Aldi Biowein
Jetzt gibt es den Aldi Biowein. Biologische Lebensmittel sind inzwischen weit verbreitet. Auch der Discount wie Aldi nimmt sich seit geraumer Zeit dieses Themas an. In den letzten Tagen rausche eine Meldung über eine Studie zum Biowein durch den Blätterwald. Dabei ist der Discount gar nicht bei den Bezugsquellen für Biowein aufgeführt gewesen. Auch Supermärkte, die derzeit einen mengenmäßig nicht unerheblichen Anteil am Handel mit Biowein ausmachen, waren beim Käufer weniger angegeben.Weiterlesen »Aldi Biowein
Biowein hat inzwischen ein festes Marktsegment erobert. Zwar ist das Wachstum der letzten zehn Jahre ins stocken geraten, der Marktanteil von Biowein bleibt aber stabil. Doch welche Kaufgründe für Biowein gibt es? Dies wurde durch eine Studie im Auftrag der Weinfachmesse ProWein in Düsseldorf untersucht. Nach dieser hat jeder dritte Befragte schon Biowein getrunken. Und jeder vierte der befragten Weintrinker würde einen Biowein einem Wein aus konventionellem Anbau vorziehen.
Nachdem auf der Weinbörse in Mainz der Jahrgang so hoch gelobt wurde, besorgte ich mir einen Riesling vom VDP-Präsidenten Steffen Christmann. Die Erwartungen können da leicht hochgeschraubt sein. Denn wie schmeckt ein Wein aus einem sehr positiv bewerteten Jahrgang, der zudem noch vom Weingut des Vorsitzenden des Verbandes der Prädikatsweingüter kommt. Bei dem Wein sind zwar keine Lagennamen angegeben, da es sich um den Gutswein aus dem Weingut A. Christmann handelt. Es war jedoch zu erfahren, dass er größtenteils aus den Lagen Ruppertsberger Linsenbusch und Deidesheimer Herrgottsacker stammt. Das sind nicht die kleinsten, jedoch gute Lagen.
ProWein 2008 (5) Biowein ist im Trend. Er ist auch ein wichtiges Thema auf der ProWein. Deswegen wurde auf der Verkostungszone extra eine kleine Ökoecke eingerichtet. Und was muss man erleben? Schon am Montag Nachmittag waren viele Flaschen vom Biowein leer getrunken. War das nun die Neugier, das Wissen um Qualität oder haben die Weine einfach nur gut geschmeckt?
Das Thema Bio-Wein ist häufig mit etwas Komplikationen verbunden. Dazu noch aus Übersee. Es gibt in der EU ja ein Siegel. Zudem bestehen Erzeugerverbände mit Regeln, die über die EU-Vorgaben hinausgehen. Wenn man an ökologisches Engagement im Weinbau in der USA fragt, fällt sofort Fetzer ein. Fetzer verfügt über 730 Hektar Rebfläche, von denen sogar 110 Hektar biodynamisch bewirtschaftet werden. Dieser Erzeuger führt seit 1993 mit Bonterra eine eigene Ökomarke. Sie erfüllen die Richtlinien der Verordnung über ökologischen Landbau der EU. Hier steht jetzt das