Strategiepapier für ein Nationales Aktionsprogramm zur Alkoholprävention
Die “Facharbeitsgruppe Suchtprävention des Drogen- und Suchtrats” der Bundesregierung hat im Februar ein internes “Strategiepapier für ein Nationales Aktionsprogramm zur Alkoholprävention” geschrieben. Während im Vorwort noch sehr schön von einer “Stärkung der individuellen Gesundheitskompetenz” die Rede ist, sind die Maßnahmen verstärkt im Bereich der Verbote zu finden. Das Ziel scheint weniger die Förderung individueller Entscheidungen zu sein, sondern die Einschränkung von Freiheiten. Wohlgemerkt geht es in diesem Strategiepapier um “Alkoholprävention” und nicht um Alkoholismusprävention.Weiterlesen »Strategiepapier für ein Nationales Aktionsprogramm zur Alkoholprävention
Es gibt zu viele Knaller der Woche. Das meint jedenfalls die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD). So hat sich die Menge an reinem Alkohol, den Jugendliche zwischen 12 und 17 pro Woche zu sich nehmen von 34 Gramm (2005) auf 50 Gramm (2007) erhöht. Schuld sei die Alkoholwerbung und eine ungenügende Selbstkontrolle.
Die EU-Kommission will Warnhinweise über die Gefährlichkeit von Alkohol einführen. Davon sollen nach Berichten der Welt (Ausgabe von 21.10.2006) auch Weinflaschen betroffen sein. Am Dienstag, den 24. Oktober werden die Vorschläge als Diskussionsgrundlage in den EU-Mitgliedsstaaten vorgestellt. Damit soll beim Thema Alkohol ein Schwerpunkt in der Aufklärung vor gesundheitlichen Risiken gelegt werden. Nach Informationen der Zeitung ist der EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou allerdings von der Vorstellung eines generellen Abgabeverbotes von alkoholhaltigen Getränken an Jugendliche unter 18 Jahren abgerückt. Anbei ist ein eigener Vorschlag wie die Warnung auf Weinflaschen gestaltet werden könnte.