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	<title>Kommentare zu: Top-Winzer contra Gault Millau Wineguide</title>
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	<description>Wein verkostet</description>
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		<title>Von: weinverkostungen.de</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/top-winzer-contra-gault-millau-wineguide/comment-page-1/#comment-1792</link>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 12:14:35 +0000</pubDate>
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		<description>@ Ralf:
Ich hatte die Rechnung nur gemacht, um zu verdeutlichen, dass dieser Weinguide durchaus über einige finanzielle Mittel verfügt und diese auch ausreichend sein könnten. Mir liegt auch die Ausgabe von 1994 vor. Diese umfasst 350 Seiten, 263 Erzeuger und 1400 Weine. Das kann man mal mit heutigem Umfang vergleichen. Evtl. wäre es eine gute Alternative gewesen, erstmal zu schauen, wo man etwas Geld einsparen kann, als sich mit so einem Brief an die Winzer zu wenden.

@ Andreas:
Ich war bei diesem Text immer um Klarheit und vor allem Beweisbarkeit der Feststellungen bemüht. Leider scheint sich bei dieser Geschichte im Hintergrund sehr viel anderes abzuspielen.

Auch die Reaktion des Verlages des Gault Millau geht eher von einem Missverständnis der Formulierung um den &quot;freiwilligen Beitrag&quot; aus. Da kann man fasst vermuten, dass einige der beteiligten Winzer schon lange ein gewisses Misstrauen gegen den Gault Millau hatten. Es gibt bei allen Schreiben einen Subtext. Und gerade bei Offenen Briefen hat man immer zwei Adressatenkreise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Ralf:<br />
Ich hatte die Rechnung nur gemacht, um zu verdeutlichen, dass dieser Weinguide durchaus über einige finanzielle Mittel verfügt und diese auch ausreichend sein könnten. Mir liegt auch die Ausgabe von 1994 vor. Diese umfasst 350 Seiten, 263 Erzeuger und 1400 Weine. Das kann man mal mit heutigem Umfang vergleichen. Evtl. wäre es eine gute Alternative gewesen, erstmal zu schauen, wo man etwas Geld einsparen kann, als sich mit so einem Brief an die Winzer zu wenden.</p>
<p>@ Andreas:<br />
Ich war bei diesem Text immer um Klarheit und vor allem Beweisbarkeit der Feststellungen bemüht. Leider scheint sich bei dieser Geschichte im Hintergrund sehr viel anderes abzuspielen.</p>
<p>Auch die Reaktion des Verlages des Gault Millau geht eher von einem Missverständnis der Formulierung um den &#8220;freiwilligen Beitrag&#8221; aus. Da kann man fasst vermuten, dass einige der beteiligten Winzer schon lange ein gewisses Misstrauen gegen den Gault Millau hatten. Es gibt bei allen Schreiben einen Subtext. Und gerade bei Offenen Briefen hat man immer zwei Adressatenkreise.</p>
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	<item>
		<title>Von: Wer zahlt die Rechnung?</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/top-winzer-contra-gault-millau-wineguide/comment-page-1/#comment-1791</link>
		<dc:creator>Wer zahlt die Rechnung?</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 11:45:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] weinverkostungen.de &#124; Top-Winzer contra Gault Millau Wineguide [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] weinverkostungen.de | Top-Winzer contra Gault Millau Wineguide [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/top-winzer-contra-gault-millau-wineguide/comment-page-1/#comment-1790</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 11:04:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
danke für den interessanten Bericht. Jede Veröffentlichung, die die Zusammenhänge der immer diffuser werdenden Weinkritiken und -prämierungen entwirrt ist ein wichtiger Beitrag zu neuer Transparenz und Klarheit auf dem Markt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
danke für den interessanten Bericht. Jede Veröffentlichung, die die Zusammenhänge der immer diffuser werdenden Weinkritiken und -prämierungen entwirrt ist ein wichtiger Beitrag zu neuer Transparenz und Klarheit auf dem Markt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Weinkaiser</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/top-winzer-contra-gault-millau-wineguide/comment-page-1/#comment-1789</link>
		<dc:creator>Weinkaiser</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 14:08:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Thomas,

schöner Artikel und auch schön, dass Du Dich auch wieder mehr zu Wort  meldest! Ich teile auch eine ganze Reihe Deiner Einschätzungen, aber Deiner Umsatzberechnung muss ich widersprechen: 

Die 20.000 Exemplare werden ja zu einem deutlich niedrigeren Preis als dem Endverbraucherpreis an Buchgroßhändler verkauft und kommen erst mit zweifachem Aufschlag (Großhandel &amp; Handel) auf die 30 Euro Ladenpreis. Außerdem wird ein hoher Prozentsatz der WeinGuides erst ein Jahr später zu einem deutlich niedrigeren Preis (meist Rund 10 Euro) als Vorjahresexemplar verkauft. Ich kenne mehr Leute, die es zu diesem Zeitpunkt kaufen, als direkt nach erscheinen. Wenn man die beiden Faktoren zusammennimmt, sind wir am Ende bei max. 300.000 €.

Gruß, Ralf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas,</p>
<p>schöner Artikel und auch schön, dass Du Dich auch wieder mehr zu Wort  meldest! Ich teile auch eine ganze Reihe Deiner Einschätzungen, aber Deiner Umsatzberechnung muss ich widersprechen: </p>
<p>Die 20.000 Exemplare werden ja zu einem deutlich niedrigeren Preis als dem Endverbraucherpreis an Buchgroßhändler verkauft und kommen erst mit zweifachem Aufschlag (Großhandel &amp; Handel) auf die 30 Euro Ladenpreis. Außerdem wird ein hoher Prozentsatz der WeinGuides erst ein Jahr später zu einem deutlich niedrigeren Preis (meist Rund 10 Euro) als Vorjahresexemplar verkauft. Ich kenne mehr Leute, die es zu diesem Zeitpunkt kaufen, als direkt nach erscheinen. Wenn man die beiden Faktoren zusammennimmt, sind wir am Ende bei max. 300.000 €.</p>
<p>Gruß, Ralf</p>
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	<item>
		<title>Von: weinverkostungen.de</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/top-winzer-contra-gault-millau-wineguide/comment-page-1/#comment-1788</link>
		<dc:creator>weinverkostungen.de</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 12:34:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weinverkostungen.de/?p=4213#comment-1788</guid>
		<description>Es mag sicherlich auch andere Gründe geben. Und auch bei vielem was da derzeit im Netz zu lesen ist, gibt es in einigen Fällen noch andere Gründe, als einer Auseinandersetzung mit dem Thema. Nur ich glaube, dass so etwas nicht weiter führt. Da feinden sich dann immer nur Leute an, ohne dass dies in irgendeiner Hinsicht die Problematik weiter entwickelt.

Zugleich hast Du recht mit der Entwicklung. Ich kenne eigentlich nur ganz wenige Leute in meinem Alter, die sich anschauen, was im Gault Millau oder im Eichelmann steht. Das ist vielen Weinkonsumenten vollkommen egal. Der lokale Handel außerhalb von Weinregionen und wenigen Großstädten bildet diese Vielfalt ohnehin nicht ab. Und wenn man schon im Internet kauft, dann informiert man sich auch hier.

Trotzdem hat der Gault Millau eine Auflage von 20.000. Bei einem Preis von 30 Euro pro Jahrbuch ist das ein Umsatz von 600.000 Euro. Damit müsste man eigentlich so ein Weinguide auch erstellen können; selbst wenn man Handelsspanne, Verwaltungs- und Druckkosten abzieht. Werbeeinnahmen kommen dann auch noch dazu. Da hat sich bislang auch noch niemand dran gestört.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag sicherlich auch andere Gründe geben. Und auch bei vielem was da derzeit im Netz zu lesen ist, gibt es in einigen Fällen noch andere Gründe, als einer Auseinandersetzung mit dem Thema. Nur ich glaube, dass so etwas nicht weiter führt. Da feinden sich dann immer nur Leute an, ohne dass dies in irgendeiner Hinsicht die Problematik weiter entwickelt.</p>
<p>Zugleich hast Du recht mit der Entwicklung. Ich kenne eigentlich nur ganz wenige Leute in meinem Alter, die sich anschauen, was im Gault Millau oder im Eichelmann steht. Das ist vielen Weinkonsumenten vollkommen egal. Der lokale Handel außerhalb von Weinregionen und wenigen Großstädten bildet diese Vielfalt ohnehin nicht ab. Und wenn man schon im Internet kauft, dann informiert man sich auch hier.</p>
<p>Trotzdem hat der Gault Millau eine Auflage von 20.000. Bei einem Preis von 30 Euro pro Jahrbuch ist das ein Umsatz von 600.000 Euro. Damit müsste man eigentlich so ein Weinguide auch erstellen können; selbst wenn man Handelsspanne, Verwaltungs- und Druckkosten abzieht. Werbeeinnahmen kommen dann auch noch dazu. Da hat sich bislang auch noch niemand dran gestört.</p>
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	<item>
		<title>Von: vinophil</title>
		<link>http://weinverkostungen.de/top-winzer-contra-gault-millau-wineguide/comment-page-1/#comment-1787</link>
		<dc:creator>vinophil</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 12:07:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://weinverkostungen.de/?p=4213#comment-1787</guid>
		<description>Hallo Thomas,

freut mich hier auf einen reflektierten und bedachten Artikel zu dem &quot;reinigendem Gewitter&quot; zu lesen. Wie du es erwähnst ist das Thema zur Zeit recht heftig und kontrovers in der Diskussion. 

Meiner Meinung nach stehen da wohl noch andere Gründe für den offenen Brief  Raum , als nur der &quot;Unkostenbeitrag&quot; bzw. &quot;Logogebühr&quot;.

Desweiteren werden sich die jüngeren Weintrinken (auch einige Ältere;) ihre Informationen dort holen wo es Ihnen am besten passt - dies werden wohl kaum die klassischen Printmedien sein (siehe auch: Vincellar, Snooth, Cellar Tracker usw.)

Natürlich wird dies die Spezies &quot;Weinjournalist&quot; nicht völlig ersetzten, aber die Frage der Monetarisierung wird wohl für die meisten dieser Spezies offen bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Thomas,</p>
<p>freut mich hier auf einen reflektierten und bedachten Artikel zu dem &#8220;reinigendem Gewitter&#8221; zu lesen. Wie du es erwähnst ist das Thema zur Zeit recht heftig und kontrovers in der Diskussion. </p>
<p>Meiner Meinung nach stehen da wohl noch andere Gründe für den offenen Brief  Raum , als nur der &#8220;Unkostenbeitrag&#8221; bzw. &#8220;Logogebühr&#8221;.</p>
<p>Desweiteren werden sich die jüngeren Weintrinken (auch einige Ältere;) ihre Informationen dort holen wo es Ihnen am besten passt &#8211; dies werden wohl kaum die klassischen Printmedien sein (siehe auch: Vincellar, Snooth, Cellar Tracker usw.)</p>
<p>Natürlich wird dies die Spezies &#8220;Weinjournalist&#8221; nicht völlig ersetzten, aber die Frage der Monetarisierung wird wohl für die meisten dieser Spezies offen bleiben.</p>
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