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Weinrallye #43: Kloster Eberbach 1990er Rauenthaler Baiken Riesling Spätlese

Sonntag, 20. März 2011

Kloster Eberbach 1990er Rauenthaler Baiken Riesling SpätleseJetzt gibt es einen Rauenthaler Baiken Spätlese aus dem Jahr 1990. Für diese Weinrallye mit dem Titel „Riesling Spätlese“ gibt es sicherlich mehrere Gründe. Der VDP hat das Thema Spätlese mit dieser Veranstaltung wieder entdeckt. Einige Zeit wurden gereifte Rieslinge mit höherem Restzucker als „trocken“ schlecht behandelt. Für viele unbedarfte Weinkunden ist „trocken“ immer noch ein positives Attribut von einem Wein. Das war lange Zeit anderes. Heute ist der langlebige restsüße Wein immer noch in einer Nische. [mehr…]

VDP Große Gewächse 2007 [3] Rheingau und Nahe

Mittwoch, 10. September 2008

vdp große gewächse 2007 rheingau naheDie beiden Weinbaugebiete Rheingau und Nahe haben nicht wirklich viel gemein. Auch ihre Präsentation auf der GutsWein war sehr unterschiedlich. Die VDP-Winzer aus dem Rheingau waren in Berlin etwas weniger besucht, als die Winzer anderer Weinbaugebiete. Manche Stände waren sogar zeitweise nicht besetzt. Dies ist sehr erstaunlich, so gab es doch einige hervorragende Erste Gewächse. Lediglich die rassige Säure machte manchmal etwas zu schaffen. Aber gerade durch diese entsteht häufig eine Spannung in den Rieslingen aus dem Rheingau. Die Großen Gewächse von der Nahe waren ebenso insgesamt in einem sehr guten Zustand. [mehr…]

Kloster Eberbach: Steinbergkeller eröffnet

Montag, 2. Juni 2008

Kloster Eberbach: Steinbergkeller eröffnetIn den vergangenen Tagen hat das traditionsreiche Kloster Eberbach im Rheingau seinen neuen Steinbergkeller eingeweiht. Damit eröffnet eines der ältesten Weingüter im Rheingau eine der modernsten Kelleranlagen Deutschlands. Im neuen Steinbergkeller des Kloster Eberbach ist Platz für 170 Edelstahltanks mit einem Fassungsvolumen zwischen 2.200 und 50.000 Litern. In der neuen Anlage können täglich 100 Tonnen Trauben verarbeitet werden. Zur Eröffnung des Steinbergkellers kamen mehr als 10.000 Gäste. [mehr…]

Kloster Eberbach Heppenheimer Centgericht

Mittwoch, 20. Februar 2008

Wieder einmal steht ein Riesling vom Kloster Eberbach auf der Verkostungsliste. Nun handelt es sich um das Heppenheimer Centgericht. Aus dieser Lage kommen auch hervorragende Eisweine. Wie für das Rheingau üblich wird hier besonders Riesling angebaut. Der Lagenname Heppenheimer Centgericht stammt daher, dass an diesem Ort tatsächlich ein Gericht tagte. Der Riesling hat eine volle Farbe. Am Anfang erscheint er in der Nase etwas süßlich. Dazu gesellt sich ein reifer exotischer Duft. Am Gaumen überrascht eine kräftige jedoch harmonische Säure. Im Zentrum des mittellangen und komplexen Nachhalls steht eine Mango, die von etwas Limette untermalt ist. In der dann dünnen Länge zeigt noch etwas Apfel mit Vanille. Schöner Riesling zum erschwinglichen Preis. [mehr…]

Kloster Eberbach Hattenheimer Deutelsberg 2005

Dienstag, 13. März 2007

Das Kloster Eberbach hat einen sehr guten Ruf. Vor allem rührt dieser von der langen Geschichte und den dort stattfindenden Versteigerungen. Die Weine haben eine gemischte Qualität. Während im Hochpreissegment ausgezeichnete Rieslinge und Spätburgunder anzutreffen sind, gibt es auch einige preisgünstige Weine. Die Lage Hattenheimer Deutelsberg ist eigentlich recht bekannt für hohe Qualitäten. Der nun zur Verkostung bevorstehende Riesling präsentiert jedoch als einfach gestrickt. Er zeigt sich mit einer sehr intensiven und lebendigen Säure. Diese ist mit etwas Frucht in Richtung Südfrüchte untermalt. Und das war es schon. Es handelt sich um einen sauberen und unkomplizierten Wein, der dem Preis angemessen ist. [mehr…]

Kloster Eberbach Rauenthal Baiken 2005

Sonntag, 27. August 2006

Vor ein paar Wochen hatte ich den geruchlich und geschmacklich mysteriösen Baiken 2004 im Glas gehabt. Dieser war sehr voll (hohes Mostgewicht) und hatte schon sehr deutliche Alterungsnotizen. Nun habe ich eine Flasche des 2005er Jahrgangs aufgezogen; mit erstaunlichem Ergebnis. Dieser ist nämlich schon allein vom Geruch her ganz anders. Es überrascht eine leichte Zitrone. Geschmacklich überzeugt er mit Grapefruitnoten und einem trockenem, säuerlichem Abgang in den sich dezente und nur eine nur kurz reife Mango mischt. Alles ganz typisch für den Rheingau. Resümme: Ein schöner spitziger Wein, der das Dilemma vom Jahrgang davor ausbügelt. Fraglich bleibt aber weiterhin, wieso zwei so unterschiedliche Weine mit der gleichen Bezeichnung vermarktet werden. [mehr…]