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Bassermann-Jordan Deidesheimer Paradiesgarten Riesling Kabinett 2007

Freitag, 28. Oktober 2011

Bassermann-Jordan Deidesheimer Paradiesgarten Riesling Kabinett 2007Wir sind beim Wein aus Deutschland derzeit in einer etwas schwierigen Situation. Der Jahrgang 2010 hat recht wenig Menge gebracht und selbst bei einigen guten Weingütern sind die Qualitäten nicht immer ganz zuverlässig. So gilt es etwas zurückzuschauen, was sonst noch so herumsteht und getrunken werden könnte. Da fand ich in einem Weinladen den 2007er Kabinett aus dem Deidesheimer Paradiesgarten. Der Riesling stammt vom renommierten Weingut Bassermann-Jordan in der Pfalz. [mehr…]

Neil Beckett: 1001 Weine die Sie probieren sollten, bevor das Leben vorbei ist

Sonntag, 1. März 2009

Eines vorweg: Das neue Buch „1001 Weine die Sie probieren sollten, bevor das Leben vorbei ist“ herausgegeben von Neil Beckett stellt den Leser vor eine große Aufgabe. In ihm finden sich untergliedert in Schaumwein, Weißwein, Rotwein und Likörwein auf 960 Seiten Beschreibungen von aktuellen und historischen Weinen. Die Texte stammen von 34 international tätigen Vorkostern und Weinjournalisten wie z.B. die in Deutschland recht bekannten Joel B. Payne und Frank Kämmer. [mehr…]

Wein in der Bahn

Montag, 9. Juni 2008

Foto: Thomas Günther(Moselexkursion 2008 #14) Auf meiner Rückreise von der Mosel schaute ich mal im DB Bistro vorbei. Etwas erstaunt war ich von der Klassifizierung bei der Bahn. Über die Weine und Essensangebote im ICE wurde ja schon verschiedentlich geschrieben. Leider fuhr ich in einen IC. Dieser entsprichtist einer deutlich einfacheren Kategorie. So gibt es zum Essen hauptsächlich Pizza. Das habe ich mir erspart. Bei einem Wein konnte ich aber nicht widerstehen. Zwar war die Karte mit 6 Angeboten sehr übersichtlich. Es war jedoch etwas dabei. So nahm ich eine Flasche (0,25l) vom Weissen Burgunder von Bassermann-Jordan aus dem Jahr 2006 für 6 Euro 90 (Zum Vergleich: Eine 0,75l-Flasche kostet im Handel ca. 8 Euro 50). Da ich den Wein schon kannte, dachte ich mir es sei eine gute Gelegenheit diesen in der Bahn zu trinken. Dieser wurde von der Bahn in ihrem kulinarischen Kursbuch wie folgt beschrieben: [mehr…]

Bassermann-Jordan Riesling Literware trocken

Mittwoch, 9. April 2008

Über die Literware wird kaum geschreiben. In den Printmagazinen wird diesen Weinen kaum Platz eingeräumt. Auch Verkostungen dieser Weine sind sehr selten. Das Thema “Wein in der Literflasche” stellt einen jedoch vor einige Fragen. Was befindet sich in den relativ günstigen großen Flaschen, die keine Lagenangaben o.ä. haben? Sind es nur die Reste, die in den anderen (hochwertigeren) Weinen keinen Platz gefunden haben? Relativ günstig muss man sagen, da man beim Weingut Robert Weil schon seit geraumer Zeit feiert, den Liter auf dem Markt bei über 10 Euro positioniert zu haben. [mehr…]

Bassermann-Jordan Weisser Burgunder

Dienstag, 14. August 2007

Bassermann-Jordan Weisser BurgunderDa ich etwas beansprucht bin von der Durchführung dieser Runde der Rally, fällt der Text zum vorgestellten Wein etwas kurz aus. Geschichte gibt es auch keine. Dafür einen Weissen Burgunder aus einem geschichtsträchtigem Haus. Der Wein passt in diese Kategorie wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Man muss ihn einfach mal probieren. Gleichzeitig vermutet man ja bei MustTaste einen Geheintipp. Zudem ist hohe Qualität bei einem Hause wie Bassermann-Jordan nicht weiter redenswert, sondern zu erwarten. Das guter Ruf und schmackhafter Wein nicht unbedingt miteinander einhergehen müssen, sollte jedoch als Einwand gelten (diesem fühlt sich weinverkostungen.de auch immer verpflichtet). [mehr…]

Dr. von Bassermann-Jordan Ruppertsberger Reiterpfad

Donnerstag, 24. Mai 2007

Bassermann-Jordan ist nicht nur bezüglich der in Reben stehenden Fläche, sondern auch wegen vieler Weine als Groß zu bezeichnen. Nun ist ein Riesling aus einer guten Lage im Glas. Der Wein zeigt sich in einem vollen Gelb mit etwas grünlichen Reflexen. Zudem ist ein leichtes Moussieren zu beobachten. Der Riesling bringt süßliche Südfrüchte (reife Mango und Pfirsich) in die Nase. Dies bringt einen frischen und etwas bitteren Geschmack auf die Zunge, der von einer ansprechend dimensionierten Frucht untermalt ist. Es ist ein langer Nachhall wahrzunehmen, in dem ein ausgewogenes Verhältnis von Säure und Frucht besteht. Im sehr späten Finish kommen Anklänge von Aprikose und Gurke zum tragen. Der Wein ist groß, ohne dabei aufdringlich oder protzig aufzutreten. Die Etikettierung zeichnet dies nach: Das Prädikat Kabinett ist auf dem Frontetikett gar nicht angeführt. [mehr…]