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Madras Curry

Madras CurryIch habe mal wieder etwas gekocht. Es handelt sich um ein Madras Curry. Das ist einfach, preisgünstig und vor allem 100% lecker. Zuvor habe ich auch andere Curry-Pasten ausprobiert. So gab es z.B. ein Tandori-Curry. Das war aber nicht so lecker. Das jetzt verwendete Madras Curry stammt von der Firma MeiAsia, die ihre Produkte als authentisch bezeichnet. Curry ist ja ohnehin das typische Essen aus Indien.

Das Madras-Curry ist eigentlich für den Wok gadacht. Den braucht man aber gar nicht. Eine normale Pfanne reicht vollkommen aus. Darin wird das Fleisch mit wenig Öl scharf angebraten. Da geht eigentlich jedes Tier, vor allem Schwein, Lamm ist etwas zu schade. Aus Rücksicht vor den Hindus habe ich Versuche mit Rindfleisch im Madras Curry weg gelassen. Geflügel eignet sich besonders gut. Diesmal ist gewürfeltes Hähnchenbrustfilet im Madras Curry. Es sollte aber sogar Fisch (was ich mir nur schwer vorstellen kann) oder Tofu möglich sein.

Dann wird der Herd deutlich herunter gedreht und die Madras-Curry-Paste kommt in die Pfanne hinzu und wird langsam mit dem Fleisch/Geflügel/Tofu vermengt. Das ist dann der Zeitpunkt, zu dem der Reis aufgesetzt werden sollte. Beim Reis finde ich Kochbeutel nicht verwerflich. Man sollte nur nicht die billigsten nehmen (49 cent für 500g oder so). Da hab ich nur schlechte Erfahrungen mit gemacht.

Wenn einem das Madras Curry zu scharf ist, kann man es nach belieben mit Joghurt vermengen. Das ist meine Eigenkreation, ich hab aber in anderen indischen Gerichten mit Curry etwas von Joghurt gelesen. Zudem wird das Madras Curry dadurch wunderbar cremig. Man serviert das Curry dann mit dem Reis. Dazu passt ein guter Gewürztraminer, wie ich hier schon mal schrieb. Diesmal war es eine trockene Spätlese aus Baden. Verkostungsnotiz folgt.

Zutaten Madras Curry (für zwei Personen):
– 200 bis 300g Fleisch, Geflügel oder Tofu
– halbe Packung Madras-Curry (ca. 140 ml)
– 1 Beutel Reis (125g)
– Joghurt nach belieben (empfohlen 2 Esslöffel)


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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Madras Curry

 

2 Kommentare zu “Madras Curry”


  1. nasebaer
    Donnerstag, 19. November 2009 07:51
    1

    Hast Du mal die Zutatenliste von der Packung?


  2. bajwa
    Sonntag, 22. November 2009 08:08
    2

    Hallo
    erstens Madres curry und tandoori curry sind 2 paar schue das kann man nicht so vergleichen wiel das braucht man 2 verscheidene art zu köchen, Tandorri curry oder paste ist für Tandoor nicht für pfanne
    zweite wann man in wok köchen will dann braucht nicht nur wok sonderen auch fuer Herd sonst mit gas muss mann pfanne nehmen .
    zu schmeken sachen– im wok mit fuer köchen ist viele lecher