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Berlusconi und Sarkozy fordern eine nationale Weinquote

Freitag, 1. April 2011

Berlusconi und Sarkozy fordern eine nationale WeinquoteIn vielen europäischen Ländern ist die selbe Entwicklung festzustellen. Überseemärkte wie die USA sind mit der Finanzkrise für den Absatz von Wein weg gebrochen. Das betrifft nicht nur Barolo, Bordeaux und Brunello. Zugleich wird der einheimische Markt von billigen Importen überschwemmt. Nationen wie China und Indien, die man bisher nur aus der T-Shirt-Industrie kannte, steigen in den Weinmarkt ein. Vor diesem Hintergrund fordern nun der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi und Frankreichs Präsident Nikolas Sarkozy eine nationale Weinquote.

Bei dieser Forderung nach einer Quote blieb allerdings unklar, ob eine nationale Weinquote im Alleingang umgesetzt werden soll oder ob es auf eine europäische Regelung für den gemeinsamen Binnenmarkt hinauslaufen soll. Aus den Kreisen von Sarkozy war zu vernehmen, dass man eine französische Weinquote anstrebt. Dort beruft man sich auf die seit 1994 gültige Radioquote. Danach müssen 40% der Interpreten von Musikstücken aus Frankreich stammen. Berlusconi, der wegen Bunga Bunga immer noch unter Druck steht, forderte gleich eine Quote von 80% für Wein. Kanzlerin Merkel erklärte am 1. April zu den Vorstößen aus Frankreich und Italien zur Weinquote: „Wir brauchen eine Lösung für den deutschen und europäischen Wein. Ganz gleich wie diese aussieht“.

Bordeaux-Winzer wütend über Sarkozy

Dienstag, 3. Juli 2007

Nein, die Winzer sind nicht aufgebracht darüber, dass ihr Präsident Sarkozy den Eindruck erweckt hatte, als sei er bei einer Pressekonferenz beim G8-Gipfel in Heiligendamm betrunken gewesen. Auch dass dies eine Folge vom Essen mit Putin (und damit vom profanen Vodka statt vom guten französischen Wein) gewesen sein könnte, erzürnt die französischen Weinbauern nicht. Sie sind vielmehr wütend darüber, dass sich ihr Präsident nicht ausreichend für ihre Interessen einsetzt. Nach Informationen des Spiegel stecke der Weinbau in Bordeaux nämlich “in einer tiefen Krise” und der Präsident Sarkozy erscheint einfach nicht auf den Weinproben und setzt sich angeblich auch sonst nicht für die französische Weinbranche ein. Das war bei den vorherigen Präsidenten ganz anders. Jacques Chirac verlieh beispielsweise Robert Parker die Auszeichnung zum Ritter der Ehrenlegion. Auch Francois Mitterrand hatte Parker schon einen Verdienstorden für den Einsatz für den französischen Wein verliehen. Und was macht Sarko?

Sarkozy betrunken beim G8-Gipfel in Heiligendamm?

Dienstag, 3. Juli 2007

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=g1HCFHjLndQ[/youtube]Der französische Präsident Nicolas Sarkozy ist ein bekennender Abstinentler. Er trinkt nach eigenen Angaben auch keinen Wein. Bei einer Pressekonferenz auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm entstand der Eindruck als sei Sarkozy betrunken gewesen. Diese fand nach einem Essen mit Präsident Putin statt. Schon wurde gemutmaßt, ob es dabei russischen Vodka oder französischen Wein gab. Dies hätte etwas über das Klima zwischen beiden Staaten verraten können. Doch Sarkozy winkt ab. Nach einem Interview in der französischen Zeitung “Parisien” hätte er schnell einige Treppen hinauf laufen müssen und wäre deswegen etwas außer Atem gewesen. Und dies als Jogger?