Weinrallye #43: Kloster Eberbach 1990er Rauenthaler Baiken Riesling Spätlese
Jetzt gibt es einen Rauenthaler Baiken Spätlese aus dem Jahr 1990. Für diese Weinrallye mit dem Titel „Riesling Spätlese“ gibt es sicherlich mehrere Gründe. Der VDP hat das Thema Spätlese mit dieser Veranstaltung wieder entdeckt. Einige Zeit wurden gereifte Rieslinge mit höherem Restzucker als „trocken“ schlecht behandelt. Für viele unbedarfte Weinkunden ist „trocken“ immer noch ein positives Attribut von einem Wein. Das war lange Zeit anderes. Heute ist der langlebige restsüße Wein immer noch in einer Nische.Weiterlesen »Weinrallye #43: Kloster Eberbach 1990er Rauenthaler Baiken Riesling Spätlese
Die beiden Weinbaugebiete Rheingau und Nahe haben nicht wirklich viel gemein. Auch ihre Präsentation auf der GutsWein war sehr unterschiedlich. Die VDP-Winzer aus dem Rheingau waren in Berlin etwas weniger besucht, als die Winzer anderer Weinbaugebiete. Manche Stände waren sogar zeitweise nicht besetzt. Dies ist sehr erstaunlich, so gab es doch einige hervorragende
In den vergangenen Tagen hat das traditionsreiche Kloster Eberbach im Rheingau seinen neuen Steinbergkeller eingeweiht. Damit eröffnet eines der ältesten Weingüter im Rheingau eine der modernsten Kelleranlagen Deutschlands. Im neuen Steinbergkeller des Kloster Eberbach ist Platz für 170 Edelstahltanks mit einem Fassungsvolumen zwischen 2.200 und 50.000 Litern. In der neuen Anlage können täglich 100 Tonnen Trauben verarbeitet werden. Zur Eröffnung des Steinbergkellers kamen mehr als 10.000 Gäste.
Wieder einmal steht ein
Das Kloster Eberbach hat einen sehr guten Ruf. Vor allem rührt dieser von der langen Geschichte und den dort stattfindenden Versteigerungen. Die Weine haben eine gemischte Qualität. Während im Hochpreissegment ausgezeichnete
Vor ein paar Wochen hatte ich den geruchlich und geschmacklich mysteriösen Baiken 2004 im Glas gehabt. Dieser war sehr voll (hohes Mostgewicht) und hatte schon sehr deutliche Alterungsnotizen. Nun habe ich eine Flasche des 2005er Jahrgangs aufgezogen; mit erstaunlichem Ergebnis. Dieser ist nämlich schon allein vom Geruch her ganz anders. Es überrascht eine leichte Zitrone. Geschmacklich überzeugt er mit Grapefruitnoten und einem trockenem, säuerlichem Abgang in den sich dezente und nur eine nur kurz reife Mango mischt. Alles ganz typisch für den Rheingau. Resümme: Ein schöner spitziger Wein, der das Dilemma vom Jahrgang davor ausbügelt. Fraglich bleibt aber weiterhin, wieso zwei so unterschiedliche Weine mit der gleichen Bezeichnung vermarktet werden.