Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo
Heute machen wir einen kleinen Ausflug nach Montalcino. Der Ort steht für einen den nobelsten Weine aus der Toskana. Hier wächst die Rebsorte Sangiovese Grosso für den Brunello. Für eine Probe aktueller und historischer Weine besuchen wir das Weingut Caparzo nördlich von Montalcino. Es gehört zu den angesehensten und mit knapp 90 Hektar bewirtschafteter Rebfläche zu den größeren Erzeugern des Brunello di Montalcino.Weiterlesen »Brunello di Montalcino: Zu Besuch bei Caparzo
Wir waren in den vergangenen Wochen in der Toskana unterwegs um den neuen Jahrgang 2006 des Brunello di Montalcino zu verkosten. Offiziell ist er mit den maximalen 5-Sternen ausgezeichnet worden. Tatsächlich ist der Brunello 2006 sehr gut. Der Durchschnitt ist in Punkten ausgedrückt erstaunlich hoch und die Ausfälle waren sehr gering. Dieser Jahrgang macht nach dem
Erneut graue Wolken über Montalcino? Die Erklärung des neu gewählten Präsidenten des Consorzio del Vino Brunello di Montalcino Ezio Rivella, dass 80% des Brunello nicht nur aus Sangiovese besteht, schlug laut VinoWire ein wie eine Bombe. Dabei ist dies weit von einem Skandal entfernt. Nach Aussagen von Rivella wurden “nur geringe Mengen von anderen Trauben von bis 5%” dem Wein beim Pressen beigefügt. Das sei “eine allgemein anerkannte Praxis” gewesen. Das Problem dabei ist nur, dass sich die Erzeuger des Brunello di Montalcino darauf geeinigt haben, dass dieser aus 100% Sangiovese grosso bestehen soll.
Endlich können unsere Verkostungsnotizen und Weinbewertungen des Brunello di Montalcino Jahrgang 2005 veröffentlicht werden. Diese entstanden bei der Veranstaltung
Die Aufdeckung des Wein-Skandals in Italien war von der Zeitschrift “Espesso” perfekt gewählt. So sind die Berichte über Panschereien von Billig-Wein und der Beimischung anderer Rebsorten in den Brunello genau zur Weinmesse Vinitaly in Verona plaziert worden. Das sichert nicht nur in Italien eine größt mögliche Aufmerksamkeit für diesen Wein-Skandal. Nun versuchen die ersten Akteure die Wogen des Skandals bezüglich der Beimischung anderer Rebsorten in den Brunello zu glätten. Besonders das Castello Banfi ist in die seit Monaten dauernden Ermittlungen geraten.