weinverkostungen.de

Amtliche Prüfungsnummer bei Wein (A. P. Nr.)

Amtliche Prüfungsnummer a p nummer weinDie Amtliche Prüfungsnummer ist bei Wein hierzulande sehr wichtig. Deutschland ist zudem bestimmt das Land mit den am genauesten vermessenen Rebflächen. Schon vor knapp 150 Jahren hat man Weinberge genauestens erfasst. Und so braucht mit deutscher Gründlichkeit der Bürokratie alles eine Nummer. So auch der Wein. Daher muss bei jedem deutschen Qualitäts- und Prädikatswein eine Amtliche Prüfungsnummer auf dem Etikett verzeichnet sein. Sie gibt Aufschluss darüber, dass dieser Wein einer amtlichen Prüfung unterzogen wurde und deswegen den gesetzlichen Mindeststandards entspricht. Es ist an ihr die Prüfstelle, der Ort des Erzeugers, der Erzeuger und die Charge ablesbar. Als Beispiel nehme ich einen Riesling von Grünhaus mit der Nr: 3 536 014 27 03

3 = Prüfstelle
536 = Ort des Erzeugers
014 = Erzeuger
27 = Geprüfte Partie
03 = Jahr der Prüfung bzw. der Beantragung der Prüfung (es handelt sich hier allerdings um den Jahrgang 2002, der 2003 abgefüllt wurde)

Amtliche Prüfungsnummer auch kurz A. P. Nr.

Die A. P. Nummer ist in Deutschland im Rahmen der EG-Weinmarktorganisation 1970 eingeführt worden. Nach dem deutschen Weingesetz muss ein Erzeuger eines Qualitätsweins (QbA) drei Probeflaschen zur Prüfung beim zuständigen Weinbauamt einreichen. Die im Wein verwendeten Rebsorten müssen aus einem Anbaugebiet kommen und müssen dort auch zugelassen sein. Nach einer bestandenen chemischen Analyse des Weins und einer sensorischen Prüfung auf Fehler wird eine A. P. Nummer zugewiesen. Teil der Prüfung sind Aspekte wie Farbe, Klarheit, Geruch, Geschmack und Harmonie eines Weines. Erst nach einer Erteilung einer A. P. Nummer darf der Wein als Qualitäts- oder Prädikatswein verkauft werden.

Die Amtliche Prüfungsnummer ist in einigen Weinregionen (z.B. in Baden und Sachsen) anders gestaltet als im Beispiel oben. Das deutsche System der Amtliche Prüfungsnummer soll eine Garantie für fehlerfreie Weine geben und das Qualitätsmanagement der Weinerzeuger stärken. Auch in Österreich werden Nummern auf Weinen vergeben. In vielen anderen Weinländern ist eine solch detaillierte Verfolgung nicht gegeben. Jedoch gibt es auch im deutschen System der A. P. Nummern und des Prüfverfahrens immer wieder Punkte juristischer Auseinandersetzungen. Manche Winzer erzeugen z.B. Weine ohne Amtliche Prüfungsnummer, da sie z.B. Grundweine verschiedener Regionen mischen wollen, was bei Qualitätsweinen nicht zulässig ist. Dabei werden diese Weine dann wissentlich in eine einfachere Kategorie heruntergestuft.


.
© Thomas Günther / weinverkostungen.de
Das Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken und Zitieren erlaubt, Kopieren verboten.
Amtliche Prüfungsnummer bei Wein (A. P. Nr.)

 

35 Kommentare zu “Amtliche Prüfungsnummer bei Wein (A. P. Nr.)”


  1. Florian Rückerl
    Donnerstag, 3. Juli 2008 16:53
    1

    Ich habe von einem bekannten eine weinflasche bekommen
    mit der Amtlichen Prüfungsnummer

    4 907 217 149 75

    Würde gerne wissen ob dass ein Edles Tröpfchen ist !!


  2. weinverkostungen.de
    Donnerstag, 3. Juli 2008 21:17
    2

    Sehr geehrter Herr Rückerl,
    eine Angabe des Weinzers würde da schon etwas helfen. An der letzten Zahl 75 kann ich jedoch sehen, dass es sich sehr wahrscheinlich bei dem Wein um den Jahrgang 1974 handelt. Der war eigentlich sehr schlecht. Aber genaueres kann ich so nicht sagen. Bei alten Weinen ist eine Bestimmung des Wertes ohnehin meist sehr schwer. Und es gibt sehr viele Sachen, die nicht mehr trinkbar sind.

    Wie ich an den ersten drei Zahlenblöcken sehen kann, handelt es sich vermutlich um einen Wein aus Rheinhessen aus einer Kellerei. Ich währe skeptisch, dass dieser Wein wertvoll ist. Aber alle Angaben hier sind Vermutungen und ohne Gewähr.

    Viele Grüße
    Thomas Günther


  3. Sven Kmetsch
    Sonntag, 13. Juli 2008 14:41
    3

    Hallo, ich habe eine Flasche 1985er Niersteiner Rehbach Riesling Spätlese von meinem Opa bekommen. Wollte wissen ob man Ihn noch trinken kann. Er hat auch ein Deutsches Weinsiegel mit einem Grossen Preis auf dem Etikett.
    Gruß


  4. weinverkostungen.de
    Sonntag, 13. Juli 2008 15:07
    4

    Zu dem Jahrgang und wie dieser in Rheinhessen war, kann ich leider nicht sehr viel sagen. Spätlesen eignen sich jedoch gut zum lagern. Auch die Rebsorte Riesling ist dafür sehr gut geeignet. Säure und Zucker tun hier ihren Dienst. Es ist sicherlich noch etwas abhängig vom der Handfertigkeit des Erzeugers. Gerade in Rheinhessen ist dies ja sehr gemischt.

    Wein wird jedoch nie giftig, er schmeckt gealtert jedoch nicht immer und jedem.


  5. Sven Kmetsch
    Sonntag, 13. Juli 2008 15:13
    5

    Danke für die schnelle Antwort. Der Erzeuger ist die Rheinfront eg. Konnte leider keine Referenzen zu diesen Erzeuger finden. Ich bin auch eher ein Neuling in Sachen Wein.Würde von daher gerne Wissen ob es sich lohnt den Wein noch weiter zu kagern, zu trinken oder ob er Wertvoll sein kann?


  6. weinverkostungen.de
    Sonntag, 13. Juli 2008 15:57
    6

    Bei dem Wert würde ich eher von einer kleinen Summe ausgehen. Es gibt sehr wenige Weine von Genossenschaften, die irgend einen besonderen Wert haben. Lagern bringt eigentlich nur selten etwas. Das ist bei einigen Bordeaux-Weinen sinnvoll und bei Eisweinen etc.. Bei Spätlesen ist das jahrgangsabhängig. Wie schon erwähnt 1985 sagt mir nicht viel. Zudem muss man auch reife Weine mögen.


  7. Helmut Grab
    Freitag, 17. Juli 2009 11:18
    7

    Können unter derselben A.P.Nr. zwei verschieden aufgemachte Weine, 12% bzw. 12,5% alc., mit ansonsten identischer Definition auf den Markt gebracht werden?


  8. weinverkostungen.de
    Freitag, 17. Juli 2009 21:32
    8

    Man kann einen Wein mit der selben AP-Nr mit verschiedenen Ausstattungen vermarkten. Das passiert in Auslandsvertrieb oder wenn ein Vermarkter eigene Anforderungen hat (aus einem Rotschiefer wird bsp. ein Red Slate; auch Etiketten werden marktgerecht abgeändert). Einige Sekt-Kellereien machen z.B. auf Wunsch Schaumwein mit Etikett nach Wunsch. Die AP-Nr. wird für so etwas (Auflage 100 oder so) natürlich nicht eigens erstellt, ist also auf mehreren dieser Sonderabfüllungen vorhanden.

    Mit unterschiedlichen Alkoholangaben kann ich mir das im deutschen Verkauf nebeneinander nicht vorstellen. Ein Fall könnte sein, dass ein Winzer 12,26% falsch rundet und kennzeichnet. Dann müsste jedoch die gesammte Ware zurückgeholt werden und dann geändert werden. Zudem wird nicht in allen Ländern auf halbe Prozente gerundet.

    Was jedoch wesentlich häufiger passiert, als diese Ausnahmefälle, ist dass eine Weinbezeichnung (also: Weingut XY, Riesling trocken QbA) mit unterschiedlichen AP-Nummern auf dem Markt ist. Das passiert, wenn ein hoher Bedarf eines Weins auf dem Markt vorhanden ist, jedoch in dieser Menge nicht ausgebaut werden kann. Problem dabei: Weine schmecken trotz identischer Bezeichnung nicht immer gleich.


  9. Schülle Gerhard
    Donnerstag, 29. Oktober 2009 15:15
    9

    Ich habe eine 3L flasche Weinbrand bekommen und möchte gerne wissen was die
    A.P.Nr. RH 03 87 061 zu bedeuten hat.
    Vielen Dank im vorraus.


  10. Thoralf
    Sonntag, 15. November 2009 14:00
    10

    Hi,
    habe hier eine Fasche Mumm 1997 Wallufer Walkenberg Rheingau-Riesling Brut. Cuvee de Prestige Nr. A0565 von 6000. A-P.Nr. H101 36 00.
    Riesling Lagersekt.
    Ist der Sekt noch zu gebrauchen bzw. kann er an Wert gewinnen?
    Gruss
    Thoralf


  11. weinverkostungen.de
    Sonntag, 15. November 2009 18:28
    11

    @Toralf:
    Den Sekt kann man noch trinken. Er wird ja nicht giftig. Jedoch wird er wahrscheinlich nicht jedem schmecken. Die Perlage lässt mit dem Alter deutlich nach. Man spricht dabei davon, dass der Sekt müde wird. Firne sind bestimmt auch vorhanden.

    Zugleich ist zu bemerken, dass G.H. Mumm aus Johannisberg (hat nichts mit der Sektkellerei Mumm zu tun) ein sehr namenhafter Erzeuger ist. Lagensektsorten – zudem aus so hervorragenden Lagen – sind recht selten. Das Lesegut ist bestimmt sehr reif gewesen. Die Flasche wurde 2000 degogiert (letzte beide Nummern). Ich hätte die Flasche 2002 oder 2003 zu einem guten Anlass aufgemacht.

    Was den Wert betrifft, kann man da nicht viel zu sagen. Man braucht immer einen konkreten Käufer dazu. Alle solche Angaben nutzen sonnst nichts (man kann teilweise alte Weine für 10 Euro kaufen, die in Preislisten bei z.B. 80 Euro stehen). Und an gelagertem deutschen Sekt gibt es nicht viele Interessenten (anders als z.B. bei edelsüßen Stillweinen). Zudem ist das ja auch immer für den Käufer relevant, dass die Flaschen fachgerecht gelagert wurden.


  12. JPeter
    Montag, 28. Dezember 2009 11:06
    12

    Hallo,

    ich habe einen Weinbrand „Alte Zunft“ V.S.O.P. alter Weinbrand von einer gewissen Romeo Reichsgraf von Thun-Hohenstein GmbH Wahlstedt bekommen. Er hat die A.P.Nr.: NW 161874.
    Ist das was wertvolles, oder eher was für den Ausguss?

    Danke schon mal im voraus


  13. weinverkostungen.de
    Freitag, 1. Januar 2010 17:22
    13

    @JPeter:
    Mit Weinbrand kenne ich mich bezüglich der A.P.Nr. nicht wirklich aus. Das ist auch ein sehr weites Feld, weil es dabei viele keinere und unbekanntere Erzeuger gibt, die aber durchaus hochwertig sein können.


  14. k-lars
    Freitag, 8. Januar 2010 23:55
    14

    hallo.

    ich habe einen Spätburgunder mit der A.P.-nr. 043 81 05 könnt ihr mir vllt sagen wie viel der kostet und on es ein guter wein ist?

    thx


  15. Sabrina
    Freitag, 9. Juli 2010 09:43
    15

    Hallo ich hab mal ne frage ich hab ne menge alte weine im kelle und würde da gern mehr drüber erfahren und voralen ob sie noch trinkbar sind das sind alles weine so um 1975 und 1976 liegend und dunkel leicht moderigem keller gelagert…
    eine der A.P. nr. 19071831276
    MFG
    Sabrina


  16. Sliwi
    Mittwoch, 28. Juli 2010 15:49
    16

    Gibt es die Möglichkeit, an Hand der Erzeuger-Nr.den Winzer oder die W.-Genossenschaft zu erkunden? Der Vertieb ist bekannt, nennt natürlich seine Bezugsquellen nicht. Im Net habe ich bisher keine Auflistung gefunden.


  17. Melissa
    Samstag, 18. September 2010 18:58
    17

    Guten Abend,
    ich suche seit Tagen nach einem bestimmten Wein. Endlich bin ich hier gelandet und hoffe nun, dass Sie mir helfen können.
    Es handelt sich dabei um:
    Mosel-Saar-Ruwer 0,75L
    1987er Perler Schloß Bübinger, halbtrocken
    A.P.Nr.SAL 27 594 89
    Erzeugerabfüllung-Qualitätswein b.A.

    Können Sie mir irgend etwas dazu sagen? Ist er z.B. etwas wert, kann man ihn noch trinken.
    Für Ihre Hilfe bin ich Ihnen sehr dankbar!


  18. Jens Neumann
    Freitag, 15. Oktober 2010 21:28
    18

    Hallo Ich habe eine frage 1976 Riesling Spätlese Von Weinkellerei Josef Spura.was kostet so was Prüf NR 1 770 011 6 77 Für ihre Hilfe bin ich ihnen sehr dankbar.


  19. weinverkostungen.de
    Freitag, 15. Oktober 2010 22:21
    19

    @ Jens Neumann:
    1976 war eines der historisch sehr guten Jahre. Zugleich sind Kellereiweine selten irgend etwas wert. Auch Riesling ohne Lagenangebe würde mich skeptisch machen. Zudem ist Josef Spura mir zumindest vollkommen unbekannt. Aus welchem Anbaugebiet soll dieser Wein denn kommen?


  20. Jürgen Zumpfe
    Montag, 29. November 2010 22:09
    20

    Ich habe eine Flasche Riesling Beerenauslese
    Mittelreihn 1994er Oberwesler Oelsberg
    Weingut H.Hartel
    A.P.Nr. 1 907 353 005 98
    geschenkt bekommen.
    Kann man diesen Wein noch geniessen oder ist er eventuell zu Wertvoll?
    Vielen Dank für Ihre bemühungen im voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen


  21. weinverkostungen.de
    Dienstag, 30. November 2010 18:48
    21

    @ Jürgen Zumpfe,
    Aus meiner Sicht ist dieser Riesling selten, aber keine Rarität. Er wird nicht billig gewesen sein aber wirklich wertvoll ist er wahrscheinlich auch nicht.

    Wie komme ich zu dieser Einschätzung? 1.) 1994 war am Mittelrehein ein gutes bis sehr gutes Jahr. 2.) Ist die Lage Oberwesler Oelsberg sehr gut. Sie kann getrost in der Top-10 der Lagen am Mittelrhein gesehen werden. Besonders die Aromenintensität vieler Rieslinge aus dieser Lage ist hervorzuheben 3.) Beerenauslesen aus dem Riesling mit Lagenangabe sind häufig besonders gute Weine.

    Das einzige, was zum wertvollen Wein fehlt: Das Weingut Hartel ist nie wirklich zu Ruhm gekommen. Jedenfalls ist mir davon nichts überliefert. In den damals deutlich dünneren Weinführern habe ich nichts gefunden, was für durchschnittliche Weingüter auch die Regel ist.

    Etwas seltsam ist auch die A.P.Nr. Ganz hinten 98 ist das Jahr der Prüfung, also 1998. Vier Jahre nach Ernte; kann duchaus vorkommen. 005 ist die Partie. Das scheint mir eine etwas kleine Zahl zu sein. Häufig fangen die bei QbA mit 01 an.

    Geniessbar wird der Wein sehr wahrscheinlich auch sein. Beerenauslesen sind sehr langlebig, sollten dann aber auch gut, also konstant gelagert werden. Giftig wird so ein Wein übrigens nie. Es kann aber irgendwann sein, dass er einfach nicht mehr schmeckt.

    Viele Grüße
    Thomas Günther


  22. Gordon R.
    Freitag, 31. Dezember 2010 17:21
    22

    Sehr geehrter Herr Günther,

    ich habe einen 71er Erbener Treppchen Spätlese vom Weingut Meulenhof geschenkt bekommen, habe aber leider nicht viel Ahnung.

    Vielen Dank für ihre Mühe.

    MfG

    Gordon R.


  23. weinverkostungen.de
    Sonntag, 2. Januar 2011 13:40
    23

    Hallo Gordon R.

    das Erdener Treppchen ist als Erste Lage klassifiziert. Leider gibt es aus dieser Lage aber auch recht billige Rieslinge. Das Weingut Meulenhof ist heute noch existent und gilt als ein recht guter Erzeuger.Es ist auch Mitglied im Bernkasteller Ring. 1971 gilt zudem als ein guter Jahrgang. Ich kenne jedoch den damaligen Stand vom Weingut Meulenhof nicht.

    Man muss jedoch auch feststellen, dass dieser Riesling mit seinen 40 Jahren inzwischen für eine Spätlese schon recht alt ist. Das macht der nur mit, wenn er wirklich klasse war und durchweg gut gelagert wurde. Zudem werden da – falls er noch schmackhaft ist – bestimmt einige Firne im Vordergrund stehen, was nicht jedermans Sache ist.

    Viele Grüße
    Thomas Günther


  24. Vogl S.
    Sonntag, 23. Januar 2011 19:31
    24

    Sehr geehrter Herr Günther,

    ich habe 3 Flaschen Wein gefunden und möchte gerne von Ihnen Wissen, ob diese einen Wert haben oder ob wir sie einfach trinken können. Vielleicht können Sie uns weiterhelfen, da die Internetsuche leider nicht viel ergeben hat.
    Da wären:

    1998er Apfelbacher Müller-Thurgau trocken Kitzinger Hofrat
    A.Pr.Nr. 4304-040-99

    1999er Bruttinger Elbling trocken Mosel-Saar-Ruwer Weingut Klein Götz
    A.P.Nr. 1 622 142 15 00

    2001er Volkacher Kirchberg Müller-Thurgau Halbtrocken Geiger und Söhne
    A.P.Nr. 3093-048-2002

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus
    Mit freundlichen Grüßen
    Vogl S.


  25. Sebastian K.
    Freitag, 22. April 2011 13:40
    25

    Hallo Herr Günther,

    auch ich habe zwei ältere Weine bei einer Haushaltsauflösung gefunden, und wüsste nun auch gerne, ob man die noch trinken kann, und wenn ja, ob ich da was besonderes oder leckeres abgestaubt habe.Einen Preis zu wissen, wäre auch nicht schlecht. Ich hab zwar nicht vor einen zu verkaufen, aber neugierig bin ich da schon ein wenig.Und was waren denn richtig gute jahrgänge?

    1.
    Weingut Toni jost hahnenhof
    mittelrhein
    Riesling – Auslese
    A. P. Nr. 1 698 041 002 78
    Goldene Kammerpreismünze

    2.
    Weingut hahnenhof Toni jost
    Mittelrhein
    Spätburgunder Spätlese
    A. P. Nr. 1698 041 8 76

    Dann hoffe ich die daten reichen, und danke ihnen schoneinmal sehr herzlich.
    Schönen Tag noch.


  26. Nils Schrader
    Sonntag, 28. August 2011 18:14
    26

    Hallo ich würde gern wissen ob ein 1976 Rheinhessen Frei: Laubersheimer Kirchber (Auslese) ein guter wein ist und was der so ungefähr wert währe. A. P. Nr. 4 726 016 7 77


  27. gertrud
    Freitag, 23. September 2011 03:40
    27

    hallo ich würde gern wissen ob es sich bei folgenden zwei weinen um gute weine handelt und wie so der ungefähre wert der jeweiligen flasche ist:
    1. : RHEINHESSEN
    1999er Westhofener Bergkloster
    Silvaner Spätlese
    Qualitätswein mit Prädikat-
    A.P.Nr. 4 907 217 050 00
    Abfüller: J. Nierstein/Schlosskellerei
    Edition Weihnachten 2000
    2392

    2. : RHEINHESSEN
    1998er Wormser Liebfrauenmorgen
    Scheurebe Kabinett
    Qualitätswein mit Prädikat
    A.P.Nr. 4 907 217 075 99
    Abfüller: J. Nierstein
    2247


  28. Frank
    Dienstag, 13. Dezember 2011 03:12
    28

    Hallo Herr Günther,

    auch wenn sie sich mit Weinbränden nicht wirklich auskennen – kann man grundsätzlich die auf den Flaschen angegeben Nr. so lesen wie die A.P. Nr von Weinen – bedeuten auch da die letzten beiden Ziffern = Jahrgang? Vielen Dank für Ihre Hilfe!!

    Liebe Grüße

    Frank


  29. weinverkostungen.de
    Samstag, 17. Dezember 2011 14:19
    29

    Hallo Frank,
    bei den letzten beiden Ziffern der Ap-Nummer bei Brandwein handelt es sich tatsächlich um eine Jahreszahl. Jedoch ist dies nicht der Jahrgang, sondern das Jahr in dem die Amtliche Prüfung beantragt wurde. Die Prüfungsnummer besteht aus drei Teilen. 1. Teil Nummer des Antragstellers (Betriebsnummer), 2. Teil fortlaufende Nummer des Antragstellers und 3. Jahr der Beantragung. Die Prüpungsnummer gilt maximal für ein Jahr und muss dann neu beantragt werden.

    Geregelt ist das Ganze in der „Verordnung über bestimmte alkoholhaltige
    Getränke (Alkoholhaltige Getränke-Verordnung –
    AGeV“, also deutsches Recht. Das Ding liest sich auch sonst ganz interessant.

    Viele Grüße
    Thomas Günther


  30. Sebastian W.
    Sonntag, 8. Januar 2012 15:10
    30

    Lieber Herr Günther,

    ich habe kürzlich einen Wein mit der A.P. Nr. 4 311 201 045 01 geschenkt bekommen. Der Wein ist aus der Weinkellerei am Goldberg 2000er Gau-Bickelheimer Kurfürstenstück Bacchus Kabinett (Rheinhessen).
    Im Internet finde ich absolut nichts dazu, also gehe ich davon aus, dass wahrscheinlich gar nicht mehr genießbar ist.
    Können Sie mir da weiterhelfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sebastian


  31. weinverkostungen.de
    Mittwoch, 11. Januar 2012 14:06
    31

    Lieber Sebastian W.

    Die Lage Kurfürstenstück ist eine Großlage, also eher geringwertig. Die Rebsorte Bacchus ist mit ihrer eher geringeren Säure (trotz der Eltern Silvaner und Riesling) keine typische Lagersorte. Selten kommen Lagerweine zudem aus Kellereien. Giftig wird Wein ja nie. Ich vermute jedoch, dass sich der Trinkspass in grenzen halten wird.

    Viele Grüße


  32. Daniel
    Freitag, 27. Januar 2012 22:36
    32

    Ich habe eine Weinflasche bekommen
    mit der Amtlichen Prüfungsnummer
    7 762 041 002 11

    Würde gerne wissen ob es ein Edles Tröpfchen ist!! Welches Preissegment?


  33. weinverkostungen.de
    Samstag, 28. Januar 2012 08:29
    33

    Hallo Daniel,
    es ist bestimmt einfacher, wenn du den Erzeuger und den Namen des Weins nennst.


  34. Henrik Rödiger
    Mittwoch, 22. Februar 2012 19:59
    34

    Hallo !!

    Bei früheren Kommentaren waren wir schon mal bei Weinbrand. Ich habe einen Cognac aus Frankreich geschenkt bekommen, einen Edouard III X.O.- Wollte mal fragen ob der was wert ist ? Wie man den lagern sollte ? Nimmt denn der Wert noch zu, weil ich den nicht verbrauchen will und noch länger behalten ?
    Danke.
    mfg
    Henrik


  35. Emmerich Faith
    Donnerstag, 1. März 2012 17:45
    35

    Hallo,
    ich habe im Keller eine Spätlese „Maikammerer Mandelhöhe“ Weinkellerei St Ursula / Bingen gefunden
    Prüf Nr: 5 342 352 05 76
    Kan man den noch trinken bzw, ist dieser etwas wert?