Wäre ein Tag mehr auf der Messe schön gewesen?
Mittwoch, 21. März 2007
ProWein 2007 / Nachtrag (2) Aufgrund der Informationsvielfalt und -fülle wäre ein vierter Tag der Fachmesse schon fast wünschenswert gewesen. Jedoch ebbte das Interesse am frühen Nachmittag des Dienstags an einigen Ständen schon ab. Nicht so bei dem Stand des Startriumvirates Markus Molitor, Van Volxem und Ziereisen(Bild). Dieser könnte bestimmt auch ganzjährig aufgebaut sein, ohne dass die Kunden ausgingen. Rein spekulativ kann geschätzt werden, dass bei einem angemessenen Glaspreis die gesamte Jahresproduktion auf diesem Wege verkauft werden könnte. Das würde ich aber den beteiligten Winzern und Kellermeistern nicht zumuten wollen. Schließlich sollte die Repräsentation eines Weingutes die Kür sein, während der Pflichtteil am Hang und im Keller zu leisten ist. Das sehen die Winzer bestimmt genauso; jedenfalls lässt sich aus der Qualität der Weine dieser Schluss ziehen. [mehr...]

Nach so vielen positiven Berichten über alte Rieslingreben, extrem niedrige Erträge und späte Weinlese bei Van Volxem, dem schon weit aufgestiegenen Stern am Rieslinghimmel, musste der 2004er Schiefer ins Glas. Es handelt sich dabei um den Einstiegswein des Hauses, welches seit dem Jahrgang 2000 unter Roman Niewodniczanski und Dominik Völk nicht nur für steigende Preise, sondern auch für die Qualität von sich reden macht. Die Weine der Region Mosel-Saar-Ruwer überzeugen häufig durch ihre feine elegante Qualität in Frucht und Säure. Die Erwartungen sind also recht groß.
Schwerpunkt Beaujolais
Schwerpunkt Brunello 2006 
Schwerpunkt Riesling Großes Gewächs 2010
