III. Billigrose, Fastfoodrose und Qualitätsrose
Mittwoch, 6. Mai 2009
Auch der “Nachrichtensender” n-tv hat in der EU-Weinreform-Rose-Kampagne – besser Anti-EU-Weinreform-Rose-Kampagne – nachgerüstet. Dabei wurden wortgetreu die Argumentationen der französischen Rose-Weinbauern vorgetragen. Man habe in Frankreich doch soviel in den derzeitigen Roseboom investiert. Und nun wollen ausländische Erzeuger daran mitverdienen; so der Plot des Beitrages bei n-tv. Die Begriffe Billigrose, Fastfoodrose und Qualitätsrose fielen. Man muss nicht lange überlegen, welche Kategorien jeweils welchem Erzeugerland zugeordnet wurden. [mehr...]

Die CDU/CSU Bundestagsfraktion traf sich gestern auf ihrem Weinbau-Kongress in Vogtsburg mit dem Titel „Deutscher Weinbau in Europa“. Im Zentrum stand die Reform der Weinmarktordnung durch die EU. Diese führt in vielen EU-Mitgliedstaaten und besonders in Deutschland zu enormen Auseinandersetzungen. Besonders die Vorschläge zur Weinmarktreform der EU-Kommission aus dem Juli dieses Jahres stoßen auf Kritik in der deutschen Weinwirtschaft. Bei dem Kongress der CDU/CSU Bundestagsfraktion kam man nun auch zu einem sehr allgemeinen und immer wieder richtigen Urteil. „Eine Reform ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Situation nachher besser ist als vorher“, heißt es in der Presseerklärung der Bundestagsfraktion. Und konkret: „die Kommissionsvorschläge gefährden die Marktchancen unserer Winzerinnen und Winzer“.
Schwerpunkt Beaujolais
Schwerpunkt Brunello 2006 
Schwerpunkt Riesling Großes Gewächs 2010
