Engpass beim Cognac
Cognac wird rar. Der Vertrieb der Marke Martell in Deutschland ist bereits vollkommen eingestellt worden. Die Marke Camus ist nur noch mit Glück zu bekommen. Hintergrund des Engpasses beim Cognac ist, dass dieser edle Weinbrand in den USA immer beliebter wurde. Unter Rappern ist es eine Gepflogenheit teuren Cognac mit Cola zu trinken. Und um so teurer der Cognac ist, um so cooler ist das. Die Marke Courvoisier ist unter den US-Rappern besonders beliebt. Doch die Cognac-Hersteller sind an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. So wurde in den vergangenen Jahren umfangreich Werbung gemacht, jedoch die Produktionsmenge nicht erhöht.Weiterlesen »Engpass beim Cognac
Seit einigen Wochen sorgt eine Werbung für ein Getränk mit dem Namen “Kein Jägermeister” für Aufmerksamkeit. Darin werden sehr langweilige Menschen gezeigt, die das Getränk “Kein Jägermeister” trinken. Der abschließende Slogan in dem Fernsehwerbespot ist: “Kein Jägermeister – Ziemlich zahm”. Schon wird auf vielen Fernseh-Sofas gerätselt: Was ist Kein Jägermeister? Gibt es das Getränk tatsächlich? Oder ist der Spot “Kein Jägermeister” sogar von Jägermeister selbst gemacht worden? Genau dies trifft zu. So soll ein Gegenbild zu der vorhergehenden “Achtung Wild”-Kampagne von Jägermeister gezeigt werden. Und wenn kein Jägermeister im Spiel ist, so soll alles langweilig und eintönig sein.
Inzwischen sollte sich ja rumgesprochen haben, was Kein Jägermeiser ist. Angefangen hat alles mit einer etwas schrägen Werbung mit dem Slogan “Kein Jägermeister – Ziemlich zahm”. Darüber ist
Es gibt zu viele Knaller der Woche. Das meint jedenfalls die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD). So hat sich die Menge an reinem Alkohol, den Jugendliche zwischen 12 und 17 pro Woche zu sich nehmen von 34 Gramm (2005) auf 50 Gramm (2007) erhöht. Schuld sei die Alkoholwerbung und eine ungenügende Selbstkontrolle.
Die Werbeausgaben für alkoholhaltige Getränke sind sehr ungleich verteilt. Im Jahr 2006 wurde in Deutschland 20 mal mehr für Bier-Werbung (73%) ausgegeben als für Wein-Werbung (3%). An zweiter Stelle lagen die Spirituosen (15%) gefolgt vom Schaumwein (9%). Insgesamt 511 Millionen Euro wurden im Jahre 2006 für die Werbung für alkoholhaltige Getränke ausgegeben. Über längere Zeit sanken vor allem die Ausgaben für Spirituosen-Werbung. Diese waren noch vor 10 Jahren doppelt so hoch. Alle drei anderen Produktgruppen sind mit leichten Schwankungen relativ stabil.