weinverkostungen.de

Deutscher Weinimport: Italien legt nochmals zu, Frankreich und Spanien verlieren Marktanteile

Das Statistische Bundesamt hat am Anfang dieser Woche die Zahlen des Weinimports der Bundesrepublik für das Jahr 2005 veröffentlicht. Danach konnte das bisher am stärksten am deutschen Markt präsente Italien die abgesetzte Menge und den damit verbundenen Warenwert deutlich steigern. Verlierer waren Frankreich, besonders stark Spanien, Chile und die USA. Weine aus Südafrika haben eine sensationelle Steigerung um 54 Prozent der Importmenge erfahren. Australischer Wein hatte einen Zuwachs um 26 Prozent.

Folgende Reihenfolge der Top 10 Importländer ergibt sich nun (nach leichten Verschiebungen zum Vorjahr):
1. Italien
2. Frankreich
3. Spanien
4. Chile
5. USA
6. Australien
7. Südafrika
8. Mazedonien
9. Österreich
10. Griechenland

Der Export von deutschem Wein stieg relativ stark an. Im Jahre 2005 wurden 274 Millionen Liter (das ist eine Steigerung um 4,1% gegenüber 2004) mit einem Gesamtwert von 503 Millionen Euro (plus 11,3%) mehr ausgeführt. Besonders die Steigerung im Warenwert kann als sehr positives Zeichen gewertet werden, da dies bedeutet, dass die Qualitätsstrategie von Teilen des deutschen Weingewerbes aufgeht. Die deutschen Weine wurden hauptsächlich nach Großbritannien (92 Mio. Liter), in die Niederlande (43 Mio. Liter), in die USA (25 Mio. Liter) und nach Schweden (19 Mio. Liter) geliefert.


.

Tags (Schlagworte): ,

© Thomas Günther / weinverkostungen.de
Das Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken und Zitieren erlaubt, Kopieren verboten.
Deutscher Weinimport: Italien legt nochmals zu, Frankreich und Spanien verlieren Marktanteile

 

Ein Kommentar zu “Deutscher Weinimport: Italien legt nochmals zu, Frankreich und Spanien verlieren Marktanteile”


  1. Weinskandal in Italien
    Freitag, 4. Juli 2008 22:13
    1

    […] den letzten Jahren für den Export von Wein aus Italien – insbesondere nach Deutschland – sehr gut (siehe hier). Offensichtlich konnten wieder einige Erzeuger den Hals nicht voll genug bekommen. Die betroffenen […]