und von uns verkostet wurden.</p>
<p><strong>Lamole di Lamole</strong><br />
Chianti Classico Riserva 2007<br />
Dunkles klares rubinrot, würzige Nase mit Alkoholstich, im Hintergrund eingelegte Kirschen, sanfter Gaumen, der etwas zu leicht ist für diesen Geruchsauftritt, zu kurz. (2007 scheint ausnahmsweise ein nicht so glücklicher Jahrgang bei Lamole gewesen zu sein.)<br />
83</p>
<p><strong>Tenuta Villa Trasqua</strong><br />
Chianti Classico Riserva 2006<br />
Klares Rubinrot, etwas stichig in der Nase mit Fruchtkompott im Hintergrund, staubiger Gaumen, im mittleren Nachhall klingen dezent Kirschen an.<br />
85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/castello-di-ama-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Castello di Ama – Vigneto Belavista</strong><br />
Chianti Classico 2007<br />
Trübes Rubinrot, harmonische Nase, wuchtig am Gaumen mit Würze gute Länge und Reifepotenzial.<br />
88</p>
<p><strong>Castello di Ama – Vigneto La Casuccia</strong><br />
Chianti Classico 2007<br />
Dunkleres Rubin, reife und in sich feine Nase, intensiv dabei aber rund am Gaumen.<br />
87</p>
<p><strong>Castello di Volpaia &#8211; Coltassala</strong><br />
Chiant Classico Riserva 2007<br />
Dunkles klare Rubinrot, dunkle Würze in der Nase mit reifen Waldfrüchten, kräftig am Gaumen, leider macht die Säure etwas starken Druck, in der sehr guten Länge bringt sie sich harmonisch ein, gutes Reifepotenzial.<br />
89 </p>
<p><strong>Castelli del Grevepesa &#8211; Clemente VII</strong><br />
Chianti Classico Riserva 2007<br />
Dunkles Rubinrot, dezent-harmonische Frucht mit etwas Tannenwald in der Nase, erst Weich am Gaumen, dann zeigt er seine Kraft. Zugleich bricht er nicht ungestüm aus. Gute Länge.<br />
87</p>
<p>(Noch im vergangenen Jahr stellte man beim Clemente 2008er Jahrgang an. Nun ist das Jüngste der 2007er. Was ist da los? hat man noch so viele alte Weine auf Lager oder traut man den aktuellen Jahrgängen nichts zu.)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chianti-classico-riserva-2008.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Hier Verkostungsberichte des Chianti Classico aus der Vergangenheit:</strong><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-2008/">Chianti Classico 2008</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-2007/">Chianti Classico 2007</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-riserva-2007/">Chianti Classico Riserva 2007</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-2006/">Chianti Classico 2006</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-riserva-2006/">Chianti Classico Riserva 2006</a></p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-lamole-di-lamole-2007/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Chianti Classico: Lamole di Lamole 2007">Chianti Classico: Lamole di Lamole 2007</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/toskanische-woche/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Toskanische Woche">Toskanische Woche</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/rebsorten-im-chianti-classico/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Rebsorten im Chianti Classico">Rebsorten im Chianti Classico</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/castelgreve-chianti-classico-riserva/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Castelgreve Chianti Classico Riserva">Castelgreve Chianti Classico Riserva</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/poggio-bonelli-chianti-classico/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Poggio Bonelli Chianti Classico">Poggio Bonelli Chianti Classico</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		<title>Clos de los Siete by Michel Rolland</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Clos de los Siete, einer der bekanntesten Rotwein-Marken aus Argentinien. Zugleich gibt es mit dieser Bezeichnung nur einen Wein. Der Clos de los Siete ist einer der Weine, die ich mir schon früh gekauft habe, obwohl er damals an meiner oberen Preiskante lag. Ich bin häufiger zu diesem Wein zurückgekehrt (zuletzt mit dem Jahrgang 2005 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/clos-de-los-siete.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Clos de los Siete by Michel Rolland" />Clos de los Siete, einer der bekanntesten Rotwein-Marken aus Argentinien. Zugleich gibt es mit dieser Bezeichnung nur einen Wein. Der Clos de los Siete ist einer der Weine, die ich mir schon früh gekauft habe, obwohl er damals an meiner oberen Preiskante lag. Ich bin häufiger zu diesem Wein zurückgekehrt <a href="http://weinverkostungen.de/clos-de-los-siete-2005/">(zuletzt mit dem Jahrgang 2005 hier)</a>. Und eigentlich hat mich der Clos de los Siete aus dem argentinischen Weinbaugebiet Mendoza nie wirklich enttäuscht. Denn man weis hier zuverlässig was man kauft.<span id="more-8087"></span></p>
<p>Der Clos de los Siete wird unter Beratung des Flying-Winemakers schlechthin Michel Rolland erzeugt. Dieser steht im Ruf Rotweine so zu biegen, dass diese dem Weinpapst Robert Parker gefallen. Beide sind zudem schon ewig befreundet und  stiegen vor ca. 30 Jahren weltweit zu wichtigen Akteuren auf. Beim Clos de los Siete gelingt es Rolland sogar,  auf dem Frontetikett genannt zu werden. Sein Name wird größer geschrieben als der Jahrgang und das Erzeugungsland. Aber ist er damit wichtiger als diese beiden Einflussfaktoren auf den Clos de los Siete? Und wie ist das mit dem Nationalstolz der Argentinier zu vereinen?</p>
<p>Besonders in Bordeaux ist Rolland vor allem mit seinem 14 Mitarbeiter umfassenden Analyselabor sehr umtriebig. So berät er neben einer Vielzahl sehr angesehener Chateaus von Medoc bis Saint-Emilion auch das Weinhandelshaus Dourthe. Der Import des Clos de los Siete erfolgt nicht ganz zufällig über diesen größeren Akteur aus Bordeaux. Jedenfalls ist dies so auf dem Rückenetikett des in Deutschland vertriebenen Weins vermerkt. Neben dem Handel mit fremden Weinen gehören Dourthe in Bordeaux die Weingüter Chateau Belgrave, Chateau La Garde und Chateau Pey de la Tour.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/clos-de-los-siete-2008.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Clos de los Siete by Michel Rolland" />Bordeaux scheint auch eine wesentliche Wurzel des Clos de los Siete zu sein. So ist ganz wesentlich als Cuvee verschiedener Rebsorten angelegt, die allesamt ihren Ursprung in Frankreich haben. So liest sich die Zusammensetzung des Clos de los Siete fast schon wie eine Zutatenliste oder penible Zaubermischformel: Man nehme 56% Malbec, 21% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon, 11% Syrah und 2% Petit Verdot. Man tue alles in ein großes Gefäß und rühre einmal um. Fertig ist der Clos de los Siete. Ganz so einfach ist es natürlich nicht.</p>
<p>Über den Clos de los Siete ist auch schon recht viel geschrieben worden. Häufig steht der Name des Weins hinter dem Weinmixer Rolland etwas zurück. Denn so meint der Name eben tatsächlich, dass es ein Wein von sieben befreundeten Winzern ist. Diese sind jeweils nicht nur in Bordeaux aktiv, sondern bewirtschaften seit 1999 die 850 Hektar in Argentinien zu gleichen Teilen. Neben den eigenen Weinen erzeugen sie zusammen den Clos des los Siete. Der Begriff Clos kommt aus Frankreich und meint einen Weinberg, der von einer Mauer umgeben ist. Neben dem Clos de Vougeot führen zahlreiche andere sehr berühmte Weingüter in Bordeaux, im Burgund, an Loire oder Rhone das Clos im Namen. </p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/clos-de-los-siete-michel-rolland.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Clos de los Siete by Michel Rolland" />Zum Clos de los Siete selbst: Er zeigt sich mit einem dunklen Purpur und klar schimmerndem Rand im Glas. In der Nase erscheint er mächtig mit reifen Brombeeren und etwas Würze. Die 14,5% Alkohol sind zwar nicht stechend, aber auch ohne ein Blick auf das Etikett zu riskieren erkennbar. Man kann bei Clos de los Siete aber wesentlich stärker dunkle Beeren, Schokolade mit Karamell und etwas Leder riechen. Wenn der Wein lange im Glas ist, entfalten sich fast schon filigrane Töne wie Hagebutte aber auch Lorbeeren. Der Gaumen des Clos de los Siete ist angenehm und vor allem nicht überladen wie bei so manchem Malbec aus Argentinien. Die Säure vom Cabernet und dem Petit Verdot schafft hier Frische. Der Nachhall ist weich und rund.</p>
<p>Die Wahrnehmung des relativ elegante Gaumens ist genau der Moment, wo man dann versucht, den Clos de los Siete von den Rebsorten her einzuordnen. Darüber kann man lange nachdenken. Aber ich denke die wirkliche Kunst von Michel Roland mit dem Clos de los Siete ist es, in einem durch Rebsortenweine geprägten Land wie Argentinien einen für sich stehenden Rotwein geschaffen zu haben, in dem keine Rebsorte dominiert. Und wenn auch im Bordeaux das Cuvee recht normal ist, bleiben die Weine dem Cabernet, Merlot usw. häufig zuordnugsfähig. Das unterscheidet den Clos de los Siete schon etwas von der Region, die häufig als sein mentaler Ursprung gesehen wird.</p>
<p>Clos de los Siete<br />
Argentinien<br />
Erzeuger: Bodega Monteviejo<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 14,5%<br />
Jahrgang: 2008<br />
Einkaufspreis: 15,99 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/bd7562772f4e478baa3fbf2592bd82a1" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 07:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute machen wir einen kleinen Ausflug nach Montalcino. Der Ort steht für einen den nobelsten Weine aus der Toskana. Hier wächst die Rebsorte Sangiovese Grosso für den Brunello. Für eine Probe aktueller und historischer Weine besuchen wir das Weingut Caparzo nördlich von Montalcino. Es gehört zu den angesehensten und mit knapp 90 Hektar bewirtschafteter Rebfläche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/caparzo-montalcino.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" />Heute machen wir einen kleinen Ausflug nach Montalcino. Der Ort steht für einen den nobelsten Weine aus der Toskana. Hier wächst die Rebsorte Sangiovese Grosso für den Brunello. Für eine Probe aktueller und historischer Weine besuchen wir das Weingut Caparzo nördlich von Montalcino. Es gehört zu den angesehensten und mit knapp 90 Hektar bewirtschafteter Rebfläche zu den größeren Erzeugern des Brunello di Montalcino.<span id="more-8055"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-caparzo-1970.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" /><br />
Die Geschichte von Caparzo sei schnell erzählt. Das Weingut wurde Mitte der 1960er Jahre von mehreren Freunden aus Mailand erworben. Mit dem Jahrgang 1970 erzeugte man dann den ersten Brunello. Aus dieser Zeit liegen sogar noch einige Flaschen im Keller von Caparzo. 1998 übernahm Elisabetta Gnudi Angelini das Weingut (Bild oben mitte). Für den Keller ist der Önologe Massimo Bracalente zuständig (Bild oben links).</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1993-1999-2004-2006-brunello-caparzo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" /><br />
In unserer Probe auf dem Weingut Caparzo gibt es vier Jahrgänge des Brunello die Montalcino. Dabei handelt es sich um die historisch gut bis sehr gut bewerteten 1993,1999 (jeweils 4 Sterne), 2004 und 2006 (jeweils 5 Sterne). In der Probe sind jeweils zwei Brunello von Caparzo aus den selben Jahr. In Montalcino erzeugt jedes Weingut zumindest zwei Rotweine im Jahr. Da hat man den Brunello und einen jünger vermarkteten Rosso di Montalcino. Ich persönlich mag den Rosso eigentlich häufig sehr gerne. Auch der von Caparzo ist sehr empfehlenswert. Hier ist die Frucht wesentlich frischer präsent.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/la-casa-brunello-caparzo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" /><br />
Zugleich erzeugen einige Weingüter in Montalcino neben dem Gängigen noch einen weiteren Brunello, der dann (als Selezione bezeichnet) einen Zusatznamen trägt und höherpreisiger angelegt ist. Bei Caparzo ist dies der Brunello La Casa. Er wird nur in den besten Jahren abgefüllt. Der Brunello La Casa besteht aus einer südlich exponierten Einzellage in der Nähe von Monalcino. In ihm werdem die besten Trauben aus der Lage La Casa selektiert. Eigentlich wird Brunello in großen Fässern ausgebaut. Die auf bis zu 12.000 Flaschen limitierten Rotweine aus La Casa reifen jedoch den kleineren Barique-Fässern. Der Brunello La Casa wurde erstmals im Jahrgang 1977 auf den Markt gebracht.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-caparzo-montalcino.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" /><br />
Eine Vermutung, die sich in dieser Probe bestätigt: Brunello sollte dann getrunken werden, wenn er auf den Markt kommt. Aus meiner Sicht präsentieren sich die beiden Brunello aus 2004 und 2006 wesentlich besser, da hier frische feinfruchtige bis volle Kirschfrüchte in der Nase präsent sind. Der La Casa ist jeweils voller und dichter. Jedoch zeigen die kleineren Fässer auch ihre Wirkung, da hier – vor allem bei dem 2006er &#8211; Caramel deutlich zu reichen ist. Nicht ganz unzufällig habe ich den <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/">Caparzo Brunello aus diesem Jahr hier besser bewertet</a> als den <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-2006-selezione/">La Casa hier (preislich ist das Verhältnis jedoch umgedreht)</a>.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-caparzo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" /><br />
Wirklich gereifter Brunello ist jedoch aus meiner Sicht eine Geschmackssache. Die beiden aus 1993 zeigen dies. Der Brunello hat einen gealterten Geruch mit Leder und Schwarzer Johannisbeere in der 2. Nase. Bei La Casa zeigen sich vor allem Röstaromen. Viel besser sind die beiden Brunello von Caparzo aus 1999 noch in Schuss. So hat dieser Brunello zwar auch eine sehr gereifte Nase. Die gut eingebundene Säure erweckt ihn jedoch am Gaumen sehr schön zum Leben. Der Brunello La Casa aus 1999 hat in der Nase neben der Weinreife eine kräftige Casisnote. Am Gaumen präsentiert sich eine runde Länge.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/keller-caparzo-montalcino.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo" /><br />
Besser ist es also den Brunello zu Zeitpunkt der Vermarktung zu trinken. Das sind immerhin fünf Jahre nach der Ernte. Man sollte dabei beachten, dass die Weingüter in Montalcino vom Brunello die jeweils fünffache Menge ihres jährlichen Umsatzes im Keller liegen haben. Entsprechend groß ist auch der Weinkeller von Caparzo. Dort stehen jedoch nicht nur eine Menge Fässer. Auch ältere Jahrgänge des Brunello bewahrt man dort auf.</p>
<p>Besonders gerne mag ich auch den Rosso di Montalcino. Erkennbar ist dieser am roten Etikett. Auch in dieser Kategorie wird bei Caparzo ein zweiter Wein erzeugt. Er stammt aus der Lage La Caduta südwestlich von Montalcino. Grundsätzlich hat man in Monalcino eigentlich keine Lagen. Jedenfalls nicht im deutschen Sinn. Jedoch hat der Anbauverband mithilfe eine Analyse durch Sateliten das Gebiet in vier Zonen eingeteilt. Caparzo bewirtschaftet in diesen Zonen die Lagen La Casa, La Caduta, Il Cassero, San Piero Caselle und Caparzo. Sie liegen zwischen 220 und 300 Meter über dem Meeresspiegel. Gerade die Selektion und Mischung dieser einzelnen Lage verleiht den Brunello von Caparzo häufig seine Größe.</p>
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		<title>Toskana: Wein aus Maremma</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 20:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Maremma ist ein Anbaugebiet der Stufe IGT (also quasi Landwein) im süd-östlichen küstennahen Gebiet der Toskana. Die Rebfläche beträgt ca. 62.000 Hektar. Die Region Maremma ist erst sehr spät erschlossen worden. Noch vor 200 Jahren waren hier viele Sümpfe vorhanden. Der derzeitig zu verzeichnende Maremma-Boom hängt aus etwas mit der Bewegung der Super-Tuscans zusammen. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/maremma-toskana.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Toskana: Wein aus Maremma" />Maremma ist ein Anbaugebiet der Stufe IGT (also quasi Landwein) im süd-östlichen küstennahen Gebiet der Toskana. Die Rebfläche beträgt ca. 62.000 Hektar. Die Region Maremma ist erst sehr spät erschlossen worden. Noch vor 200 Jahren waren hier viele Sümpfe vorhanden. Der derzeitig zu verzeichnende Maremma-Boom hängt aus etwas mit der Bewegung der Super-Tuscans zusammen. Vor 40 Jahren wurde erstmals der Tignanello von Antinori erzeugt. Auch dieser firmiert noch immer unter dem Label IGT.<span id="more-8034"></span></p>
<p>Neben einigen traditionellen Weinorten mit ihren traditionsreichen Qualitätsspitzen und fest geregelten Erzeugungs- und Vermarktungsgrundlagen (z.B. Montalcino oder Montepulciano) gilt Maremma immer noch als ein Experimentierfeld. Einige namenhafte Weingüter aus den historischen Bereichen in der Toskana bauen in Maremma an oder haben dort ein eigenes Weingut gegründet. So produziert z.b. auch Querciabella einen Rotwein namens Mongrana.</p>
<p>Rebsorten<br />
Maremma ist überwiegend mit roten Rebsorten bestockt. Vor allem der traditionelle Sangiovese ist hier zu finden. Aber auch neuere internationale bzw. französischstämmige Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah oder auch Cabernet Franc werden hier angebaut. Ebenso wachsen in Maremma weiße Rebsorten. Sie nehmen knapp 20% der Fläche ein. Hierbei ist besonders der Vermentino zu nennen.</p>
<p>Aus dem reichhaltigen Angebot der Weine aus Maremma haben wir drei Rotweine bestehend aus 100% Sangiovese ausgesucht. Nicht bei allen Weingütern kann man viele Informationen auftreiben. Die Tenuta Sassoregale hat eine recht schmale Webseite. Irgendwie ist dieses Weingut auch mit Lamole di Lamole in Chianti Classico-Gebiet verbunden. Die Tenuta Sassoregale erzeugt drei rebsortenreine Weine aus Sangiovese, Merlot und Syrah. 30 Hektar werden im Maremma-Gebiet bewirtschaftet.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/sassoregale-maremma.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Toskana: Wein aus Maremma" />Tenuta Sassoregale 2008</p>
<p>Dunkles Rubin mit purpurnem Rand. Hölzern-rauchige Nase, etwas überreif mit Kirschen und Waldbeeren. Weich und rund am Gaumen. Die Säure ist gut eingebunden. Dann gibt es frische Minze. Im Nachhall kommt dezent noch mal die Kirsche, die ganz leicht aber lange präsent ist. Etwas grüne Töne klingen jedoch auch an. Wenn der Sangiovese von der Tenuta Sassoregale mehr Luft bekommt verschwinden die grünen Noten und er entpuppt sich als ordentlicher Sangiovese aus der Toskana.</p>
<p>Tenuta Sassoragle, 2008, Maremma IGT 100% Sangiovese , 13,5%, 7,80 Euro</p>
<p>Mantellassi ist ein alt eingesessener Betrieb, der seit 1960 besteht. Das ist für die Region Maremma schon recht lange. Anstrengungen hat man vor allem beim Morellino di Scansano geleistet, die seit 1978 als DOC anerkannt ist. Inzwischen baut Mantellassi die Rebsorten Cabernet Sauvignon, Morellino, Merlot, Canaiolo Nero, Malvasìa Nera, Ciliegiolo, Vermentino Bianco, Sauvignon Blanc auf über 60 Hektar im Maremma an. </p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/il-canneto-maremma.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Toskana: Wein aus Maremma" /><br />
Mantellassi Il Canneto 2010</p>
<p>Der Il Canetto von Matellassi ist recht interessant. Er besteht zwar auch aus 100% Sangiovese, man hat hier jedoch verschiedene Klone dieser Rebsorte verwendet. Der Rotwein ist im Edelstahltank ausgebaut worden. Rubinrot mit hellem Rand. Hinter Kardamom eine eher florale Nase mit reifen Pflaumen und etwas Moschus. Fleischige Frucht am Gaumen. In sich harmonisch. Recht kurz und hinten etwas spitz und trocken stehen bleibend.</p>
<p>Mantellassi, Il Canneto, 2010, Maremma IGT 100% Sangiovese , 13% , 6 Euro</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casali-di-maremma.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Toskana: Wein aus Maremma" /><br />
Casali di Maremma 2010</p>
<p>Helleres Rubinrot. Etwas erdig und würzig in der Nase. Dann eine duftige Kirsche. Die zweite Nase ist duftig und kernig geprägt. Am Gaumen ist dieser Sangiovese aus Maremma recht leicht und frisch. Er verabschiedet sich schnell ohne dabei einen negativen Eindruck zu hinterlassen.</p>
<p>Casali di Maremma, 2010, Maremma IGT 100% Sangiovese , 13%, 7 Euro</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/backstage-maremma.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Toskana: Wein aus Maremma" /><br />
Weinverkostungen.de-Backstage</p>
<p>Noch ein kleiner Nachtrag. Man fragt mich manchmal, wie eine solche Verkostung denn stattfindet. Als Anschauung ein Bild was dies veranschaulicht. Im Prinzip kann man eine Region nur verstehen, wenn man mehrere Flaschen parallel verkostet. Erst dann wird man Gemeinsamkeiten entdecken und diese Weine von anderen Regionen abgrenzen können. Da ich mich mit dem Sangiovese schon recht intensiv beschäftigt habe, fällt es nicht sehr schwer die recht geschlossenen Stile von Vino Nobile oder Brunello von diesen deutlich frischer und leichter geprägten Weinen zu differenzieren.</p>
<p>Eines ist deutlich: Die alten großen Weine aus dem Klon Sangiovese Grosso haben eine bestechende Nobilität gegenüber Maremma. Das hängt an diesem bestimmten Rebsorten-Klon und jahrzehnte langer Erfahrung mit ihren Weinen. Boom hin oder her. Eventuell ist es auch eine Binsenweisheit. Man wird aus Maremma nie die Qualität für sieben oder acht Euro bekommen, die in den alten Gebieten für Einstiegspreise von 15 bis 30 Euro gehandelt wird.</p>
<p>Und ein weiteres gilt festzuhalten: Egal ob nun ganz oldstyle mit ausschließlich Sangiovese oder modern mit Cabernet Sauvignon, Merlot oder gar Syrah: Die Rebsorte ist kein Garant für Qualität. Das trifft für Wein aus Maremma genauso zu wie auf das inzwischen 40 Jährige Phantom Super-Tuscan (Tatsächlich; erster Jahrgang Tignanello war 1971). Zugleich kann man anschließend an dem Super-Tuscan-Boom – in dessen Windschatten sich ja auch Maremma am Markt positioniert – fragen: Wozu führt die Freiheit von den Regularien bezüglich verwendeter Rebsorten, Ausbau oder auch Vermarktungsterminen? Sicherlich nicht zu jener Profilschärfe, die auf einem globalen Markt notwendig ist. Spannend bleibt jedoch wie sich Maremma von einer Spielwiese aus weiter entwickeln wird.</p>
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		<title>Chateau de Pizay mit Morgon</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 16:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Das Beaujolais entdecken #05] Das Chateau de Pizay hat gleich mehrer Reize. Neben den Weinen besteht hier ein 4-Sterne Hotel mit 68 Zimmern und umfangreichen Spa-Angeboten. Sehr eindrucksvoll ist auch der etwas extravagant gestaltete Garten aus dem 18. Jahrhundert. Schon allein dieser ist eine Reise wert. Währen da nicht auch noch die Rotweine des Beaujolais. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/garten-chateau-de-pizay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" /><a href="http://weinverkostungen.de/das-beaujolais-entdecken/">[Das Beaujolais entdecken #05]</a> Das Chateau de Pizay hat gleich mehrer Reize. Neben den Weinen besteht hier ein 4-Sterne Hotel mit 68 Zimmern und umfangreichen Spa-Angeboten. Sehr eindrucksvoll ist auch der etwas extravagant gestaltete Garten aus dem 18. Jahrhundert. Schon allein dieser ist eine Reise wert. Währen da nicht auch noch die Rotweine des Beaujolais. Auf dem Chateau de Pizay erzeugt man vor allem im Cru Morgon. Auf den 75 Hektar Weinbergen wird jedoch auch weißer Beaujolais aus Chardonnay erzeugt. Zudem gibt es noch einen Rotwein aus dem jüngsten (zehnten) Cru Regnie und aus Brouilly, wo man auf dem Chateau Saint Lager erzeugt.<span id="more-7952"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-saint-lager.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" />Wir probierten auf dem Chateau de Pizay eine Reihe von Beaujolais. Ein schöner Einstieg ist der rote 2010er Beaujolais. In der Nase sind rote Früchte. In der zweiten Nase stellt sich Hagebutte ins Zentrum. Hier ist dem Chateau de Pizay ein angenehmer Trinkwein gelungen. Weiter geht es mit dem Regnie aus 2010. Hier reift der Gamay auf Granitböden. Er zeigt sich im Glas mit einem leicht violettem Einschlag. In der Nase ist Pfeffer, der von dunklen Früchten und etwas schwarzem Tee in der zweiten Nase bereichert wird. Am Gaumen erscheint dieser Regnie recht leicht mit tänzelnder Säure. Frisch ist dieser Beaujolais vom Chateau de Pizay auch im Nachhall. 2010er Brouilly hingegen ist leichter und runder und jetzt schon gut trinkbar.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-pizay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" /> Fasslager vom Chateau de Pizay</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-pizay-morgon.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" /> Unser eigentlicher Favorit vom Chateau de Pizay ist der Morgon „Cuvee du Py“ aus dem Jahr 2010. In der Nase zeigt er sich mit duftiger Würze neben reifen Früchten. Der Gaumen ist vielschichtig mit feinen Tanninen. Dieser Morgon ist komplex, fruchtig und kraftvoll. Zugleich hat er eine hohe Typizität. Im Anschluss probierten wir noch die Jahrgänge 2005, 2003 und 1992 vom Morgon. Der 2005er zeigt sich mit etwas Unterholz in der Nase, zweite Nase Weihnachtliche Gewürze (Nelken), runder Gaumen mit später Frucht. Beim 2003er Morgon „Cuvee du Py“ ist ein halber Kräutergarten in der Nase, dann Trüffel, zweite Nase mit Sauerkirschlikör, erste Reifetöne am Gaumen, rund in der Länge.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/beaujolais-morgon-1992.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" />Der Höhepunkt der Verkostung am Chateau de Pizay ist er Jahrgang 1992 des Morgon. Viele glauben Beaujolais kann nicht so alt werden. Jeder, der sich jedoch mit diesem guten Weinen aus den 10 Crus auskennt, weis das Gegenteil. Gerade Morgon oder auch Moulin-a-Vent kann sehr langlebig sein. So haben wir nun bräunliche Reflexe im Glas, in der Nase sind Leder und Tabak, wie man es vom Burgunder aus Pinot in diesem Alter kennt. Der Gaumen dieses Morgon ist sehr weich. Vanille zeigt sich in der Länge. Dieser Beaujolais ist nach knapp 20 Jahren noch in sich stimmig. Sicherlich schmeckt man das Alter; dieser Gamay ist aber noch nicht zerbrechlich.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/morgon-6-faesser-wein.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" /><br />
Die letzte Neuerung auf dem Chateau de Pizay ist das Cuvee les Sybarites. Hier wird Morgon in sechs großen Fässern aus unterschiedlichem Holz ausgebaut und dann wieder gemischt. Wir probieren vom Cuvee les Sybartes den Jahrgang 2009. Dieser ist vollfruchtig in der Nase. Die süße Frucht am Gaumen wirkt konzentriert und damit leicht marmeladig. Dann noch etwas Vanille. Schön, dass es sich um große Fässer handelt. So ist die Beeinflussung durch das Holz nicht ganz so groß. Wir fanden jedoch, dass es sich beim Cuvee les Sybarites um einen sehr guten und schmackhaften Gamay handelt, der sicherlich auf viel Gegenliebe stoßen wird, da einige Kanten durch diesen Fassausbau verschwunden sind. Die Ausdrucksstärke und der Charakter eines Beaujolais aus dem Cru Morgon ist jedoch aus unserer Sicht verniedlicht worden. Gerade diesen Charakter den Morgon pflegt man auf dem Chateau de Pizay in den anderen Weinen vorbildlich.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/hotel-chateau-de-pizay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Pizay mit Morgon" /> Vier-Sterne Hotel vom Chateau de Pizay</p>
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		<title>Chateau de la Chaize mit Brouilly</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 17:24:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Das Beaujolais entdecken #04] Wenn man meint im Beaujolais gibt es keine wirklichen Schlösser, sollte man mal beim Chateau de la Chaize vorbeifahren. Mitten in den Weinbergen des Cru Brouilly liegt dieses Anwesen mit dazu passendem Garten. Mit ca. 100 Hektar bewirtschaftet man auf dem Chateau de la Chaize 8% des gesamten Cru und ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-la-chaize.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de la Chaise mit Brouilly" /><a href="http://weinverkostungen.de/das-beaujolais-entdecken/">[Das Beaujolais entdecken #04]</a> Wenn man meint im Beaujolais gibt es keine wirklichen Schlösser, sollte man mal beim Chateau de la Chaize vorbeifahren. Mitten in den Weinbergen des Cru Brouilly liegt dieses Anwesen mit dazu passendem Garten. Mit ca. 100 Hektar bewirtschaftet man auf dem Chateau de la Chaize 8% des gesamten Cru und ist damit hier der größte Erzeuger. Ein großer Teil der Weinstöcke mit Gamay sind älter als 55 Jahre. Man tauscht in den Weinbergen jährlich 2% der Reben aus um ihn vital zu behalten. Das Chateau de la Chaize ist in Blickweite vom Mont Brouilly entfernt, an dem das Cru Cote de Brouilly liegt. Bei Nordwinden schützt der Berg die Reben, die in Richtung Südost bis Südwest angeordnet sind. Dadurch entsteht bei den Beaujolais des Chateau de la Chaize eine gute Traubenreife.<span id="more-7944"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-la-chaize-brouilly.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de la Chaise mit Brouilly" />Das Cru Brouilly verfügt über verschiedene Böden von rosa Granit bis Schwemmsand. Der Gamay des Chateau de la Chaize wächst vornehmlich auf Granitzersetzung und rotem körnigen Sand. Der Weinkeller aus dem 18. Jahrhundert ist umwerfend und in dieser Große im Beaujolais sehr selten. Direkt über ihm befindet sich der Raum mit den Gärtanks in dem die Trauben verarbeitet werden. Gar nicht so unüblich nutzt man auf dem Chateau de la Chaize schonend die Schwerkraft. 60% der Weine gehen in den Export. Wichtige Märkte sind vor allem in Nordamerika (USA und Kanada), im europäischen Ausland sowie in Asien. </p>
<p>Im Keller des Chateau de la Chaize werden die Grundweine für die einzelnen Weine gemischt. Man beschränkt sich trotz der Flächengröße von 100 Hektar auf nur drei Weine. Seit 2008 ist noch ein Rosé hinzugekommen, der jedoch nur in Frankreich vermarktet wird. Der Brouilly Chateau de la Chaize ist dabei der mengenmäßig bedeutende Wein. Das Cuvee Vielles Vignes  besteht aus älteren Reben und wird drei bis vier Jahre in älteren Fässern ausgebaut. Der Spitzenwein des Chateau de la Chaize ist die Reserve de la Marquise. Sie kann noch länger gelagert werden, stammt aus den ältesten Parzellen des Weinguts (bis zu 80 Jahre), wird jedoch in neuen Fässern ausgebaut.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brouilly-chateau-de-la-chaize.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de la Chaise mit Brouilly" />Wir probierten im Keller des Chateau de la Chaize  die 2009er und 2008er Brouilly sowie die 2006er und 2005er Reserve de la Marquise. Der Brouilly aus 2009 besticht durch dunkle Schokolade in der Nase, einem frischen Gaumen und Eukalyptus im Nachhall. Er scheint jedoch jetzt noch etwas jung zu sein. Bei dem Reserve de la Marquise vom Chateau de la Chaize ist unser Favorit der Jahrgang 2005. In der Nase sind Schwarze Johannisbeere und Schokolade. Hagebutte ist zu schmecken. Obwohl ist die Säure gut beruhigt hat, wirkt dieser Beaujolais immer noch recht frisch.</p>
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		<title>Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 20:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Das Beaujolais entdecken #02] Unsere nächste Station im Beaujolais ist das Chateau de Cercy. Dies ist im Süden des Anbaugebietes in Denice beheimatet. Die Weinberge um das Chateau herum gehören zur Appellation Beaujolais. Die Palette der Weine reicht von Chardonnay und Rose über das Cuvee Marly bis hin zu den Rotweinen aus den Crus Brouilly [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-cercy.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-VentChateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent" /><a href="http://weinverkostungen.de/das-beaujolais-entdecken/">[Das Beaujolais entdecken #02]</a> Unsere nächste Station im Beaujolais ist das Chateau de Cercy. Dies ist im Süden des Anbaugebietes in Denice beheimatet. Die Weinberge um das Chateau herum gehören zur Appellation Beaujolais. Die Palette der Weine reicht von Chardonnay und Rose über das Cuvee Marly bis hin zu den Rotweinen aus den Crus Brouilly und Moulin-a-Vent. Insgesamt hat man 30 Hektar unter Reben.  Das Chateau de Cercy wird inzwischen von Cyril Picard in der 8en Generation bewirtschaftet. Zum Weingut gehört auch eine Gastronomie.<span id="more-7919"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-cercy-chardonnay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-VentChateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent" />Bei unserer Verkostung auf dem Chateau de Cercy starten wir mit zwei Weinen aus Chardonnay. Diese wachsen auf Lehm-Kalk-Böden. Besonders der Kalk tut dem Chardonnay ganz gut. Der 2006er Chardonnay erscheint ziemlich jung im Glas. Er zeigt sich buttrig mit Honig und Kräutern im Hintergrund. Der Gaumen ist auch nach 5 Jahren immer noch frisch geprägt. Die Länge dieses Chardonnay aus 2006 ist chremig. Der 2009er Chardonnay ist in Eichenfässern ausgebaut. Er duftet nach Apfel. Zudem ist dieser Weißwein vom Chateau de Cercy frisch und floral in der Nase. Kräuter machen etwas Druck im Nachhall, was etwas medizinal wirkt. Trotzdem der 2009er Chardonnay recht interessant ist, gefällt uns der Wein aus 2006 gerade wegen seiner anhaltenden Jugend als etwas besser.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/cercy-cuvee-marly.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-VentChateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent" />Dann geht es schnell mit den Weinen aus dem Gamay weiter. Wir beginnen mit dem Cuvee Marly aus dem Jahr 2006. Hier werden besonders alte Reben verwendet. Nach offiziellen Angaben ist der Gamay hier inzwischen 90 Jahre alt. Das Cuvee Marly wächst auf Lehm-Kalk-Böden und ist als Beaujolais AOC klassifiziert. In der Nase ist etwas Vanille mit roter Frucht. Am Gaumen wirkt diese Frucht reif und konzentriert. Kurz wirkt dieser Gamay etwas marmeladig. Dann entfaltet sich ein schönes Spiel mit einer gut eingebundenen Säure. Im Alter erinnert dieser Beaujolais ungewöhnlicher Weise etwas an das Priorat.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/cru-brouilly-moulin-a-vent.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-VentChateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent" />Als nächstes probieren wir den Gamay des Chateau de Cercy aus dem Cru Brouilly. Der Jahrgang ist hier mit 2009 deutlich aktueller. Dieser Rotwein ist dezent pfeffrig mit roten Früchten und Hagebutte in der Nase. Er wirkt jahrgangstypisch duftig in der zweiten Nase. Die Säure am Gaumen ist etwas grün. Weiter geht es in das Cru Moulin-a-Vent. Dies ist ja besonders bei deutschen Weintrinkern beliebt. Der 2010er aus dem Chateau de Cercy ist in der Nase duftig mit Schwarzen Johannisbeeren und eingelegten Früchten. Eine seidige Frucht ist am Gaumen. Erst spät kommt leise eine dezente Säure. Dann ein wenig Vanille. Dieser Moulin-a-Vent aus 2010 vom Chateau de Cercy wird noch groß.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/cyril-picard.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-VentChateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent" />Dann probieren wir noch das Cru Moulin-a-Vent aus 2009. Hierbei hat der Wein den Zusatz &#8220;Premium&#8221;. Schoko zeigt sich bei diesem Gamay in der ersten Nase. Die zweite Nase dieses Beaujolais ist von Hagebutte und Sauerkirsche geprägt. Am Gaumen ist eine ganz schön kräftige Frucht zu der eine präsente Säure Struktur schafft. Die bleibt bei diesem Moulin-a-Vent gut stehen. In der Länge kommt die Frucht wieder. Insgesamt erscheinen uns die Weine vom Chateau de Cercy als modern und auf der Höhe der Zeit. Die Preise ab Weingut sind moderat. So kostet der Chardonny jeweils 6,20 Euro pro Flasche. Das Cuvee Marly aus 2006 hat uns hier insgesamt am besten gefallen und wird noch für 8 Euro verkauft.</p>
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		<title>Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 19:44:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[Das Beaujolais entdecken #01] Unsere erste Station im Beaujolais ist die Domaine Chasselay in Chatillon D’Azergues. Der Betrieb ist seit 2006 für Wein aus biologischem Anbau zertifiziert. In Frankreich ist hierfür das offizielle Logo des Landwirtschaftsministeriums AB (Agriculture Biologique) eine häufige Kennzeichnung. Wir probieren eine Reihe von Weinen. Darunter auch Chardonnay und Rose. Sogar einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/fleurie-chenas-cote-de-brouilly.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly" /><a href="http://weinverkostungen.de/das-beaujolais-entdecken/">[Das Beaujolais entdecken #01]</a> Unsere erste Station im Beaujolais ist die Domaine Chasselay in Chatillon D’Azergues. Der Betrieb ist seit 2006 für Wein aus biologischem Anbau zertifiziert. In Frankreich ist hierfür das offizielle Logo des Landwirtschaftsministeriums AB (Agriculture Biologique) eine häufige Kennzeichnung. Wir probieren eine Reihe von Weinen. Darunter auch Chardonnay und Rose. Sogar einen Pinot, der als Wein aus dem Burgund vermarktet wird, gibt es bei Fabein Chasselay zu verkosten. Zum Abschluss wird auch noch ein roter Sprudelwein des Namens „Bulles“ mit Restsüße eingeschenkt. Das macht sicherlich recht viel Spaß. <span id="more-7915"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/boden-domaine-chasselay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly" /> Deckschicht mit Lehm und Sandstein am Standort der Domaine Chasselay</p>
<p>Die Höhepunkte sind bei der Domaine Chasselay aus unserer Sicht der 2009er Fleurie, der Chenas und der Cote de Brouilly mit dem selben Jahrgang. Beim Fleurie überzeugen die florale Nase und die harmonische rote Früchte. Der Etikettzusatz „La Chapelle des Bois“ meint eines von 13 Bereichen in dem Cru Fleurie. Dieser macht ungefähr 50 Hektar innerhalb der 860 Hektar von Fleurie aus. Der Boden besteht hier aus Granitsand auf einem Granitfelsen. Man könnte „La Chapelle des Bois“ als so eine Art Einzellage in Fleurie sehen.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/fabien-chasselay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly" />Fabien Chasselay</p>
<p>Der Chenas der Domaine Chasselay aus 2009 zeigt sich mit einer harmonisch runden Nase, und einer gut eingebundenen Säure am Gaumen. Die Weine haben einen gewissen Seltensheitswert, da es sich – zwischen Moulin-a-Vent und Saint-Amour gelegen – um das kleinste der 10 Cru des Beaujolais handelt. Auf 250 Hektar entstehen besonders langlebige Weine. Der dritte empfehlenswerte Gamay von der Domaine Chasselay ist der Cote de Brouilly ebenfalls aus 2009. Der Wein kommt vom Mont Brouilly (483 Meter über Meeresspiegel) und ist zugleich der Höhepunkt der Verkostung. Dieser ist als 1er Cru l’Heronde gekennzeichnet. Auf blauem Vulkangestein ist dies einer der ältesten Weinberge im Beaujolais. Er wurde bereits von den Römern angelegt.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/morgon-2010.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly" />Hier reift der Morgon 2010</p>
<p>Bei der Domaine Chasselay scheint man eine Vorliebe für Zusatzbezeichnungen zu haben. Zugleich hat dies sicherlich auch eine gewisse Berechtigung. So ist im Beaujolais die Entwicklung von Einzellagen nicht sehr weit entwickelt. Die hügelig geprägte Landschaft hat wenige Brüche, wie dies in einigen anderen Weinregionen sichtbar ist. Zugleich wechselt aber auch der Untergrund und die Ausrichtung der Weinberge ist auch nicht identisch. Da sind Zusätze auf dem Etikett nicht verkehrt, auch wenn sie erst einmal etwas irritieren. Aber sie regen auch dazu an, sich mit den Weinen genauer zu beschäftigen. Wie dem auch sei. Fabein Chasselay hat mit seiner Domaine mit diesen drei Rotweinen der Rebsorte Gamay aus den Crus Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly einen richtig guten Jahrgang 2009 hingelegt. </p>
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		<title>Weingut Mohr mit Lorcher Krone, Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 13:14:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
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		<category><![CDATA[Assmannshausen]]></category>
		<category><![CDATA[Lorch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinverkostungen.de/?p=7830</guid>
		<description><![CDATA[[Rheingau-Riesling-Route #2] Das Weingut Mohr im Rheingau wird nach dem Gründer Wilhelm Mohr 1875 von Jochen Neher und seiner Frau Saynur in der 4. Generation bewirtschaftet. Besonders wichtig sind die drei Lagen Lorcher Krone, Lorcher Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg. Die traditionsreiche Lage Assmannshäuser Höllenberg steht nicht nur für hervorragende Rotweine aus dem sonnst vom Riesling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/weingut-mohr-lorch.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weingut Mohr mit Lorcher Krone, Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg" /><a href="http://weinverkostungen.de/auf-der-riesling-route-durch-das-rheingau/">[Rheingau-Riesling-Route #2]</a> Das Weingut Mohr im Rheingau wird nach dem Gründer Wilhelm Mohr 1875 von Jochen Neher und seiner Frau Saynur in der 4. Generation bewirtschaftet. Besonders wichtig sind die drei Lagen Lorcher Krone, Lorcher Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg. Die traditionsreiche Lage Assmannshäuser Höllenberg steht nicht nur für hervorragende Rotweine aus dem sonnst vom Riesling geprägten Rheingau, sondern kann als eine der besten Einzellagen für Spätburgunder in den deutschen Anbaugebieten gesehen werden.<span id="more-7830"></span></p>
<p>Während das Weingut Mohr in der Lorcher Krone vor allem Riesling anbaut und im Höllenberg der Spätburgunder reift, wachsen in der Lage Bodental-Steinberg beide Rebsorten. Durch das offene System der Ersten Gewächse im Rheingau kann das Weingut Mohr einige Weine in dieser Spitzenkategorie erzeugen. Diese stehen im Folgenden auch im Focus der Verkostung. Sicherlich besteht grundsätzlich bei den Ersten Gewächsen im Rheingau ein Qualitätsgefälle. Andockmöglichkeiten zur qualitativen Spitze der beiden noblen Rebsorten Riesling und Spätburgunder sind hier jedoch für jedes qualitätsorientiertes Weingut wesentlich leichter als in den anderen deutschen Weinbaugebieten.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/mohr-rheingau-lorch.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weingut Mohr mit Lorcher Krone, Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg" /><br />
Weingut Mohr in Lorch</p>
<p><strong>Lorcher Krone Riesling Erstes Gewächs 2009</strong><br />
Kräftigeres Strohgelb. Wunderbarer Duft nach Blüten und weißem Pfirsich. Gut eingebundene Säure. In sich stimmig und harmonisch. In Nachhall leicht aber lang anhaltend. Zum Schluss kommt dieser fruchtige Geruch wieder zu tragen. 88</p>
<p><strong>Lorcher Bodental-Steinberg Riesling Erstes Gewächs 2009</strong><br />
Helle Frucht mit in der Nase. Weißer Pfirsich mit Aprikose und Banane im Hintergrund. In der Zeiten Nase kann man auch eine breitere Frucht wahrnehmen. Am Gaumen entfaltet sich eine spannungsreiche Mineralität, die mit einer gut eingebundenen Säure untermalt ist. Der Nachhall ist von feinem Schmelz geprägt. Vier Tage nach Flaschenöffnung hat er so gut wie noch nichts von seinem Ausdruck verloren.  89</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/mohr-riesling-erstes-gewaechs.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weingut Mohr mit Lorcher Krone, Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg" />Erste Gewächse aus Riesling</p>
<p><strong>Assmannhäuser Höllenberg Spätburgunder trocken Alte Reben 2008</strong><br />
Helles sehr transparentes Rubinrot. Süßer Duft mit reifen Pflaumen. In der zweiten Nase gibt es syphatische Veilchen. Weich am Gaumen. Über die spannende und leicht würzige Frucht gibt es einen langen Nachhall. 90</p>
<p><strong>Assmannhäuser Höllenberg Spätburgunder trocken Barrique 2008</strong><br />
Sehr transparentes Rubinrot mit leicht bräunlichem Rand. Orangenblüten in der Nase. Die zweite Nase wirkt erfrischend. Kaum Säure am Gaumen. Frische Frucht prägt den Geschmack. Mittlerer Nachhall. 89</p>
<p>Schön wie gut diese beiden Spätburgunder schon jung trinkbar sind. Und die 13 oder 13,5% fallen überhaupt nicht auf.</p>
<p><strong>Bodental-Steinberg Spätburgunder 2007 Erstes Gewächs</strong><br />
Transparentes bräunliches Rot im Glas. Reife Früchte mit gebackenen Pflaumen in der Nase. Mit Würze in der zweiten Nase untermalt. Weich am Gaumen mit einer warmen Frucht. Die würze beleibt dezent. Mittleren aber runder Nachhall. 87</p>
<p><strong>Bodental-Steinberg Spätburgunder 2008 Erstes Gewächs</strong><br />
Hell bräunlich Rot. Frische würzige Nase mit floralen Aspekten und etwas Ruby-Portwein im Hintergrund. Eine runde Geschichte mit dezenter Säure. Macht im Nachhall etwas Druck. Gelungenes Erstes Gewächs, was in den kommenden Jahren noch besser schmecken wird. 89+</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/mohr-assmannhaeser-hoellenberg.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weingut Mohr mit Lorcher Krone, Bodental-Steinberg und Assmannhäuser Höllenberg" /> Spätburgunder vom Weingut Mohr</p>
<p>Generell sei jedem Weinfreund empfohlen sich einmal im Rheingau umzuschauen. Das Weingut Mohr in Lorch ist mit ihrer hohen Qualität durchaus keine Ausnahme. Im Rheingau findet man viele gar nicht so bekannte Weingüter mit sehr guten Weinen und zugleich ziemlich erschwinglichen Preisen. Die deutliche Aufteilung in die beiden Nobelrebsorten Riesling und Spätburgunder erleichtert die Auswahl und gibt im sonst eher komplexen deutschen System eine einfache Orientierung.</p>
<p><a href="http://www.weingut-mohr.de">Hier geht es zum Weingut Mohr</a></p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/auf-der-riesling-route-durch-das-rheingau/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Auf der Riesling-Route durch das Rheingau">Auf der Riesling-Route durch das Rheingau</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/lorcher-krone/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Lorcher Krone">Lorcher Krone</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/assmannshaeuser-hoellenberg/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Assmannshäuser Höllenberg">Assmannshäuser Höllenberg</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/grosse-gewaechse-2010/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Große Gewächse 2010">Große Gewächse 2010</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/chat-sauvage-assmannshauser-hollenberg-erstes-gewachs/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Chat Sauvage Assmannshäuser Höllenberg Erstes Gewächs">Chat Sauvage Assmannshäuser Höllenberg Erstes Gewächs</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		<title>Weinrallye #45: La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 12:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Volnay]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wieder einmal Weinrallye. Ausgerufen von drunkenmonday ist das Thema dieses Mal gereifte Weine. Schon in der vergangenen Runde hatten wir einen Wein von der Rhone in dieser Kategorie verkostet. Generell interessieren wir uns auch für Altweine, wie in dieser Übersicht deutlich wird. Man kann sich generell fragen, welche Weine so alt werden. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/la-cave-du-dauphin-volnay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987" />Es ist wieder einmal Weinrallye. <a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/05/09/sonntag-der-22-mai-die-weinrallye-45-auf-drunkenmonday/">Ausgerufen von drunkenmonday</a> ist das Thema dieses Mal gereifte Weine. Schon in der vergangenen Runde hatten wir einen Wein von der <a href="http://weinverkostungen.de/m-chapoutier-cornas-1999/">Rhone in dieser Kategorie</a> verkostet. Generell interessieren wir uns auch für Altweine, wie in <a href="http://weinverkostungen.de/raritaetenweine-verkostet/">dieser Übersicht</a> deutlich wird. Man kann sich generell fragen, welche Weine so alt werden. Da sind zum einen die Rieslinge aus Deutschland in den höheren Prädikaten. Portweine können natürlich auch ziemlich alt werden. Ebenso trockene rote Weine z.B. aus Bordeaux, von der Rhone oder aus Portugal. Sicher passt hier noch viel mehr. Da bin ich einmal gespannt, welche <a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/05/22/heute-live-und-in-farbe-weinrallye-45-reifer-wein/">Weine von anderen Teilnehmern der Weinrallye</a> ausgesucht werden. Wir haben uns für einen reifen Burgunder, nämlich den Volnay  1er Cru Clos des Chenes von La Cave du Dauphin aus dem Jahrgang 1987 entschieden.<span id="more-7713"></span></p>
<p>Aber ganz von Anfang an. Vor einigen Jahren hatte ich das Glück einige ältere Burgunder preisgünstig zu erstehen. Die Preise sind zum Teil so richtig im Keller, da diese Weine zum Teil unverkäuflich sind. Das hängt damit zusammen, dass nur wenige Leute etwas über die Reife, Lagerfähigkeit, Jahrgänge vor allem die Kennzeichnungen im Burgund bescheid wissen. Das Burgund hat einen sehr eingeschränkten Fankreis. Als Hauptproblem an diesem Weinbaugebiet schient mir der Einstieg zu sein. Und hierbei ist neben der komplizierten Kennzeichnung ein weiterer Aspekt relevant. Normaler Weise beginnt das Interesse an einem Gebiet bei erschwinglichen Preisen. Das gibt es zwar auch im Burgund für ca. 6 Euro. Für diesen Preis Weine zu finden die soviel auch Wert sind, ist gar nicht so leicht.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/volnay-1er-cru-1987.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987" />Beim Jahrgang 1987 wird so mancher für das Burgund unruhig. Zum einen ist dieser Volnay 1er Cru schon ziemlich alt. Diese Pinots werden häufig als ca. 5 bis 7 Jahre nach Jahrgang als trinkbar und mit einer Lagerfähigkeit von bis zu 20 Jahren angegeben. Das ist also bei diesem Volnay schon die Oberkante. Zum anderen war 1987 nicht umwerfend gut. Trotzdem musste dieser Wein vor einiger Zeit in meinen Keller. Der Preis für dieses 1er Cru Clos des Chenes von La Cave du Dauphin war einfach zu verlockend. Unter 30 Euro gibt es so einen Wein aus aktuellen Jahrgängen nur sehr selten zu kaufen. Nun muss er aber für die Weinrallye aufgezogen werden.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/weinstein-am-korken.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987" />Der Korken des Volnay 1er Cru Clos des Chenes von La Cave du Dauphin ist erst zu einem drittel verbraucht. Er ist überall sehr schön stabil und hat ganz deutlich Weinstein angelagert. Dieser Burgunder ist gar nicht so trüb, wie er in seinem Alter sein könnte. Farblich gestaltet sich der Volnay von Rubin bis Braun. Gereifter Burgunder hat häufig einen etwas verwegenen Geruch. Und dann ist der erste Schluck ganz anders und vom Geruch her nur schwer zu berechnen. Dieser 1er Cru Clos des Chenes erscheint in der Nase als nur leicht staubig. Es ist Wildleder bis Tabak zu identifizieren.</p>
<p>Am Gaumen ist der Volnay enorm rund. Man sollte hier nicht von Frucht sprechen. Vielmehr ist bei diesem Clos des Chenes interessant, wie er seine bestimmt früher rassige Säure abgebaut und in einen etwas hölzernen Wohlgefallen überführt hat. Die Länge ist ebenso schön, wie es ist einer solchen Flasche auf den Boden hin zu folgen. Dabei gilt es ständig neue Aspekte dieses gereiften Volnay aus dem Jahr 1987 zu entdecken. Ständig ändert sich der Charakter dieses gereiften Burgunders.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/volnay-clos-des-chenes.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987" />Man kann sich hier die Frage stellen, welchen Sinn Altweinproben vor dem Hintergrund dieser Unruhe eines Weines haben, bei denen die Flasche schluckweise an verschiedene Leute ausgegossen wird. Das ist so, als wenn man eine Party macht, jedem Besucher ein Puzzleteil gibt und keine Möglichkeit existiert, dass diese Teile zusammengefügt werden. Viel besser ist es doch solch einen großen Wein mit drei vier Freunden zu trinken und die Veränderung des Weins zu registrieren, bis man am Flaschenboden ankommt.</p>
<p>La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987<br />
Frankreich &#8211; Burgund<br />
Erzeuger: La Cave du Dauphin<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: keine Angabe auf der Flasche (war damals nicht üblich)<br />
Jahrgang: 1987<br />
Einkaufspreis: kein Preis vorhanden<br />
Verschluss: Naturkorken</p>
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		<title>Weinrallye #44 Teil IV: M. Chapoutier Cornas 1999</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/m-chapoutier-cornas-1999/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 19:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Der vierte und letzte Beitrag von uns zur Weinrallye #44 passt zugleich auch in das Thema der nächsten Weinrallye #45. Also eine gute Überleitung von einer Runde in die Nächste. Reife Weine vor 2000 wird das Thema im Mai sein (hier ausgerufen von drunkenmonday). Jetzt geht es erst mal um die Rhone. Eigentlich tut es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/cornas-m-chapoutier.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="M. Chapoutier Cornas 1999" />Der vierte und letzte Beitrag von uns zur Weinrallye #44 passt zugleich auch in das Thema der nächsten Weinrallye #45. Also eine gute Überleitung von einer Runde in die Nächste. Reife Weine vor 2000 wird das Thema im Mai sein <a href="http://drunkenmonday.wordpress.com/2011/04/23/weinrallye-45-im-mai-bei-drunkenmonday/">(hier ausgerufen von drunkenmonday)</a>. Jetzt geht es erst mal um die Rhone. Eigentlich tut es mir leid, dass ich nur Rotweine verkostet habe. Letztens konnte ich einen hervorragenden Chateauneuf du Pape in weiß probieren. Der war richtig Klasse. Doch wir haben jetzt erst mal den Cornas aus 1999 vor uns stehen. Der passt nicht nur in die beiden Runden der Weinrallye, sondern auch in unsere Sonderserie <a href="http://weinverkostungen.de/raritaetenweine-verkostet/">„Raritätenweine verkostet“</a>.<span id="more-7628"></span></p>
<p>Cornas kann durchaus langlebig sein. 10 Jahre und mehr können da drin sein. Und alt zu jung sollte man die Weine aus dieser Appellation der nördlichen Rhone auch nicht trinken. Bei älteren Weinen von der Rhone oder aus dem Burgund vertraue ich häufig auf namenhafte Erzeuger bzw. Vertreiber. M. Chapoutier gehört da eindeutig dazu. Spätestens seit 1996 sind die Etiketten auch kult. Auf ihnen sind wichtige Informationen in Blindenschrift eingeprägt. Das geht auf einen früheren Besitzer einer Parzelle in Hermitage zurück. Maurice Monier de la Sizeranne verlor bei einem Jagdunfall sein Augenlicht. In der Folge entwickelte er eine erste Blindenschrift. Ein Wein aus Hermitage von M. Chapoutier trägt auch den Namen La Sizeranne.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/m-chapoutier-cornas.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="M. Chapoutier Cornas 1999" />Doch endlich zum Cornas aus 1999. Der hat nun genug Vorworte und 12 Jahre gewartet. Der Korken ist nur kaum verbraucht. Nur ca. 2 mm ist er rötlich aufgesogen. Beim Korken sowie bei der Kapsel und der dickwandigen und dunklen Flasche wurde gute Qualität verwendet. Es gibt leichte Weinstein- und Depotablagerungen am Korken. Für das Alter von 12 Jahren erscheint die Farbe dieses Weins von M. Chapoutier als erstaunlich jung. Dieser Cornas zeigt sich in einem klaren Rubinrot. In der Nase ist eine leichte Frucht, mit Taback und Kräutern. Die zweite Nase arbeitet ledrig das Alter dieses Weins heraus. Später ist bei dem Cornas aus 1999 auch noch der Kontakt mit angebranntem Holz zu riechen.</p>
<p>Am Gaumen ist dieser Wein von der nördlichen Rhone noch recht frisch. Die Alterungsnoten sind bei diesem Rotwein von M. Chapoutier recht dezent. Zugleich ist der Cornas sehr schön weich. Der extrem lange Nachhall ist von angenehmer Würze untermalt. Dabei verliert er nicht die Form, sondern ist geradezu majestätisch im Alter. Das ist ein wirklich krönender Höhepunkt für mich in dieser Runde der Weinrallye bei der nächsten Runde werden wir wahrscheinlich mit einem reifen Burgunder ins Rennen gehen.</p>
<p>M. Chapoutier Cornas 1999<br />
Frankreich – Rhone – Cornas<br />
Erzeuger: M. Chapoutier<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 12,5 %<br />
Jahrgang: 1999<br />
Einkaufspreis: nicht mehr im Handel erhältlich ca. 10 &#8211; 30 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/raritaetenweine-verkostet/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Raritätenweine verkostet">Raritätenweine verkostet</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/weinrallye-45-la-cave-du-dauphin-volnay-1er-cru-clos-des-chenes-1987/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Weinrallye #45: La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987">Weinrallye #45: La Cave du Dauphin Volnay 1er Cru Clos des Chenes 1987</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/dom-perignon-vintage-1995-fuer-119-euro/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Dom Perignon Vintage 1995 für 119 Euro">Dom Perignon Vintage 1995 für 119 Euro</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/aoc-saint-joseph-duc-de-caderousse/" rel="bookmark" title="Permanent Link: AOC Saint-Joseph Duc de Caderousse">AOC Saint-Joseph Duc de Caderousse</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/weinernte-in-norddeutschland/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Weinernte in Norddeutschland">Weinernte in Norddeutschland</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Weinrallye #44 Teil III: Domaine Mucyn Crozes-Hermitage</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/domaine-mucyn-crozes-hermitage/</link>
		<comments>http://weinverkostungen.de/domaine-mucyn-crozes-hermitage/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 13:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun folgt unser dritter und vorletzter Beitrag zur 44sten Weinrallye zur Rhone. Dabei handelt es sich um den 2009er Crozes Hermitage von der Domaine Mucyn. Nachdem die beiden vorangegangenen Beiträge sich mit Rotweinen der südlichen Rhone beschäftigen, werden wir uns nun der nördlichen Rhone zuwenden. Hier wird überwiegend die Rebsorte Syrah angebaut, während im Süden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/domaine-mucyn-crozes-hermitage.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Domaine Mucyn Crozes-Hermitage 2009" />Nun folgt unser dritter und vorletzter Beitrag zur 44sten Weinrallye zur Rhone. Dabei handelt es sich um den 2009er Crozes Hermitage von der Domaine Mucyn. Nachdem die beiden vorangegangenen Beiträge sich mit Rotweinen der südlichen Rhone beschäftigen, werden wir uns nun der nördlichen Rhone zuwenden. Hier wird überwiegend die Rebsorte Syrah angebaut, während im Süden eine größere Vielfallt der Rebsorten mit einem Schwerpunkt auf Grenache besteht. Hermitage ist eine der nobelsten Lagen an der nördlichen Rhone in der auch langlebige Weine entstehen können. Crozes-Hermitage sollte damit nicht verwechselt werden. Hierbei handelt es sich um das Gebiet auf der linken Seite der Rhone um den Berg Hermitage herum. Die Weine aus Crozes-Hermitage sind etwas preisgünstiger, können aber auch sehr gut sein.<span id="more-7621"></span></p>
<p>Dieser Rotwein von der Rhone ist dicht und dunkel im Glas mit violettem bis purpurnem Rand. In der Nase ist der Crozes-Hermitage von der Domaine Mucyn ansprechend duftend mit Veilchen, Pflaumen und dunklen Beeren. Die zweite Nase verbreitet Harmonie mit etwas Nelken und Zimt. Auch ohne dekantieren ist dieser Syrah schon weich. Durch die häufig empfohlene Luftzufuhr wird er noch runder. Mir gefällt dieser Crozes-Hermitage vor dem Dekantieren mit einem leicht markanterem Auftritt aber eigentlich etwas besser.</p>
<p>Am Gaumen hat man beim Crozes-Hermitage von der Domaine Mucyn etwas Mocca und frisch conchierter Schokolade. Angenehm rund ist der Wein von der Rhone in der Länge. Bei mir gibt es zu diesem Wein Rindersteaks aus Argentinien. Lamm passt bestimmt auch ganz gut. Der Wein ist sicherlich etwas jung. Zugleich zeigt er die Größe die ein guter Crozes-Hermitage haben kann. In zwei bis drei Jahren wird der bestimmt noch etwas zugelegt haben. Aber schon jetzt ist dieser Wein der Domaine Mucyn Klasse.</p>
<p>89 Punkte </p>
<p>Domaine Mucyn Crozes-Hermitage 2009<br />
Frankreich – Rhone – Crozes-Hermitage<br />
Erzeuger: Domaine Mucyn<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13%<br />
Jahrgang: 2009<br />
Einkaufspreis: 16,00 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/crozes-hermitage-comte-de-raybois/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Crozes-Hermitage: Comte de Raybois">Crozes-Hermitage: Comte de Raybois</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/aoc-saint-joseph-duc-de-caderousse/" rel="bookmark" title="Permanent Link: AOC Saint-Joseph Duc de Caderousse">AOC Saint-Joseph Duc de Caderousse</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/domaine-sylvain-gaudron-vouvray-demi-sec-2008/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Domaine Sylvain Gaudron Vouvray Demi-Sec 2008">Domaine Sylvain Gaudron Vouvray Demi-Sec 2008</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/domaine-de-la-prevote-touraine-sauvignon-blanc/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Domaine de la Prevote Touraine Sauvignon Blanc">Domaine de la Prevote Touraine Sauvignon Blanc</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/domaine-des-chenes-les-grandes-meres/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Domaine des Chenes &#8211; Les Grandes-Meres">Domaine des Chenes &#8211; Les Grandes-Meres</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weinrallye #44 Teil II: Ogier Rasteau 2009</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/ogier-rasteau-2009/</link>
		<comments>http://weinverkostungen.de/ogier-rasteau-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 12:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem hervoragenden Cotes du Rhone als ersten Beitrag zu Weinrallye #44 werden wir uns nun mit dem 2009er Rasteau von Ogier beschäftigen. Dieser Bereich umfasst rund 750 Hektar. In Rasteau werden hauptsächlich Rotweine erzeugt, die aus mindestens 90% Grenache bestehen müssen. Ogier ist ein sehr großer Erzeuger mit einem riesigen Keller. Sitz ist in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/rhone-ogier-rasteau.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Ogier Rasteau 2009" />Nach dem hervoragenden Cotes du Rhone als ersten Beitrag zu Weinrallye #44 werden wir uns nun mit dem 2009er Rasteau von Ogier beschäftigen. Dieser Bereich umfasst rund 750 Hektar. In Rasteau werden hauptsächlich Rotweine erzeugt, die aus mindestens 90% Grenache bestehen müssen. Ogier ist ein sehr großer Erzeuger mit einem riesigen Keller. Sitz ist in Chateauneuf du Pape. Ogier ist einer der bekannten Negociant eleveur an der Rhone. Dies ist ein Händler, der Trauben und Weine ankauft, diese im Keller weiter verarbietet und dann mit den eigenen Namen vermarktet. Der Geschäftszweig hat in Frankreich historisch und aktuell einen wesentlich besseren Stand als die Kellereien in Deutschland. Gerade im hochpreisigen Burgund spielen solche Händler eine wichtige Rolle.<span id="more-7612"></span></p>
<p>Doch was ist nun von diesem Rasteau zu halten. Auf dem Etikett stehen volle 15% Alkohol. Bei den Rotweinen von er Rhone hat man üblicher Weinse so um die 13%. Der Rasteau von Ogier ist in dunklem Rubinrot im Glas. In der Nase ist ein voller fruchtiger Geruch mit roten Beeren. Am Rande ist auch etwas Würze wahrzunehemn. Der Gaumen ist bei diesem Rasteau ziemlich marmeldadig. Die 15% Alkohol sind zwar nicht direkt zu riechen und zu schmecken, tun dem Wein aber nicht unbedingt gut, da er ziemlich dick wirkt. Sicherlich ist das wesentlich angenehmer als die Übersee-Marmelade. Wirklich gefallen hat mit hat mir der Rasteau von Ogier aber nicht. Manche meinen ja, dass der noch zu jung ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in zwei Jahren besser sein wird.</p>
<p>Ogier Rasteau 2009<br />
Frankreich – Rhone – Rasteau<br />
Erzeuger: Ogier<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 15%<br />
Jahrgang: 2009<br />
Einkaufspreis: 9,00 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
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		<title>Weinrallye #44 Teil I: Domaine des Pasquiers &#8211; Cotes du Rhone</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 11:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist wieder einmal Weinrallye. Es handelt sich inzwischen um den 44sten Durchgang. Als Thema hat Christoph von Originalverkorkt die Rhone vorgeschlagen. Das sogt für umfangreiche Begeisterung. Deswegen werden wir gleich vier Weine aus dem Anbaugebiet Rhone verkosten. Als Einstig wird ein Cotes du Rhone von der Domaine des Pasquieres original entkorkt. Die Bezeichnung Cotes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/domaine-des-pasquiers-cotes-du-rhone.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Domaine des Pasquiers - Cotes du Rhone" />Heute ist wieder einmal Weinrallye. Es handelt sich inzwischen um den 44sten Durchgang. Als Thema hat <a href="http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-nr-44-die-rhone-der-fluss-der-wein-die-winzer/">Christoph von Originalverkorkt die Rhone</a> vorgeschlagen. Das sogt für umfangreiche Begeisterung. Deswegen werden wir gleich vier Weine aus dem Anbaugebiet Rhone verkosten. Als Einstig wird ein Cotes du Rhone von der Domaine des Pasquieres original entkorkt. Die Bezeichnung Cotes du Rhone ist recht weitläufig, was mit den ca. 73.000 Hektar zusammenhängt auf denen diese Weine erzeugt werden können. Und tatsächlich gibt es hier auch einige einfache und sehr preisgünstige Weine. Zugleich bekommen aber auch gute kleine Anbieter und bedeutende Handelshäuser hervorragende Qualitäten in die Flasche.<span id="more-7605"></span></p>
<p>Die Domaine des Pasquiers hat ihren Keller in Sablet und bewirtschaftet in Gigondas, Plan de Dieu, Sablet und anderen Gebieten der Cotes du Rhone ungefähr 90 Hektar. Die Brüder Jean-Claude und Philippe Lambert übernahmen 1999 in der dritten Generation die Domaine des Pasquiers von ihrem Vater. Eines der Geheimrezepte beim Cote du Rhone sind die Rebsorten. So wird bei diesem Wein von der Domaine des Pasquiers 3/4 Grenache mit 1/4 Syrah verwendet. Während Grenache für die Würze sorgt, schafft der Syrah eine ausgewogene Frucht.</p>
<p>Dieser Cotes du Rhone zeigt sich in einem kräftigen und trüben Rubinrot mit hellem Rand im Glas. Der Rotwein von der Domaine des Pasquiers hat eine komplexe Nase mit Mocka, dunkler Schokolade, animierenden roten Früchten nebst Hagebutte und etwas Kräutern. Der Gaumen ist von mittlerem Körper und gut struckturierter Würze geprägt. Die Rebsorte Grenache neigt zum Pfeffer. In diesem Cotes du Rhone ist es weißer Pfeffer, der sehr gut mit der dezenten Frucht harmoniert. Der leichte und frische aber lange Nachhall macht Lust auf mehr. Guter Wein fürs Geld, der zudem etwas an einen guten Gigondas erinnert.</p>
<p>Domaine des Pasquiers &#8211; Cotes du Rhone 2008<br />
Frankreich – Rhone – Cotes du Rhone<br />
Erzeuger: Domaine des Pasquiers<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13%<br />
Jahrgang: 2008<br />
Einkaufspreis: 8,00 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
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		<item>
		<title>Joseph Drouhin Beaujolais Brouilly 2009</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/joseph-drouhin-beaujolais-brouilly-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 21:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[Brouilly]]></category>

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		<description><![CDATA[Brouilly ist mit 1.300 Hektar das flächenmäßig größte der 10 Cru des Beaujolais und zählt zugleich zu einem der Bekanntesten. Hier werden noch ca. 15% der Weine von kleinen Erzeugern vermarktet. Etwas ganz anderes ist Joseph Drouhin. Diese Firma ist eigentlich im nahen Burgund beheimatet und besteht inzwischen in der 4. Generation. Joseph Drouhin vermarktet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/joseph-drouhin-brouilly.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Joseph Drouhin Beaujolais Brouilly 2009" />Brouilly ist mit 1.300 Hektar das flächenmäßig größte der 10 Cru des Beaujolais und zählt zugleich zu einem der Bekanntesten. Hier werden noch ca. 15% der Weine von kleinen Erzeugern vermarktet. Etwas ganz anderes ist Joseph Drouhin. Diese Firma ist eigentlich im nahen Burgund beheimatet und besteht inzwischen in der 4. Generation. Joseph Drouhin vermarktet Weine aus ca. 90 Appellationen. Neben dem Burgund kommt ein sehr geringer Anteil stammt aus dem Beaujolais, so wie dieser Brouilly. Ganz interessant, dass das Beaujolais auf dem Frontetikett gar nicht erwähnt wird, sondern nur der Firmensitz in Beaune. Die Böden in Brouilly bestehen aus Granit und Schwemmsand. Natürlich ist die verwendete Rebsorte – ganz typisch im Beaujolais – der Gamay.<span id="more-7569"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/beaujolais-cru-brouilly.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Joseph Drouhin Beaujolais Brouilly 2009" />Dieser Rotwein von Joseph Drouhin ist dicht und dunkel im Glas. In der Nase sind rote Früchte und eine dezente Würze. In der zweiten Nase kann man Cranberry riechen. Am Gaumen zeigt sich beim Beaujolais aus dem Cru Brouilly eine symphatische Säure, die feinfruchtig eingewoben ist. Im Nachhall ist etwas Biss. Zugleich sorgt die leichte Frucht (Rote Johannisbeeren) mit etwas Würze für viel Harmonie. Bei diesem Brouilly handelt es sich um einen schönen Beaujolais, der bei 10 Euro Spaß macht. In zwei bis drei Jahren schmeckt der bestimmt noch etwas besser. In dem Preissegment etwas vergleichbar Gutes aus dem Burgund zu finden, ist extrem schwierig.</p>
<p>Joseph Drouhin Beaujolais Brouilly 2009<br />
Frankreich &#8211; Beaujolais<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13 %<br />
Jahrgang: 2009<br />
Einkaufspreis: 10 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/prasentation-der-10-cru-des-beaujolais-von-brouilly-bis-saint-amour/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Präsentation der 10 Cru des Beaujolais: Von Brouilly bis Saint-Amour">Präsentation der 10 Cru des Beaujolais: Von Brouilly bis Saint-Amour</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/chateau-de-la-chaize-mit-brouilly/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Chateau de la Chaize mit Brouilly">Chateau de la Chaize mit Brouilly</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/domaine-chasselay-mit-fleurie-chenas-und-cote-de-brouilly/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly">Domaine Chasselay mit Fleurie, Chenas und Cote de Brouilly</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/chateau-de-cercy-chardonnay-cuvee-marly-brouilly-und-moulin-a-vent/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent">Chateau de Cercy mit Chardonnay, Cuvee Marly, Brouilly und Moulin-a-Vent</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/aoc-saint-joseph-duc-de-caderousse/" rel="bookmark" title="Permanent Link: AOC Saint-Joseph Duc de Caderousse">AOC Saint-Joseph Duc de Caderousse</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aldi: Arione Barolo Canelli 2006</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/aldi-arione-barolo-canelli-2006/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 11:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Wein von Aldi ist immer ein schwieriges Ding. Soll man über diesen Vertribsweg überhaupt etwas schreiben? Ich frage mich das jedes Mal. Eigentlich haben die Billigheimer immer nur ein Argument: Der Preis. Um auch mal etwas teureres verkaufen zu können, muss dann Barolo oder ähnliches auf dem Etikett stehen. Beim Pries von 6,49 Euro muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Aldi: Arione Barolo Canelli 2006" title="Foto: Thomas Günther" src="http://weinverkostungen.de/images/aldi-arione-barolo-canelli.jpg" />Wein von Aldi ist immer ein schwieriges Ding. Soll man über diesen Vertribsweg überhaupt etwas schreiben? Ich frage mich das jedes Mal. Eigentlich haben die Billigheimer immer nur ein Argument: Der Preis. Um auch mal etwas teureres verkaufen zu können, muss dann Barolo oder ähnliches auf dem Etikett stehen. Beim Pries von 6,49 Euro muss man sich fragen, ob es nur ein Barolo der Form nach ist. Wobei auch die Abfüllung in eine Bordeaux-Flasche eher ungewöhnlich ist.<span id="more-7538"></span></p>
<p>Natürlich kommt der Arione Barolo Canelli 2006 aus der noblen Gegend im Piemont. Den Erzeuger gibt es aber nicht als Weingut vielmehr handelt es sich um eine Kellerei. Über Kunstmarken werden Übermengen inzischen aus einigen namenhaften Weinbaugebieten Mengen die auf dem Fassweinmarkt gehandelt worden abgeschleust. Auch wenn die Weine dann zum Teil von namenhaften Erzeugern kommen, haben sie nie die Qualität derer andern Weine. Barolo ist eine der Spitzenkategorien des trockenen Rotweins. Gute Weine bekommt man aber eigentlich nicht zum Preis von 6,49 Euro. So verkosten wir nun den Arione Barolo Canelli 2006 von Aldi.</p>
<p>Der Wein ist recht typisch hell-bräunlich und leicht trüb im Glas. In der Nase ist der Aldi-Barolo leicht stechend, was bei 14% nicht ungewöhnlich ist. In der zweiten Nase ist Würze mit etwas Schokolade. Der Gaumen ist eher von schmaler Statur. Die Säure ist schlank. Zugleich ist der Gaumen aber auch weich, kurz marmeladig mit reifer süßlicher Kirsche und mit etwas Caramel, aber eben auch so eine unangenehmen Bitterstoff, den man auch im (glücklicher Weise gar nicht so langen) Nachhall hat. Spaß macht das Ganze nicht wirklich. So mancher Nebbiolo aus den Piemont für 8 oder 9 Euro wie man ihn im Fachhandel bekommen kann, ist wesentlich besser. Zwar ist der 2006er Arione Barolo Canelli noch etwas jung. Viel besser wird er aber auch nicht werden.</p>
<p>Aldi: Arione Barolo Canelli 2006<br />
Italien &#8211; Piemont<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 14 %<br />
Jahrgang: 2006<br />
Einkaufspreis: 6,49 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Aldi</p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/ascheri-barolo-sorano-2004/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ascheri Barolo Sorano 2004">Ascheri Barolo Sorano 2004</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/kaese-testun-al-barolo/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Barolo-Käse: Testun al Barolo">Barolo-Käse: Testun al Barolo</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/riesling-auslese-von-sa-prum-bei-aldi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Riesling-Auslese von S.A. Prüm bei Aldi">Riesling-Auslese von S.A. Prüm bei Aldi</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/aldi-chateau-cru-bourgeois/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Aldi Chateau Cru Bourgeois">Aldi Chateau Cru Bourgeois</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/classic-riesling-von-hans-lang-bei-aldi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Classic-Riesling von Hans Lang bei Aldi">Classic-Riesling von Hans Lang bei Aldi</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rosso di Montalcino 2009</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/rosso-di-montalcino-2009/</link>
		<comments>http://weinverkostungen.de/rosso-di-montalcino-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 17:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rosso di Montalcino steht immer etwas im Schatten des Brunello. Manche Verkoster lassen ihn links liegen. Ich finde diese Weine jedoch häufig ganz interessant. Zum einen sind sie etwas fruchtbetonter. Zum zweiten ist der Rosso eigentlich ein guter Einstieg in das Thema Brunello. Der aktuelle Jahrgang 2009 schein mir dabei auch recht gut gelungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/rosso-di-montalcino-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Rosso di Montalcino 2009" />Der Rosso di Montalcino steht immer etwas im Schatten des Brunello. Manche Verkoster lassen ihn links liegen. Ich finde diese Weine jedoch häufig ganz interessant. Zum einen sind sie etwas fruchtbetonter. Zum zweiten ist der Rosso eigentlich ein guter Einstieg in das Thema Brunello. Der aktuelle Jahrgang 2009 schein mir dabei auch recht gut gelungen zu sein, auch wenn dies noch etwas zu dünn ist, um auf den Brunello-Jahrgang zu schleißen.<span id="more-7436"></span></p>
<p><strong>Altesino</strong><br />
Klares Rubin, duftige Kirsche in der Nase, kräftigere Säure gibt diesem Rosso Kraft, recht lang, auch wenn etwas die Feinheit fehlt, aber es ist ein Rosso! 86</p>
<p><strong>Argiano</strong><br />
Rubin mit Hellbraunem Rand, Frucht mit Röstaromen in der Nase, kräftige Säure, Länge in der kaum mehr als Säure ist. 83</p>
<p><strong>Barbi</strong><br />
Rubinrot, etwas aufgesetzte Nase, in der zweiten Nase ist Navarra-Stall zu riechen, prägnante Säure, mittellang. 82</p>
<p><strong>Baricci</strong><br />
Rubin, reife Kirsche in der Nase, im Hintergrund ist Alkohol, der Gaumen ist leicht und etwas kurz, dafür angenehm ausgeprägt mit zarter Frucht und etwas Würze. 83</p>
<p><strong>Camigliano</strong><br />
Klares Rubin, Kaffee mit dezenter Frucht im Hintergrund, warme Frucht in der zweiten Nase, frische Säure und ein leichter Nachhall. 84</p>
<p><strong>Caparzo</strong><br />
Rubin mit ziegelrotem Rand, Caramel verschmilzt mit angenehmer Süßkirsche, am Gaumen gut eingebundene Säure und etwas Caramel. Runder langer Nachhall. 85</p>
<p><strong>Casisano Colombaio</strong><br />
Rubinrot, duftige Nase, Casis in der zweiten Nase, geschliffene Tanine am Gaumen, leichter Fehlton. 81</p>
<p><strong>CastelGiocondo</strong><br />
Klares Rubin, Taback in der Nase, der mit roten Früchten untermalt ist, Säure macht druck schlägt aber nicht negativ aus, etwas dünn in der Frucht. 85</p>
<p><strong>Ciacci Piccolomini D&#8217;Aragona</strong><br />
Rubin mit klarem Rand, ungewöhnlich süße Erdbeeren in der Nase, zweite Nase mit süßen Himbeeren, wenig Säure, aber auch der Gaumen ist voll Bonbonnig. Vielen wird so etwas schmecken. Ist das aber ein typischer Rosso aus Sangiovese? 82</p>
<p><strong>La Togata</strong><br />
Rubinrot mit leicht braunem Rand, volle und süße Frucht in der Nase, da ist Kirsche und etwas Waldfrüchte, der Gaumen ist auch schön fruchtig, nach hinten hinaus etwas marmeladig, die Brunello-Puristen werden es nicht mögen, er macht aber Spaß. 86</p>
<p><strong>Lisini</strong><br />
Rubin mit ziegelrotem Rand, grüne Noten und Hefig in der Nase, frische Säure am Gaumen, geschmacklich weder typisch, noch erfreulich. Was erlauben Lisini? 80</p>
<p><strong>San Filippo</strong><br />
Klares Rubin, Sauerkirsche in der Nase, etwas Mocca in der zweiten Nase, wuchtige Säure am Gaumen etwas Grün. 83</p>
<p><strong>Talenti</strong><br />
Rubin mit ziegelrotem Rand, fruchtige Nase mit Mandarinen, dezente Säure bringt einen runden Gaumen, warme Länge. 85</p>
<p><strong>Tornesi</strong><br />
Rubin mit hellem Rand, etwas dumpfe Nase mit Schwarzbrotteig, etwas parfümige Frucht in der zweiten Nase, weicher Gaumen ebenso mit hellen Früchten (Annanas!), der ist doch etwas aus der Art geschlagen. 84</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/2009-rosso-di-montalcino.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Rosso di Montalcino 2009" /><br />
Damit ist der Verkostungsreport aus Montalcino für dieses Jahr beendet.<br />
<a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/">Brunello di Montalcino 2006</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-2006-selezione/">Brunello di Montalcino Selezione 2006</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/brunello-riserva-2005/">Brunello Riserva 2005</a></p>
<p><a href="http://weinverkostungen.de/themenschwerpunkt-benvenuto-brunello/">Die Notizen aus dem vergangenen Jahr.</a></p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/themenschwerpunkt-benvenuto-brunello/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Themenschwerpunkt Benvenuto Brunello">Themenschwerpunkt Benvenuto Brunello</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/toskanische-woche/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Toskanische Woche">Toskanische Woche</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/moscadello-di-montalcino-2003-bis-2009/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Moscadello di Montalcino 2003 bis 2009">Moscadello di Montalcino 2003 bis 2009</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/2-glaser-von-gambero-rosso/" rel="bookmark" title="Permanent Link: 2 Gläser von Gambero Rosso">2 Gläser von Gambero Rosso</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/gambero-rosso-2010-piemont-und-toskana-erfolgreich/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gambero Rosso 2010: Piemont und Toskana erfolgreich">Gambero Rosso 2010: Piemont und Toskana erfolgreich</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brunello Riserva 2005</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/brunello-riserva-2005/</link>
		<comments>http://weinverkostungen.de/brunello-riserva-2005/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 11:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich kann man überlegen, ob man denn überhaupt etwas zu den Brunello di Montalcino Riserva 2005 schreibt. Der Jahrgang ist hinreichend negativ bewertet worden (hier von mir), viele namenhafte Erzeuger machen diesen Wein gar nicht (nur 24 Riserva waren von 143 Erzeugern angestellt) und fast alle Verkoster mit denen ich im Kontakt stand, haben diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-2005.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello Riserva 2005" />Eigentlich kann man überlegen, ob man denn überhaupt etwas zu den Brunello di Montalcino Riserva 2005 schreibt. Der Jahrgang ist hinreichend negativ bewertet worden <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2005/">(hier von mir)</a>, viele namenhafte Erzeuger machen diesen Wein gar nicht (nur 24 Riserva waren von 143 Erzeugern angestellt) und fast alle Verkoster mit denen ich im Kontakt stand, haben diese Weine bei der Präsentation in Montalcino nicht probieren wollen. Ist da noch ein Fünkchen Hoffnung, dass 2005 doch ganz gut war?<span id="more-7414"></span></p>
<p>Nein. Selten fällt ein Urteil so eindeutig aus wie hier. Es bringt nichts, nicht optimale Weine noch ein Jahr länger auszubauen. Das ist beim Brunello di Montalcino nicht anders, als auf dem Rest der weiten Weinwelt. Eigentlich ist der Zustand in dem sich die Riserva 2005 präsentieren eine nochmalige Abrechnung mit dem Jahrgang. Bei der Verkostung gab es nur wenige Ausnahmen wie Cupano oder Lisini, die ganz gut waren. Der Kategorie Brunello di Montalcino Riserva 2005 machen aber auch sie keine Ehre.</p>
<p>Man kann sich fragen, wieso diese wenigen Erzeuger einen Brunello Riserva 2005 auf die Flasche gebracht haben. Will man Verfügbarkeit im Handel haben? Gerade bei diesen Weinen fällt ein generelles Manko im Brunello-Vertrieb auf. Die Weine haben – zumindest im Endverbraucherhandel in Deutschland &#8211; quasi Flatrate-Preise. Ganz anders als beim Bordeaux – wo man schon bei knapp über 10 Euro jahrgangsabhängige Preise hat (unabhängig ob diese jeweils gerechtfertigt sind; die Diskussion darum ist lang) – will man beim Brunello genau das selbe Geld vom Endverbraucher, egal wie die Qualität ist. Das führt in diesem Fall dazu, dass einige Riserva, die ich nicht mit Freude trinken würde, im Handel für über 50 Euro angeboten werden. Ein System mit Tücken.</p>
<p>Die Verkostungsnotizen bitte ich nur durchzulesen, wenn man starke Nerven hat. Man sollte berücksichtigen, dass sie neben der Verkostung des sehr viel besseren Brunello-Jahrgangs 2006 entstanden und auch ganz erfreuliche Rosso di Montalcino aus 2009 probiert wurden. Und somit kann man raten: Finger weg vom Riserva 2005, kauft euch lieber einen Rosso 2009 (Tipps dazu gibt es morgen); der kostet nur einen Bruchteil und macht wesentlich mehr Spaß.</p>
<p><strong>Barbi</strong><br />
Rubin mit braunem Rand, Pflaumen in der Nase, frische Säure versucht den Wein aufzurichten, es kommt aber nicht viel. 84</p>
<p><strong>Camigliano</strong><br />
Klares Rubin, fruchtige Veilchen in der Nase, zweite Nase wirkt abgestanden, Gaumen wirkt trotz etwas Säure müde. Bleibt dann so. 82</p>
<p><strong>Canalicchio di Sopra</strong><br />
Rubin mit braunem Rand, Nase mit Leder und kirsch-pflaumengemisch, trockener gaumen mit Lakritze, lang. 84</p>
<p><strong>Canneta</strong><br />
Rubin mir leicht violettem Einschlag, Casis in der Nase, trockener Gaumen mit wuchtiger Säure, etwas Muskat im Nachhall. 85</p>
<p><strong>CastelGiocondo</strong><br />
Dunkleres Rubin, in der Nase sind Leder, reife Rote Früchte, die Säure ist kräftig, der Gaumen von Tabak und Leder geprägt, lang. 84</p>
<p><strong>Col d&#8217;Orcia</strong><br />
Dunkleres Rubin, Vanille in der Nase, zweite Nase ist rauchig mit etwas Leder, kräftige Säure untermalt von Frucht, gute Länge. 85</p>
<p><strong>Cupano</strong><br />
Dunkleres Rubin, Tabak in der Nasen, süße Kirschen in der zweiten Nase, Säure tritt kräftig auf, marmeladige Frucht am Gaumen, lang. 86</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-2005-riserva.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello Riserva 2005" /><br />
Brunello Riserva 2005</p>
<p><strong>Donatella Cinelli Colombini</strong><br />
Dunkelrubin, Waldfrüchte in der Nase, etwas abgestandener Eindruck in der zweiten Nase mit einem Alkoholstich, kräftige Säure, darunter fehlt eine stützende Frucht, bleibt würzig stehen. 83</p>
<p><strong>Ferrero</strong><br />
Dunkleres Rubin, Caramel in der Nase, trockener Gaumen mit zu früh gereiften Tönen, hält an. 82</p>
<p><strong>Il Poggione</strong><br />
Dunkelrubin, muffige dunkle Schokolade in der ersten Nase, etwas Frucht in der zweiten Nase, aber vor allem Alkohol, mächtiger Säureauftritt, in der sehr langen ähhm… Länge taucht frische Sauerkirsche auf. 84</p>
<p><strong>La Poderina</strong><br />
Leicht trübes Rubin, konzentrierte Kirsche mit Auspuffrohr in der ersten Nase, kaum Säure, gereift bleibt er dezent fruchtig stehen. 83</p>
<p><strong>Lisini</strong><br />
Rubinrot, weicher duft wie bei einer Walnusseiscreme, zweite Nase pointiert Casis, angenehme Kirschfrucht schafft Länge. 85</p>
<p><strong>Marchesato degli Aleramici</strong><br />
Rubin mit orange Rand, Nelken in der Nase, Cognac in der zweiten Nase, kurz angenehme Frucht schlagt um in nervtötendem Muff. 83</p>
<p><strong>Sesti</strong><br />
Rubinrot mit orangenem Rand, vom Holz malträtierte Frucht in der Nase, zweite Nase mit Alkohol, grün und unausgewogen am Gaumen, später einige harmonische Impressionen, macht wenig Spaß. 81</p>
<p><strong>Tenuta Oliveto</strong><br />
Dunkel und trüb im Glas, Schwarzer Tee, Gummireifen und Muff wie bei 30 Jahre altem Wein in der Nase, trocken am Gaumen, Man fühlt sich wie beim Kauen von altem Tabak. Unterirdisch. 76</p>
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		<title>Brunello di Montalcino 2006 Selezione</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommen wir nun zum zweiten Teil des Verkostungsreports des Brunello di Montalcino aus dem Jahrgang 2006 (hier Teil 1). Die Kategorie Selezione ist etwas erklärungsbedürftig. Einige Erzeuger in Montalcino vermarkten nicht nur ihren einen Brunello, sondern auch noch einen zweiten ebenso als Brunello zugelassenen Wein. Das nennt man dann Selezione. Diese ist meistens etwas teurer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-selezione.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2006 Selezione" />Kommen wir nun zum zweiten Teil des Verkostungsreports des Brunello di Montalcino aus dem Jahrgang 2006 <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/">(hier Teil 1)</a>. Die Kategorie Selezione ist etwas erklärungsbedürftig. Einige Erzeuger in Montalcino vermarkten nicht nur ihren einen Brunello, sondern auch noch einen zweiten ebenso als Brunello zugelassenen Wein. Das nennt man dann Selezione. Diese ist meistens etwas teurer als der normale Brunello des Erzeugers. Sie kann z.B. von einer Einzellage stammen oder auch aus besonders hochwertigen Trauben bestehen.<span id="more-7408"></span></p>
<p>Einige Erzeuger, wie z.B. Caparzo vermarkten ihre Selezione nur in besonders guten Jahren. Bei Caparzo handelt es sich beim La Casa beispielsweise um eine Einzellage. Der normale Brunello wird hier dann aus drei oder vier verschiedenen Lagen zusammen erzeugt. Anders als in Deutschland gibt es in der Toskana keine Lagenklassifizierung und selten historische Namen.</p>
<p>Es liegt auf der Hand, dass diese Selezione nicht unbedingt besser bewertet werden müssen, nur weil sie höherpreisig angesiedelt sind. Manchmal ist gerade die Eigenwilligkeit dieses Brunello di Montalcino eher problematisch. Denn auch mit der Komposition von Trauben aus verschiedenen Lagen lassen sich Vorzüge zusammenführen. Bei den verkosteten Brunello ist jeweils der Erzeuger und dann der Name der Selezione angegeben.</p>
<p><strong>Altesino – Montosoli</strong><br />
Rubin mit bräunlichem Einschlag und ziegelrotem Rand, Mocca in der Nase, zweite Nase mit Kirsche und etwas Holz, kräftiger Gaumen, Frucht hält lange an. 90</p>
<p><strong>Banfi &#8211; Poggio alle Mura</strong><br />
Dunkles Rubin mit leichten Eintrübungen, wuchtige Nase mit Kirsche Casis und Vanille,; in der zweiten Nase sind Röstaromen und etwas Kaffee, am Gaumen leichter und etwas grün, das hätte Größe sein können, doch leider ein Blender. 88</p>
<p><strong>Barbi &#8211; Vigna del Fiore</strong><br />
Rubinrot, Cherry-Coke mit etwas Würze in der Nase, wuchtiger Gaumen mit Holz und Säure, etwas Caramel macht es nicht milder, das bleibt dann auch einige Zeit so.	 89</p>
<p><strong>Caparzo &#8211; La Casa</strong><br />
Klares Rubinrot, süße Frucht mit Vanille in der Nase, der Gaumen ist passend aber fein, die Säure sehr gut integriert, angenehm lang. 89</p>
<p><strong>Castello Romitorio &#8211; XXV Vendemmia</strong><br />
Rubinrot, Röstaromen in der Nase, Alkohol in der Zweiten Nase, prägnante Säure, die bleibt. 85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-campo-del-drago.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2006 Selezione" /><br />
Castiglion Del Bosco &#8211; Campo del Drago Brunello 2006</p>
<p><strong>Castiglion Del Bosco &#8211; Campo del Drago</strong><br />
Kräftiges Rubin, Leder und Tabak in der Nase, Brombeeren in der zweiten Nase, guter Auftritt am Gaumen, der eine schöne Verbindung von Frucht und Säure darstellt. Gute Länge. 91</p>
<p><strong>Ciacci Piccolomini D’Aragona – Pianrosso</strong><br />
Dunkles Rubinrot, animierender floraler Duft, eingelegte Waldfrüchte in der zweiten Nase, kräftiger und zugleich ausgewogener Gaumen, gute Länge. 88</p>
<p><strong>Donatella Cinelli Colombini &#8211; Prime Donne</strong><br />
Dunkelrubin, etwas marmeladig in der Nase, Würze mit Nelken am Gaumen, kräftigere Säure, lang. 87</p>
<p><strong>Il Marroneto &#8211; Madonna delle Grazie</strong><br />
Rubinrot mit leicht violettem Einschlag, Kirsche in der Nase, kräftige Säure, entwickelt sich feiner weiter, gute Länge. 88</p>
<p><strong>La Lecciaia &#8211; Vigna Manapetra</strong><br />
Dunkles klares Rubin, rustikal Holzig in der Nase, in der zweiten Nase sind noch etwas unreife Schwarze Johannisbeeren, der Gaumen ist trotz aller Kraft recht ausgewogen, gute Länge. 86</p>
<p><strong>La Mannella – I Poggiarelli</strong><br />
Rubinrot, Schwarze Johannisbeeren in der Nase, kurz kräftige Säure dann harmonisch lang. 85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-la-togata.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2006 Selezione" /><br />
La Togata &#8211; La Togata dei Togati Brunello 2006</p>
<p><strong>La Togata &#8211; La Togata dei Togati</strong><br />
Sehr dunkles Rubin, konzentrierte Brombeeren in der Nase, erst etwas süßlich am Gaumen, dann kommt Säure, die etwas zu kräftig wirkt, runder Nachhall macht hier die Qualität aus. 90</p>
<p><strong>Mastrojanni &#8211; Vigna Schena Dasino</strong><br />
Dunkles Rubin mir bräunlichem Einschlag und ziegelrotem Rand, leichte Frucht in der Nase, langweiliger Gaumen mit noch etwas grün wirkender Säure, dezent marmeladig in der Länge. 86</p>
<p><strong>Mocali &#8211; Vigna delle Raunate</strong><br />
Sehr dunkles Rubin mit bräunlicher Einfärbung, Schokolade und Leder in der Nase, in der zweiten Nase gereifte Töne, bei denen dieser Wein blind verkostet wesentlich älter geschätzt werden würde, kräftige Säure, dann marmeladig am Gaumen, auch hier tauchen. 84</p>
<p><strong>San Filippo &#8211; Le Lucere</strong><br />
Dunkelrubin mit hellem Rand, Schwarze Johannisbeere in der Nase, Fruchtcocktail in der zweiten Nase, trotz kräftiger Säure wirkt das insgesamt etwas dünn, Nachhall ist aber schön. 86</p>
<p><strong>San Polino – Vigna</strong><br />
Dunkles Rubin, etwas kitschig wirkende Kirsche in der Nase, dunkle Schokoladensplitter in der zweiten Nase, die Säure wirkt etwas grün, Länge. 85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-tassi-franci.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2006 Selezione" /><br />
Tassi / Franci Franca – Franci Brunello 2006</p>
<p><strong>Tassi / Franci Franca – Franci</strong><br />
Klares Dunkelrubin im Glas, Schokolade mit getrockneten Kirschen in der Nase, Kirschsirup in der zweiten Nase, kräftige aber gut eingebundene Säure, angenehm langer Nachhall, der die Kirsche sauber und reif herausarbeitet. Ein Kirschwein eben. 90</p>
<p><strong>Tenute Silvio Nardi &#8211; Vigna Manachiara</strong><br />
Dunkles Rubinrot, brotig in der Nase (frisches Mischbrot), dunkle eingelegte Früchte in der zweiten Nase, kräftige Säure, hält an. 85</p>
<p><strong>Tiezzi &#8211; Vigna Soccorso</strong><br />
Klar und dunkel Rubin, Unterholz in der Nase, zweite Nase mit Vanille, trocken am Gaumen, Säure geht schnell weg und hinterlässt eine dünne Frucht. 84</p>
<p>In den kommenden Tagen folgen die Verkostungen des Brunello Riserva 2005 und des Rosso di Montalcino 2009.</p>
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		<title>Brunello di Montalcino Jahrgang 2006</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/</link>
		<comments>http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 15:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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		<category><![CDATA[Brunello]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren in den vergangenen Wochen in der Toskana unterwegs um den neuen Jahrgang 2006 des Brunello di Montalcino zu verkosten. Offiziell ist er mit den maximalen 5-Sternen ausgezeichnet worden. Tatsächlich ist der Brunello 2006 sehr gut. Der Durchschnitt ist in Punkten ausgedrückt erstaunlich hoch und die Ausfälle waren sehr gering. Dieser Jahrgang macht nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Jahrgang 2006" />Wir waren in den vergangenen Wochen in der Toskana unterwegs um den neuen Jahrgang 2006 des Brunello di Montalcino zu verkosten. Offiziell ist er mit den maximalen 5-Sternen ausgezeichnet worden. Tatsächlich ist der Brunello 2006 sehr gut. Der Durchschnitt ist in Punkten ausgedrückt erstaunlich hoch und die Ausfälle waren sehr gering. Dieser Jahrgang macht nach dem <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2005/">2005er Brunello (vor einem Jahr hier verkostet)</a> wieder richtig Spass. Man sollte jedoch in Montalcino mit der Sternbewertung wieder etwas ehrlicher werden.<span id="more-7402"></span></p>
<p>Seit 2003 wurden beim Brunello nun 8 Jahrgänge in Folge mit 4 oder 5 Sternen bewertet. So etwas macht langfristig ein solches Bewertungssystem kaputt. Ich würde den Jahrgang 2005 des Brunello realistisch bei zwei Sternen einordnen (offiziell waren es 4) und dem Jahrgang 2006 4 Sterne verleihen. So ist für exzellente und herausragende Jahrgänge tatsächlich noch Platz für oben. Ein im Vorfeld häufig herbei geredeter  Jahrhundertjahrgang ist der Brunello di Montalcino 2006 trotz vieler hervorragender Weine und einem sehr guten Niveau nicht.</p>
<p>Hier die Verkostungsnotizen aus den anderen Bereichen:<br />
<a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-2006-selezione/">Brunello Selezione 2006</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/brunello-riserva-2005/">Brunello Riserva 2005</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/rosso-di-montalcino-2009/">Rosso di Montalcino 2009</a></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-altesino.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Altesino Brunello 2006" /><br />
Altesino Brunello 2006</p>
<p><strong>Altesino</strong><br />
Rubin mit ziegelrotem Rand, extreme Würze mit Zedern in der Nase, Pinien in der zweiten Nase, weicher Gaumen wirkt dann etwas staubig, dann ein leicht-fruchtiges Finale. Sehr guter Brunello. 89</p>
<p><strong>Argiano</strong><br />
Leicht trübes Rubinrot, dezente Kirschnase mit Alkohol im Hintergrund, wuchtiger Gaumen mit trockener Säure ist schnell weg. 84</p>
<p><strong>Banfi</strong><br />
Helleres Rubinrot, marmeladig in der Nase mit etwas Würze im Hintergrund, in der zweiten Nase sind Caramelnoten, der Gaumen ist etwas abgestanden, Säure ausbalanciert, gewinnt in der Länge an Weich- und Feinheit. 88</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-camigliano.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Camigliano Brunello 2006" /><br />
Camigliano Brunello 2006</p>
<p><strong>Camigliano</strong><br />
Rubinrot mit einem hellen Rand, duftig komplexe Nase mit Kirschfrucht etwas Würze und feiner Caramelnote, runder Gaumen in dem die Säure erst gut eingebunden wirkt, kurz anschwillt und dann langsam sich verliert, fruchtig ist sie untermalt. Dieser Brunello gefällt mir. 89</p>
<p><strong>Cantina di Montalcino</strong><br />
Helleres Rubinrot mit bräunlichem Einschlag, leicht mineralische Nase, volle und kompottig wirkende Frucht im Hintergrund, zudem hat diese Nase etwas von einem gereiften Wein, der Gaumen ist bei dieser Komplexität in der Nase enttäuschend da ist einfach. 83</p>
<p><strong>Caparzo</strong><br />
Etwas dunkleres Rubin, erster Eindruck ist parfümiert, da sind auch Veilchen, im Hintergrund der gewöhnliche Fruchtmix und ein Stich, am Gaumen wirkt er erst trocken, dann zeigen sich dunkle Früchte und es gibt einen harmonischen Nachhall. 87</p>
<p><strong>Casisano Colombaio</strong><br />
Dunkles Rubin, klar, dunkle Früchte in der Nase, dezente Vollmilchschokolade in der Zweiten Nase, frischer Auftritt der Säure am Gaumen wie bei Felsquellwasser, trocken bleibt das lange stehen, Sauerkirsche im Hintergrund. 86</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-castelgiocondo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="CastelGiocondo Brunello 2006" /><br />
CastelGiocondo Brunello 2006</p>
<p><strong>CastelGiocondo</strong><br />
Dunkles Rubin mit leichten Eintrübungen in Glas, Komposition aus Schokolade, Frucht und gut passendem Caramel in der Nase, in der zweiten Nase ganz dezente Würze und ein Eindruck von gereiftem Burgunder, gut eingebundene aber merkliche Säure, die Komplexität erzeugt. Wieder einmal eine verlässlich gute Qualität des Brunello aus dem Hause Frescobaldi. 91</p>
<p><strong>Castiglion Del Bosco</strong><br />
Dunkleres Rubin, sakraler Geruch, Pflaumen in der zweiten Nase mit holzigem Hintergrund, kräftiger Säuregaumen der auch recht lange anhält. 85</p>
<p><strong>Ciacci Piccolomini D Aragona</strong><br />
Dunkleres Rubinrot mit orangenem Rand, fruchtige Nase die warm wirkt, würze in der zweiten Nase, weicher Fruchtgaumen bei dem die Säure einen Kontrast bildet. 85</p>
<p><strong>Poggio il Castellare</strong><br />
Leicht trübes Rubinrot, Schokolade in der Nase, in der zweiten Nase ist eine duftige Frucht mit etwas Kirchengeruch bzw. feuchtem Sandsteinkeller im Hintergrund, kräftiger Säuregeprägter Gaumen, mittellang mit Caramel im Nachhall. 85</p>
<p><strong>Col di Lamo</strong><br />
Kräftiges Rubinrot, dunkle Waldfrüchte in der Nase, trockener Gaumen, dann kommen etwas Früchte zum tragen. 87</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-fanti.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Fanti Brunello 2006" /><br />
Fanti Brunello 2006</p>
<p><strong>Fanti</strong><br />
Dunkleres Rubinrot, Extrem runde und wenig aufdringliche Fruchtnase, in der zweiten Nase stehen Sauerkirschen und Waldfrüchte harmonisch nebeneinander, kräftige und zugleich passende Säure füllt den Gaumen aus, gute Länge. Fanti überzeugt dieses Jahr wieder mit ihrem Brunello. 90</p>
<p><strong>Fornacina</strong><br />
Rubinrot, Veilchen mit Eukalyptus in der Nase, zweite Nase ist rund und fruchtig, mittelkräftige Säure, wirkt lange trocken und nur wenig fruchtig, dann gar nicht so lang. 86</p>
<p><strong>Il Poggione</strong><br />
Rubin mir leicht violettem Einschlag, parfümiert in der Nase, zweite Nase untermalt dies mit Casis und süßen Kirschen, säuregeprägter Gaumen, Länge würde hier nur wenig Zugewinn sein. 84</p>
<p><strong>La Campana</strong><br />
Dunkles und dichtes Rubinrot im Glas, rote Johannisbeeren in der Nase, in der zweiten Nase würzig, säure ist wahrnehmbar aber in Grenzen, verliert sich fein, sanft bleibt eine dezent marmeladige Schwarze Johannisbeere zurück. 88</p>
<p><strong>La Poderina</strong><br />
Dunkleres Rubin, Caramel in der Nase, zweite Nase mit Casis und etwas süßer Kirsche, trockener und wenig spannender Gaumen bleibt stehen. 85</p>
<p><strong>Lisini</strong><br />
Dunkles Rubin, Caramel in der Nase, dezente Frucht in der zweiten Nase, Mocca im Hintergrund, kurz Sahnebonbon am Gaumen, dann tritt Säure hinzu. Mittellang. Den Stil kann man mögen. 88</p>
<p><strong>Pian delle Vigne / Antinori</strong><br />
Rubin mit hellem Rand, süße Nase wie Himbeereis, marmeladig Casis in der zweiten Nase, der Gaumen ist bis in den Nachhall fein  fruchtgeprägt. Irgendwie erscheint der Wein auf hohem Niveau etwas gemacht. 87</p>
<p><strong>San Filippo</strong><br />
Rubinrot, mit hellem Rand, reif und nur wenig süße Kirsche in der Nase, runde Säure ist gut ausbalanciert, eher schlanker Brunello, angenehm lang. 87</p>
<p><strong>Sesta di Sorpa</strong><br />
Dichteres Rubinrot, dezente Würze mit Schwarzen Johannisbeeren in der Nase, kräftigere Säure, später von Frucht untermalt, runder Nachhall. 86</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2006-tornesi.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Tornesi Brunello 2006" /><br />
Tornesi Brunello 2006</p>
<p><strong>Siro Pacenti</strong><br />
Helleres Rubin, Duftig in der Nase mit floralen Noten, packende Säure, am Gaumen ist etwas Caramel. 85</p>
<p><strong>Talenti</strong><br />
Dunkles klares Rubinrot, eingelegte Früchte mit Pflaumen in der Nase, weicher Gaumen wirkt etwas erdig, Säure bleibt im Hintergrund, feiner Nachhall. 88</p>
<p><strong>Tornesi</strong><br />
Rubin mit klar orangenem Rand, runde rote Früchte mit kandiertem Apfel in der Nase, fruchtiger und etwas marmeladiger Gaumen, sehr gut eingebundene Säure, angenehm fruchtiger Nachhall. Moderner Stil des Brunello. 91</p>
<p><a href="http://weinverkostungen.de/themenschwerpunkt-benvenuto-brunello/">Hier ist der Themenswerpunkt Brunello aus dem vergangenen Jahr.</a> <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2005/">Und hier sind die Verkostungsnotizen des Brunello 2005 von vor einem Jahr.</a></p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/7deeda1ab0034cfba7402aa9d6adcb8d" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Masi Campofiorin Rosso del Veronese 2007</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/masi-campofiorin-rosso-del-veronese-2007/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 08:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Masi]]></category>

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		<description><![CDATA[Masi gilt als einer der bekantesten Weinerzeuger im Bereich Venetien. Ihr Rosso del Veronese mit dem Namen Campofiorin dürfte zudem als wichigster Wein von Masi geleten. Der Amarone hat meistens wesentlich mehr größe, während dieser Ripasso weiter verbreitet ist und mit seinem schmaleren Preis einen wesentlichen Vorzug besitzt (hier etwas mehr zur Herstellungsmethode des Ripasso). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/masi-campofiorin.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Masi Campofiorin Rosso del Veronese 2007" />Masi gilt als einer der bekantesten Weinerzeuger im Bereich Venetien. Ihr Rosso del Veronese mit dem Namen Campofiorin dürfte zudem als wichigster Wein von Masi geleten. Der Amarone hat meistens wesentlich mehr größe, während dieser Ripasso weiter verbreitet ist und mit seinem schmaleren Preis einen wesentlichen Vorzug besitzt <a href="http://weinverkostungen.de/ripasso/">(hier etwas mehr zur Herstellungsmethode des Ripasso)</a>. Kann man den Ripasso eigentlich als kleinen Bruder des Amarone bezeichnen? Keine Ahnung. Wir tun einfach mal so, als wenn es so wäre.<span id="more-7378"></span></p>
<p>Kleiner Bruder stimmt in so fern, dass der Ripasso quasi ein zweiter Aufguss des Amarone ist. Das hört sich etwas nach Resteverwertung an. Das Ergebnis ist beim Campofiorin von Masi aber beeindruckend. Und wer die süße Wucht des Amarone gar nicht mag, ist mit dem Ripasso ohnehin besser drann. Dieser als Rosso del Veronese gekennzeichnete Wein besteht aus den Rebsorten Corvina (70%), Rondinella (25%), Molinara (5%). Die Rebsorten in Venetien sind je etwas unbekannter, da die meisten von ihnen nur dort angebaut werden.</p>
<p>Im Glas ist beim Campofiorin von Masi ein dichtes und trübes Rubinrot mit purpurnen Rand. In der Nase kann man fruchtige reife Kirsche wahrnehmen, die jedoch nicht süß riechen. In der zweiten Nase sind bei diesem Ripasso von Masi Pflaume und etwas Nelken. Am Gaumen ist eine runde und sehr harmonische Frucht, die Volumen hat, aber wenig Säure in den Vordergrund stellt. Vanilletöne, die vom Fassausbau herrühren sind beim Campofiorin dezent eingeflochten. Langer Nachhall mit fruchtiger Kirsche und etwas Leder. Beim Campofiorin von Masi handelt es sich um einen angenehmen Wein, der unkompliziert bis gefällig und zugleich nicht langweilig ist.</p>
<p>Masi Campofiorin Rosso del Veronese 2007<br />
Italien &#8211; Rosso del Veronese IGT<br />
Erzeuger: Masi<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13%<br />
Jahrgang: 2007<br />
Einkaufspreis: 10 Euro<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Fachhandel</p>
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		<title>Vino Nobile di Montepulciano Riserva 2007</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 10:34:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[VinoNobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Als zweiter Teil des Verkostungsreports der aktuellen Vino Nobile di Montepulciano erscheinen hier nun die Riserva des Jahrgangs 2007 und vier Weine, die als Selezione aus dem Jahrgang 2008 bezeichnet werden. Selezione ist quasi ein normaler Vino Nobile. Es ist aber ein zweiter Wein des jeweiligen Erzeugers, in dem nur bestimmte Trauben verwendet werden. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/anteprima-vino-nobile-di-montepulciano-2011.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Nobile di Montepulciano Riserva 2007" />Als zweiter Teil des Verkostungsreports der aktuellen Vino Nobile di Montepulciano erscheinen hier nun die Riserva des Jahrgangs 2007 und vier Weine, die als Selezione aus dem Jahrgang 2008 bezeichnet werden. Selezione ist quasi ein normaler Vino Nobile. Es ist aber ein zweiter Wein des jeweiligen Erzeugers, in dem nur bestimmte Trauben verwendet werden. Eine Selezione ist in der Regel teurer als der normale Vino Nobile. Manchmal ist sie aber auch in eine etwas seltsame Richtung ausdrucksstark.<span id="more-7355"></span></p>
<p>Der Schwerpunkt dieser Liste liegt jedoch auf dem Vino Nobile di Montepulciano Riserva 2007. Die Weine sind noch relativ jung auf dem Markt oder befinden sich noch im Keller des Weinguts. Der Riserva erscheint in der Regel ein Jahr nach dem Vino Nobile. Fassproben sind mit * gekennzeichnet.</p>
<p><em><strong>Vino Nobile di Montepulciano Riserva 2007</strong></em></p>
<p><strong>Dei „Riserva Bossona“ *</strong><br />
Dunkle Farbe mit orange Rand, Schokolade und kräftige Frucht in der Nase, Säure ist etwas kräftig, Nachhall ist frisch. 86</p>
<p><strong>Lunadoro</strong><br />
Dunkel mit ziegelrotem Rand, leicht brotig in der Nase, hölzern am Gaumen, Waldfrucht bleibt lange stehen. guter Nachhall. 87</p>
<p><strong>Carpineto *</strong><br />
Fast schwarz, Würze mit Nelken in der Nase, gut fruchtig eingebunden, Säure kräftig am Gaumen, bleibt stehen. 85</p>
<p><strong>Le Bèrne</strong><br />
Dunkelrot, schwarze Johannisbeere in der Nase, ausgewogen am Gaumen, angenehmer Nachhall. 88</p>
<p><strong>Croce di Febo</strong><br />
Dunkles Braun, dezente Vanille unter einer Kirsche, weicher Gaumen, gut eingebundene Säure, mit angenehmer Länge. 89</p>
<p><strong>Avignonesi „Riserva Grandi Annate“</strong><br />
Rot mit Eintrübungen und ziegelrotem Rand, Alkoholstichig in der Nase, erst wuchtig am Gaumen mit leichter Würze, verabschiedet sich schnell. 86</p>
<p><strong>Icario „Riserva Vitaroccia“</strong><br />
Dunkel mit orangenem Rand, Würze mit Muskat in der Nase, in der zweiten Nase Pflaumen, trocken am Gaumen mit Holz und Würze. Entwicklungspotenzial. 88</p>
<p><strong>Canneto</strong><br />
Dunkel mit orangenem Rand, Nelkenwürze in der Nase, kräftige Säure bäumt sich mit Würze auf, etwas Frucht wird bemerkbar, dann Länge. 86</p>
<p><strong>Fattoria del Cerro</strong><br />
Trüb, dunkel mit orangenem Rand, kompottige Nase, sehr würzig am Gaumen, lang. 85</p>
<p><strong>Bindella</strong><br />
Trübes Rubinrot, staubig am Gaumen. 84</p>
<p><strong>Nottola „Riserva il Fattore“ *</strong><br />
Dicht-dunkel bis Schwarz mit rotem Rand, Rumtopf mit Zimt und Nelken, extremer Alkohol, Würze auch am Gaumen, die eher an Rinderbraten, als an Rotwein erinnert. 86</p>
<p><strong>Contucci</strong><br />
Dunkle Farbe, intensive eingekochte Früchte in der Nase, kräftiger Gaumen, etwas trockener Eindruck lang. 85</p>
<p><strong>La Braccesca “Riserva S. Pia“</strong><br />
Dunkel mit orange Rand, Schokoladencreme mit Würze in der Nase, runder Eindruck am Gaumen, eine sanfte Frucht schmeichelt. Gute Länge. 87</p>
<p><strong>Talosa *</strong><br />
Dunkel mit rotem Rand, Waldbeeren in der Nase, kräftig und intensiv am Gaumen, dabei bleibt er aber im Zaum, richtig richtig lang. 91</p>
<p><em><strong>Vino Nobile di Montepulciano Selezione 2008</strong></em></p>
<p><strong>Tenuta Valdipiatta &#8220;Vigna d’Alfiero&#8221; *</strong><br />
Dunkel mit orangenem Rand, duftig in der Nase mit süßer Brombeere, hölzerner Gaumen, taninreicher Kraftprotz ohne Substanz. 85</p>
<p><strong>Gattavecchi &#8220;Parceto&#8221; Poggio alla Sala *</strong><br />
Dunkle Farbe mit Ziegelrotem Rand, duftige und feine Schwarze Johannisbeere in der Nase, wirkt in der zweiten Nase etwas süß, Säure etwas kräftig am Gaumen, angenehme ung gute Länge. 87</p>
<p><strong>Vecchia Cantina &#8220;Cantina del Redi&#8221;</strong><br />
Dunkel mit Rotem Rand, Parfümiert mit Veilchen in der Nase, im Hintergrund Cassis, Säure ist gut balanciert, übertrieben am Gaumen, Lang. 84</p>
<p><strong>Fassati &#8220;Gersemi&#8221;</strong><br />
Dunkel mit etwas violettem Rand, riecht so wie noch nicht ganz reife Schwarze Johannisbeeren schmecken, gut eingebundene kräftige Säure und Schwarze Johannisbeeren mit Brombeeren am Gaumen, gute Länge. 85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vino-nobile-di-montepulciano-riserva-2007.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Nobile di Montepulciano Riserva 2007" />Den <a href="http://weinverkostungen.de/vino-nobile-di-montepulciano-2008/">ersten Teil des Verkostungsreport mit den Vino Nobile di Montepulciano 2008</a> gibt es hier.</p>
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		<title>Vino Nobile di Montepulciano 2008</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/vino-nobile-di-montepulciano-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 18:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>
		<category><![CDATA[VinoNobile]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen gab es die Anteprima del Vino Nobile di Montepulciano 2011 in selbigen Ort in der Toskana. Anteprima bedeutet so etwas wie eine erstmalige und geballte Vorstellung der Weine aus einem jeweiligen Anbaugebiet. Wir sind eigens dazu angereist um die Vino Nobile des Jahrgangs 2008 und die Riserva des Jahrgangs 2007 (Verkostungsreport [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vino-nobile-di-montepulciano-2008.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Nobile di Montepulciano 2008" />In den vergangenen Tagen gab es die Anteprima del Vino Nobile di Montepulciano 2011 in selbigen Ort in der Toskana. Anteprima bedeutet so etwas wie eine erstmalige und geballte Vorstellung der Weine aus einem jeweiligen Anbaugebiet. Wir sind eigens dazu angereist um die Vino Nobile des Jahrgangs 2008 und die Riserva des Jahrgangs 2007 (Verkostungsreport folgt) zu probieren. Natürlich haben wir auf der Verkostungsliste den Punkt „Tutti“ angekreuzt, was sicherlich innerhalb eines Vormittags zu bewältigen war.<span id="more-7347"></span></p>
<p>Es fragt sich sicherlich, wie der Vino Nobile di Montepulciano 2008 denn so ist. Das ist ja ein Sinn einer solchen Präsentation. Dabei sind die qualitativen Bestrebungen in Montepulciano nicht zu übersehen. Es werden Wissenschaftler beschäftigt um die Anbaubedingungen zu erforschen und beratend zur Seite zu stehen. Zudem finden die Verkostungen des Vino Nobile di Montepulciano als Blindverkostungen statt. Wer will, kann es natürlich gleichzeitig offen machen. So etwas zu forcieren ist diesem Gebiet in der Toskana sehr hoch anzurechen <a href="http://weinverkostungen.de/fortschritte-durch-konsequente-blindverkostungen/">(wir berichteten)</a>. Bei der in diesem Jahr sehr gut organisierten Verkostung des Vino Nobile di Montepulciano 2008 waren recht viele Fassproben vertreten. Diese sind mit * gekennzeichnet.</p>
<p>Die Vino Nobile di Montepulciano 2008 – trotz einiger Schwierigkeiten des Jahrgengs – auf einem hohen Niveau. Es gibt zwei Risiken für diese Region. Zum einen gibt es die Gefahr einer Marmeladesierung der Weine. So würde der Vino Nobile sein Gesicht verlieren. Das zeigen leider auch einige Weine des Jahrgangs 2008, obwohl er im Schnitt besser als 2007 ausfällt. Davon nicht unabhängig ist der Versuch andere Rebsorten als den Sangiovese im Rosso di Montepulciano zu erlauben <a href="http://weinverkostungen.de/vino-nobile-bald-auch-andere-rebsorten-als-sangiovese-im-rosso/">(wir berichteten)</a>. Beides würde von einem klaren Gesicht des Vino Nobile wegführen. Dieses Gesicht braucht der Wein aber um weltweit wahrgenommen zu werden.</p>
<p><strong>Vino Nobile di Montepulciano 2008</strong></p>
<p><strong>Lodola Nuova *</strong><br />
Helles und leicht trübes Rubinrot, süße Karamelnase mit eingelegten Früchten im Hintergrund, zweite Nase mit süßen Kirschen und blumig, unreife Noten am Gaumen, beruhigen sich dann etwas. 83</p>
<p><strong>Talosa *</strong><br />
Dunkle trübe Farbe, frische Nase mit Würze in Richtung Lorbeerblatt, zweite Nase mit eingelegten Pflaumen, am Gaumen süß mit kräftiger Säure, angenehme Länge. 86</p>
<p><strong>Icario</strong><br />
Dunkles Rubin mit dunklem Einschlag, süße Brombeernase mit Pfaumenbrand im Hintergrund, Kirsche in der zweiten Nase, säuregeprägter Gaumen, der auch etwas vom Alkohol geprägt wirkt, lang. 84</p>
<p><strong>Tenuta di Poggio Uliveto</strong><br />
Dunkel Rubin mit braunem Rand, runde Frucht-Caramel-Nase, imposanter Gaumen, der harmonisch verläuft, mittlere Länge. 86</p>
<p><strong>Godiolo *</strong><br />
Dunkles Rubin mit rotem Rand, Sauerkirschmarmelade in der Nase mit süßen Schwarzen Johannisbeeren im Hintergrund, die zweite Nase ist sehr angenehm fein und harmonisch mit Gewürzen im Hintergrund, trotzdem hier nicht viel Wucht ist, kann man keinen Alkohol reichen, am Gaumen bäumt. 85</p>
<p><strong>Boscarelli</strong><br />
Frische Frucht in der Nase, wuchtige Säure am Gaumen, Länge, erst spät wird der Eindruck rund und Harmonisch. 84</p>
<p><strong>Lunadoro</strong><br />
Recht heller Vertreter für den sonnst fast schwarzen Vino Nobile, süßes Caramel in der Nase, in der zweiten Nase ist dies harmonisch und dezent mit Frucht in Richtung Schwarze Johannisbeere ergänzt, rund am Gaumen, dann fruchtig werdend, in der Länge zeigt sich etwas Süße mit Kräutern. 85</p>
<p><strong>Terra Antica</strong><br />
Bräunlicher Rand, Sherrynase, zweite Nase mit reifer Sauerkirsche, kräftig feinwürziger Gaumen in dem die Kirsche wieder kommt, sehr angenehme Länge. Ohne diese erste Nase &#8211; die dann schnell verflogen war &#8211; währe hier wesentlich mehr möglich gewesen. 83</p>
<p><strong>Fassati „Pasiteo“ *</strong><br />
Fast Schwarz im Glas, konzentrierte Brombeere mit Schw. Johannisbeere in der Nase, Lavendel im Hintergrund, sehr angenehme und schon fast magische Süße in der zweiten Nase, am Gaumen leider ein Einschlag von grüner Paprika. Da ist viel gewollt worden. 83</p>
<p><strong>Avignonesi</strong><br />
Klareres Rubinrot, Kirschkuchen in der Nase, zweite Nase hat Stich mit dezent Schokolade im Hintergrund, etwas unreif am Gaumen. 84</p>
<p><strong>Poggio Golo *</strong><br />
Dunkle Farbe mit Braunton, süße Waldfrüchte in der Nase, kräftige aber passende Säure, wenig weitere Akzente. 82</p>
<p><strong>La Braccesca</strong><br />
Trüb-dunkles Rubin, Vanillepudding mit frisch gebackenen Kuchen in der Nase, zweite Nase mit etwas Kischfrucht und Alkohol, das schmeckt auch nicht wirklich nach Vino Nobile. 83</p>
<p><strong>Canneto *</strong><br />
Dunkles Rubin im Glas, Waldfruchtnase mit kleinem Alkoholstich, dezent holz mit Carameleinschlag im Hintergrund, ungehobelte Säure am Gaumen, bleibt &#8220;pelzig&#8221; mit Pfeffer stehen. 82</p>
<p><strong>Casa Vinicola Triacca „Santavenere“</strong><br />
Dunkelrot mit ziegelrotem Rand, süße Kirschen in der floral geprägten Nase, zweite Nase wirkt etwas aufgesetzt, feiner und schlanker Gaumen, in dem die Säure gut eingebunden ist, mittlere Länge. 85</p>
<p><strong>Tenuta il Faggeto „Pietra del Diavolo“ *</strong><br />
Trüb und dunkel mit bräunlichem Rand, moderne Fruchtnase, zweite Nase ist voll mit dezenten Gewürzen, kräftigerer Gaumen und gute Länge. 85</p>
<p><strong>Fanetti *</strong><br />
Sehr dunkle Farbe, Brombeermarmelade in der Nase, XO-Cognac in der zweiten Nase, kräftiger Gaumen wirkt sehr modern-gefällig, wobei die Gefahr zum Kitsch besteht, sehr gute runde Länge, etwas wenig typisch für Vino Nobile, was zu Abwertung führt. 84</p>
<p><strong>Poliziano</strong><br />
Dunkles Rubin, holzige Kirsche in der Nase, leicht würziger aber kitschiger Gaumen, etwas kurz. 86</p>
<p><strong>Vecchia Cantina „Poggio Stella“</strong><br />
Leicht bräunliches Rubinrot, brotig wirkende frucht in der Nase, Casis in der zweiten Nase, ebenso etwas brotig und zugleich auch unreif am Gaumen wirkend. 83</p>
<p><strong>Il Cavalierino *</strong><br />
Dunkle Farbe, reife Frucht in der Nase, zweite Nase mit Kirschen, Brombeeren und Roten Johannisbeeren, Gaumen mit mittlerer Säure, dann kommt noch etwas Zimt ins Spiel. 85</p>
<p><strong>Bindella *</strong><br />
Dunkel mit leicht ziegelrotem Rand, süße Beeren, Alkohol sticht, in der zweiten Nase wirkt das kompottig, der Gaumen ist aufgesetzt. 82</p>
<p><strong>Montemercurio Messaggero *</strong><br />
Dunkles Rubin mit Bräunlichem Einschlag, Caramel in der Nase, Beerenfrucht in der zweiten Nase, kräftige Säure am Gaumen, soweit wenig auszusetzen, aber auch kein Glanzlicht. 84</p>
<p><strong>Croce di Febo *</strong><br />
Dunkel Farbe, verschlossen in der Nase, nur im Hintergrund ist etwas Waldfrucht, der Gaumen ist kräftig mit Würze, in der Länge ist dieser Wein dann ganz schön. Leider erst dann. 83</p>
<p><strong>Tenuta di Gracciano Della Seta</strong><br />
Kräftiges Rubin mit Ziegelrotem Rand, leicht aufgesetzte Nase, etwas Muff in der zweiten Nase, scharfe Säure und oxidative Noten. 81</p>
<p><strong>La Ciarliana *</strong><br />
Bräunliches Rubinrot, süße Waldfrucht in der Nase, frischer Gaumen mit dezenten Zedern, mittlere Länge in der etwas trockenes Holz anklingt. 80</p>
<p><strong>Fattoria del Cerro</strong><br />
Kräftiges Rot mit Eintrübungen, süßer etwas parfümiert wirkender Duft, am Gaumen dünn und schnell weg. 83</p>
<p><strong>Tenuta Valdipiatta *</strong><br />
Dunkelbraune Farbe, süße Waldfrucht in der Nase, aufgesetzter Gaumen. 84</p>
<p><strong>Casale Daviddi *</strong><br />
Dunkel mit Ziegelrotem Rand, ausgewogener Geruch, der aber für nichts typisch ist, Holz am Gaumen, der starke Einsatz hat den Wein müde gemacht. 83</p>
<p><strong>Nottola *</strong><br />
Fast Schwarz im Glas, leichte Würze neben Frucht in der Nase, aufbäumend am Gaumen, Potenzial. 85</p>
<p><strong>Dei</strong><br />
Dunkles Rubin, Schwarze Johannisbeeren in der Nase, kurz süß am Gaumen mit gut ballancierter Säure, leider etwas schnell wieder weg. 86</p>
<p><strong>Le Berne</strong><br />
Dunkel mit braunem Rand, Waldfrüchte in der Nase, sehr kräftige Säure, dann kehrt die Frucht wieder, bleibt lange stehen. Der wird noch besser. 87</p>
<p><strong>Gattavecchi Poggio Alla Sala *</strong><br />
Dunkel mit Ziegelrotem Rand, duftig floral-fruchtig, Nelken in der zweiten Nase, Säure steigt langsam am Gaumen an und schwillt wieder ab. 85</p>
<p><strong>Contucci *</strong><br />
Dunkel mit rotem Rand, marmeldiger Geruch mit Kirschen und Brombeeren, Pfirsich in der zweiten Nase, unausgewogen mit knackig frischer Säure. 83</p>
<p><strong>Tenimenti Angelini Tre Rose *</strong><br />
Dunkel mit Ziegelrotem Rand, etwas Caramel etwas Frucht in der Nase, Kräuter in der zweiten Nase, kräftige Säure, lang aber auch langweilig. 84</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/anteprima-vino-nobile-di-montepulciano.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Nobile di Montepulciano 2008" />Wir blieben natürlich bis zum Schluss; wie das Bild zeigt. Darauf verkostet ein eifriger Asiate (von dem man mir später erzählte, dass ihn eigentlich jeder auf bzw. in dieser Weinwelt kennt), während der Amerikaner schon seine Tipps per Telefon an seine Redaktion weitergegeben hat. Wir hatten zu dem Zeitpunkt noch die Vino Nobile Riserva 2007 vor uns, <a href="http://weinverkostungen.de/vino-nobile-di-montepulciano-riserva-2007/">deren Verkostungsreport ist hier veröffentlicht.</a></p>
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