Jean Stodden Spätburgunder trocken
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Der Winzer wird als außergewöhnlich und eigensinnig wahrgenommen. Der Wein erscheint im ersten Moment als etwas zu früh geöffnet. Dies gilt obwohl leicht bräunliche Reflexe in dem sehr hellen Rot des Weins erkennbar sind. Wieso meint man eigentlich, dass wenn etwas hell ist, dass dieses nicht Geschmacksintensiv sein kann? In der Beantwortung dieser Fragestellung ist der Misserfolgs von weißer Cola und des Erfolgs des dunkelbraunen Balsamico-Essigs zu sehen. Dieser Wein beweißt, dem von Vorurteilen (im diesem Fall der visuellen) befreiten Gaumen, das Gegenteil. In der Nase erinnert er an den leicht stinkigen Geruch von badischen Spätburgundern. [mehr...]

Appenzeller