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Graf Neipperg Schwarzriesling

Graf Neipperg ist ein sehr traditioneller Weinerzeuger. Seit über 700 Jahren wird hier Wein gemacht. Bei den roten Rebsorten herrschen bei Graf Neipperg die traditionellen württemberger Weine Lemberger, Schwarzriesling, Spätburgunder, Trollinger und Samtrot vor. Der hier verkostete Schwarzriesling von Graf Neipperg hat einen etwas pelzigen Geruch. Es zeigt sich eine feine Frucht, die mit weichen Tanninen an einen deutschen Spätburgunder erinnert. Dieser Schwarzriesling (hat nichts mit dem Riesling zu tun) ist etwas intensiver als der Trollinger oder der Lemberger von Graf Neipperg. Er hat einen vollen Abgang und erscheint nicht wirklich als trocken. Diese Weine liegen nicht unbedingt im Trend und sind meines Erachtens eher passend für eine ältere Altersschicht, die die tannin- und säureintensiven Rotweine nicht so sehr mag und Weine aus Bordeaux mit der unqualifizierten Äußerung „sauer“ bezeichnet. Gerne wird bei der Zielgruppe auch ein „vollmundiger“ Wein gefordert. Also am Besten den Mund mit Rotweinen von Graf Neipperg voll machen.

Graf Neipperg Schwarzriesling trocken
Württemberg
Erzeuger: Weingut des Grafen Neipperg
A.P.Nr: 226 016 06
Inhalt: 0,75
Alkohol: 13%
Jahrgang: 2005
Einkaufspreis: 10,00 €
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Fachhandel


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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Graf Neipperg Schwarzriesling

 

2 Kommentare zu “Graf Neipperg Schwarzriesling”


  1. Malte
    Montag, 15. Juni 2009 19:19
    1

    Also, was dieser alberne und unsinnige Kommentar zur „aelteren Altersschicht“ soll, ist mir nicht ganz klar, zumal doch gerade fuer diese Kaeuferschicht (auch wenn hier natuerlich nur mit Klischees gearbeitet werden kann) Bordeaux einer der sakrosankten Begriffe ist.

    Kurz, Weinpraeferenzen an „Altersschichten“ (verbunden mit entsprechendem Schablonendenken) zu koppeln, disqualifiziert jeden Weintrinker!

    P.S.: Ich bin 36 und mir schmeckt der Schwarzriesling besser, als z.B. der Lemberger.


  2. weinverkostungen.de
    Montag, 15. Juni 2009 21:37
    2

    @Malte:
    Zusammenhänge zwischen dem Alter und Geschmackspräferenzen sind weder albern noch unsinnig. Eine ganze Profession beschäftigt sich mit solchen Fragen. Es bedeutet ja nicht, dass Trollinger und Lemberger immer allen in einem bestimmten Alter schmecken und anderen nicht. Es ist vielmehr eine Wahrscheinlichkeit vorhanden, dass diese Weine eher oder weniger bei einem bestimmten Alter schmecken.

    Das ist nicht albern. Machen Sie den Test und setzen Sie 100 jungen Leuten einen Lemberger vor und 100 älteren Weintrinkern (zufällig ausgewählt). So können Sie altersabhängige Geschmackspräferenzen feststellen. Zudem sollte man noch bemerken, dass es ganz traditionelle Vertreter an Weinen dieser Rebsorten gibt. Andere sind moderner erzeugt.