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Reichsgraf von Kesselstatt Wiltinger Riesling trocken

Dieser Riesling von Reichsgraf von Kesselstatt wird vom Weingut der Kollektion Saar zugerechnet. Der Wein zeigt eine hellere Farbe. In der Nase präsentiert sich eine wunderschöne volle Frucht, bei der man schon fast an den Rheingau denken kann. Beim zweiten riechen zeigt sich jedoch die Filigranität, die an der Mosel möglich ist. Neben den Südfrüchten kann auch etwas Salatgurke wahrgenommen werden. Diese Früchte verschwinden im Mund. Also sie sind kaum noch zu erahnen. Vielmehr ist eine leicht ungehobelte Säure vorhanden. Erst im langen Nachhall tauchen wieder fruchtige Nuancen auf. Eine Aprikose steht neben einer Grapefruit dabei im Zentrum. Das Geschmackerlebnis ist etwas schwierig. Nachdem der Wein Luft bekommen hat, wird er jedoch harmonischer. Der Wiltinger Riesling trocken blieb ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück.

Wiltinger Riesling trocken
Mosel (Saar)
Erzeuger: Reichsgraf von Kesselstatt
A.P.Nr: 3 561 077 21 07
Inhalt: 0,75
Alkohol: 11,5 %
Jahrgang: 2006
Einkaufspreis: 8,00 €
Verschluss: Schraubverschluss mit Alueinsatz
Quelle: Fachhandel


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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Reichsgraf von Kesselstatt Wiltinger Riesling trocken

 

3 Kommentare zu “Reichsgraf von Kesselstatt Wiltinger Riesling trocken”


  1. Swetlana
    Dienstag, 28. August 2007 17:16
    1

    Salatgurke? Interessante Assoziation. Fragt sich nur woher der Geruch kommt. Vielleicht gabs neben der Lage ein Gemüsefeld? Just kidding….Ich werde jedenfalls bei den gern getrunkenen Kesselstatt-Weinen darauf achten…


  2. weinverkostungen.de
    Dienstag, 28. August 2007 20:25
    2

    Hi Swetlana,
    ja klar. Das klingt erst mal ungewöhlich. Wenn man jedoch Gemüse in die zur Beschreibung vorhandenen Gerüche und Geschmäcker einbeziehen kann, gibt das wesentlich mehr Möglichkeiten. Zudem sind tatsächlich auch solche Geschmacksrichtungen wahrzunehmen. Viele Winzer oder Importeure schrecken jedoch davor zurück Sachen mit Gemüse auf Etiketten oder in Beipackzettel zu schreiben (mit Ausnahme von Paprika bei Rotweinen), da dies beim Konsumenten auf Missverständnis treffen könnte.

    Viele Grüße
    Thomas


  3. Swetlana
    Dienstag, 28. August 2007 20:51
    3

    Hallo Thomas,
    d’accord…was auf Etiketten steht, ist ja selten massgeblich. Es kommt eben auf die Nase, die Zunge und zu allerletzt die Seele des Trinkenden an. Und in dem Fall war halt ein Hauch Gurke zu erahnen. Ich kann den Geruch bei einem trockenen Riesling sehr gut nachvollziehen…
    Viele Grüsse aus Berlin
    Swetlana

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