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Heinz Schneider über Rotwein von der Mosel

Montag, 3. März 2008

YouTube Preview ImageRotwein von der Mosel? Das hört sich erst einmal etwas seltsam an. Das Anbaugebiet ist besonders für den Riesling bekannt. Das Wein- und Sektgut Heinz Schneider baut auch einige rote Rebsorten an. Der Winzer Heinz Schneider erklärt, wieso er dies tut und welche Geschichte der Rotweinanbau an der Mosel hat.

Frieden-Berg Elbling Classic

Montag, 28. Januar 2008

Der Elbling ist an der Mosel neben dem Riesling eine interessante Rebsorte. Meist sind die Weine auch sehr preisgünstig. Dies hängt auch damit zusammen, dass sie nicht an die Finesse, die mit dem Riesling möglich ist herankommen. Der Elbling Classic ist ein leicher Wein. In der Nase überwiegen florale und leicht mineralische Noten. Am Gaumen zeigt sich weißer Holunder der frisch bleibt. Die Säure ist schmal gehalten aber ausreichend um wahrgenommen zu werden. Der Elbling vom Weingut Frieden-Berg passt in den Sommer. Dem guten Riesling kann er jedoch keine Konkurrenz machen. [mehr...]

Lenz-Dahm Heinrich

Sonntag, 28. Oktober 2007

Lenz-Dahm ist ein eher traditionell orientiertes Weingut von der Mosel. Rieslinge stehen im Zentrum. Diese sind häufig sehr säurearm und haben einen intensiven Traubengeschmack. Zur Verkostung steht jetzt der „Heinrich“ bereit. Ganze 14% Alkohol hat dieser Riesling. Im Glas zeigt sich eine volle gelbe Farbe. Hinzu tritt ein intensiver fruchtiger Geruch. In diesem herrschen Mango und reifer Pfirsich vor. Der Heinrich ist nicht zu süß trotzdem der Restzucker im halbtrockenen Bereich ist und nur wenig Säure im Hintergrund steht. Der Einfluss von Sauerstoff kommt dem Wein sehr zu gute. Dadurch gewinnt dieser Riesling von Lenz-Dahm an Komplexität. Er blüht dann geradezu auf. Da er durch den geringen Säureanteil um eine von mir sehr geschätzte Spannung zwischen Frucht und Säure beraubt ist, wirkt eine leichte Oxidation sehr belebend. Sie gibt diesem Wein seinen eigentlichen Reiz. Der Heinrich hat einen extrem langen Nachhall mit einer reifen Quitte. [mehr...]

Reichsgraf von Kesselstatt Wiltinger Riesling trocken

Donnerstag, 2. August 2007

Dieser Riesling von Reichsgraf von Kesselstatt wird vom Weingut der Kollektion Saar zugerechnet. Der Wein zeigt eine hellere Farbe. In der Nase präsentiert sich eine wunderschöne volle Frucht, bei der man schon fast an den Rheingau denken kann. Beim zweiten riechen zeigt sich jedoch die Filigranität, die an der Mosel möglich ist. Neben den Südfrüchten kann auch etwas Salatgurke wahrgenommen werden. Diese Früchte verschwinden im Mund. Also sie sind kaum noch zu erahnen. Vielmehr ist eine leicht ungehobelte Säure vorhanden. Erst im langen Nachhall tauchen wieder fruchtige Nuancen auf. Eine Aprikose steht neben einer Grapefruit dabei im Zentrum. Das Geschmackerlebnis ist etwas schwierig. Nachdem der Wein Luft bekommen hat, wird er jedoch harmonischer. Der Wiltinger Riesling trocken blieb ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. [mehr...]

Grüne Hölle Cuvee trocken

Freitag, 4. Mai 2007

Es gibt mehrere traditionelle Lagenangaben mit dem Beinamen Hölle. In der Pfalz oder auch im Rheingau kommt so etwas schon mal vor (z.B. Johannisberger Hölle, Assmannshäuser Höllenberg). Dabei hat die Hölle meistens keinen religösen Hintergrund, sondern leitet sich vom althochdeutschen Wort für Steilhang/Halde her (Helda). Bei der grünen Hölle hier scheint es sich aber nicht um eine Lagenbezeichnung zu handeln, sondern um eine Charakterisierung durch die Winzer. Dabei regt der Verschluss erst einmal diabloisch auf. Erst muss man das stinkende Plastik entfernen (immer wenn man da schneidet oder reißt entfaltet sich ein Geruch, der abscheulich an alle Chemieunglücke dieser Erde zusammen erinnert), dann zeigt sich darunter ein Schraubverschluss niedriger Qualität mit dem nicht mehr zeitgemäßen Kunststoffeinsatz. Doch zu den inneren Werten. [mehr...]

Maximin Grünhäuser Herrenberg Riesling 2002

Mittwoch, 1. November 2006

Auf dem 19 Hektar großen Herrenberg wird vom Weingut Maximin Grünhäuser exklusiv Riesling angebaut. Das Etikett des Weins ist seit 90 Jahren unverändert geblieben. Das Weingut weist eine sehr lange benediktinisch geprägte Tradition auf. Das Grünhaus wurde im Jahre 966 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist seit 1810 in weltlicher Hand Die aktuellen Besitzer bewirtschaften das Rittergut nun in der vierten Generation. [mehr...]

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