Zum Inhalt springen

Gute Werbung für Alkohol?

Eine Diskussion um den Verbot oder eine Einschränkung von Alkoholwerbung in Deutschland wird so gut wie gar nicht öffentlich geführt. Dabei bestehen schon konkrete Pläne die Werbung für alkoholische Getränke deutlich einzuschränken oder sogar ganz zu verbieten. Was haltet Ihr davon? Und was ist von dem Video oben zu halten?

Schlagwörter:

2 Gedanken zu „Gute Werbung für Alkohol?“

  1. Stimmt, was die Werbung konkret angeht habt ihr sicher Recht, aber geht es um den Alkohol generell dann wird das durchaus diskutiert, oder sagen wir besser von einigen wenigen Blogs thematisiert.
    Alkoholverbot ist schon lange ein Thema. Ich habe in meinem Blog bereits einige Male auf diverse Alkoholverunglimpfungsversuche durch diverse Medien aufmerksam gemacht, ebenfalls auf die absurde Auslegung des österreichischen Radioweinwerbespotskandales der die österreichische Bevölkerung angeblich zum morgendlichen Veltlinersaufen animieren soll. Nicht zu vergessen der kranke Wunsch der Politik ein Alkoholverkaufsverbot an diversen Plätzen und des Nächtens an der Tankstelle einzuführen.
    Auch Gerhard von Gastgewerbe Gedankensplitter hat schon oft darauf hingewiesen (z.B. des öfteren im Zusammenhang mit dem Raucherverbotsgesetz) wie sich auch bei uns die vom Gesundheitswahn und von der Gensundheitslobbie gesteuerten Politiker mehr und mehr durchsetzen können.
    Ich befürchte das es keine Diskussion geben wird, denn auch im Zusammenhang mit dem Tabakwerbeverbot war es dem Verbraucher letztlich völlig egal. Leider!

  2. Klar ist das Thema schon von vielen in sehr lesenswerten Beiträgen angeschnitten worden. Gleichzeitig ist es aber auch ein sehr komplexes Thema. Wenn es um Weinwerbung geht, so ist festzustellen, dass diese sich von der Werbung für andere alkoholhaltige Getränke sehr stark unterscheidet. Das hängt mit der Produzentenstruktur zusammen. Man kann das sich mal bei Wein gegenüber dem Bier oder dem Schnaps vorstellen. Gerade bei Bier und Schnaps ist der Markt von Konzernen beherrscht.

    Dann ist auch die Konsumentenstruktur in den Gruppen Bier, Schnaps und Wein ganz anders. Vom Gesetzgeber mit einer Planierraupe alles gleich zu behandeln, finde ich nicht richtig.

    Zu deiner Skepsis wegen einer Diskussion. Ich sehe da verhaltene Chancen. Sicher kann man nicht davon ausgehen, dass dies ein Thema in den nächsten Wochen bei Anne Will wird. Aber gerade die sehr differenzierte Anbieterstruktur beim Wein, kann für eine Diskussion hilfreich sein.

    (Gerade das war ja beim Tabak anders. Da gibt es mächtige Lobbyverbände. Wenn mann da sich in bekannter Position geäußert hätte, ist man schnell als von der Lobby bezahlt abgetan worden. Zudem muss man das Thema Tabak auch vor dem Hintergrund sehen, dass es um Nichtraucherschutz ging. Wenn ich ein Glas Wein trinke, schade ich damit niemanden. Erst wenn ich danach in ein Auto steigen würde, kann ein Schaden für andere entstehen. Aber das steht ja glücklicher Weise schon unter Strafe.)

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.