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	<title>weinverkostungen.de - Weinproben - Verkostungen von Wein</title>
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		<title>Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen besuchten wir eine Verkostung von Winzerchampagner in Köln. Das Excelsior Hotel Ernst war hierfür die passende Kulisse. Champagner kennt man auf dem deutschen Markt häufig als Markenchampagner. Wenn man eine Umfrage auf der Straße machen würde, welche Farbe einen Champagnerflasche hat, so würde orange ganz weit oben liegen. Die Trauben werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-der-winzer.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />In den vergangenen Tagen besuchten wir eine Verkostung von Winzerchampagner in Köln. Das Excelsior Hotel Ernst war hierfür die passende Kulisse. Champagner kennt man auf dem deutschen Markt häufig als Markenchampagner. Wenn man eine Umfrage auf der Straße machen würde, welche Farbe einen Champagnerflasche hat, so würde orange ganz weit oben liegen. Die Trauben werden bei solchen Marken selten von den Champagnerhäusern selbst angebaut. Böse Zungen sprechen hierbei sogar von Industriechampagner. Ziel dabei ist es, mit dem Standard-Brut ein immer wieder gleiches Geschmacksbild zu erzeugen. Das hat sicherlich seinen festen Kundenstamm. Neben diesen Champagnern der großen Erzeuger sind die Facetten bei Winzerchampagner sehr vielfältig.<span id="more-8421"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-winzer.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Diese Vielfalt beim Champagner der Winzer ist offensichtlich. Sie sind örtlich in einer der vier Regionen gebunden und bauen nur in einem Bereich der Champagne an. Das ist ein augenfälliger Unterschied zu vielen der bekannten Marken. Das normale Brut-Cuvee ist nämlich in der Regel ein Verschnitt von Rebsorten und Gebieten. Bei den Champagnern der Winzer stehen hingegen die einzelnen Regionen, die dort vorhandenen Rebsorten und Böden und nicht zuletzt die Persönlichkeiten der Winzer selbst im Mittelpunkt.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-sascha-speicher.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Nach einer Begrüßung durch die Präsidentin des Verbandes der Winzer stellte der Champagner-Experte Sascha Speicher die teilnehmenden Betriebe mit je einen Champagner vor. Uns haben einige Schaumweine in der freien Verkostung bei der Präsentation in Köln von drei Winzern besonders begeistert. Von diesen möchten wir im Folgenden berichten. Es handelt sich um einen Champagner vorwiegend aus den roten Rebsorten, um klassische Cuvee und auch Blanc de Blancs, also reinem Chardonnay. Die Anbaufläche der drei genannten Betriebe reicht von übersichtlichen 5 bis 17 Hektar.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-veuve-sandrine-olivier.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Einen eher größeren Betrieb unter den kleinen Champagner-Winzern leitet Sandrine Olivier. Wie einige andere bekannte und weniger bekannte Erzeuger führt er eine Witwe im Namen. Er wurde 1955 von der Großmutter der heutigen Inhaberin als Veuve Olivier &#038; Fils bezeichnet. In dem Gebiet Valle de la Marne werden alle drei typischen Rebsorten des Champagners angebaut. Entsprechend umfangreich ist die Palette der produzierten Schaumweine. Sie reicht von einem typischen Brut, der hier als Carte Dór bezeichnet wird, bis zum edlen und lange gereiften Cuvee de la Cachotte.</p>
<p>Begonnen haben wir die Verkostung bei Veuve Olivier &#038; Fils mit dem Cuvee Vieille Reserve. Dieser besteht aus je einem Drittel Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir. Die Reben haben ein Alter von durchschnittlich 35 Jahren. In den aktuellen Cuvee Vieille Reserve werden Weine aus den Jahren 2006 und 2007 nach 4 Jahren Hefelagerung verwendet. Man nutzt diese unterschiedlichen Jahrgänge beim Champagner häufig um Jahrgangsschwankungen auszugleichen. Das ist beim Winzerchampagner noch viel bedeutender als bei den großen Champagnerhäusern. Denn hier kann man jahrgangsspezifisch unterschiedliche Traubenbeschaffenheit nicht durch den Zukauf und eine Assamblage mit anderen Gebieten der Champagne ausgleichen.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-winzer-veuve-olivier.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Das Cuvee Vieille Reserve von Veuve Olivier &#038; Fils zeigt sich Goldgelb im Glas. In der Nase ist eine leicht überreife Ananas. Die zweite Nase offenbart etwas holzige Vanille. Das Cuvee ist harmonisch am Gaumen und bringt eine schöne Frische in der Länge. Weiterhin probierten wir zwei Rose von Veuve Olivier &#038; Fils. Der normale Brut Rose ist lachsfarben und klassisch frisch. Er besteht aus roten und weißen Rebsorten. Der Rose de Saignee hingegen wird nur aus den roten Reben erzeugt (2/3 Pinot Meunier und 1/3 Pinot Noir). Im Glas präsentiert er sich in einer kräftigen Himbeerfarbe. Die Maischestandzeit variiert jedes Mal etwas zwischen 10 bis 14 Stunden, berichtet Sandrine Olivier. Sie endet immer dann, wenn diese schöne Farbe erreicht wird. Auch am Gaumen ist der Rose de Saignee von Veuve Olivier &#038; Fils eindrucksvoll. Er bringt einen sehr schönen Cranberryton an den Gaumen. Zum unbeschwerten Genießen ist sicherlich der Brut Rose zu empfehlen. Imposant hingegen ist der Rose de Saignee.</p>
<p>Auch der vierte Champagner, den wir bei Veuve Olivier &#038; Fils probieren, hinterlässt einen positiven und bleibenden Eindruck. Dabei handelt es sich um das Cuvee de la Cachotte. Der Begriff ist für diesen Champagner deutlich untertrieben. So handelt es sich bei einer Cachotte um eine schlichte Hütte in der man sich in den Weinbergen unterstell kann. Häufig war das auch ein Geräteschuppen. Das aktuelle Cuvee de la Cachotte stammt aus den Jahrgang 2005. Es gibt ihn jedoch nicht jedes Jahr. Im Cuvee de la Cachotte wird ausschließlich Chardonnay verwendet. Die Grundweine sind ein Jahr lang in Eichenholzfass ausgebaut worden.</p>
<p>Dieser Champagner von Veuve Olivier &#038; Fils zeigt sich in einem kräftigen Goldgelb. In der Nase sind kräftige bis nussige Aromen, die durch Vanille und Karamell schön zusammen gehalten werden. Dezent sind Veilchen zu reichen. Am Gaumen zeigt das  Cuvee de la Cachotte eine lange und komplexe Intensität. Zugleich erfrischt er auch. Für Kenner traditioneller Champagner wird dieses Cuvee von Veuve Olivier &#038; Fils ein großer Genuss sein.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-der-winzer-lelarge-pugeot.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Kommen wir zu dem zweiten Betrieb. Das Weingut Champagne Lelarge-Pugeot existiert mit dieser Bezeichnung seit 1987. Die Vorfahren erzeugten jedoch schon im 18. Jahrhundert Champagner im Gebiet Montagne de Reims. Seit einiger Zeit nutzt man bei Lelarge-Pugeot auch die Methoden des biologischen Landbaus. Hier probieren wir eines der Spitzenprodukte mit dem Namen Brut Reserve Premier Cru. Er besteht vorwiegend aus den roten Rebsorten mit einem Schwerpunkt auf Pinot Meunier (65%). Dieser Champagner zeigt sich in einem hellen Goldgelb im Glas. Er ist fast schon gemüsig in der Nase. Kandierte Früchte zeigen sich in der zweiten Nase. Der Gaumen ist beim Brut Reserve Premier Cru von einer sehr ausgewogenen runden Frucht geprägt. In der Länge zeigen sich bei diesem Champagner von Lelarge-Pugeot ganz feine Vanillenoten.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-thierry-callot.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Als dritte Empfehlung möchten wir hier einen wirklichen Höhepunkt der Verkostung präsentieren. Dabei handelt es sich um den Clos Jacquin von Pierre Callot. Das 5 Hektar große Weingut wird seit 1996 von Thierry Callot in der sechsten Generation bewirtschaftet. Wie im Bereich Cote des Blancs üblich werden hier nur Chardonnay auf den Kreideböden angebaut. Zuerst probierten wir jedoch den Brut Blanc de Blanc. Dieser ist strohgelb mit einer schönen Litchienase. Am Gaumen ist dieser Champagner eher leicht und beschwingt. Er ist unkompliziert trinkbar und wird sicherlich auch beim zweiten Glas unangestrengt Spass machen.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagner-pierre-callot-clos-jacquin.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Von der Cote de Bar bis zur Montagne de Reims: Die Champagner der Winzer" />Ganz anders ist der Millesime 2004 von Champagne Pierre Callot &#038; Fils. Dieser ist wesentlich komplexer und recht kräutrig am Gaumen. Doch – wie schon erwähnt – die eigentliche Empfehlung von dieser Veranstaltung ist der Clos Jacquin von Champagne Pierre Callot &#038; Fils. Schade, dass hiervon nur 1.500 Flaschen verfügbar sind. Dieser Champagner ist strohgelb im Glas. In der Nase ist eine fruchtige Birne mit Kräutern. Beschwingt gestaltet sich der Gaumen mit einer frischen Säure und Blutorangen. Hervorragend, wie bei dem Clos Jacquin von Champagne Pierre Callot &#038; Fils eine schöne Kombination aus Kraft/Intensität und Frische entsteht. Ein Top-Champagner, der preislich deutlich unter seinem Wert angeboten wird.</p>
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		<title>Weinrallye #50 Über Naturwein und römische Freikörperkultur</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon wieder WeinRallye. Genauer sogar schon die 50ste Runde. Iris hat das Thema Naturwein ausgerufen. Bei dem jetzt zur Verkostung stehenden Wein war jedoch für mich beim Kauf nicht entscheidend, dass es ein Biowein ist. Vielmehr ist eine nackte Frau auf dem Etikett. Und dann kaufe ich Wein immer gerne. Die Frau ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/naturwein-venus.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weinrallye #50 Über Naturwein und römische Freikörperkultur" />Es ist schon wieder WeinRallye. Genauer sogar schon die 50ste Runde. <a href="http://weingut-lisson.over-blog.com/article-weinrallye-50-naturwein-und-konsorten-101347144.html">Iris hat das Thema Naturwein ausgerufen.</a> Bei dem jetzt zur Verkostung stehenden Wein war jedoch für mich beim Kauf nicht entscheidend, dass es ein Biowein ist. Vielmehr ist eine nackte Frau auf dem Etikett. Und dann kaufe ich Wein immer gerne. Die Frau ist zwar nackt, aber leider kalt wie ein Stein. Zudem ist sie offensichtlich kopflos und auch schon etwas älter. Also so zirka 2.400 Jahre.<span id="more-8416"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/recoltant-domaine-pinchinat.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weinrallye #50 Über Naturwein und römische Freikörperkultur" />Der Weine kommt jedoch nicht aus Rom, sondern aus der Provence. Hier erzeugt Alain de Welle seit ca. 20 Jahren Bioweine. Der weiße Wein Venus der Domaine Pinchinat besteht aus der Rebsorte Vermentino und ist als Landwein klassifiziert. Doch zur Verkostung. Mit einen Orange Wine hat der Venus der Domaine Pinchinat nichts zu tun. Er ist eher in einem hellen stehgelb im Glas. Kurz nach der Öffnung der Flasche riecht er wie ein frisch gezapftes Bier. Danach hat man eine Zitrusnote in der Nase. Mit Lufteinwirkung wird der Venus der Domaine Pinchinat nussig mit Pinienkernen und Mandeln. Im Hintergrund bleibt eine reife Frucht stehen.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/venus-de-pinchinat.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weinrallye #50 Über Naturwein und römische Freikörperkultur" />Eine frische Säure leitet beim Venus der Domaine Pinchinat in den Nachhall über. Voluminös bleibt der Wein harzig mit einer Bitternote stehen. OK. Normalerweise endet hier eine Verkostungsnotiz. Aber irgendwie fällt bei diesem Wein auf, dass er bei einem zweiten Schluck ziemlich dünn und fast schon wässrig erscheint. Wirklich doll ist der Venus von der Domaine Pinchinat nicht wirklich. So bin ich einer falschen Verlockung verfallen und bleibe enttäuscht zurück. Immer hin war ich nicht mit dem Schiff unterwegs und musste mir dann ständig irgendwelche Sirenen anhören.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/naturwein-domaine-pinchinat.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Weinrallye #50 Über Naturwein und römische Freikörperkultur" />Das Thema Naturwein ist reizvoll und bleibt schwierig <a href="http://weinverkostungen.de/was-ist-ein-naturwein/">(wie hier schon dargelegt)</a>. Eigentlich hatte ich Probelme etwas Anständiges zu bekommen. Der Fachhandel in meiner Stadt hatte nichts wirklich Reizvolles zu bieten. Und so ging ich in einen Bioladen. Beratung gibt es dort nicht. Folglich verkaufen die auch eher die preisgünstigen Weine bis 6 Euro. Bei den hochwertigeren Weinen waren die Jahrgänge häufig nicht mehr aktuell. Und wenn Flaschen zwei Jahre oder mehr im Neonlicht stehen, dann lasse ich die auch dort. Bei aller Liebe zum Naturwein. Sollte man den Begriff Naturwein auch auf die Lagerung ausdehnen?</p>
<p>Venus de Pinchinat<br />
Frankreich<br />
Erzeuger: Alain de Welle &#8211; Domaine Pinchinat<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13 %<br />
Jahrgang: 2011<br />
Einkaufspreis: 6,50 €<br />
Verschluss: Silikonkorken<br />
Quelle: Bioladen<br />
EAN 3560320013106</p>
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		<title>Tresor Brut von Bouvet-Ladubay</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/tresor-brut-von-bouvet-ladubay/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Loire]]></category>

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		<description><![CDATA[Bouvet-Ladubay gilt als bedeutendster Erzeuger von Cremant von der Loire. Das Haus wurde 1851 gegründet. Mit dieser Gründung von Bouvet-Ladubay geht eine Legende einher. So soll Etienne Bouvet – verheiratet mit der hübschen Bäckerstochter Ladubay – in den riesigen Kelleranlagen aus Tuffstein einen Schatz der Abtei von Saint-Florent gefunden haben. Dieser soll in der französischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/bouvet-ladubay-tresor.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Tresor Brut von Bouvet-Ladubay" />Bouvet-Ladubay gilt als bedeutendster Erzeuger von Cremant von der Loire. Das Haus wurde 1851 gegründet. Mit dieser Gründung von Bouvet-Ladubay geht eine Legende einher. So soll Etienne Bouvet – verheiratet mit der hübschen Bäckerstochter Ladubay – in den riesigen Kelleranlagen aus Tuffstein einen Schatz der Abtei von Saint-Florent gefunden haben. Dieser soll in der französischen Revolution von den Mönchen versteckt worden sein. Nach dieser Legende sollen die beiden Spitzenprodukte von Bouvet-Ladubay Tresor heißen. Der weiße Cremant Saumur Brut besteht vor allem aus dem für die Loire typischen Chenin Blanc (ca. 80 Prozent) und der Rebsorte Chardonnay.<span id="more-8379"></span></p>
<p>Nicht selten wird den Schaumweinen von Bouvet-Ladubay eine Ähnlichkeit zum Champagner nachgesagt. Mal schauen, ob das stimmt. Im Glas zeigt sich der Tresor Brut in einem helleren Goldgelb. Die Perlage ist sehr fein und hält bei diesem Cremant von Bouvet-Ladubay extrem lange an. In der Nase sind frisch gebackene Croissants, Pfirsich und etwas exotische Frucht zu riechen. Der Gaumen wird beim Tresor Brut mit einer angenehm frischen Frucht umspült. Cremig und komplex prickelt dieser Cremant dahin. Im Nachhall bleibt eine Mischung aus Erfrischung und einem Hinweis auf reifem weißem Pfirsich mit etwas Vanille stehen.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/tresor-bouvet-ladubay.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Tresor Brut von Bouvet-Ladubay" />Geschmacklich ist der Tresor Brut von Bouvet-Ladubay weit entfernt von einem Champagner. Er ist wesentlich voller und weniger von der Säure geprägt. Schon in der Nase fällt auf, dass diese leider zu häufig im Champagner zu findende Überbetonung von Hefe nicht so ausgeprägt ist. Aus unserer Sicht braucht der Tresor Brut keinen Vergleich mit Champagner. Auch solche Etikette wie „Bester Schaumwein der Loire“ braucht er nicht. So wie er ist, steht er für sich selbst in einer hervorragenden Qualität. Zudem ist der Tresor Brut von Bouvet-Ladubay auch noch wesentlich preisgünstiger, als empfehlenswerter Champagner.</p>
<p>Tresor Brut von Bouvet-Ladubay<br />
Frankreich – Loire<br />
Erzeuger: Bouvet-Ladubay<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 12,5 %<br />
Jahrgang: 2007<br />
Einkaufspreis: 18 €<br />
Verschluss: Presskorken<br />
Quelle: Fachhandel<br />
EAN 3151330305017</p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/prowein-gerard-depardieu-prasentiert-seinen-schaumwein/" rel="bookmark" title="Permanent Link: ProWein: Gerard Depardieu präsentiert seinen Schaumwein">ProWein: Gerard Depardieu präsentiert seinen Schaumwein</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/gerard-depardieu-bouvet-ladubay/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Gerard Depardieu und Bouvet-Ladubay">Gerard Depardieu und Bouvet-Ladubay</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/taille-princesse-der-rose-von-gerard-depardieu/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Taille Princesse: Der Rose von Gerard Depardieu">Taille Princesse: Der Rose von Gerard Depardieu</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/brut/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Brut">Brut</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/menger-krug-pinot-brut/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Menger-Krug Pinot Brut">Menger-Krug Pinot Brut</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		<title>Brunello di Montalcino Riserva 2006</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-riserva-2006/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 11:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Jahrgang 2006 war beim Brunello di Montalcino sicherlich einer der besten in der jüngeren Vergangenheit. Er stellte damit einen deutlichen Kontrast zu 2005 dar. Wir sind nach Montalcino gereist, um die Brunello Riserva 2006 zu verkosten. Dies ist also der aktuelle Jahrgang in dieser Kategorie. Und man muss ohne Euphorie anerkennen: Auch die Riserva [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-2006.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Der Jahrgang 2006 war beim Brunello di Montalcino sicherlich einer der besten in der jüngeren Vergangenheit. Er stellte damit einen deutlichen Kontrast zu 2005 dar. Wir sind nach Montalcino gereist, um die Brunello Riserva 2006 zu verkosten. Dies ist also der aktuelle Jahrgang in dieser Kategorie. Und man muss ohne Euphorie anerkennen: Auch die Riserva sind beim Brunello im Jahr 2006 mit nur wenigen Ausnahmen sehr gut gelungen.<span id="more-8407"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-banfi-barbi.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 Banfi und Barbi</p>
<p><strong>Banfi</strong><br />
Rubinrot, feine Kirschfrucht in der Nase, robuste Kirsche am Gaumen, verfeinert sich in der Länge, ausgewogene Säure. Macht Spaß, weil er in dieser Kategorie eher leise auftritt. 92</p>
<p><strong>Barbi</strong><br />
Dichteres Rubin mit bräunlich schimmerndem Rand, in der Nase Kirsche mit etwas Tannenwald, betonte Säure, jedoch harmonischer in der Länge. 91</p>
<p><strong>Camigliano</strong><br />
In Kirschfrucht integriertes Karamell, kräftigere Säure, als Riserva etwas kurz. 89</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-caparzo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 Caparzo</p>
<p><strong>Cantina di Montepunlciano</strong><br />
Dunkler Ton in der Nase, schwarze Kirschen in der zweiten Nase, kräftigere Säure, dann Tabak und in der Länge gute Entwicklung einer Kirschfrucht. 88</p>
<p><strong>Caparzo</strong><br />
Transparentes Rubin mit Ziegelreflexen, dezent und ausgewogen duftig, am Gaumen frisch, mittellang. 90</p>
<p><strong>Castello Romitorio</strong><br />
Dichteres Rubin, Caramel in der Nase, rote Früchte in der zweiten Nase, Vanille im Hintergrund, kräftiger Säureauftritt am Gaumen, bleibt trocken stehen. 87</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-la-fortuna.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 La Fortuna</p>
<p><strong>La Fortuna</strong><br />
Dichte Farbe, tiefe dunkle intensive Beeren in der Nase, kompakte Säure, kräftige leicht eingekochte Waldbeeren am Gaumen, gute Länge. 89</p>
<p><strong>La Mannella</strong><br />
Ziegelrot schimmernder Rand, Karamell mit Waldbeeren in der Nase, etwas verwegen in der zweiten Nase, frische Kirsche am Gaumen, Zartbitterschokolade dann. 88</p>
<p><strong>La Rasina</strong><br />
Rote gemischte Früchte, im Hintergrund Kirschen, Säureintensität, fängt sich wieder mit frischen Kirschen und etwas Karamell. 86</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-lisini.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 Lisini</p>
<p><strong>Le Chiuse</strong><br />
Etwas stinkend mit Unterholz, Hagebutte mit Karamell in der zweiten Nase, Minze im Hintergrund, gutes Säuregerüst, passiert dann jedoch kaum etwas. 85</p>
<p><strong>Lisini</strong><br />
Von Vanille untermalte runde Frucht, in der zweiten Nase wirkt das etwas eingekocht, Brombeeren am Gaumen, gut integriertes Säuregerüst, mittlere Länge. 89</p>
<p><strong>Piancornello</strong><br />
Dunkles Rubin im Glas, Fruchtig untermaltes Leder in der Nase, Tabak in der zweiten Nase, frischer Säuregaumen, Frucht spielt lange mit dieser Säure. 90</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-pian-cornello.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 Pian Cornello</p>
<p><strong>San Felippo</strong><br />
Mocca, Zedern und dunkle Frucht in der Nase, zweite Nase wirkt voller in der Frucht, sehr geschlossen am Gaumen auftretend, mittlere Länge. 92</p>
<p><strong>Sassodisole</strong><br />
Erst abgestandener Kirchengeruch, öffnet sich etwas fruchtig, trockener Gaumen, bleibt recht lang. Eventuell hat er noch eine positive Entwicklung vor sich. 84</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-san-felippo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 San Felippo</p>
<p><strong>Talenti</strong><br />
Rubinrot, staubige Nase, süß durchscheinende Kirsche mit Pfeffer im Hintergrund in der zweiten Nase, frischer Gaumen. 90</p>
<p><strong>Tornesi</strong><br />
Dunkles Rubinrot im Glas, In der Nase sind Waldbeeren mit Karamell, etwas konzentriere Frucht in der zweiten Nase, intensiv mit Brombeeren am Gaumen, schöne Länge. 91</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-riserva-tornesi.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino Riserva 2006" />Brunello Riserva 2006 Tornesi</p>
<p><a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-2007/">Hier der aktuelle Bericht zum Brunello 2007</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/">Und der Report des Brunello 2006</a><br />
Ein Verkostungsbericht zum Rosso di Montalcino 2010 erscheint in den kommenden Tagen</p>
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		<title>Brunello di Montalcino 2007</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 06:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige alte Orte in der Toskana beginnen mit Mont. Das weist darauf hin, dass dieser Ort auf einem Berg errichtet wurde. Montalcino liegt bei 564 Metern über den Meeresspiegel. Mit hohen Gipfeln hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Der Ort Montalcino, der für die Herkunft des Brunello steht, ist jedoch weit in der toskanischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/montalcino-brunello-2007.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Einige alte Orte in der Toskana beginnen mit Mont. Das weist darauf hin, dass dieser Ort auf einem Berg errichtet wurde. Montalcino liegt bei 564 Metern über den Meeresspiegel. Mit hohen Gipfeln hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Der Ort Montalcino, der für die Herkunft des Brunello steht, ist jedoch weit in der toskanischen Landschaft zu sehen. Wir reisten nach Montalcino um den aktuellen Jahrgang 2007 zu verkosten. Und so nobel wie die Ausstrahlung des Verkostungsortes ist, so gut scheint der aktuelle Jahrgang des Brunello gelungen zu sein.<span id="more-8391"></span></p>
<p>Der gute Eindruck des Brunello di Montalcino 2007 zeigt sich besonders im Kontrast zu dem recht problematischen Jahrgang 2005. Die offiziellen Jahrgangsbewertungen, die in der kürzeren Vergangenheit immer bei 4 oder 5 Sternen lagen, geben über die Qualität nur noch wenig Aufschluss. Die Hintergründe sind denkbar einfach. Auf der einen Seite profitiert der Brunello di Montalcino von der Erderwärmung. Die Weine werden voller. Bei einigen Weingütern wird es aber auch schon wieder zu warm.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/verkostung-brunello-2007.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Ein zweiter Problemkreis besteht darin, dass der Brunello zum Erfolg verdammt ist. In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Anzahl der erzeugten Falschen ungefähr verzehnfacht. In guten Jahren werden in letzter Zeit fast 9 Millionen Falschen Brunello di Montalcino auf den weltweiten Markt gebracht. Qualitativ war dieses Wachstum für den Brunello überhaupt kein Problem. Anders als in anderen Regionen ist hier nicht jeder Quadratmeter erschlossen und hart umkämpft.</p>
<p>Das Mengenwachstum scheint jedoch zur Folge zu haben, dass es keine schlechten Jahrgänge mehr geben kann. Nur zwei Sterne wurde für 2002 das letzte Mal vergeben. Für einen Stern muss man bis 1984 in der Geschichte des Brunello di Montalcino zurückgehen. Seit 2003 gab es jeweils immer vier oder fünf Sterne. Der im vergangenen Jahr präsentierte <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-jahrgang-2006/">Brunello 2006 (fünf Sterne)</a> erzeugt nach den Enttäuschungen mit 2005 wieder einen hervorragenden Eindruck. Nun hat man mit dem ebenfalls offiziell mit fünf Sternen beurteilten Brunello di Montalcino 2007 häufig elegante und gut strukturierte Weine mit einer schönen Frucht, Würze und Mineralität im Glas. Man wird bei vielen Weingütern lange darüber streiten können, ob 2006 oder 2007 besser gelungen ist.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-di-montalcino-2007.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Sehr erfreulich ist zudem, dass Holz immer weniger Verwendung in Montalcino findet. So manches Weingut verkauft gerade seine nur wenig benutzten Barriques. Evtl. finden diese ja in Schottland ein neues Zuhause und man kann dann in einigen Jahren Whisky mit Brunello-Finish kaufen. Und eine anderer Irrweg scheint zu Ende gegangen zu sein. Nach den Querelen um Merlot im Brunello di Montalcino haben wir mit 2007 nun den ersten Wein im Glas, der mit dieser Auseinandersetzung nichts mehr zu tun hat.</p>
<p>Zugleich war bei der Präsentation des Brunello 2007 eine andere unerfreuliche Sache in Montalcino zu beobachten. Einige sehr angesehene Weingüter wie Altesino und CastelGiocondo von Frescobaldi haben sich offensichtlich aus der offiziellen Verkostung zurückgezogen. Das ist sehr bedauerlich und sorgte für einige Irritationen und Gerüchte. Den Spaß mit dem Brunello di Montalcino 2007 hat es jedoch nur unwesentlich gemindert.</p>
<p><strong>Argiano</strong><br />
Rubin mit hellem Rand, Karamell und angebranntes Holz in der Nase, zweite Nase tiefdunkle Casisnote, leichtfruchtig am Gaumen, schöner aber nicht so langer Nachhall. 88</p>
<p><strong>Banfi</strong><br />
Dunkleres Rubin, etwas kitschig wirkende Nase mit Caramel und Vanille, Plaumen in der zweiten Nase, mittlere Länge. 85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-2007-barbi.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Brunello di Montalcino 2007 Barbi</p>
<p><strong>Barbi</strong><br />
Caramel mit Kirsche hormonisch vereint in der Nase, schlank am Gaumen, entwickelt sich in eine feine Länge. 87</p>
<p><strong>Caparzo</strong><br />
Rubin mit ziegelrot schimmerndem Rand, frische dunkle Früchte mit etwas Wald im Hintergrund, in der zweiten Nase wirken die Beeren reifer, fruchtig untermaltes Sahnebonbon mit Kräutern am Gaumen, dabei schön lang. 91</p>
<p><strong>Casisano Colombaio</strong><br />
Duftige reife Kirsche in der Nase, reife Sauerkirsche frisch vom Baum am Gaumen, gradlinig und erinnert an Kindheitstage. 86</p>
<p><strong>Castelglion des Bosco</strong><br />
Rubinrot, fruchtig eingebundener Tabak und Leder in der Nase, zweite Nase mit Kirsche, am Gaumen kräftig, Frucht, wieder etwas Leder, bleibt trocken stehen. 87</p>
<p><strong>Col di Lamo</strong><br />
Rubin mit hellem Rand, duftende Nase, zweite Nase mit Kirschen, eigenwilliger Gaumen, im Zentrum steht Kirsche mit eine angenehm frischen Säure, helltönig, etwas Weißbrot, bleibt schön stehen. 88</p>
<p><strong>Poggio il Castellare</strong><br />
Orangener Rand, kitschig aufgesetzt mit süßlichem Parfüm in der Nase, im Hintergrund komplexe Frucht, trocken am Gaumen, die harmonische Länge gilt hier als Retter. 84</p>
<p><strong>Col D&#8217;Orcia</strong><br />
Klares Rubin mit hellem Rand, Karamell, Tabak, und im Zentrum dunkle Beeren in der Nase, reife Kirsche in der zweiten Nase, runder Gaumen, gut eingebundene Säure, etwas Kirsche schöne Länge. 90</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-2007-caparzo.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Brunello di Montalcino 2007 Caparzo</p>
<p><strong>Fanti</strong><br />
Dunkleres Rubinrot, Karamellschokolade in der Nase, weich am Gaumen, kaum merkliche Säure trotzdem nicht nur langweilig, ein recht gefällig gemachter Brunello. Der Charakter ist leider etwas auf der Strecke geblieben. 87</p>
<p><strong>Il Poggiolo</strong><br />
Karamell mit diversen Früchten in der Nase, zweite Nase mit reifer und marmeladig wirkender Kirsche, markante Säure, etwas unausgewogen in der Länge. 86</p>
<p><strong>Lisini</strong><br />
Rubinrot, Tabak, Leder und Lorbeer in der Nase, schöne Kirsche und druckvolle Säure am Gaumen, etwas Brot im Nachhall. 87</p>
<p><strong>Loacker &#8211; Corte Pavone</strong><br />
Rubin mit Purpur Reflexen, Leder neben duftiger Kirsche, Würze mit Pinien und Lavendel in der zweiten Nase, stoffig am Gaumen, druckvolle Säure, Intensität, sehr gute Länge. 89</p>
<p><strong>Mastojanni</strong><br />
Ziegelrot, wirkt recht reif in der Nase, unausgewogen am Gaumen, schwungvolle Säure erzeugt Frisch, lang, aber nicht wirklich lecker. 86</p>
<p><strong>Palazzo</strong><br />
Riecht nach katholischer Kirche mit etwas abgestandenem Weihrauch, am Gaumen aufbäubende Säure, erzeugt den Eindruck von Staub. 82</p>
<p><strong>Pian delle Vigne</strong><br />
Leder, Vanille und etwas Kirsche in der Nase, rote Früchte in der zweiten Nase, betonte Säure, dann kommt Sauerkirsche zu tragen. 85</p>
<p><strong>Pinino</strong><br />
Transparentes Rubinrot, süß nach eingelegten Stachelbeeren duftend, am Gaumen ebenso dieser recht außergewöhnliche Geschmack, moderate Säure, mittlere Länge. Eigentlich ganz interessanter Wein, jedoch außer der Kennzeichnung kein Brunello. 84</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-2007-col-dorcia.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Brunello di Montalcino 2007 Col D&#8217;Orcia</p>
<p><strong>Poggio Antico</strong><br />
Karamell und dunkle Schokolade in der Nase, Schwarze Kirschen mit Lavendel in der zweiten Nase, Säure wird von einer leichten Kirsche eingefangen, mittlere Länge. 86</p>
<p><strong>San Felippo</strong><br />
Rubin mit Purpur, frische Kirsche mit Minze in der Nase, reifere Kirsche macht Druck am Gaumen, wenig verspielt, hält schön lange an. 91</p>
<p><strong>San Polo</strong><br />
Klares Rubinrot, reife Kirsche mit Pflaume und etwas Karamell in der Nase, etwas grünes Holz in der zweiten Nase, druckvolle Säure, mittellang. 88</p>
<p><strong>SanCarlo</strong><br />
Dunkleres Rubin im Glas, duftige Frucht in der Nase, dezente Würze in der zweiten Nase, etwas Eukalyptus, schöne Säure, runde Waldbeerenfrucht und lang. 87</p>
<p><strong>Sesta di Sopra</strong><br />
Unterholz mit duftiger Kirsche in der Nase, volle Kirsche an Gaumen, gutes Säuregerüst, Amarenakirsche, dann weg. 86</p>
<p><strong>Sesti</strong><br />
Helles Rubin mit bräunlichem Einschlag, Leder und Trockenfrüchte in der Nase, rote Frucht in der zweiten Nase, am Gaumen schon etwas gealterter Eindruck. 85</p>
<p><strong>Talenti</strong><br />
Reife Kirsche in der Nase, angenehm fruchtig am Gaumen, gutes Säuregerüst, schöne Länge. 88</p>
<p><strong>Tenuta di Sestra</strong><br />
Rubin mit ziegelrotem Rand, etwas stichig in der Nase, Kirsche mit dezenter Vanille, reicher und weicher Gaumen, leider etwas kurz. 87</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/brunello-2007-tornesi.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Brunello di Montalcino 2007" />Brunello di Montalcino 2007 Tornesi</p>
<p><strong>Ruffino &#8211; Tenuta Greppone Mazzi</strong><br />
Transparentes Rot, Kirsche in der Nase, Holz im Hintergrund, druckvolle Säure, harmonisch und Lang. 86</p>
<p><strong>Tenute Silvio Nardi</strong><br />
Rubinrot mit hellem Rand, Karamell, dichte Frucht und etwas Pfeffer in der Nase, trocken wirkende Säure, trotz robustem Körper nur kurze Kraft. 87</p>
<p><strong>Tornesi</strong><br />
Dichteres Rubin mit hellem Rand, Nadelwald in der Nase, Zedern, reife dunkle Kirsche in der zweiten Nase, angenehm trockener Gaumen, gutes Säuregerüst, schöne Länge. 90</p>
<p>Der <a href="http://weinverkostungen.de/brunello-di-montalcino-riserva-2006/">Verkostungsreport des Brunello Riserva 2006</a> und des Rosso di Montalcino 2010 werden noch folgen.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d36cfb33aa854965ba24de5c75f8afaa" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Edition Fritz Keller Pinot Rose Sekt Brut</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An Aldi scheiden sich die Geister. Manche meinen, dass der Weinverkauf dort den (Fach-)Handel und die Preise ruiniert. Der Discount ist vollkommen zur Glaubensfrage geworden. Einige malen den Teufel an die Wand, andere laufen wie Jünger in diese Läden. Die Wahrheit liegt häufig dazwischen. Aldi hat mit seinen Dauerniedrigpreisen in den letzten Jahren einiges einstecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/edition-fritz-keller-pinot-brut.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Edition Fritz Keller Pinot Rose Sekt Brut" />An Aldi scheiden sich die Geister. Manche meinen, dass der Weinverkauf dort den (Fach-)Handel und die Preise ruiniert. Der Discount ist vollkommen zur Glaubensfrage geworden. Einige malen den Teufel an die Wand, andere laufen wie Jünger in diese Läden. Die Wahrheit liegt häufig dazwischen. Aldi hat mit seinen Dauerniedrigpreisen in den letzten Jahren einiges einstecken müssen. Vor allem das dort fehlende Thema Aktion übte Druck aus. Dabei hat Aldi-Süd in ihrem Standardsortiment im Bereich Wein in den vergangenen Jahren einige verlässliche Größen eingebaut. Dies liegt im Trend der Sortimentsausweitungen der Discounter. Ein fester Bestandteil bei Aldi-Süd ist inzwischen die Edition Fritz Keller.<span id="more-8385"></span></p>
<p>Die Idee der Edition Fritz Keller ist gar nicht so neu. So beruft man sich auf die Tradition des Bauhauses. Dabei sollte vor dem Hintergrund der Industrialisierung eine Rückbesinnung auf das Kunsthandwerk stattfinden. Das ist vor dem Hintergrund industrialisierter Produktion von Wein ein durchaus interessanter Entwurf. Doch zurück zur Edition Fritz Keller. Uns geht es im folgenden um den Pinot Rose Sekt Brut. Auf dem Etikett ist eine Lithografie von Paul Klee mit dem Namen „Aristophanische Komödie“ aus dem Jahr 1918 abgebildet.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/fritz-keller-rose-sekt.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=Edition Fritz Keller Pinot Rose Sekt Brut" />Bei dem Pinot Rose Sekt Brut aus der Edition Fritz Keller handelt es sich um eine Flaschengärung. Sie zeigt sich in einem strahlenden lachsrosa im Glas. Die feine Perlung bleibt recht lang präsent. Dieser Sekt Brut aus Pinot Noir bringt Himbeeren in der Nase. In der zweiten Nase sind wenig süße Erdbeeren. Der Gaumen ist bei diesem trockenen Rosesekt aus der Edition Fritz Keller eher frisch und leicht mit einer geprägt. Eine dezente Würze tritt im Nachhall auf.</p>
<p>Also manchmal überlege ich schon fast in den Süden Deutschlands zu ziehen. Generell scheint man dort mehr von Genuss zu verstehen. Und es gibt dort auch Aldi-Süd mit der Edition Fritz Keller. Ich bin mir nicht sicher, ob Discounter im Norden Deutschlands den Mut hätten eine Flaschengärung für 9,99 in das Sortiment aufzunehmen. Aber diese Momente gehen auch schnell wieder vor rüber. Da beleibe ich lieber hier und gehe eben zum Fachhändler. Der hat – wenn er gut aufgestellt ist – auch guten Sekt in ähnlicher Preislage im Sortiment.</p>
<p>Noch eine kleiner Tipp zum Schluss: Dieser Sekt aus der Edition Fritz Keller trägt hier den Jahrgang 2010. Und Aldi-Süd verkauft eigentlich selten alte Ware. Man kann sich auch noch die AP-Nr auf der Rückseite der Flasche absehen. Die letzeten beiden Zahlen sind das Jahr. Hier ist es eine 12 für 2012. Diese Zahl sollte das jetzige Jahr sein oder evtl. ein Jahr zurück sein. In diesen Fall handelt es sich um ganz aktuelle Ware. Alles andere würde ich bei diesem Sekt nicht kaufen.</p>
<p>Edition Fritz Keller Pinot Rose Sekt Brut<br />
Baden<br />
Hersteller: Vitis-Projekt GmbH Essen; versektet in Augen<br />
A.P.Nr: 1067 201 12<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 12%<br />
Jahrgang: 2010<br />
Einkaufspreis: 9,99 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Aldi-Süd</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/32144607bb2841aea738613a1aa79162" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/in-drei-teufels-namen-die-rotweine-von-casillero-del-diablo/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Wesentlich zur Markenbildung von Casillero del Diablo hat der Teufel auf dem Etikett beigetragen. Dies geht auf den Beginn dieses Erzeugers zurück. Der Firmengründer Don Melchor solle die besten Weine für sich selbst zurückgestellt haben. Um diese gegen Diebstahl zu sichern, hat er das Gerücht verbreitet, dass im Keller der Teufel sein Unwesen treiben würde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casillero-del-diablo-rebsorten.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo" />Wer weinverkostungen.de kennt, hat schon häufiger gelesen, dass hier immer wieder mal ältere Fäden neu aufgenommen und weiterentwickelt werden. So haben wir <a href="http://weinverkostungen.de/casillero-del-diablo-carmenere/">vor 5 Jahren den Carmenere von Casillero del Diablo</a> verkostet. Nun stehen die Rotweine des aktuellen Jahrgangs 2010 dieses Erzeugers aus Chile zur Verkostung an. Es gibt zwar auch noch einen Chardonnay. Der passt jedoch gerade nicht in die Jahreszeit.<span id="more-8363"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casillero-del-diablo-teufel.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo" />Wesentlich zur Markenbildung von Casillero del Diablo hat der Teufel auf dem Etikett beigetragen. Dies geht auf den Beginn dieses Erzeugers zurück. Der Firmengründer Don Melchor solle die besten Weine für sich selbst zurückgestellt haben. Um diese gegen Diebstahl zu sichern, hat er das Gerücht verbreitet, dass im Keller der Teufel sein Unwesen treiben würde. Damit war der Name Casillero del Diablo gefunden.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casillero-del-diablo-carmenere.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo" />Chile ist das Land der Rebsorten-Weine. Und so umfasst die Range von Casillero del Diablo drei dort bekannte Sorten die reinrebsortig vertrieben werden. Alle drei haben eine längere Tradition in Bordeaux und sind Bestandteil des historischen Blends. Im Unterschied zum Merlot und dem Cabernet Sauvignon ist Carmenere im Zuge der Reblausplage aus Bordeaux weitgehend verschwunden. In Chile – das durch die Reblaus verschont blieb &#8211; ist der größte Bestand an Carmenere zu finden. Allen der Erzeuger des Casillero del Diablo Concha y Toro baut diese Rebsorte auf über 100 Hektar an. </p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casillero-del-diablo-merlot.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo" /><br />
Die drei Teufel</p>
<p><strong>Carmenere</strong><br />
Doch kommen wir zur Verkostung dieser drei Rotweine. Der Carmenere von Casillero del Diablo zeigt sich dunkel dicht im Glas mit violettem Rand. In der Nase sind duftige Beeren und Tabak. Mit etwas Luft kann man gut Brombeeren riechen. Zugleich ist bei diesem Carmenere aber auch etwas Frisches in der Nase, was etwas an rote Stachelbeeren oder rote Johannisbeeren erinnert. Der Gaumen ist extrem weich und zugleich stoffig. Das hält angenehm mit Schokolade und Röstaromen an. Hier hat Casillero del Diablo einen sehr typischen Carmenere in die Flasche gebarcht.</p>
<p>Casillero del Diablo Carmenere 2010<br />
13,5%<br />
EAN 7804320087016</p>
<p><strong>Merlot</strong><br />
Dieser Merlot ist rubinrot mit violettem Einschlag im Glas. Fruchtig in der Nase mit Schwarzen Johannisbeeren und Pflaumen. Dezente Kräuter in Richtung Lavendel in der zweiten Nase mit frischer Frucht. Der Merlot ist leicht am Gaumen. In der fruchtigen Länge entwickelt dieser Rotwein von Casillero del Diablo eine schöne Intensität mit stehen bleibenden  Kakao. Dieser Rotwein erzeugt unbeschwerten und leicht gefälligen Trinkspass für den die Rebsorte Merlot steht. Zugleich ist es kein Referenzwein für Merlot. Schmackhaft und nicht zu aufdringlich.</p>
<p>Casillero del Diablo Merlot 2010<br />
13,5%<br />
EAN 7804320985633</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casillero-del-diablo-cabernet-sauvignon.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo" /><br />
Die drei Rotweine</p>
<p><strong>Cabernet Sauvignon</strong><br />
Als dritten Wein von Casillero del Diablo probieren wie den Cabernet Sauvignon. Er zeigt ein dichtes Rubinrot im Glas. Kaffee, Tabak und Leder sind in der Nase. In der zweiten Nase ist bei diesem Cabernet Sauvignon eine dunkle reife Kirsche. Mit Luftzufuhr kommt etwas Zedernholz hinzu. Kurze Kraft am Gaumen. Wird dann schnell etwas dünner. Jedoch kann man den Geschmack mit dunkler Schokolade ganz sanft lange wahrnehmen. Gerade im Vergleich mit dem Merlot und dem Carmenere könnte der Cabernet Sauvignon etwas länger im Nachhall sein.</p>
<p>Casillero del Diablo Cabernet Sauvignon 2010<br />
13,5%<br />
EAN 7804320303178</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casillero-del-diablo-korken.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=In drei Teufels Namen: Die Rotweine von Casillero del Diablo" /></p>
<p>Der Erfolg von Wein aus Chile &#8211; wie dieser drei von Casillero del Diablo &#8211; auf dem deutschen Markt hängt ganz wesentlich mit deren zuverlässiger Qualität zusammen. Die drei Rotweine aus den Rebsorten Carmenere, Merlot und Cabernet Sauvignon bieten einen erwartbar hohen Trinkspaß zu erschwinglichen Preisen. Zudem sind Marken wie Casillero del Diablo gut verfügbar. In vielen Supermärkten haben sie sich über die Jahre hinweg einen festen Platz im Regal erarbeitet. Und so fällt unser Urteil positiv aus: Zwar nicht teuflisch gut, aber auch nicht höllisch schlecht.</p>
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		<title>Pansa Blanca aus Alella oder Lesegut blanco</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/pansa-blanca-aus-alella-oder-lesegut-blanco/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 06:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstige]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rotwein Lesegut ist auf dem deutschen Markt recht bekannt. Wir haben jetzt den weißen Bruder im Glas. Er kommt aus der spanischen Region Alella. Diese Region kennt man in Deutschland eigentlich kaum. Das hängt damit zusammen, dass die D.O. Alella mit gerade einmal 560 Hektar eine der kleinsten Weinbauregionen in Spanien ist. Sie liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/lesegut-blanco-alella.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Pansa Blanca aus Alella oder Lesegut blanco" />Der Rotwein Lesegut ist auf dem deutschen Markt recht bekannt. Wir haben jetzt den weißen Bruder im Glas. Er kommt aus der spanischen Region Alella. Diese Region kennt man in Deutschland eigentlich kaum. Das hängt damit zusammen, dass die D.O. Alella mit gerade einmal 560 Hektar eine der kleinsten Weinbauregionen in Spanien ist. Sie liegt nördlich von Barcelona und ist von mediterranem Klima und kühlen Nordwinden beeinflusst. Die Stadtnähe bringt in einigen Bereichen eine gewisse Konkurrenz von Wein- und Wohnungsbau mit sich. Die Rebsorte im weißen Lesegut nennt sich Pansa Blanca. Sie ist in anderen spanischen Weinbaugebieten unter dem Namen Xarel-lo bekannt. <span id="more-8358"></span></p>
<p>Der Lesegut blanco ist strohgelb im Glas. Er tritt duftig und intensiv fruchtig in der Nase auf. Die Rebsorte Pansa Blanca zeigt eine reife exotische Frucht in der zweiten Nase mit vegetatiblen Noten unterstützt von süßem Pfirsich. Am Gaumen des Lesegut blance zeigt sich eine kräftige Frucht, die mit einer dezenten Säure lebendig gehalten wird. Neben der opulenten Frucht kann man im Nachhall ein Pfefferl wahrnehmen, dass etwas an den Grünen Veltliner erinnert. Der Lesegut blanco ist ein rundum gelungener eigenwilliger Wein. Uns gefällt er, weil er eben nicht auf beliebige internationale Geschmacksmuster hingebogen ist, sondern ganz sympathisch eine lokale Eigenheit erzählt. Es sich lohnt ihn in der jetzigen Übergangszeit zu entdecken. Mit dem Lesegut blanco kann man die frühjährliche Vorfreude auf den mediterranen Sommer genauso genießen, wie die schönen Sommererinnerungen im Herbst.</p>
<p>Lesegut blanco 2011<br />
Spanien – D.O. Alella<br />
Erzeuger: Marques de Alella<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 12,5 %<br />
Jahrgang: 2011<br />
Einkaufspreis: 8 €<br />
Verschluss: Schrauber<br />
Quelle: Fachhandel<br />
EAN 8410855990326</p>
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		<title>Exotenprobe auf dem VinoCamp &#8211; Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 15:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstermin]]></category>

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		<description><![CDATA[Von dieser Veranstaltung auf dem VinoCamp müssen wir noch berichten. In so genannten „Sozialen Weinproben“ wurde von 17 Teilnehmern eine Reihe von Weinen verkostet. Wir hatten uns ganz dem Thema Exoten verpflichtet (hier die Ankündigung). Und es war erstaunlich, welche Weine da zusammengetragen wurden. Bei einigen dieser Länder war mir nicht klar, dass dort überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/weinreise-exoten.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" />Von dieser Veranstaltung auf dem VinoCamp müssen wir noch berichten. In so genannten „Sozialen Weinproben“ wurde von 17 Teilnehmern eine Reihe von Weinen verkostet. Wir hatten uns ganz dem Thema Exoten verpflichtet <a href="http://weinverkostungen.de/exotenverkostung-auf-dem-vinocamp-2012/">(hier die Ankündigung)</a>. Und es war erstaunlich, welche Weine da zusammengetragen wurden. Bei einigen dieser Länder war mir nicht klar, dass dort überhaupt Weinbau existiert. Bei Indien oder China weiß man das schon, hat aber selten die Gelegenheit so etwas zu probieren.<span id="more-8338"></span></p>
<p>Wir halten uns nicht lange mit der Vorrede auf, sondern starten mit der Verkostung. Ein kleines Problem verkehrte sich bei dieser Exotenprobe in sein Gegenteil. Ursprünglich dachte jeder, es würden zu wenige Weine da sein. Deswegen haben viele Teilnehmer gleich zwei oder drei Flaschen mitgebracht. Das Überangebot aus fast allen Kontinenten umfasste Weine aus Brasilien, China, Dänemark, Griechenland, Indien, Israel, Slowenien, Tansania …</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/casa-valduga-arte.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" />Denn bei dieser Weinreise um die Erde konnte man viele unterschiedliche Dinge erleben. Unsere Reise begann gebührlich mit einem Schaumwein aus Brasilien. Es handelte sich um den Arte aus dem Hause Casa Valduga. Dies ist eine klassische Flaschengärung. Der Brut überzeugte schon mit seiner feinen und lang anhaltenden Perlage. Die Nase des Casa Valduga Arte war hefig geprägt mit Anflügen von Kräutern. Am Gaumen bestach dieser Schaumwein mit einer erfrischenden Fruchtigkeit. Das war schon mal ein sehr schöner Auftakt dieser Exotenprobe. Noch hat sich nicht sehr weit herumgesprochen, dass exzellente Schaumweine auch aus Brasilien kommen können.</p>
<p>Es ging weiter auf einem anderen Kontinent. Die nächsten drei Weißweine kamen aus Slowenien. Sie stammten vom Weingut puklavec&#038;friends. Als erstes probierten wir aus der slowenischen Steiermark den Sauvignon Blanc mit Pinot Grigio. Dieser ist angenehm frischfruchtig in der Nase. Der Gaumen ist ebenso frisch. Hier spielt der Sauvignon mit seiner typischen Aromatik. Der zweite Wein von puklavec&#038;friends bestand aus der Rebsorte Welschriesling. Er begeisterte nicht ganz so sehr wie die beiden anderen Weißweine von Puklavec. Das lag daran, dass es schon recht warm war und der sehr typische Welschriesling mit seinen leicht brotigen und nussigen Tönen nicht ganz in die Situation passte. </p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/puklavec-gomila.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" />Als dritten Wein von puklavec&#038;friends gab es einen reinrebsortigen Furmint. Er stammt aus der Exklusiv-Linie von Puklavec mit dem Namen Gomila. Damit versucht man gezielt den Fachhandel und die Gastronomie anzusprechen. Furmint klingt erst einmal recht unbekannt. Hinter ihr verbirgt sich jedoch die Rebsorte, die im Tokajer verwendet wird. Und dieser Weißwein von Gomila bestach in der Probe auch durch seine exotische Fruchtigkeit. Bei der hohen Qualität dieser drei Weißweine aus Slowenien überrascht letztendlich positiv der Preis. Diese Weine sind derzeit viel zu günstig auf dem deutschen Markt zu bekommen.</p>
<p>Wir blieben erst einmal in Europa. Aus Griechenland starteten zwei Weißweine. Sie stammten beide von der Domaine Papagiannakos. Beide waren zudem aus der Rebsorte Savatiano. Der einfachere Savatiano in der länglichen Flasche ist ein eher leichter und frischer Wein mit wenig Säure. Dafür ist diese Rebsorte bekannt. Der zweite Wein aus Griechenland mit dem Namen Savatiano Vareli von der Domaine Papagiannakos kommt in einer Burgunderflasche auf den Tisch. Er ist im neuen Barrique ausgebaut. Das merkt man ihm in seiner prägnanten und buttrigen Reife auch an. Besonders der zweite Weißwein aus Griechenland erinnerte mich an lange in Fass ausgebauten Chardonnay aus dem Burgund. Beide Weißweine zeigen, dass die Rebsorte Savatiano nicht nur für den Retsina taugt.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/apostelhoeve-riesling.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" /><br />
Die Niederlande waren mit einem Riesling und einem Solaris angetreten. Der Solaris fiel leider aus. Der Riesling von Apostelhoeve des Jahrgangs 2010 sorgte hingegen für positive Überraschungen. Es wurde noch etwas über die Tomaten- und Blumenproduktion geredet, aber eigentlich war der frische Riesling mit seinem dezenten Aprikostenaroma wie aus einer anderen Welt. Die sympathische Cordula Eich brachte diese Weine mit und zeigte damit, dass sie sich nicht nur für Discounter-Weine engagiert.</p>
<p>Die Rotweine starteten mit einem Ruby aus Tansania. Der war eindrücklich seltsam mit kräftigem Kaffee in der Nase. An den Gaumen brachte dieser Rotwein aus Tansania eine extravagante Säure. Jetzt wissen einige Leute mehr, dass es dort zwei Lesen im Jahr gibt. Ob diese jedoch ein Gewinn für die Welt sind, ist fraglich. Im Bezug auf die Außergewöhnlichkeit spielt dieser Wein jedoch ganz oben mit.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/enira-bulgarien.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" />Wenig später gab es einen Pinot aus Argentienien. Zu dem habe ich mir nicht viel notiert. Kurz danach kreiste eine Flasche aus Jordanien die Runde. Er brachte eine fulminante Minze in die Nase. Der Gaumeneindruck dieses Rotweins aus Jordanien war enorm trocken. Das Tempo der Verkostung zog recht stark an. Als nächstes wurde Ein Rotwein von den Golanhöhen (?) in Israel eingeschenkt. Alle Weine von Dalton sind natürlich Kosher. Dieser brachte eine duftige Kirsche in die Nase. In der zweiten Nase war Mocka.</p>
<p>Einen kleinen Zwischenstopp auf unserer Reise um die Weinwelt machten wir bei Stephan Graf von Neipperg in Bulgarien. Dort erzeugt er den Rotwein Enira. Er besteht in Fassreife aus den Rebsorten Merlot, Cabernet und Syrah. Mir gefiel dieses Blend. Der anschließene Aufenthalt in Indien war für mich so kurz, dass ich leider gar keine Notizen gemacht habe. Aber Simon Lauinger hat seine Notizen nachgereicht: Farblich sehr dunkles Rot mit bräunlicher Verfärbung. &#8220;Die Nase war sehr rauchig, Tabak, bisschen ledrig. Im Geschmack extrem dicht, gewisse Restsüße, mit einer kräfigen Tanninstruktur &#8211; so wie man sich bei tropischem Wein auch durchaus vorstellen kann.&#8221; Weiter ging es nach Dänemark. Aus diesem eher kühlen Land probierten wir einen Rotwein der Rebsorten Rondo und Bolero. Die gelten als PIWI, sind also besonders widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten. Das schmeckte eigentlich ganz gut. Und blind würde ich diesen Wein niemals nach Dänemark verorten.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/wine-princess.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" /><br />
Eine größere Station machten wir dann in Rumänien. Das Weingut heißt Wine Princess. Von diesem gab es den derzeitig aktuellen Cabernet Sauvignon aus 2003 und den 2008er Cadarca. Beide stammen aus der in Rumänien sehr angesehenen Region Minis Vineyard. Die Rebsorte Cadarca hat dort auch ihren Ursprung. Meine waren das nicht wirklich. Aber <a href="http://lagazzettadelvino.blogspot.de/2012/03/romanian-wine-princess-2003-cabernet.html">der Direttore schwärmt hier</a> über den Cabernet gleich für mich mit.</p>
<p>Abgeschlossen haben wir die Probe mit einem Eiswein aus China. Bei Eiswein denkt man eigentlich häufig an die deutschen Weinbaugebiete. Thematisch bewanderte Weinkenner wissen, dass jedoch mengenmäßig Kanada der größte Eisweinerzeuger der Welt war. China hat das nordamerikanische Land evtl. in den vergangenen Jahren schon abgelöst. Jedenfalls ist Changyu wahrscheinlich inzwischen der größte Erzeuger von Eiswein auf dieser Erde. Wie in Kanada wird bei Changyu die Rebsorte Vidal verwendet.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/changyu-eiswein.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenprobe auf dem VinoCamp - Eine Weinreise in 60 Minuten um die Erde" /><br />
Die Eisweine von Changyu werden in drei verschiedene Qualitäten erzeugt. Beim höchstwertigen Süßwein wird nur der Saft verwendet, der ohne Druck aus der Traube fließt. In der Probe war der Wein, der auch in Deutschland vertrieben wird. Das war ein Bonbon zum Abschied, auch wenn nicht alle arg strapazierten Geschmacksnerven das in dieser Verkostung so sahen. Es wird sehr interessant sein, wie sich diese Eisweine bei Alterung präsentieren werden.</p>
<p>Rückblickend nach dieser Exotenprobe beschäftigen mich einige Fragen: Wie sollen diese sozialen Weinproben stattfinden? Vollkommen durchgeplant? Jeder bekommt vorher eine Liste der Weine und alle sind sortiert? Wie viel Raum soll für Spontaneität und den gemeinsamen Miteinander bei der Gestaltung einer solchen Weinprobe vorhanden sein? Ich jedenfalls finde Proben, bei denen ein Alleinunterhalter das Programm gestaltet meistens ziemlich langweilig.</p>
<p>Wir können in diesem Artikel nicht alle Weine und erzeugenden Weingüter umfangreich beschreiben. Es ist nur möglich einige herausgreifen und in der Beschreibung Schwerpunkte zu setzen. Ich bitte die anderen Teilnehmer der Verkostung ihre Eindrücke per Kommentar zu ergänzen. Verzeihung auch, wenn ich einen Wein vergessen habe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/die-grose-altweinentsorgung-auf-dem-vinocamp/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstermin]]></category>
		<category><![CDATA[vinocamp]]></category>

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		<description><![CDATA[
Einer der Höhepunkte auf dem diesjährigen VinoCamp war die gemütliche und genüssliche Altweinentsorgung in der WineBank in Hattenheim. Viele Teilnehmer sind tief in ihren Weinkeller hinunter gestiegen und haben schöne gereifte Weine zum VinoCamp mitgebracht. &#8220;Keine Angst vor alten Weinen&#8221; hieß die Veranstaltung. Und die musste man tatsächlich nicht haben. Klasse welche Schätze da hervorgeholt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1973-reichsgraf-von-kesselstatt.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
Einer der Höhepunkte auf dem diesjährigen VinoCamp war die gemütliche und genüssliche Altweinentsorgung in der WineBank in Hattenheim. Viele Teilnehmer sind tief in ihren Weinkeller hinunter gestiegen und haben schöne gereifte Weine zum VinoCamp mitgebracht. &#8220;Keine Angst vor alten Weinen&#8221; hieß die Veranstaltung. Und die musste man tatsächlich nicht haben. Klasse welche Schätze da hervorgeholt wurden. Teilweise waren Weine dabei, wo man überrascht war, wie gut diese sich noch präsentierten. Begeistert von der Vielfalt in dieser Altweinprobe auf dem VinoCamp dachte ich mir eine kleine Liste der Weine anzulegen. Hier ist sie.<span id="more-8315"></span></p>
<p><strong>1949</strong><br />
Jules Regnier, Mercurey, Clos du Roy, Burgund</p>
<p><strong>1973</strong><br />
Reichsgraf von Kesselstatt / Weingut Oberemmeler Abteihof, Oberemmeler Karlsberg, Spätlese (ohne Kennzeichnung, aber natürlich Riesling), Mosel</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1975-josef-semmler.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
37 Jahre alt</p>
<p><strong>1975</strong><br />
Weingut Josef Semmler, Hallgartener Schönhell, Riesling Auslese, Rheingau<br />
Andreas Durst</p>
<p><strong>1976</strong><br />
Weingut Franz Jäckel, Guldentaler Schloßkapelle, Portugieser Rose, Nahe<br />
Andreas Baldauf</p>
<p>Weingut Espenhof, Scheurebe, Spätlese Alzeyer Rotenfels, Rheinhessen<br />
Nico Espenscheid</p>
<p><strong>1976</strong><br />
Château Musar, Libanon<br />
Jürgen Schmücking</p>
<p><strong>1982</strong><br />
Weingut Georg Harth, &#8220;3 Monde&#8221; Niersteiner Klostergarten, Spätlese, keine Rebsortenangabe (sensorisch: eindeutig Riesling), Rheinhessen<br />
Torsten Goffin</p>
<p><strong>1984</strong><br />
Weingut Espenhof, Silvaner Eiswein Flonheimer Binger Berg, Rheinhessen<br />
Nico Espenscheid</p>
<p><strong>1986</strong><br />
Keceli, Kékfrankos, Ungarn Kecel Große Tiefebene (Alföld)<br />
Matthias Duesi</p>
<p><strong>1987</strong><br />
Karl H. Johner, Pinot Blanc, Tafelwein<br />
Thomas Lippert</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1989-fritz-haag.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
23 Jahre alt</p>
<p><strong>1988</strong><br />
Staatliche Weinbaudomäne Niederhausen-Schlossböckelheim, Schlossböckelheimer Kupfergrube, Riesling Auslese, Nahe</p>
<p>Weingut Krauß, Huxelrebe Auslese<br />
Lukas Krauß</p>
<p>Weingut Steffens-Keß, Trarbacher Schloßberg Riesling Spätlese trocken, Mosel<br />
Harald Steffens </p>
<p><strong>1989</strong><br />
Karl H. Johner, Weißer Burgunder, Tafelwein<br />
Thomas Lippert</p>
<p>Fritz Haag, Brauneberger Juffer – Sonnenuhr, Riesling, Spätlese, Mosel<br />
Joerg Utecht</p>
<p>Weingut Espenhof, Silvaner Eiswein Flonheimer Binger Berg, Rheinhessen<br />
Nico Espenscheid</p>
<p>Domäne Assmannshausen, Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder Spätlese trocken, Rheingau<br />
Boris Maskow</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1990-hospitien.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
22 Jahre alt</p>
<p><strong>1990</strong><br />
Vereinigte Hospizien, Riesling, Erdener Prälat, Auslese, Mosel<br />
Dirk Paulus</p>
<p>Kloster Eberbach, Riesling, Rauenthaler Baiken, Spätlese, Rheingau<br />
Thomas Günther</p>
<p>Baison, Hochheimer Reichestal, Riesling Spätlese trocken, Rheingau</p>
<p>WG Hallgarten, Riesling, Spätlese, Hallgartener Schönhell, Rheingau<br />
Matthias Duesi</p>
<p>Prinz von Hessen, Geisenheimer Kläuserweg, Riesling, Auslese, Rheingau</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1990-prinz-von-hessen.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
22 Jahre alt</p>
<p><strong>1991</strong><br />
Hansjörg Rebholz, Chardonnay R, Deutscher Tafelwein Rhein<br />
Peer F. Holm</p>
<p>Weingut Gunderloch, Rothenberg, Riesling, Rheinhessen<br />
Wolfgang Janß</p>
<p><strong>1993</strong><br />
Weingut Karl-J. Thul, Riesling Thörnicher Ritsch Spätlese trocken, Mosel<br />
Karl-Josef Thul</p>
<p><strong>1994</strong><br />
Weingut C.H. Berres, Riesling, Kinheimer Hubertuslay, Spätlese, Mosel<br />
Tina Wilhelmus</p>
<p>Karthäuserhof, Riesling Eitelsbacher Karthäuserhofberg Kabinett (fruchtig) Mosel, Ruwer<br />
Karl-Josef Thul</p>
<p>Dominio de Valdepusa &#8211; Marques de Griñon, Petit Verdot, Vino de Mesa de Toledo, Spanien<br />
Peer F. Holm</p>
<p>Springiersbacher Hof, Weingut Siegbert Lay, Pündericher Marienburg Riesling Auslese, Mosel<br />
Peer F. Holm</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1995-karthauserhof.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
18 Jahre alt</p>
<p><strong>1995</strong><br />
Pascal Bouchard, Chardonnay, Chablis AOC, Bourgogne (aus der Magnumflasche)</p>
<p>Eitelsbacher Karttäuserhof, Riesling Auslese, Mosel (Ruwer) (aus der Magnumflasche)</p>
<p>Langlois-Chateau Vieilles-Vignes Rouge, Cabernet Franc, Saumur, Loire<br />
Ralf Kaiser</p>
<p><strong>1996</strong><br />
Hacienda Monasterio, Crianza, Ribera del Duero<br />
Torsten Goffin</p>
<p>Keller, Portugieser, trocken</p>
<p><strong>1997</strong><br />
Chateau Montus, &#8220;Cuvee Prestige&#8221;, Madiran<br />
Torsten Goffin</p>
<p>Langlois-Chateau Vieilles-Vignes Blanc, Chenin Blanc, Saumur, Loire<br />
Ralf Kaiser</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1999-alfred-merkelbach.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
14 Jahre alt</p>
<p><strong>1998</strong><br />
Dönnhoff, Riesling, Niederhäuser Hermannshöhle, Spätlese, Nahe<br />
Charlie Gierling</p>
<p>Jermann, &#8220;Vintage Tunina&#8221; (Sauvignon, Chardonnay, Ribolla Gialla, Malvasia Istriana, Picolit), Friaul<br />
Julia Klüber und Paul Truszkowski</p>
<p>Alfred Merkelbach, Ürziger Würzgarten, Riesling, Auslese, Mosel<br />
Andreas Durst</p>
<p>Toscanini, Tannat-Merlot, Paso Cuello, Uruguay<br />
Michael Rosenthal</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1999-schloss-vollrads.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
13 Jahre alt</p>
<p><strong>1999</strong><br />
Bercher Spätburgunder Burkheimer Schlossberg Barrique, Baden<br />
Benjamin Gillert</p>
<p>Weingut August Eser, Oestricher Lenchen, Riesling Spätlese trocken, Rheingau<br />
Désirée Eser</p>
<p>Chateau Le Doyenné, Bordeaux<br />
Ingo Bargatzky</p>
<p>Pierre Andre, Chablis 1er Cru Vaillons, Burgund</p>
<p>Schloss Vollrads, Riesling Spätlese, Rheingau</p>
<p>Langwerth von Simmern, Rauenthaler Baiken, Riesling Spätlese, Rheingau</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/1999-august-eser.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
13 Jahre alt</p>
<p><strong>2000</strong><br />
Crozes Hermitage AOC &#8220;Clos des Grives&#8221; &#8211; Domaine Combier, Rhônetal<br />
Matthias Metze</p>
<p>Boyer-Domergue, Guigniers de Centeilles, Côtes-du-Brian<br />
Charlie Gierling</p>
<p>Ridge Geyserville, (90% Zinfandel, 5% Petite Sarah, 5% Carignan), Alexander Valley, California<br />
Christoph Raffelt</p>
<p>Graham Beck, Brut Rose, Südafrika</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/2001-othegraven.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
11 Jahre alt</p>
<p><strong>2001</strong><br />
Weingut Klaus Meierer, Riesling, Kestener Paulinshofberg, Spätlese, Mosel<br />
Matthias Meierer</p>
<p>Von Oethegraven, Okfener Bockstein, Riesling, Mosel (Saar)<br />
Felix</p>
<p>Kientzler, Gewürztraminer, Elsass<br />
Julia Klüber und Paul Truszkowski</p>
<p>Paulushof, Riesling Auslese, Mosel</p>
<p>Weingut Heinz Braun, Volkarcher Kirchberg, Schwarzriesling trocken, Franken</p>
<p>Weingut Wöhrwag, Riesling Auslese, Württemberg</p>
<p>Château Gruaud-Larose, Saint-Julien, Bordeaux</p>
<p>Balthasar-Ress, Rüdesheim Berg Rottland, Riesling Spätlese, Rheingau<br />
Dirk Würtz</p>
<p>Grans-Fassian, Catherina, Riesling, Mosel</p>
<p><strong>2002</strong><br />
Weingut Fischer, Cabernet Merlot, Österreich Thermenregion, Qualitätswein, Premium Cabernet Merlot<br />
Sören Specht</p>
<p>Champagne Lenoble, Grand Cru, Blanc de Blancs<br />
Sven Zerwas</p>
<p>Dr. Pauly-Bergweiler, Bernkasteller alte Badstube am Doctorberg, Riesling Kabinett, Mosel</p>
<p>Weingut Fiedler, Mörbisch, Burgenland<br />
Bernhard Fiedler</p>
<p>Eigentlich zu jung in dieser Altweinentsorgung<br />
2005<br />
August Kesseler, Lorcher Schlossberg, Riesling Kabinett, Rheingau</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/2002-lenoble.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp" /><br />
Diese Liste ist noch recht lückenhaft. Sie entstand durch die Mithilfe vieler Menschen, die ich gefragt habe. Teilweise hatte ich die Weine auch noch im Gedächtnis. Bitte hilf dabei die Liste der Altweine zu vervollständigen. Einfach eine Mail mit dem mitgebrachten Wein im Format wie oben an mich senden oder per Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Ich werde die Liste dann erweitern. Anonyme Hinweise nehme ich natürlich auch entgegen. guenther@weinverkostungen.de</p>
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		<title>VinoCamp 2012 in Geisenheim: The same procedure as every year? Ein Rück- und Ausblick</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstermin]]></category>
		<category><![CDATA[vinocamp]]></category>

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		<description><![CDATA[ Gestern ging das zweite VinoCamp in Geisenheim mit ungefähr 130 Teilnehmern zu Ende. Schon am Sonntag wurde der Frage nachgegangen, was es ausgemacht hat. Ebenso wurde noch auf dem VinoCamp selbst diskutiert, wohin es sich entwickelt, bzw. entwickeln soll. Besonders interessant daran ist die Formulierung von verschiedenen Erwartungen. Funktioniert es genauso wie andere BarCamps? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/geisenheim-vinocamp-2012.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="VinoCamp 2012 in Geisenheim: Ein Rück- und Ausblick" /> Gestern ging das zweite VinoCamp in Geisenheim mit ungefähr 130 Teilnehmern zu Ende. Schon am Sonntag wurde der Frage nachgegangen, was es ausgemacht hat. Ebenso wurde noch auf dem VinoCamp selbst diskutiert, wohin es sich entwickelt, bzw. entwickeln soll. Besonders interessant daran ist die Formulierung von verschiedenen Erwartungen. Funktioniert es genauso wie andere BarCamps? Oder was unterscheidet ein deutsches VinoCamp von anderen solcher Veranstaltungen?<span id="more-8288"></span></p>
<p>Jedes VinoCamp wird an der ersten Veranstaltung im vergangenen Jahr gemessen werden. Das stand schon vor 10 Monaten fest. Und etwas anderes ist auch glasklar: Das zweite VinoCamp war anders. Es war genauso dynamisch. Jedoch war es von einer anderen Euphorie geprägt. Nicht mehr der Aufbruch zählte, sondern die Frage wo es hingehen soll. Stillstand war jedenfalls nicht angesagt. Da ist gut so. <em>The same procedure as every year</em> würde tatsächlich unfreiwillig komische bis lächerliche Dinge erzeugen. Und irgendwann würde nur noch der Buttler einem beim Speisen begleiten.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vinocamp-geisenheim-2012.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="VinoCamp 2012 in Geisenheim: Ein Rück- und Ausblick" /> Die Teilnehmer waren in diesem Jahr wieder aus allen Bereichen bunt gemischt, auch wenn eine verstärkte Präsenz von Mitarbeitern der PR-Agenturen zu beobachten war. Jedoch mischte sich dies quer in allen Veranstaltungen jedes Mal aufs Neue, weswegen immer wieder neue Impulse zum Diskutieren oder Nachdenken gegeben wurden. Das VinoCamp war nie als ein Jahrestreffen von Weinbloggern angelegt. Es ging immer darum, bunt durch die Weinwirtschaft Verbindungen zu erzeugen und eine Zusammenarbeit voranzutreiben.</p>
<p>Was nimmt man mit nach Hause? Bei jedem Teilnehmer mag es etwas anders sein. Vielfach sind es neue Erkenntnisse, Kontakte und Visitenkarten. Was sich daraus jeweils entwickelt, wird in vielen Fällen noch nicht abzusehen sein. Ich nehme nach den anstrengenden und schönen beiden Tagen des VinoCamp viel Energie für die Weiterführung bestehender Projekte mit. Ebenso konnte man das VinoCamp-Wochenende zu einer Reflektion nach der Konfrontation  mit vielen anderen Sichtweisen nutzen. Dies bedeutet, dass man einen neuen Blick auf die eigenen Aktivitäten bekommt und diese dadurch etwas verändern kann. Zudem ist das VinoCamp nun zum zweiten Mal auch ein Ideeengeber durch den man für sich selbst und mit anderen Teilnehmern neue Aktivitäten entwickeln kann.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/geisenheim-vinocamp.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="VinoCamp 2012 in Geisenheim: Ein Rück- und Ausblick" /> Bei den einzelnen Sessions gab es so viele mit mindestens erwähnenswerter Qualität, dass ich hier &#8211; um den Rahmen nicht zu sprengen &#8211; gar keine einzeln herausgreifen möchte. Aus meiner Sicht sind das Niveau und zugleich die Vielfältigkeit hierbei gestiegen. Auf dem VinoCamp 2012 wurden die Sessions wieder die Form von Vorträgen als auch mit schnellen Diskussionen angeboten. Die sozialen Weinproben funktionierten durch ihre neue Organisation deutlich besser als im vergangenen Jahr. Die Frage jedoch, wieso Foodblogs und FoodCamps sehr wahrscheinlich sinnlicher als das VinoCamp sind, können wir hier beantworten: Dort wird beim Probieren nicht ausgespuckt.</p>
<p>Erinnert von <a href="http://socialwine.de/vinocamp-2012-bloggers-revival/">Matthias Metze in seinem Beitrag zum VinoCamp</a> &#8211; den glaube ich eine ähnliche Energie wie mich erreicht hat &#8211; hier alle anderen Artikel in den Bloggs:</p>
<p><a href="http://blog.campus-geisenheim.de/index.php/2012/03/vinocamp-deutschland-2012-bei-sommerlichen-temperaturen-eroffnet/">Vinocamp Deutschland 2012 bei sommerlichen Temperaturen eröffnet!</a><br />
<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-pr-entdeckt-blogger-szene">Wein-PR entdeckt Blogger-Szene</a><br />
<a href="http://mysilvaner.net/2012/03/19/vinocamp-deutschland-2012/">Vinocamp Deutschland 2012</a><br />
<a href="http://blog.13grad.com/2012/03/ist-eigentlich-eine-unkonferenz-oder-das-vinocamp-2012/">Was ist eigentlich eine Unkonferenz oder das Vinocamp 2012</a><br />
<a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2012/03/19/vinocamp-2012-ruckblick/">Vinocamp 2012 – Rückblick</a><br />
<a href="http://vinocamp-deutschland.net/2012/03/aufruf-zur-dokumentation/">Aufruf zur Dokumentation</a><br />
<a href="http://schnutentunker.wordpress.com/2012/03/19/wenn-schimpansen-rotwein-trinken/">Wenn Schimpansen Rotwein trinken</a><br />
<a href="http://lagazzettadelvino.blogspot.com/2012/03/vinocamp-deutschland-2012-retrospektive.html">VinoCamp Deutschland 2012 Retrospektive und Gedanken</a><br />
<a href="http://winzerblog.de/vinocamp-2012-mein-personlicher-ruckblick-und-ausblick-in-die-zukunft-3635/">Vinocamp 2012 – mein persönlicher Rückblick und Ausblick in die Zukunft</a><br />
<a href="http://www.bio-wein-online.com/blog/2012/03/mein-vinocamp-2012/">Mein Vinocamp 2012</a><br />
<a href="http://utecht.wordpress.com/2012/03/19/vinocamp-2012-eine-abrechnung/">Vinocamp 2012 – eine Abrechnung</a><br />
<a href="http://gumia.de/vinocamp-2012-diskussion-mit-dirk-wuertz-geld-verdienen-mit-bloggen-twitter-facebook-co/">Vinocamp 2012: Geld verdienen mit Bloggen, Twitter, Facebook &#038; Co.</a><br />
<a href="http://www.steffens-kess.de/cms/2012/03/19/treff-der-virtuellen-weinwelt/">Treff der virtuellen Weinwelt</a><br />
<a href="http://new-wine-addicts.com/2012/03/16/eindrucke-und-berichte-vom-vinocamp-2012-17-18-03/">Eindrücke und Berichte vom Vinocamp 2012 – 17.+18.03.</a><br />
<a href="http://www.bernhard-fiedler.at/weblog/?p=4666">Mein erstes Vinocamp</a><br />
<a href="http://www.weinworte.de/vinocamp-2012">Vinocamp 2012</a><br />
<a href="http://blog.lukaskrauss.de/post/19676705540/2-vinocamp-deutschland-in-geisenheim">2. Vinocamp Deutschland in Geisenheim</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/die-grose-altweinentsorgung-auf-dem-vinocamp/">Die große Altweinentsorgung auf dem VinoCamp</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150682969189090.423926.172164524089&#038;type=3">Hier gibt es unser Fotoalbum zum VinoCamp 2012</a></p>
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		<title>Cremant de Loire Gratien &amp; Meyer Brut</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 12:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Loire]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/gratien-meyer-cremant-loire-brut.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt=Cremant de Loire Gratien &#038; Meyer Brut" />Das Haus Gratien &#038; Meyer wurde 1864 gegründet. Im Bereich Saumur an der Loire bestehen vorwiegend kalkhaltige Böden. Für diesen Cremant de Loire von Gratien &#038; Meyer werden die Rebsorten Chenin Blanc, Chardonnay und Cabernet Franc verwendet. Dieser Brut stammt natürlich aus der traditionellen Flaschengärung. Als Importeur für den deutschen Markt tritt die Firma Henkell auf. Jedoch sind derzeit nur drei der Cremants aus dem reichhaltigen Angebot von Gratien &#038; Meyer derzeit hier verfügbar. Der Bekannteste ist sicherlich der Cremant de Loire Brut mit seinem recht markanten Etikett in hellem Lila.<span id="more-8374"></span></p>
<p>Diese Flaschengärung von Gratien &#038; Meyer bringt eine sehr feine Perlage ins Glas. Farblich kann man diesen Cremant de Loire mit einem hellen Stohgelb beschreiben. In der Nase sind dezent fruchtige Noten. Insgesamt ist der Geruch sehr frisch mit Pfirsichblüten im Hintergrund. Am Gaumen ist der Gratien &#038; Meyer Brut leicht und beschwingt. Schöner Cremant von der Loire der erfrischt. Zwar wurde er auch schon für 5,99 in einem Supermarkt verschleudert (fraglich wie man eine Flaschengärung zu einem solchen Preis herstellen soll), ein realistischer Preis liegt jedoch bei 8 Euro. Und dafür ist der Cremant de Loire Brut von Gratien &#038; Meyer sehr empfehlenswert.</p>
<p>Cremant de Loire Gratien &#038; Meyer Brut<br />
Frankreich – Loire<br />
Erzeuger: Gratien &#038; Meyer<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 12,5 %<br />
Einkaufspreis: 8 €<br />
Verschluss: Presskorken<br />
Quelle: Fachhandel<br />
EAN 3113590000392</p>
<hr />Ähnliche Beiträge:<ul><li><a href="http://weinverkostungen.de/chateauneuf-du-pape-chablis-cremant-st-emilion-aldi/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Chateauneuf du Pape, Chablis, Cremant und St.Emilion bei Aldi">Chateauneuf du Pape, Chablis, Cremant und St.Emilion bei Aldi</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/tresor-brut-von-bouvet-ladubay/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Tresor Brut von Bouvet-Ladubay">Tresor Brut von Bouvet-Ladubay</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/cremant/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Cremant">Cremant</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/marion-meyer-wird-neue-badische-weinkoenigin/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Marion Meyer wird neue Badische Weinkönigin">Marion Meyer wird neue Badische Weinkönigin</a></li><li><a href="http://weinverkostungen.de/brut/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Brut">Brut</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy; 2006-2009 <a href="http://weinverkostungen.de/"> weinverkostungen.de</a><br /> This feed is for personal, non-commercial use only. </small>]]></content:encoded>
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		<title>Jahrgang Bordeaux 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 11:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[ProWein]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[ [ProWein 2012 #5] Weiter geht es in unserer Berichterstattung von der Internationalen Weinfachmesse ProWein. Wie jedes Jahr werden die aktuellen Weine aus Bordeaux geballt präsentiert. Der Jahrgang 2009 erhielt extrem gute Nach-Bewertungen der Weinpäpste. Robert Parker schüttete gleich 19 mal das eigentlich unmögliche Urteil 100 von 100 Punkten aus. Das ist verkaufsfördernd und aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-prowein-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /> [ProWein 2012 #5] Weiter geht es in unserer Berichterstattung von der Internationalen Weinfachmesse ProWein. Wie jedes Jahr werden die aktuellen Weine aus Bordeaux geballt präsentiert. Der Jahrgang 2009 erhielt extrem gute Nach-Bewertungen der Weinpäpste. Robert Parker schüttete gleich 19 mal das eigentlich unmögliche Urteil 100 von 100 Punkten aus. Das ist verkaufsfördernd und aus unserer Sicht zugleich genauso unglaubwürdig. Denn was sind 100 Punkte? Ein Traum. Anzubeten. Aber Parker scheint sich selbst viel wichtiger zu halten als die Weine. Das klingt als Widerspruch: Jedoch gerade deswegen sind diese 100 Punkte so häufig gefallen.<span id="more-8276"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/graf-neipperg-prowein.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /> Der Jahrgang 2009 zeigte gerade zu eine magnetische Wirkungen auf die Besucher. So war die sehr gut organisierte Verkostung der Union des Grands Crus de Bordeaux am Rande der ProWein in Düsseldorf gerammelt voll. Der Wechsel von den sicherlich sehr schönen Rheinterrassen zur Stadthalle im Congeress-Centrum auf dem Messegelände war jedenfalls ein historischer Fortschritt <a href="http://weinverkostungen.de/grands-crus-in-der-rheinterrasse/">(so sah es 2008 aus)</a>. Ca. 2 Stunden Messezeit sind dadurch gewonnen. Und die Stadthalle war vor der Präsentation des Jahrgangs 2009 der Union des Grands Crus de Bordeaux zuvor bei dieser Veranstaltung noch nie so gut besucht. Leider waren auch einige Chateaux noch nie so früh leer getrunken. Aber kann man mehr als 12 Flaschen erwarten?</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-clinet-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /> Wir probierten quer durch die Gebiete um eine Übersicht über den Jahrgang 2009 in Bordeaux zu bekommen. Der 100-Punkte-Clinet aus der Parker Nachbewertung begeisterte viel Besucher der Veranstaltung. Leider waren die Flaschen aber schon leer, als ich zum Stand kam. Nun wollen wir uns nicht länger mit leeren Flaschen aufhalten, sondern gleich in die Verkostung des Jahrgangs 2009 aus Bordeaux einsteigen. In diesem Verkostungsprogramm ist recht wenig aus den 100 oder 99 Parker-Punkten vorhanden. Das hängt damit zusammen, dass so einige Dieser Chateaus es gar nicht nötig haben sich einem breiteren Publikum zu stellen. Außerdem geht es in dieser Verkostung des Jahrgangs 2009 nicht um die wirklichen Qualitätsspitzen. Daran kann man eigentlich keinen Jahrgang messen.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-latour-martillac-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Latour-Martillac 2009</p>
<p><strong>Chateau Latour-Martillac 2009 (Pessac-Leognan)</strong><br />
Konzentrierte dunkle Frucht in der Nase, rote Früchte und Flieder mit Leder in der 2. Nase, sehr ausgewogen am Gaumen, eingebundene Säure, in der sehr schönen Länge taucht etwas unruhig Schwarze Johannisbeere auf.<br />
92 Punkte (90-93 Wine Spectator)</p>
<p><strong>Chateau La Tour Figeac 2009 (Saint-Emilion)</strong><br />
Reife Brombeere in der Nase, Schwarze Johannisbeeren im Hintergrund, florale Intensität, etwas grün am Gaumen, für Saint-Emilion eher untypisch.<br />
87 Punkte (93 Parker)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-troplong-mondot-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Troplong Mondot 2009</p>
<p><strong>Chateau Troplong Mondot 2009 (Saint-Emilion)</strong><br />
Sehr dunkel im Glas, extrem duftig bis marmeladig mit dunklen reifen Kirschen in der Nase, Säure schwillt am Gaumen an und harmonisiert sich dann wieder etwas. Mal auf die Flasche geschaut: 15,5% Alkohol. Riecht man nicht. Man versteht nach der Verkostung dieses Weins, wieso er von Parker so gut bewertet wurde.<br />
92 Punkte (94-97 Parker mit Nachbewertung 99 Parker-Punkte, 94-97 Wine Spectator)</p>
<p><strong>Chateau Belgrave 2009 (Haut-Medoc)</strong><br />
Noch recht verschlossen in der Nase, Waldbeeren in der zweiten Nase, leicht, aber gleichgewichtig am Gaumen. Sollte man evtl. noch mal in Ruhe nachverkosten.<br />
85 Punkte</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-de-camensac-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Camensac 2009</p>
<p><strong>Chateau Camensac 2009 (Haut-Medoc)</strong><br />
Helleres und leicht transparentes Rubinrot, schlank in der Nase, dezente Brombeere mit Vanille in der zweiten Nase, entwickelt mit mehr Luft zunehmend an Intensität, packend mit trockenem Eindruck am Gaumen.<br />
86 Punkte (87-90 Wine Spectator)</p>
<p><strong>Chateau Cantemerle 2009 (Haut-Medoc)</strong><br />
Dunkle Frucht mit Würze in Richtung Nelken und Muskatnuss in der Nase, rote Früchte in der zweiten Nase, rund am Gaumen mit Hagebutte.<br />
88 Punkte (92-94 Parker, 88-91 Wine Spectator)</p>
<p><strong>Chateau Citran 2009 (Haut-Medoc)</strong><br />
Helleres transparente Rubinrot, süßliche Frucht in der Nase mit Vanille im Hintergrund, wenig Frucht am Gaumen, schönes Taningerüst.<br />
89 Punkte</p>
<p><strong>Chateau Desmirail 2009 (Margaux)</strong><br />
Dunkle Waldbeeren in der Nase, Casisduftig mit ein wenig grüner Paprika in der zweiten Nase, etwas schlanker am Gaumen, Staub in der Länge.<br />
89 Punkte</p>
<p><strong>Chateau du Tertre 2009 (Margaux)</strong><br />
Transparentes Rubin im Glas, etwas hölzerner Duft öffnet sich mit dunklen Beeren, Pflaumen in der zweiten Nase, fest und stoffig am Gaumen, gut eingebundene Säure.<br />
93 Punkte (90-92 Parker)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-beychevelle-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Beychevelle 2009</p>
<p><strong>Chateau Beychevelle 2009 (Saint-Julien)</strong><br />
Dunkle Brombeeren, Würzigkeit am Gaumen unterstützt von schöner Säure, Muskatnuss in der Länge.<br />
92 Punkte (93 Parker, 90-93 Wine Spectator)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-branaire-ducru-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Branaire-Ducru 2009</p>
<p><strong>Chateau Branaire-Ducru 2009 (Saint-Julien)</strong><br />
Duftige Nase mit Brombeeren und Hagebutte, Schwarze Johannisbeeen mit Caramel in der zweiten Nase, intensive Säure, die diesem Bordeaux aber gut steht.<br />
91 Punkte (92-95 Parker, 92-95 Wine Spectator)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-leoville-barton-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Leoville Barton 2009</p>
<p><strong>Chateau Leoville Barton 2009 (Saint-Julien)</strong><br />
Duftig rotfruchtig in der Nase, dezente Brombeeren in der zweiten Nase, eher schmale Säure, ausgewogene Länge.<br />
90 Punkte (93-95+ Parker, 92-95 Wine Spectator)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-talbot-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Talbot 2009</p>
<p><strong>Chateau Talbot 2009 (Saint-Julien)</strong><br />
Duftige Nase mit schöner Frucht, Grüne Paprika in der zweiten Nase, packende Intensität am Gaumen mit frischer Säure. Potenziel.<br />
92 Punkte (92-94 Parker, 92-95 Wine Spectator)</p>
<p><strong>Chateau Clerc Milon 2009 (Pauillac)</strong><br />
Duftige Nase, zweite Nase besticht durch in Frucht gut eingebundene Würze, kurz wuchtig am Gaumen, trocken, später kommt er noch mal.<br />
88 Punkte (92 Parker, 93-96 Wine Spectator)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-lynch-moussas-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Chateau Lynch-Moussas 2009</p>
<p><strong>Chateau Lynch-Moussas 2009 (Pauillac)</strong><br />
Runde Nase, Paprika und Pfeffer in der zweiten Nase, Paprika auch am Gaumen, später saftig frische Frucht.<br />
89 Punkte (88-90 Parker, 88-91 Wine Spectator)</p>
<p>2009 ist ganz sicher einer der besten Jahrgänge in Bordeaux in der jüngeren Geschichte. Er ist frühzeitig nicht einhellig als großartig bewertet worden <a href="http://weinverkostungen.de/bordeaux-2009-vintage/">(wir berichteten)</a>, später wurde er zum Spitzenjahrgang. Gleichzeitig bleibt Bordeaux 2009 bezahlbar. Es sind im Schnitt sehr gute Rotweine zu einem vernünftigen Preis derzeit auf dem Markt. Manchmal sollte man – wie wir in der Verkostung – etwas abseits von großen Namen schauen. Aus meiner Sicht bringt vor allem das rechte Ufer mit seinen in der Regel jünger zu konsumierenden Weinen erschwingliche Spitzenweine hervor. Das linke Ufer der Gironde präsentiert sich fabelhaft, wird jedoch meiner Meinung nach in der eigentlichen Stärke dieser Weine aus Bordeaux – nämliche der Reife nach Lagerung – mit den Jahrgang 2009 langfristig nicht wirklich punkten können.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chateau-canon-la-gaffeliere-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Jahrgang Bordeaux 2009" /><br />
Unsere Punktbewertungen stehen in einem Gleichgewicht mit allen unseren anderen  Bewertungen von z.B. Großen Gewächsen aus Deutschland, dem Brunello oder Vino Nobile aus der Toskana. Da wir bei weinverkostungen.de nicht wie Robert Parker und Konsorten dem Zitationszwang bei Punkten unterliegen, verständigen wir uns hier mit realistischen Bewertungen. Diese sind ehrlich und dadurch in Schnitt etwas geringer aus bei den Päpsten. Wir sind von dieser Vergabe der Punkte überzeugt und hoffen auch, dass sie glaubwürdiger ist. Da der Markt jedoch durch die großen Namen entschieden wird, haben wir uns erlaubt diese Punktbewertungen – soweit verfügbar – hinzuzufügen.</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/cc8ecbde31534c9c803425a47c976d77" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Vormittags Prosecco &#8211; Abends Champagner</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 14:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ProWein]]></category>

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		<description><![CDATA[ [ProWein 2012 #4] Die Internationale Fachmesse ProWein ist in diesem Jahr extrem anstrengend. Ständig müssen neue Dinge probiert werden. Andauernd laufen einem Freunde über den Weg. Und dann gibt es vormittags schon hervorragenden Prosecco. Abends stellt sich die herausvorderungsvolle Aufgabe viel Spaß mit Champagner zu haben. Wie anstrengend. Viele Berichte werden deswegen bei uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/taittinger-comtes-de-champagne.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vormittags Prosecco und Abends Champagner" /> [ProWein 2012 #4] Die Internationale Fachmesse ProWein ist in diesem Jahr extrem anstrengend. Ständig müssen neue Dinge probiert werden. Andauernd laufen einem Freunde über den Weg. Und dann gibt es vormittags schon hervorragenden Prosecco. Abends stellt sich die herausvorderungsvolle Aufgabe viel Spaß mit Champagner zu haben. Wie anstrengend. Viele Berichte werden deswegen bei uns in diesem Jahr etwas zeitverzögert nach der Messe erscheinen. Wir bitten um Verständnis.</p>
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		<title>Prosecco mit Frizzante und Spumante auf Qualitätskurs</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 16:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ProWein]]></category>

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		<description><![CDATA[ [ProWein 2012 #3] „Ab 11 Uhr knallen im Veneto die Korken“, sagt Veronika Crecelius in der Verkostung von Prosecco auf der ProWein in Düsseldorf. Es ist genau 11 Uhr und wir beginnen mit einem Frizzante. Er trägt die Bezeichnung Brut, ist jedoch durch die Ausnahme von der Schaumweinsteuer häufig etwas günstiger als der Spumante. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/prosecco-veronika-crecelius.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Prosecco mit Frizzante und Spumante auf Qualitätskurs" /> [ProWein 2012 #3] „Ab 11 Uhr knallen im Veneto die Korken“, sagt Veronika Crecelius in der Verkostung von Prosecco auf der ProWein in Düsseldorf. Es ist genau 11 Uhr und wir beginnen mit einem Frizzante. Er trägt die Bezeichnung Brut, ist jedoch durch die Ausnahme von der Schaumweinsteuer häufig etwas günstiger als der Spumante. Der Perlwein aus dem Veneto trägt &#8211; was selten ist &#8211; ebenso die Bezeichnung Brut. Das helle Strohgelb im Glas lässt einen floralen bis fruchtigen Apfel- und Birnenduft aufsteigen. An den Gaumen bringt dieser Prosecco eine Pfirsich- bis Aprikosenfrucht.<span id="more-8267"></span></p>
<p>Weiter geht es in der Verkostung mit einem Prosecco Spumante. Sehr schöne Nase, die Frucht ist voller. Sumante gilt häufig als hochwertiger. Genauso wie der Prosecco Frizzante wird er im Edelstahltank ausgebaut. Der Druck in der Flaschen ist höher, weswegen ein Metalkörbchen den Korken davor schützt zu früh in die Luft zu gehen. „Aber letztendlich kommt es auf die verwendeten Trauben an“, so Veronika Crecelius. Ein weiterer Unterschied dieser beiden Typen des Prosecco ist ihre Verwendung. Während der Spumante gerne als Aperitif gereicht wird, eignet sich der Frizzante aufgrund seines geringeren Drucks besser zum Begleiten des Essens.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/prosecco-frizzante-spumante.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Prosecco mit Frizzante und Spumante auf Qualitätskurs" />Es ist in den vergangenen Jahren viel in der Region Prosecco passiert. Man hat die Herkunft schützen lassen. Dazu war es notwendig die Bezeichnung der Rebsorte in Glera zu ändern <a href="http://weinverkostungen.de/prosecco-heist-nun-glera/">(wir berichteten)</a>. Dies erhöht die Wertigkeit des Prosecco. Besonders auf dem umkämpften Exportmarkt Nummer 1 – nämlich Deutschland – ist dies besonders wichtig. Hier versucht man den Prosecco in den beiden Varianten Frizzante und Spumante weiter aufzuwerten. Sicherlich sieht man auch die Wachstumsmärkte wie China.</p>
<p>Zwei weitere Schaumweine stehen zur Verkostung bereit. Gar nicht so häufig sind die Varianten „Extra Dry“ und „Dry“ auf dem deutschen Markt zu finden. Der Prosecco Spumante ist hier in der Regel „Brut“. In Deutschland mag man beim Schaumwein leider immer noch zu sehr die besonders trockenen Versionen. Beim Prosecco „Extra Dry“ haben wir es hingegen mit einem Restzucker von 12 bis 18 g/Liter zu tun. Der Verkostete Vertreter ist zwar etwas hellduftiger in der Nase, am Gaumen unterstützt der höhere Restzucker die Fruchtigkeit.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/prosecco-veneto-banderole.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Prosecco mit Frizzante und Spumante auf Qualitätskurs" />Der Prosecco „Dry“ kann bis zu 30 g/Liter Restzucker enthalten. Das ist dann zwar nicht mehr wirklich trocken, kann aber sehr gut schmecken. Besonders zu Kuchen oder Nachspeisen ist dieser Prosecco im Veneto beliebt. Der verkostete Vertreter bringt fast schon exotische Früchte mit Lychie in die Nase. Die höhere Restsüße ist kaum zu schmecken. Auch diese Flasche trägt die Staatsbanderole, mit der jeder Prosecco ab der Ernte 2011 seine Herkunft zeigt. Dies ist Teil der Qualitätsoffensive, mit der sich jeder Betrieb einer Vielzahl an staatlichen Prüfungen unterziehen muss. Es scheint sich in der Qualität der verkosteten Prosecco wiederzuspiegeln.</p>
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		<title>Gambero Rosso: Vorstellung des Vini d’Italia 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 15:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ProWein]]></category>

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		<description><![CDATA[ [ProWein 2012 #2] Im Vorfeld der internationalen Weinfachmesse ProWein wurde heute der deutschpsprachige Gambero Rosso 2012 erstmals vorgestellt. Die 25. Auflage des wichtigsten italienischen Weinführes erscheint hier erstmals im Eigenverlag. Das knallige Rot ist identisch mit der Erstausgabe. Viele Newcomer tauchen das erste Mal in der Liste der Drei-Gläserweine im Gambero Rosso auf. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/gambero-rosso-2012.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Gambero Rosso: Vorstellung des Vini d’Italia 2012" /> [ProWein 2012 #2] Im Vorfeld der internationalen Weinfachmesse ProWein wurde heute der deutschpsprachige Gambero Rosso 2012 erstmals vorgestellt. Die 25. Auflage des wichtigsten italienischen Weinführes erscheint hier erstmals im Eigenverlag. Das knallige Rot ist identisch mit der Erstausgabe. Viele Newcomer tauchen das erste Mal in der Liste der Drei-Gläserweine im Gambero Rosso auf. Mit 924 Seiten ist der Weinführer noch dicker geworden. Dafür ist das Format der neuen Ausgabe des Gambero Rosso etwas kleiner. Ein Taschenbuch für große Taschen.<span id="more-8257"></span></p>
<p>Der Vini d’Italia 2012 führt 2350 Weingüter auf. Von den 30 &#8211; 35.000 ursprünglich blind verkosteten Weinen, finden mehr als 20.000 Weine in dieser Bibel der italienischen Weinwelt Berücksichtigung. 375 dieser Weine werden mit den begehrten Drei Gläsern ausgezeichnet. Die neue Dynamik in Italien zeigt sich darin, dass 17% der Weingüter mit diesen Drei Gläsern zum ersten Mal diese Auszeichnung im Gambero Rosso erhalten.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/gambero-rosso-marco-sabellico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Gambero Rosso: Vorstellung des Vini d’Italia 2012" />Zwei weitere Listen sind beachtlich. Erstmals wurden Drei Gläser unter 15 Euro im Gambero Rosso zusammengestellt. In dieser Spitzenklasse finden sich 52 preisgünstige Weine aus Italien. Das klingt zwar sehr trendy wie 90-plus-Punkte-Weine von Parker unter 10 Euro, ist aber wesentlich glaubwürdiger. Zum zweiten Mal wird zudem im Gambero Rosso ist eine Liste der „Tre Bicchieri Verdi“ veröffentlicht. Diese Liste umfasst 95 „grüne Drei-Gläser-Weine“. Bei der Premiere dieser Kategorie wurden im Vorjahr nur 83 Weine ausgezeichnet.</p>
<p>Die Vorstellung des Gambero Rosso im Rahmenprogramm der ProWein in Düsseldorf ist der Auftakt einer Welttour dieses Weinführers. Der Gang nach Deutschland erstaunt nur wenig. So ist hier einer der wichtigsten Absatzmärkte für Wein aus Italien. Ganze 38% der deutschen Weinimporte stammen aus dem Mutterland des Gambero Rosso. Zudem ist die ProWein eine internationale Leitmesse für Wein. Die meisten italienischen Weingüter mit Drei-Gläsern im Gambero Rosso stellen ohnehin in der Landeshauptstadt am Rhein aus.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/2012-gambero-rosso.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Gambero Rosso: Vorstellung des Vini d’Italia 2012" />Der Gambero Rosso wird in deutscher Sprache zukünftig früher erscheinen. Man plant zukünftig eine Veröffentlichung zu Anfang Januar. Dieser Zeitvorsprung entsteht durch eine effizientere Übersetzung. Damit unterstreicht der Vini d’Italia nochmals die wichtige Stellung des deutschen Absatzmarktes. Im Anschluss an die Buchvorstellung konnten die Drei-Gläser-Weine des Gambero Rosso an den Ständen der Weingüter verkostet werden.</p>
<p>Gambero Rosso &#8211; Vini d’Italia 2012, für 30 Euro im Buchhandel</p>
<p>Foto oben: Pressekonferenz mit den Redaktionsleitern Marco Sabellico und Gianni Fabrizio Links im Bild</p>
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		<title>Messe Düsseldorf: Die ProWein-App</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 20:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[ProWein]]></category>

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		<description><![CDATA[[ProWein 2012 #1] Seit einigen Tagen zeigt sich eine enorme Betriebsamkeit in der ganzen Weinwelt. Der Grund dafür: Die ProWein steht als internationale Leitmesse für Wein vor der Tür. Seinen Besuch auf der Messe in Düsseldorf zu organisieren war noch nie wirklich einfach. Der Briefkasten ist ständig mit voll Einladungen und bei den Emails sieht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/prowein-app.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Messe Düsseldorf: Die ProWein-App" />[ProWein 2012 #1] Seit einigen Tagen zeigt sich eine enorme Betriebsamkeit in der ganzen Weinwelt. Der Grund dafür: Die ProWein steht als internationale Leitmesse für Wein vor der Tür. Seinen Besuch auf der Messe in Düsseldorf zu organisieren war noch nie wirklich einfach. Der Briefkasten ist ständig mit voll Einladungen und bei den Emails sieht es noch schlimmer aus. Viele Termine auf der ProWein werden mehrfach angekündigt. Und wenn man dann davon so richtig gar ist, kommen in jedem Jahr wieder in den letzten Tagen vor der Messe dann noch massig Remindermails. Per Cross-Posting wird man dann gerne auch noch mal <a href="http://www.facebook.com/weinverkostungen.de">per facebook</a> für Veranstaltungen eingeladen, zu denen man sich schon angemeldet hat. Als Problem kommt dann noch hinzu: Eine Vielzahl der Termine überschneiden sich. <span id="more-8250"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/prowein-email.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Messe Düsseldorf: Die ProWein-App" />Entwicklung im Emaileingang</p>
<p>Da wir uns eigentlich nicht mit Problemen aufhalten, sondern nach Lösungen suchen, sind wir auf die ProWein-App der Messe Düsseldorf gestoßen. Die schauen wir uns jetzt mal genauer an. Was kann sie und wie funktioniert das Ding? Erst war sie etwas schwer zu finden. Der Market bei Android fand nämlich nichts bei einer Suche nach „ProWein“. Hintergrund ist, dass das ProWein-App eigentlich ein Messe-Düsseldorf-App ist. Diese funktioniert für alle Messen in der Landeshauptstadt. Verfügbar ist die ProWein-App kostenlos für den Ipod und die Andriod-Handys.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/messe-prowein-app.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Messe Düsseldorf: Die ProWein-App" />Die ProWein-App bietet viele nützliche Dinge. Auf meinem Samsung-Handy mit Android läuft sie sauber. Die ProWein-App bietet unter anderem einen Messeplan, ein Verzeichnis der 3.800 Aussteller, einen Veranstaltungsplan und vor allem eine Suche in diesen Dingen. Man kann über die Markierung der Aussteller und Veranstaltungen als Favoriten den sonnst ganz schön dicken Katalog deutlich reduzieren. So hat man eine schöne Übersicht. Bei den Veranstaltungen sind jedoch leider nur die Offiziellen aus dem Print-Event-Programm der Messe Düsseldorf in der ProWein-App berücksichtigt.  </p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/app-prowein.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Messe Düsseldorf: Die ProWein-App" />Man kommt also nicht darum herum, sich außerhalb dieser App einen Plan zu machen. Leider funktioniert auf meinem Handy auch der Export der Veranstaltungen in den Terminkalender des Handys nicht. Aber das ist ein individuelles Problem. Darüber hinaus ist die ProWein-App sehr nützlich. Man kann den Veranstaltungskalender, denn Messeplan und das Ausstellerverzeichnis mit ihr in der Hosentasche mit sich herumzutragen. Sicherlich löst die ProWein-App nicht alle Probleme einer schnellen, übersichtlichen und leichten Organisierung der Messe. Sie ist jedoch dabei eine große Hilfe.</p>
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		<title>Champagne feiert Zuwachs</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/champagne-feiert-zuwachs/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 15:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Champagne hat man allen Grund zu feiern. Zwar schwächelte der Markt in Frankreich leicht, aber im vergangen Jahr wurde weltweit gesehen der zweitbeste Absatz in der Geschichte erreicht. Nur 2008 wurde mehr Champagne ausgeliefert. 2011 sind 322,9 Millionen Flaschen verkauft worden. Gegenüber dem Vorjahr dem Vorjahr entspricht dies ein plus von 1,1 Prozent. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/champagne-feiert-zuwachs.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Champagne feiert Zuwachs" />In der Champagne hat man allen Grund zu feiern. Zwar schwächelte der Markt in Frankreich leicht, aber im vergangen Jahr wurde weltweit gesehen der zweitbeste Absatz in der Geschichte erreicht. Nur 2008 wurde mehr Champagne ausgeliefert. 2011 sind 322,9 Millionen Flaschen verkauft worden. Gegenüber dem Vorjahr dem Vorjahr entspricht dies ein plus von 1,1 Prozent. Noch viel stärker wuchs der Wert der weltweiten Champagne-Lieferungen. Er stieg um rund 7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.<span id="more-8246"></span></p>
<p>Der Zuwachs der verkauften Flaschen auf dem deutschen Markt war überdurchschnittlich. So gab es bei Export von der Champagne nach Deutschland ein plus von 8,5 Prozent. Dabei handelt es sich um 14,2 Millionen Flaschen. Das beste Absatzjahr für Champagne in Deutschland war 1997. Damals wurden 19,5 Millionen Flaschen über den Rhein geliefert. Deutschland ist nach Großbritannien und den USA weltweit der drittgrößte Exportmarkt. Der Exportanteil am Absatz von Champagne liegt 2011 bei 43,8 Prozent nach 42,1 Prozent im Vorjahr. Das sind 141,3 Millionen Flaschen.</p>
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		<title>Ecovin: Drei Weine vom Weingut Abril</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 22:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[D Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein das ist kein Abrilscherz. Wir verkosten nun Bioweine aus Baden. Genauer, vom Kaiserstuhl kommen sie. Das Weingut Abril bewirtschaftet dort 12 Hektar. Es besteht seit 1740 und wird nun in der achten Generation als Familienweingut betrieben. Das Weingut Abril arbeitet seit 2009 nach den Regeln des Bioweinverband ecovin. Die ökologische Landwirtschaft geht bei diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/ecovin-weingut-abril.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Ecovin: Drei Weine vom Weingut Abril" />Nein das ist kein Abrilscherz. Wir verkosten nun Bioweine aus Baden. Genauer, vom Kaiserstuhl kommen sie. Das Weingut Abril bewirtschaftet dort 12 Hektar. Es besteht seit 1740 und wird nun in der achten Generation als Familienweingut betrieben. Das Weingut Abril arbeitet seit 2009 nach den Regeln des Bioweinverband ecovin. Die ökologische Landwirtschaft geht bei diesem Verband deutlich über die EU-Vorgaben hinaus. Der ganzheitliche Ansatz von ecovin bezieht zum Beispiel den Naturschutz und die Förderung von Artenvielfalt in das Konzept des Weinbaus ein.<span id="more-8240"></span></p>
<p>Das mit dem Biowein ist immer eine schwierige Kiste. Immerhin gibt es den Begriff nun endlich durch die EU. Ab dem Jahrgang 2012 wird dann „Biowein“ auf dem Etikett stehen dürfen. Zuvor war es „Wein aus Trauben aus biologischem Anbau“. Alles was nach der Ernte geschah, wurde zuvor nicht geregelt. Damit ist vor allem das geheimnisumwobene Thema Keller gemeint. Diese neue Regelung wird bestimmt für mehr Klarheit sorgen.</p>
<p>Das Verwirrspiel verschiedener Vorgaben von Verbänden und deren weltanschaulicher Orientierung wird die neue EU-Regelung nicht auflösen. Der Gesetzgeber kann immer nur Mindeststandards setzten. Beim Thema Bio ist leider eine Vielzahl von Erzeugern zu beobachten, denen es leider nur um diese Mindeststandards geht. Von daher kann man den Verbänden wie ecovin, Demeter, Naturland und Bioland nur dankbar dafür sein, dass sie eine Idee von einer besseren Welt haben und nicht nur den Vermarktungsgrund Bio liefern.</p>
<p>Bei den drei zur Verkostung stehenden Weinen des Weinguts Abril ist es noch etwas komplizierter. Sie stammen „aus Trauben aus der Umstellung auf den ökologischen Landbau“. Hintergrund ist, dass früher eingesetzte Mittel, die im ökologischen Landbau nicht erlaubt sind, einige Zeit brauchen um sich abzubauen. Daher gibt es immer eine Umstellungsphase. Es ist natürlich nicht nur legal sondern auch legitim – im Guten wie auch Schlechten &#8211; darauf hinzuweisen. Aber irgendwie geht es mir beim Thema Biowein immer genauso: Je mehr ich mich damit beschäftige, umso großer werden die Fragen, die dieses Thema aufwirft.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/weingut-abril-biowein.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Ecovin: Drei Weine vom Weingut Abril" />Eigentlich meint man Sachen nach einiger Zeit verstehen zu können. Aber Bio scheint unendlich kompliziert zu sein. Dabei sollte es doch um eine ziemlich einfache Sache gehen: Wie schaffen wir es diese Erde nicht mehr zu verwüsten, als es nötig ist, um uns glücklich am Leben zu erhalten? Und zu diesem Glück gehört es auch, dass unsere Nachfahren etwas Positives auf dieser Erde erleben können, was unsere Großväter schon kannten. So etwas könnte eine Waldwanderung sein, bei der man nicht andauernd auf Zivilisationsmüll stößt.</p>
<p>Da kann man auch gerne sich die Herkunft dieser Weine des Kaiserstuhls mal anschauen. Er wurde vor einigen Jahrzehnten deutlich umgestaltet. Dies wirft eine grundsätzliche Frage nach Ursprünglichkeit auf. Andererseits ist Weinbau immer eine Kultivierung von Natur. Wir sehen dies in den deutschen Weinbauregionen zum Teil seit zwei Jahrtausenden. Die in den neuzeitlichen Weinen verwendeten Rebsorten haben auch überhaupt nichts mit den urzeitlichen Trauben zu tun. Trotzdem hat Wein immer den Schein von Ursprünglichkeit. Ein Thema der kirchlichen Liturgie und Dramaturgie mit dem Messwein. Aber eben auch des Bioweins.</p>
<p>Diese eher grundsätzlichen Überlegungen führen etwas weg von den drei konkreten Flaschen, die nun verkostet werden sollen. Wir beginnen mit dem Weißen Burgunder Kabinett trocken aus dem Jahr 2010. Dieser Wein vom Kaiserstuhl zeigt sich in einem dunkleren Strohgelb im Glas. In der Nase ist reife Birne mit einer frischen floral geprägten Briese. Die zweite Nase ist duftig mit Lychies. Am Gaumen hat man ein fruchtiges Volumen mit wenig Säure. Trotzdem ist dieser Weiße Burgunder merklich trocken. In der schönen Länge bleibt ein reifer Apfel fruchtig stehen. Guter Wein des Weinguts Abril.</p>
<p>Weingut Abril Weißer Brugunder Kabinett trocken 2010<br />
Baden &#8211; Kaiserstuhl<br />
Erzeuger: Weingut Abril<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 12,5 %<br />
Jahrgang: 2010<br />
Einkaufspreis: 7,90 €<br />
Verschluss: Schrauber<br />
Quelle: Ab Weingut<br />
AP-Nr: 309 9 11<br />
EAN keine vorhanden</p>
<p>Als nächstes haben wir den Chardonnay Spätlese trocken im Glas. Dieser Wein des Weingut Abril stammt ebenso aus dem Jahrgang 2010. Dieser Chardonnay stammt aus der Lage Bischoffinger Enselberg. Der Deutsche Weinatlas hebt diese Einzellage nicht bosenders qualitativ hervor. Diese trockene Spätlese vom Weingut Abril zeigt sich in einem dunkleren Strohgelb mit grünen Reflexen im Glas. In der Nase ist Karamell mit frischem Apfel. In der zweiten Nase kann man etwas Vanille riechen. Der Chardonnay ist erdig am Gaumen und hat recht fruchtige Intensität.</p>
<p>An einigen Stellen scheint mir dieser Wein vom Weingut Abril etwas viel Holz gesehen zu haben. Milde Kräuter im langen wuchtig-fruchtigem Nachhall. Am Flaschenboden findet man feinbröseligen Weinstein. Zum Hummer ist dieser Chardonnay vom Weingut Abril sicherlich ein guter Begleiter. Mit knapp elf Euro ist er eine sehr preisgünstige Alternative zu den Kollegen aus dem Burgund mit den klangvollen Namen Saint-Veran und vor allem Meursault.</p>
<p>Weingut Abril Bischoffinger Engelberg Chardonnay Spätlese trocken 2010<br />
Baden &#8211; Kaiserstuhl<br />
Erzeuger: Weingut Abril<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13,5 %<br />
Jahrgang: 2010<br />
Einkaufspreis: 10,80 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Ab Weingut<br />
AP-Nr: 309 25 11<br />
EAN keine vorhanden</p>
<p>Der dritte Wein im Bunde ist der Gewürztraminer „Berenauslese im Barrique gereift“ ebenfalls aus der Lage Bischoffinger Enselberg. Er ist ebenfalls aus dem Jahrgang 2010. Dieser Gewürztraminer vom Weingut Abril ist in einem dunkleren Goldgelb im Glas. In der Nase ist hell-floraler Honig mit Würze. Die zweite Nase offenbart Fliederblüten mit dem sehr rebsortentypischen rosa-Rosenduft dezent im Hintergrund. Am Gaumen ist diese Beerenausles Gaumen konzentriert. Nelken, Zimt und Muskat zeigen sich bei diesem Gewürztraminer vom Weingut Abril in schöner Harmonie.</p>
<p>Das diese Beerenauslese lange Anhält, brauche ich glaube ich nicht zu schreiben. Dabei taucht eine schöne medizinale Note auf. Dass dieser Wein des Weinguts Abril gerade wesentlich zu jung im Glas landet, ist sicherlich auch kein Geheimnis. Geiler Stoff! Gewürztraminer Beerenauslese, braucht man so etwas? Jeder, der das probiert hat, wird die Frage sich nicht mehr trauen zu stellen. Der Rebsorte steht Restsüße ziemlich gut. Den Wein sollte man noch einmal in einigen Jahren probieren.</p>
<p>Weingut Abril Bischoffinger Engelberg Gewürztraminer Beerenauslese 2010<br />
Baden &#8211; Kaiserstuhl<br />
Erzeuger: Weingut Abril<br />
Inhalt: 0,5 Liter<br />
Alkohol: 11,5 %<br />
Jahrgang: 2010<br />
Einkaufspreis: 22 €<br />
Verschluss: Naturkorken<br />
Quelle: Ab Weingut<br />
AP-Nr: 309 26 11<br />
EAN keine vorhanden</p>
<p>Diese Weine vom Weinguts Abril schmecken mir ganz spontan alle. Jeder auf seine Weise. Mit ihren Preisen sind sie nicht nur marktkonform (was ja häufig bei Weinen aus biologischem Anbau in diesem Preissegment zu beobachten ist), sondern sie sind sogar erschwinglich. Alle drei Weine bräuchten eigentlich kein Logo von ecovin um vermarktet zu werden. Das sie es haben, ist ein Zusatznutzen. Denn man trinkt doch gerne Wein, wenn man weiß, dass mit der Natur schonend umgegangen wird.</p>
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		<title>Clancys von Peter Lehmann</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 15:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte des Erzeugers Peter Lehmann geht auf das Jahr 1980 zurück. Fast schon legender ist überliefert, dass Lehmann &#8211; damals noch für einen anderen Erzeuger tätig &#8211; eine Überproduktion anbauender Winzer abnahm und kurzerhand damit seine eigene Kellerei gründete. Die Weinbauern sollen so vor dem Ruin gerettet worden sein. Zudem entstand mit der Marke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/peter-lehmann-clancys.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Clancys von Peter Lehmann" />Die Geschichte des Erzeugers Peter Lehmann geht auf das Jahr 1980 zurück. Fast schon legender ist überliefert, dass Lehmann &#8211; damals noch für einen anderen Erzeuger tätig &#8211; eine Überproduktion anbauender Winzer abnahm und kurzerhand damit seine eigene Kellerei gründete. Die Weinbauern sollen so vor dem Ruin gerettet worden sein. Zudem entstand mit der Marke Peter Lehmann einer der mengenmäßig bedeutendsten Weinerzeuger aus Australien. Mit dem Mentor, dem Stonewell Shiranz oder auch dem Clancys wurden recht bekannte und zuweilen auch markante Rotweine geschaffen. Heute gehört Peter Lehmann  zur „Hess Family“. Für den Weinerzeuger Lehmann bauen 185 Weinbauern mit festen Lieferverträgen die Reben an. Besonders bei den hochwertigeren Weinen kommen die Trauben aus eigenem Anbau.<span id="more-8237"></span></p>
<p>Der Clancys von Peter Lehmann besteht aus den Rebsorten Shiraz, Cabernet Sauvignon und Merlot. Dieser Rotwein ist 12 Monate in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche ausgebaut worden. Der Clancys ist dicht dunkelrot im Glas. In der Nase nicht reife Kirschen und Pflaumenmus. Die zweite Nase erinnert an saftige Rotweine aus Bordeaux. Am Gaumen zeigt dieser Wein von Peter Lehmann mit einer gut balancierten Säure angenehm trockene Frische. Dabei wird vor allem ein guter Ausgleich zur reifen Frucht in der Nase erzeugt. Dezent machen sich beim Clancys von Peter Lehmann Karamell und Vanille vom amerikanischen Holz neben leichter Würze in der Länge bemerkbar. Schön an diesem Wein ist, wie die Rebsorten und der Fassausbau harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Darin übertrifft der Clancys von Peter Lehmann so manchen reinrebsortigen Rotwein (Shiraz) aus Australien in ähnlicher Preislage.</p>
<p>Peter Lehmann Clancys 2007<br />
Australien &#8211; Barossa<br />
Erzeuger: Peter Lehmann Wines LTD<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 14 %<br />
Jahrgang: 2007<br />
Einkaufspreis: 15,00 €<br />
Verschluss: Presskorken<br />
Quelle: Fachhandel<br />
EAN 9311910102069</p>
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		<title>Exotenverkostung auf dem VinoCamp 2012</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/exotenverkostung-auf-dem-vinocamp-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungstermin]]></category>
		<category><![CDATA[vinocamp]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat sich in der Online-Weinszene schnell herumgesprochen: Das VinoCamp geht am 17. und 18. März in die zweite Auflage. Das vergangene Jahr war sehr erfolgreich (wir berichteten). Und so liegen für das VinoCamp 2012 schon nach wenigen Tagen knapp 100 Anmeldungen vor. Darunter viele bekannte Gesichter aus der Wein- und Onlineszene. Aber auch viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vinocamp-exotenverkostung.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenverkostung auf dem VinoCamp 2012" />Es hat sich in der Online-Weinszene schnell herumgesprochen: Das VinoCamp geht am 17. und 18. März in die zweite Auflage. Das vergangene Jahr war sehr erfolgreich <a href="http://weinverkostungen.de/vinocamp-2011-was-bringt-es/">(wir berichteten)</a>. Und so liegen für das VinoCamp 2012 schon nach wenigen Tagen knapp 100 Anmeldungen vor. Darunter viele bekannte Gesichter aus der Wein- und Onlineszene. Aber auch viele Menschen, die im vergangenen Jahr nicht zum VinoCamp nach Geisenheim gefahren waren, haben sich nun angemeldet. Und so verspricht es wieder eine hervorragende und spannungsreiche Veranstaltung zu werden.<span id="more-8225"></span></p>
<p>Was werden wir tun? Verkostungen sind ein Kerngebiet auf weinverkostungen.de. Daher haben wir die Moderation einer sozialen Weinprobe auf dem VinoCamp 2012 übernommen. Das Thema hier werden die Exoten sein. Bei dieser Probe werden Weine verkostet, die nicht aus einem der Top 10 Weinländer auf dem deutschen Markt kommen. Zudem sind die Nachbarländer Österreich, Schweiz und Luxemburg ausgeschlossen. Wer meint, da bleibt nicht viel übrig, wird in dieser Verkostung das Gegenteil erleben. Was ist zum Beispiel mit Brasilien, Bulgarien, China, Georgien, Indien, Israel, Kanada, Kroatien, Libanon, Mexiko, Moldawien, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn oder Uruguay?</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/exotenverkostung-vinocamp.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Exotenverkostung auf dem VinoCamp 2012" />Sicherlich gibt es auch in den großen Exportweinländern wie Frankreich oder Italien noch viel zu entdecken. Die Exotenverkostung auf dem VinoCamp 2012 soll sich jedoch tatsächlich nur mit Weinen aus den Ländern beschäftigen, die man selbst im gut sortierten Weinhandel in Deutschland bislang nur schwer findet. Alle Teilnehmer des VinoCamp können sich <a href="http://vinocamp-deutschland.mixxt.eu/networks/events/show_event.55028">über die Seite bei mixxt zu dieser Exotenverkostung anmelden</a>. Wir freuen uns.</p>
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		<title>Rotwein J. P. Chenet Cabernet-Syrah</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/rotwein-j-p-chenet-cabernet-syrah/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 13:18:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Anfang steht immer eine Frage. Hier ist es eigentlich gar nicht die, wie dieser Wein schmeckt, sondern ob man ihn überhaupt verkosten und dann zudem hier auch noch vorstellen sollte. Das Verkosten auch geringpreiseisiger Weine halte ich immer wieder für sehr sinnvoll. Zum einen verliert man so nicht die Schätzung für gutes Winzerhandwerk. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/j-p-chenet-cabernet-syrah.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Rotwein J. P. Chenet Cabernet-Syrah" />Am Anfang steht immer eine Frage. Hier ist es eigentlich gar nicht die, wie dieser Wein schmeckt, sondern ob man ihn überhaupt verkosten und dann zudem hier auch noch vorstellen sollte. Das Verkosten auch geringpreiseisiger Weine halte ich immer wieder für sehr sinnvoll. Zum einen verliert man so nicht die Schätzung für gutes Winzerhandwerk. Zum zweiten – das ist ein professioneller Grund – sollte man meiner Meinung nach wissen, was viele Leute trinken. Und J. P. Chenet ist dermaßen erfolgreich in Sachen Mengenvermarktung. Man sieht sich selbst als stärkste Weinmarke aus Frankreich. Die Weine von J. P. Chenet werden in über 160 Ländern verkauft. Nach Libyen, Saudi-Arabien und Grönland werden sie nicht exportiert. In Deutschland findet man J. P. Chenet in fast jedem Supermarkt.<span id="more-8221"></span></p>
<p>Dabei ist die Marke J. P. Chenet gar nicht so alt. Man begann erst 1984. Im folgenden Jahr wurden dann ein Rotwein aus Cabernet Sauvignon und ein Blanc de Blanc vermarktet. Ständig weitete man das Sortiment auf weitere Rebsorten und Formate wie Kleinfaschen und die Bag-in-Box aus. Das Branding von J. P. Chenet blieb aber konsequent gleich. Dazu gehört auch die deutlich wieder erkennbare 0,75l-Flasche mit dem leicht gebogenem Hals und der Griffdelle für den Daumen beim einschenken. Diese hat sogar der inzwischen auf den Markt gebrachte Schaumwein von J. P. Chenet.</p>
<p>Doch wenden wir uns dem Cabernet-Syrah von J. P. Chenet zu. Ihn gibt es in 8 verschiedenen Verpackungseinheiten. Die seltsamste davon ist ein Isipack mit 18,7 cl Inhalt. Das ist so eine Art Capri-Sonne-Verpackung. Man kann diesen Wein also direkt aus dem Beutel trinken ohne ihn vorher riechen zu müssen/können. Der J. P. Chenet kommt aus den Languedoc-Roussilon im Südwesten Frankreichs und ist als Vin de Pays gekennzeichnet. Die manchmal zu sehende Abkürzung VDP ist hier fragwürdig. So handelt es sich ja um Landwein.</p>
<p>Zu diesem Rotwein von J. P. Chenet selber: Rubinrot schimmert der Cabernet-Syrah im Glas. In der Nase ist er extrem verhalten. Dezente rote Fruchtnoten mit Hagebutte klingen an. Zugleich riecht man die noch recht moderaten 13% Alkohol. In der zweiten Nase sind milde Gewürze, etwas Zimt mit Vanille. Am Gaumen dünn mit Muskat und einem kurzen Fruchtschub. Aus meiner Sicht ist der Cabernet-Syrah völlig belanglos. Zugleich ist er fehlerfrei. Das ist schon mal was bei 2,99 Euro im Supermarkt.</p>
<p>J. P. Chenet Cabernet-Syrah 2010<br />
Frankreich<br />
Erzeuger: J. P. Chenet<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 13 %<br />
Jahrgang: 2010<br />
Einkaufspreis: 3,00 €<br />
Verschluss: Silikon<br />
Quelle: Supermarkt<br />
EAN 3263286301323</p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/aeaaac90c553440791a1201f824fe62f" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Weinerzeuger Torres kennt man vor allem aus Spanien, wo die Familie schon in 17. Jahrhundert Wein anbaute. Doch 1979 ging Miguel Torres nach Chile, kaufte dort ein kleines Weingut und baute modern um. Seit Anfang 2010 hat sein gleichnamiger Sohn die Geschäfte übernommen und führt sie im Sinne seines Vaters weiter (wir berichteten). Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/miguel-torres-santa-digna.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve" />Den Weinerzeuger Torres kennt man vor allem aus Spanien, wo die Familie schon in 17. Jahrhundert Wein anbaute. Doch 1979 ging Miguel Torres nach Chile, kaufte dort ein kleines Weingut und baute modern um. Seit Anfang 2010 hat sein gleichnamiger Sohn die Geschäfte übernommen und führt sie im Sinne seines Vaters weiter <a href="http://weinverkostungen.de/miguel-torres-junior-geht-nach-chile/">(wir berichteten)</a>. Das Weingut Miguel Torres erzeugt vor allem Rotweine aus Cabernet Sauvignon aber auch dem für Chile typisch gewordenem Carmenere und Merlot. Als Weißweine gibt es hauptsächlich Chardonnay und Sauvignon Blanc. Der Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve von Miguel Torres ist 7 Monate ich amerikanischem Holz ausgebaut worden.<span id="more-8217"></span></p>
<p>Dunkel und dicht Lila ist der Santa Digna Cabernet Sauvignon im Glas. In der Nase machen sich reife und saftige Brombeeren bemerkbar. Leider ist beim Santa Digna der Alkoholgrad von 14% auch etwas zu riechen. In der zweiten Nase sind bei diesem Rotwein von Miguel Torres Casis und dunkle Kirschen wahrzunehmen. Der Gaumen ist bei einem mittleren Körper weich und rund mit etwas dunkler Schokolade und reifer Fruchtigkeit geprägt. Die Säure ist gar nicht so präsent, aber genug um diesen Cabernet Sauvignon nicht langweilig erscheinen zu lassen. </p>
<p>Miguel Torres Santa Digna Cabernet Sauvignon Reserve 2009<br />
Chile – Valle Central<br />
Erzeuger: S.V Miguel Torres S.A.<br />
Inhalt: 0,75<br />
Alkohol: 14 %<br />
Jahrgang: 2009<br />
Einkaufspreis: 7,00 €<br />
Verschluss: Schrauber<br />
Quelle: Fachhandel<br />
EAN 8410113005267</p>
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		<title>Vino Mobile oder die Wein-App zum Einkaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wein-Apps fürs Iphone oder Handys mit Andriod sind nichts Neues mehr. Jedoch gibt es immer mehr Geräte und es zeichnet sich deutlicher ab wohin die Reise mit Vino Mobile geht. Es wird zukünftig viele Nieschen geben. Das Handy wird jedoch ein immer wichtiger Begleiter beim Einkaufen von Wein werden. Wir haben uns einmal mit drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vino-mobile-barco.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Mobile oder die Wein-App zum Einkaufen" />Wein-Apps fürs Iphone oder Handys mit Andriod sind nichts Neues mehr. Jedoch gibt es immer mehr Geräte und es zeichnet sich deutlicher ab wohin die Reise mit Vino Mobile geht. Es wird zukünftig viele Nieschen geben. Das Handy wird jedoch ein immer wichtiger Begleiter beim Einkaufen von Wein werden. Wir haben uns einmal mit drei Apps auf einem Anrdroid-Handy in den Supermarkt begeben, um zu schauen, wie gut diese funktionieren und was man derzeit alles machen kann.<span id="more-8209"></span></p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vino-mobile-app.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Mobile oder die Wein-App zum Einkaufen" />Wein-App No 1 ist wein.cc. Diese ist von der gleichnamigen Internetseite einwickelt worden. Im Grunde handelt es sich um einen Barcodescanner, der dann über die Onlinesuchmaschine von wein.cc in den dort gelisteten Shops sucht. Der erste Wein, den wir probieren, ist hier nicht zu finden. Bei dem zweiten Wein findet diese App drei Onlineshops Diese beiten ihn jedoch alle teurer an, als er zum Normalpreis in dem Supermarkt verfügbar ist, in dem ich stehe. Ein Einzelfall? Bewerten kann man die Weine nicht. Kosten: Null; Nutzen: Gering.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vino-mobile-scanner.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Mobile oder die Wein-App zum Einkaufen" />Die zweite App ist eigentlich keine Wein-App. Es handelt sich bei dem Barcode Scanner 4.0 um eine App mit der man jegliche Preise bei Google suchen kann. Nach erfolgreichem Scan hat man die Möglichkeit die Produktsuche zu nutzen, einfach so im Internet zu suchen oder den Google-Shopper einzuschalten. Der steht in Deutschland jedoch noch nicht zur Verfügung. Die Goggle-Produktsuche ist jedoch nicht schlecht. Sie bezieht sich jedoch hauptsächlich auf Online-Shops. Bei manchen Weinen hat man aber so eine Übersicht und kann zusätzliche Produktinformationen bekommen. Kosten: Null; Nutzen: Mittel.</p>
<p>Die dritte App ist diesem Barcode Scanner recht ähnlich. Barcoo heißt sie und sie beginnt ebenso mit den scannen des Strichcodes auf der Flasche. Je nach Handy, Lichtverhältnissen und Flaschenzustand ist das mit allen drei Apps nicht unbedingt schnell und einfach. Doch was dann bei Barcoo passiert, zeigt wohin die Reise geht. Die Seite kennt recht viele Weine aus dem Supermarkt. Da werden dann teilweise die Importeure genannt und  deren Weinbeschriebungen gezeigt.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/barco-vino-mobile.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Mobile oder die Wein-App zum Einkaufen" />Wesentlicher Unterschied und Vorteil bei Barcoo ist jedoch die Anzeige des Preises und von Bezugsquellen im örtlichen Handel. Da unser Handy zugleich auch die Position ortet, zeigt es uns Bezugsquellen in unserer Nähe an. Das führt zu der kurriosen Situation, dass dieses App uns nach dem Scannen vor den Supermarktregal sagt, dass es diesen Wein dort gibt und dass er 6,99 Euro kostet. Realität stimmt zu 100% mit der digitalen Abbildung überein. Eine dritte nützliche Anzeige bei Barcoo sind Benutzerwertungen. Zwar sind diese in einigen Fällen recht komisch &#8211; was meint beispielsweise &#8220;Kannst ohne Stock beigeben&#8221;? &#8211; bei ausreichender Datenmenge kann es jedoch recht interessant werden.</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/vino-mobile.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Vino Mobile oder die Wein-App zum Einkaufen" />Eine hervorrgende und nutzvolle Funktion bei unserem Testsieger Barcoo (Kosten: Keine; Nutzen: Hoch) ist die Speicherung von Suchanfragen auf dem Handy. Wenn man irgendwo unterwegs ist, kann man nach einem Geschäft in der Nähe suchen. Jedoch sind diese Datenbanken noch recht dünn. Die Auswirkungen auf den Weinhandel werden in den kommenden Jahren jedoch enorm sein. Mit weiterer Verbreitung solcher Apps und dem Sinken der Tarife für das mobile Surfen werden die Weinhändler mit einer vollkommenen und immer zur Verfügung stehenden Preistransparenz zu rechnen haben. Wo wird das hinführen?</p>
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		<title>Chianti Classico 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkostungen nach Land/Region]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt noch eine Kleinigkeit nachzuholen. Es handelt sich um eine umfangreiche Verkostung des noch aktuellen Jahrgangs Chianti Classico 2009. Zum Einstieg der Verkostung haben wir uns mit dem vorherigen Jahrgang 2008 beschäftigt. Dies galt auch etwas zur Einstimmung, zur Selbsteichung und -kontrolle. Leichte Korrekturen gegenüber der Verkostung im Jahr 2010 sind somit angebracht. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chianti-classico-2009.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" />Es gibt noch eine Kleinigkeit nachzuholen. Es handelt sich um eine umfangreiche Verkostung des noch aktuellen Jahrgangs Chianti Classico 2009. Zum Einstieg der Verkostung haben wir uns mit dem vorherigen Jahrgang 2008 beschäftigt. Dies galt auch etwas zur Einstimmung, zur Selbsteichung und -kontrolle. Leichte Korrekturen gegenüber der Verkostung im Jahr 2010 sind somit angebracht. Das ist nicht ungewöhnlich, so verändert sich der Wein in der Flasche (teilweise waren es zuvor auch Fassproben), man hat Tagesformen und einige Chianti Classico waren im vergangenen Jahr noch Fassproben. 2008 und 2009 gelten in der Toskana als sehr gut; so auch beim Chianti Classico.<span id="more-8192"></span></p>
<p><strong><em>Chianti Classico 2008</em></strong></p>
<p><strong>Barone Riscasoli &#8211; Castello di Brolio</strong><br />
80% Sangiovese, 10% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon<br />
Rubinrot mit leichten Eintrübungen, reife und süßliche Kirsche mit etwas Holz in der Nase, Amarena in der zweiten Nase, schlanker Gaumen mit kräftig trockener Säure, unausgewogen.<br />
84</p>
<p><strong>Castello delle Stinche &#8211; Fattoria di Lamole &#8211; Antico Lamole Vigna Grospoli</strong><br />
100% Sangiovese<br />
Helles Rubin mit ziegelrotem Rand, Caramel mit vegetativen Noten in der Nase, frischer und leichter Gaumen mit Apfelaromen, in der mittleren Länge erstaunlich verspielt.<br />
83</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/volpaia-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Castello di Volpaia</strong><br />
90% Sangiovese, 5% Merlot, 5% Syrah<br />
Klares Rubinrot mit hellem Rand, süße Fruchtnase, gute integrierte Säure, auch der Gaumen ist angenehm mit reifen Früchten, schöner Nachhall. Man fährt bei Volpaia sehr gut mit dem Schwerpunkt auf dem Sangiovese. Syrah ist im Chianti Classico nicht sehr häufig. Es scheint ihm aber gut zu tun.<br />
90</p>
<p><strong>Lamole di Lamole</strong><br />
90% Sangiovese, 5% Canaiolo, 5% Malvasia Nera<br />
Klares Rubinrot, Cramel in der Nase, zweite Nase bringt harmonisch Früchte in den Mittelpunkt, kräftiger Gaumen mit schwungvoller Säure. Exrem lang.<br />
87</p>
<p><strong>Melini</strong><br />
90% Sangiovese, 5% Cabernet Sauvignon, 5% Merlot<br />
Etwas trübes Rubinrot, Schokoladen-Caramel in der Nase, zweite Nase von Frucht untermalt, wirkt dabei etwas kitschig und gemacht, der Gaumen erfüllt die Erwartungen nicht und lässt diesen Chianti Classico als unausgewogen erscheinen, zu deutliche Säure.<br />
85</p>
<p><strong>Poggerino</strong><br />
100% Sangiovese<br />
Dunkleres Rubinrot, kräftige Aromen mit eingelegten Kirschen und süßen Pflaumen in der Nase, Gewürze im Hintergrund, etwas stichig, wuchtige und trockene Würze am Gaumen. Hier versteht man schon, dass viele andere Chianti Classico nicht nur aus Sangiovese bestehen. Auch wenn dies so bestimmt auch eine Berechtigung hat.<br />
85</p>
<p><strong>Poggio Bonelli</strong><br />
90% Sangiovese, 10% altri vitigni<br />
Dunkel trübes Rot im Glas, dunkle Schokolade in der Nase, zweite Nase mit Schwarzwälder-Kirsch-Torte, Weiße Kirschen am Gaumen, die Säure spielt mit der Frucht. Gegenüber der Verkostung dieses Weins im verganenen Jahr präsentiert es sich heute etwas besser.<br />
84</p>
<p><strong>Tenuta Villa Trasqua</strong><br />
95% Sangiovese, 3% Colorino, 2% Malvasia Nera<br />
Kares Rubinrot, süßlicher Duft mit etwas Brause, in der zweiten Nase sind dunkle Kirschen, frucht geprägter Gaumen, gefällig auch in der Länge.<br />
86</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chianti-classico-collection.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" />Doch nun zur eigentlichen Verkostung des Chianti Classico aus dem Jahr 2009. Die Vorauswahl der verkosteten Weine entsteht zuerst dadurch, welche Weine angestellt werden. Als zweites wählen wir aus. Dabei werden die Chianti Classico von Erzeugern berücksichtigt, die bislang aus unserer Sicht schon gute Weine in die Flasche gebracht haben. Um auch anderen Weingütern eine Chance zu geben, werden diese zum Teil zufällig zum anderen Teil weil sie irgendwo aufgefallen sind in die Verkostung eingefügt. Die Verkostung selbst findet dann verdeckt statt, was jedem Chianti Classico seine Chance zusichert.</p>
<p><strong><em>Chianti Classico 2009</strong></em></p>
<p><strong>Bandini Villa Pomona</strong><br />
klares rubinrot im Glas, dezente Sauerkirschen in der Nase, frisch und erst etwas stichig am Gaumen, wird dann aber weicher, angenehm runde Länge mit etwas Caramel.<br />
85</p>
<p><strong>Bibbiano &#8211; Montornello</strong><br />
Dunkleres Rubinrot, eingekochte Waldfrüchte in der Nase, florale Noten in der zweiten Nase, packender wuchtiger Gaumen, kräftige Säure ist gut eingebunden, in der Länge etwas unausgewogen.<br />
87</p>
<p><strong>Borgo Salcetino</strong><br />
Leuchtend klares Rubinrot mit hellem Rand, würze und Dörrobst in der Nase, weicher Gaumen mit etwas Schokolade, ist recht schnell wieder weg und bleibt zugleich extrem dezent stehen.<br />
84</p>
<p><strong>Casa Sola</strong><br />
Dunkleres rot mit klarem Einschlag im glas, frucht neben dunklen Mischbrot in der Nase, zweite Nase mit Amarenakirschen, beschwingte Säure am Gaumen, schwingt harmonisch ab, aber der Geruch?<br />
82</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/castellare-di-castellina-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Castelare di Castellina</strong><br />
rubinrot, leicht trüb, ausgewogene fruchtnase, trockener Gaumen mit gut integrierter Säure, angenehme dezente Frucht, gute Länge. Der Castellare wird noch etwas zulegen.<br />
88</p>
<p><strong>Castello di Selvole</strong><br />
Rubinrot, Nougat-Caramel mit leichter Frucht, zweite Nase mit süßer Kirschsauce, strenger Gaumen, grüne Noten im Nachhall.<br />
83</p>
<p><strong>I Sodi</strong><br />
Dunkles rubinrot, Pinien in der Nase, fruchtig in der zweiten Nase, intensiv am Gaumen Würze spielt mit Frucht und ist von caramelligen Noten untermalt. Außergewöhnlich und polarisierend.<br />
86</p>
<p><strong>Podere di Cappella</strong><br />
Dunkle Farbe, etwas kitschige frucht in der Nase, weich am Gaumen, wodurch der brausige Eindruck bleibt. Der wird bestimmt vielen Leuten schmecken. Aber ist es ein Chianti?<br />
84</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/querciabella-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Querciabella</strong><br />
Helles Rubin, leicht trüb, sehr schöne Mon-Cheri-Kirsche in der Nase, in der zweiten Nase mit etwas Vanillepudding, Gaumen leicht und mit erfrischender Säure, etwas Schokolade, guter Nachhall. Fein.<br />
89</p>
<p><strong>Rocca di Montegrossi</strong><br />
Rubinrot, zimtige Rauchnoten in der Nase, zweite Nase mit etwas Unterholz, kräftige Säure unausgewogen, wenn auch ziemlich lang.<br />
82</p>
<p><strong>Ruffino &#8211; Santedamme</strong><br />
Dichtes Ruinrot, süße Kirsche mit Waldfrüchten in der Nase, intensive Säure neben feinem Geschmack, lang.<br />
85</p>
<p><strong>Villa Cerna</strong><br />
Dunkel-klares Rubinrot, Frucht mit etwas Alkohol, der Gaumen ist auch nicht wirklich erfreulich.<br />
83</p>
<p>Weiter geht es mit der Verkostung des Chianti Classico Riserva aus dem Jahrgang 2008. Dieser wird in der Regel ungefähr ein Jahr länger in großen Fässern ausgebaut und daher auch ein Jahr später vermarktet. Diese Weine zeichnen ich häufig über eine höhere Intensivität und einen feinen langen Nachhall aus.</p>
<p><em><strong>Chianti Classico Riserva 2008</strong></em></p>
<p><strong>Bibbiano – Vigna del Capannino</strong><br />
Dunkeres Rubin mit etwas Eintrübungen, schöne Frucht mit einem süßen Sherryton, in der zweiten Nase fällt etwas Stich auf, der Gaumen ist leicht unausgewogen, der Chianti bleibt dann noch recht lange stehen.<br />
85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/capannelle-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Capannelle</strong><br />
Etwas dunklere aber klare Farbe, in der Nase ist kräftig Caramel, die zweite Nase bringt leicht stichig eingeweckte Früchte, der Gaumen zeigt gut integrierte Säure, Spannung wird recht lang gehalten.<br />
86</p>
<p><strong>Castellare di Castellina</strong><br />
Dunkles Rubinrot, eigentümlicher Geruch mit reifen und süßen Waldfrüchten, Gaumen kräufrig aber in sich gut ausbalanciert, runder Nachhall.<br />
89</p>
<p><strong>Cecchi</strong><br />
Dunkelrot, süße Frucht mit Kirschen und Brombeeren in der Nase, Gaumen erst von fülliger Säure geprägt, später zeigen sich auch viele feine Noten, gute Länge.<br />
88</p>
<p><strong>La Madonnina</strong><br />
Dunklers Rubin, leicht trüb, Himbeeren in der Nase, in der zweiten Nase sind Casis und Alkohol, trockener Gaumen mit relativ kräftiger Säure, schnell verabschiedet er sich.<br />
84</p>
<p><strong>Le Miccine</strong><br />
Klares Rubinrot, hell, Caramel in der Nase, in der zweiten Nase von Frucht untermalt, dünn am Gaumen bei kräftiger Säure, bleibt leicht &#8220;pelzig&#8221; stehen.<br />
83</p>
<p><strong>Querciavalle</strong><br />
Dunkles rubinrot, Pflaumen und süßes Cassis in der Nase, frischer Gaumen mit dezenter Würze, mittlere Länge, allerdings kommt ein komischer Nachgeschmack hinzu, der den Spass etwas verdirbt.<br />
85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/2009-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Tenutta la Novella</strong><br />
Rubin mit leicht violetem Einschlag, Veilchenparfüm in der Nase, ist in der zweiten Nase kräftiger und mit Würze untermalt, der Gaumen bringt eine kräftigere Säure mit sich, der Nachhall zeigt wieder diese Veilchen, was soll man mit so einem Kitschwein machen? Liegt es evtl. an dem Teroldego den man hier beigemischt hat? Typisch Toskana ist es jedenfalls nicht.<br />
82</p>
<p>Abschließen möchten wir die Verkostung des Chianti Classico und zugleich diesen Report mit einigen Weinen die in die obigen Kategorien nicht passten aber trotzdem angestellt und von uns verkostet wurden.</p>
<p><strong>Lamole di Lamole</strong><br />
Chianti Classico Riserva 2007<br />
Dunkles klares rubinrot, würzige Nase mit Alkoholstich, im Hintergrund eingelegte Kirschen, sanfter Gaumen, der etwas zu leicht ist für diesen Geruchsauftritt, zu kurz. (2007 scheint ausnahmsweise ein nicht so glücklicher Jahrgang bei Lamole gewesen zu sein.)<br />
83</p>
<p><strong>Tenuta Villa Trasqua</strong><br />
Chianti Classico Riserva 2006<br />
Klares Rubinrot, etwas stichig in der Nase mit Fruchtkompott im Hintergrund, staubiger Gaumen, im mittleren Nachhall klingen dezent Kirschen an.<br />
85</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/castello-di-ama-chianti-classico.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Castello di Ama – Vigneto Belavista</strong><br />
Chianti Classico 2007<br />
Trübes Rubinrot, harmonische Nase, wuchtig am Gaumen mit Würze gute Länge und Reifepotenzial.<br />
88</p>
<p><strong>Castello di Ama – Vigneto La Casuccia</strong><br />
Chianti Classico 2007<br />
Dunkleres Rubin, reife und in sich feine Nase, intensiv dabei aber rund am Gaumen.<br />
87</p>
<p><strong>Castello di Volpaia &#8211; Coltassala</strong><br />
Chiant Classico Riserva 2007<br />
Dunkles klare Rubinrot, dunkle Würze in der Nase mit reifen Waldfrüchten, kräftig am Gaumen, leider macht die Säure etwas starken Druck, in der sehr guten Länge bringt sie sich harmonisch ein, gutes Reifepotenzial.<br />
89 </p>
<p><strong>Castelli del Grevepesa &#8211; Clemente VII</strong><br />
Chianti Classico Riserva 2007<br />
Dunkles Rubinrot, dezent-harmonische Frucht mit etwas Tannenwald in der Nase, erst Weich am Gaumen, dann zeigt er seine Kraft. Zugleich bricht er nicht ungestüm aus. Gute Länge.<br />
87</p>
<p>(Noch im vergangenen Jahr stellte man beim Clemente 2008er Jahrgang an. Nun ist das Jüngste der 2007er. Was ist da los? hat man noch so viele alte Weine auf Lager oder traut man den aktuellen Jahrgängen nichts zu.)</p>
<p><img src="http://weinverkostungen.de/images/chianti-classico-riserva-2008.jpg" title="Foto: Thomas Günther" alt="Chianti Classico 2009" /><br />
<strong>Hier Verkostungsberichte des Chianti Classico aus der Vergangenheit:</strong><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-2008/">Chianti Classico 2008</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-2007/">Chianti Classico 2007</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-riserva-2007/">Chianti Classico Riserva 2007</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-2006/">Chianti Classico 2006</a><br />
<a href="http://weinverkostungen.de/chianti-classico-riserva-2006/">Chianti Classico Riserva 2006</a></p>
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