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Weinrallye #43: Kloster Eberbach 1990er Rauenthaler Baiken Riesling Spätlese

Sonntag, 20. März 2011

Kloster Eberbach 1990er Rauenthaler Baiken Riesling SpätleseJetzt gibt es einen Rauenthaler Baiken Spätlese aus dem Jahr 1990. Für diese Weinrallye mit dem Titel „Riesling Spätlese“ gibt es sicherlich mehrere Gründe. Der VDP hat das Thema Spätlese mit dieser Veranstaltung wieder entdeckt. Einige Zeit wurden gereifte Rieslinge mit höherem Restzucker als „trocken“ schlecht behandelt. Für viele unbedarfte Weinkunden ist „trocken“ immer noch ein positives Attribut von einem Wein. Das war lange Zeit anderes. Heute ist der langlebige restsüße Wein immer noch in einer Nische. [mehr…]

Freiherr Langwerth von Simmern Rauenthaler Baiken Kabinett trocken 2008

Montag, 9. März 2009

Da mir heute die Ehre zuteil geworden ist, an einer Probe von ca. 20 Rieslingen aus dem Rheingau teilzunehmen und zugleich die 21igste Weinrallye mit dem Thema König Riesling aus deutschen Spitzenlagen stattfindet, dachte ich, dies in soweit zu verbinden, dass ich den Riesling, der aus meiner Sicht bei der Verkostung gewonnen hat, hier vorzustellen. Das liegt auch auf der Hand, da das Rheingau neben der Mosel mit fast 80% einen sehr hohen Rieslinganteil vorweisen kann. Sogar 7,3% der weltweit erzeugten Rieslinge stammen aus dem Rheingau. [mehr…]

Kloster Eberbach Rauenthal Baiken 2005

Sonntag, 27. August 2006

Vor ein paar Wochen hatte ich den geruchlich und geschmacklich mysteriösen Baiken 2004 im Glas gehabt. Dieser war sehr voll (hohes Mostgewicht) und hatte schon sehr deutliche Alterungsnotizen. Nun habe ich eine Flasche des 2005er Jahrgangs aufgezogen; mit erstaunlichem Ergebnis. Dieser ist nämlich schon allein vom Geruch her ganz anders. Es überrascht eine leichte Zitrone. Geschmacklich überzeugt er mit Grapefruitnoten und einem trockenem, säuerlichem Abgang in den sich dezente und nur eine nur kurz reife Mango mischt. Alles ganz typisch für den Rheingau. Resümme: Ein schöner spitziger Wein, der das Dilemma vom Jahrgang davor ausbügelt. Fraglich bleibt aber weiterhin, wieso zwei so unterschiedliche Weine mit der gleichen Bezeichnung vermarktet werden. [mehr…]

Rauenthal Baiken 2004

Donnerstag, 10. August 2006

Dieser Reisling hat trotz seiner kalendarischen Jugend schon eine erstaunliche Alterung hinter sich. Er hinterlässt durch seine Sonderbarkeit den Eindruck, dass dies so nicht beabsichtigt war. Nase und Geschmack sind identisch und weisen überraschende Firntöne auf. Im Wein dominieren hölzerne warme vanillige Noten, die auch an Honig erinnern. Dabei wirken sie jedoch nicht unharmonisch. Die Säure bleibt im Hintergrund. Die reingautypische Frucht fehlt fast vollkommen. Vom geschichtsträchtigen Kloster Eberbach hätte ich eigentlich mehr erwartet und auch schon bessere Weine verkostet. Aber mehr kann man bei dieser Preislage und dem Vertriebsweg wahrscheinlich nicht bekommen. [mehr…]