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Anheuser-Busch InBev: Alles die selbe Plörre

Nach heutigen Medienberichten übernimmt der belgische Bierkonzern InBev die größte amerikanische Brauerei Anheuser-Busch. Damit entsteht der weltweit größte Braukonzern. InBev bezahlte 32,7 Milliarden Euro für die Übernahme von Anheuser-Busch. Der Namen der neu entstandenen Firma soll Anheuser-Busch Inbev sein. Hintergrund der Übernahme sind global wie auch in Deutschland sinkende Umsätze mit Bier. Dies hat zur Folge, dass in den letzen Jahren waren durch Fusionen immer mehr eigenständige Brauereien verschwunden sind.

Es gab in den letzten Jahren beim Bier empfindliche geschmackliche Angleichungen. So sind die Biere der großen deutschen Marken kaum noch bei Blindverkostungen zu unterscheiden. Lediglich das durch Werbung erzeugte Image macht den Unterschied. Den Absatzschwund der letzten Jahre konnten die Brauereien auch nicht durch Biermischgetränke abfedern. Gleichzeitig gibt es einen Trend zu lokal Eigenständigen Biermarken. Diese Brauereien können sich jedoch nur behaupten, wenn sie tatsächlich auch eigenständige Biere produzieren. In Deutschland sowie in Belgien existieren nach wie vor kleine eigenständige Biermarken. Man denke nur an die Trappistenbiere oder an die Brauerei Pinkus Müller in Münster, die es nach wie vor als kleiner Betrieb (mit etwas mehr als 10 Mitarbeitern) schafft sich mit Bieren, die einen deutlich wahrzunehmenden eigenen Geschmack haben, am Markt zu behaupten.

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