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Trockenbeerenauslese

Die Trockenbeerenauslese ist die zweithöchste Qualitätsstufe bei Prädikatsweinen. Über ihr ist der Eiswein. Unter der Trockenbeerenauslese gibt es Kabinett, Spätlese, Auslese und Beerenauslese. Die Trockenbeerenauslese entsteht durch die Edelfäule (Botrytis cinerea). Dabei wird die Schale der Trauben für Wasser durchlässig. In der Folge entstehen fast rosienenhafte Trauben in denen der Geschmack konzentriert ist. Diese werden in der Regel mit der Hand gelesen. Für eine Trockenbeerenauslese ist ein Mostgewicht von mindestens 150 Grad Oechsle vorgegeben. Sie können aber auch um die 250 Grad Oechsle erreichen. Es entstehen sehr konzentrierte Weine mit geringem Alkohol und einem sehr hohen Restzucker. Häufig handelt es sich bei der Trockenbeerenauslese um Rieslinge. Ihre Haltbarkeit liegt häufig bei mehr als 100 Jahren.


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© Thomas Günther / weinverkostungen.de
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