weinverkostungen.de

III. Billigrose, Fastfoodrose und Qualitätsrose

Mittwoch, 6. Mai 2009

Auch der “Nachrichtensender” n-tv hat in der EU-Weinreform-Rose-Kampagne – besser Anti-EU-Weinreform-Rose-Kampagne – nachgerüstet. Dabei wurden wortgetreu die Argumentationen der französischen Rose-Weinbauern vorgetragen. Man habe in Frankreich doch soviel in den derzeitigen Roseboom investiert. Und nun wollen ausländische Erzeuger daran mitverdienen; so der Plot des Beitrages bei n-tv. Die Begriffe Billigrose, Fastfoodrose und Qualitätsrose fielen. Man muss nicht lange überlegen, welche Kategorien jeweils welchem Erzeugerland zugeordnet wurden. [mehr...]

Tai

Dienstag, 18. November 2008

Mit Tai wird im italienischen Venetien eine weiße Rebsorte bezeichnet. Seit 2007 darf der vorherige Name Tocai Friulano nicht mehr verwendet werden. Dafür sorgte ein EU-Beschluss, durch den eine Verwechslung der Rebsorte Tai mit dem Tokajer ausgeschlossen werden soll. Die Rebsorte Tai bringt häufig goldgelbe und fruchtige Weine hervor.

638ml-Flasche Wein? – Freigabe der Verpackungsmenge

Dienstag, 13. Mai 2008

Eine neue europäische Richtlinie sieht eine weitreichende Freigabe der Verpackungsmenge von Lebensmitteln vor. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) begrüßt diesen Schritt und hofft auf eine Umsetzung in Deutschland. Damit würden die Vorschriften zur Verpackungsgröße dereguliert werden. Nach dieser Richtline könnten Lebensmittel grundsätzlich in jeder beliebigen Menge in den Handel kommen. Ist es nun zu befürchten, dass Wein z.B. in 638ml-Flaschen in die Regale kommen? [mehr...]

Lebensmittelskandal in Italien mit gepanschtem Wein – EU wird aktiv

Samstag, 5. April 2008

Bei dem Lebensmittelskandal in Italien schaltet sich nun auch die EU ein. Wie bereits berichtet waren 70 Millionen Liter Billigwein auf den Markt gekommen, die mit Zucker, Wasser und Chemikalien gepanscht worden seien. Besonders gravierend ist, das es schon der zweite Lebensmittelskandal in Italien in kurzer Zeit ist. Erst vor kurzem war Dioxin im Mozzarella gefunden worden. Jetzt Gift im Wein. Nun fordert die EU-Kommission von den italienischen Behörden eine Aufklärung aller Zusammenhänge. Bei den italienischen Behörden wird dem Lebensmittelskandal etwas positives abgerungen. Schließlich zeige er, dass die Kontrollen funktionieren würden. Ein schwacher Trost. Den trotz Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft über mehrere Monate, sind immer noch vergiftete Weine im Handel. Der Ruf von Wein aus Italien ist durch diesen Lebensmittelskandal stark beschädigt.

CDU/CSU: Kritik an EU-Weinmarktreform

Donnerstag, 6. September 2007

Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion/Frank BergmannDie CDU/CSU Bundestagsfraktion traf sich gestern auf ihrem Weinbau-Kongress in Vogtsburg mit dem Titel „Deutscher Weinbau in Europa“. Im Zentrum stand die Reform der Weinmarktordnung durch die EU. Diese führt in vielen EU-Mitgliedstaaten und besonders in Deutschland zu enormen Auseinandersetzungen. Besonders die Vorschläge zur Weinmarktreform der EU-Kommission aus dem Juli dieses Jahres stoßen auf Kritik in der deutschen Weinwirtschaft. Bei dem Kongress der CDU/CSU Bundestagsfraktion kam man nun auch zu einem sehr allgemeinen und immer wieder richtigen Urteil. „Eine Reform ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Situation nachher besser ist als vorher“, heißt es in der Presseerklärung der Bundestagsfraktion. Und konkret: „die Kommissionsvorschläge gefährden die Marktchancen unserer Winzerinnen und Winzer“. [mehr...]

10 Mio. Liter französischer Wein werden zusätzlich vernichtet

Freitag, 27. Oktober 2006

Die EU-Kommission plant, wie sie gestern mitteilte, 10 Millionen Liter französischen Wein zusätzlich vernichten zu lassen. Diese Vernichtung soll nicht in einem hauseigenen Weinseminar stattfinden, sondern durch Destillation geschehen. Ziel soll eine Reduzierung der Menge auf dem Markt befindlichen Weins sein. Diese soll sich in eine langfristige Strategie zur Reform des europäischen Weinsektors eingliedern. Im letzten Jahr wurden 180 Mio. Euro von der EU für die Weindestillation ausgegeben. Dabei wurde nicht nur niedrige Qualität verwendet, sondern auch Qualitätsweine wurden berücksichtigt. Deutscher Wein hingegen muss aufgrund der Qualitätsstrategien der Winzer und des vorhandenen Absatzes kaum in diese Form der Vernichtung einbezogen werden.

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