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Sektmarkt 2008 schließt uneinheitlich

Der deutsche Sektmarkt schließt das Jahr 2008 uneinheitlich ab. Es war gekennzeichnet von der Duchsetzung von Preiserhöhungen bei einigen Marken (z.B. Henkel trocken, Söhnlein Brilliant). Dies straften einige Handelsketten ab. Zugleich profitierten andere Sekthersteller mengenmäßig vom Verkauf im Discounter Lidl (z.B. Kupferberg). Nach Brancheninformationen spricht man von einem Plus im Absatz von bis zu fünf Prozent im deutschen Sektmarkt. Hier ist der recht neue Fürst von Metternich Rose hevorzuheben. Besoders erfreut ist man auch bei Freixenet. Dort konnte der Absatz um ca. 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht werden.

Besonders die Rose-Sekt-Sorten zogen stark an. Was die Absatzzahlen für Umsatz und Gewinn bedeuten, ist noch abzuwarten. Anzeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise sind erst zum Jahresende eingetreten. Sie betreffen jedoch weniger die großen deutschen Sekthersteller, sondern eher die Champagner-Häuser. Hier kann durchaus schon im Weihnachts- und Silvestergeschäft ein Trend zum geringeren Flaschendurchschnittspreisen eingetreten sein. Preisnachlässe beim Champagner fast allen Orten. Nur durch diese konnte die Absatzmenge gehalten werden.


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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