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Portonic oder Port-o-tonic?

Portonic oder Port-o-tonic?Der Sommer kündigt sich schon durch einige warme und intensive Sonnentage an. Und so fragen wir uns: Was können wir trinken? Wein kann man zur Schorle mit Mineralwasser verdünnen. Diese Verwässerung ist aber meistens ziemlich langweilig, da die Geschmacksintensität deutlich nachlässt. Da stießen wir auf den Portonoic oder Port-o-tonic. Das ist ein Longdrink aus weißem Portwein und Tonic Water.

Was ist Portonic?

Gerüchten zufolge soll Portonic vor reichlichen Jahren auch in Deutschland gar nicht so unbekannt gewesen sein. Vor allem in der Gastronomie war das verbreitet. Eine kleine Umfrage in meinem Freundeskreis sorgte für ein etwas anderes Ergebnis. Außer einem älteren Gastrofreak und den Portugalexperten schien das niemand zu kennen. Zugleich verfügt ein älteres Buch über Portweine und deren Erzeuger welches mir letztens in die Hände viel über eine Port-Cocktail Rubrik. Viele traditionelle Sachen. Jedoch kein Portonic.

Portonic oder Port-o-tonic?
Dabei ist er einfach zu kredenzen, die Zutaten sind relativ leicht zu besorgen und der Geschmack ist einfach genial. Tonic Water gibt es in jedem Supermarkt. Den Dry White Port wird man wahrscheinlich nur in großen Supermärkten finden. Der gut sortierte Fachhandel hat diesen weißen Port jedoch fast immer. Limetten bekommt man zwar auch nicht in jedem kleinen Supermarkt, es sollte aber nicht so schwer sein welche zu kaufen.

Portonic im Sommer

Schön an dem Portonic ist, dass er mit weniger als 5% Alkohol ganz gut erfrischend zu trinken ist. Weder das Tonic Water, noch der Portwein stechen übermäßig heraus. Vielmehr ergibt sich ein vollkommen neuer Geschmack. Mit der Limette sollte man im Portonic vorsichtig umgehen. Lediglich eine Scheibe sollte frisch geschnitten hinein. Das unterstützt die Frische. Ich habe zwar auch Rezepte mit Lime-Juice oder Zitronen gefunden. Das überdeckt den Geschmack jedoch sehr schnell. Puristen des Portonic verzichten auf die Limette.

Portonic oder Port-o-tonic?
Die Mischung ist ziemlich einfach. Zuerst den Dry White Port ins Glas. Dann kommt die Limettenscheibe. Reichlich Eis drauf. Dann mit Tonic Water auffüllen. Fertig ist der Portonic. Viel Spaß beim genießen.

Zutaten
1/4 Dry White Port
3/4 Tonic Water
Viel Eis
Eine Scheibe von der Limette


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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Portonic oder Port-o-tonic?

 

3 Kommentare zu “Portonic oder Port-o-tonic?”


  1. Ultes
    Sonntag, 24. April 2011 15:10
    1

    Klassiker aber einfach immer wieder lecker!


  2. Peer F. Holm
    Sonntag, 24. April 2011 15:28
    2

    Gut beschrieben & ein genialer Sommerdrink!


  3. Stefan
    Mittwoch, 19. Oktober 2011 17:16
    3

    in Peso da Regua “versehentlich” entdeckt, den Porto Tonic.

    Bestellt hatte ich einen tawny Port, verstanden hat die Dame Tonic Port… egal, war genau das richtige… 😉