Edition Skulptur (Projekte Münster)
Dieser Wein wurde bei einer Diskussion über die Skulptur Projekte in Münster getrunken. Daher fallen die Verkostungsnotizen eher kursorisch aus. Der Riesling passt hervorragend zu Diskussionen über Kunst und Kultur, da er sehr harmonisch und nicht zu aufdringlich ist. Er ist sehr trocken ausgebaut und hat einen etwas gemüsigen Geschmack nach Kohlrabi. Das es sich um einen Kabinett handelt fiel kaum auf. Der Wein stammt von Molitor. Nein, nicht von Markus Molitor aus dem Weinbaugebiet Mosel, sondern vom Weingut Karl Joh. Molitor aus dem Rheingau.Weiterlesen »Edition Skulptur (Projekte Münster)
Da der Sommer nun tatsächlich auch gefühlt richtig anzufangen scheint, wird hiermit die Serie der Sommerweine fortgesetzt. Es handelt sich um einen Gutswein der Weingüter Geheimrat J. Wegeler. Hier ist es auch angebracht von Weingütern zu sprechen, da zu Wegeler nicht nur das Gutshaus in Oestrich-Winkel gehört. Auch an der Mosel wird Wein an- und ausgebaut. Als Sommerweine nimmt man häufig sehr junge Weine, also aus dem aktuellen Jahrgang. Hier handelt es sich um den Jahrgang 2005, der jedoch erst 2007 abgefüllt wurde. Trotzdem ist er als Terrassenwein gut geeignet.
In Insiderkreisen werden die Weine vom Schloss Vollrads auch als „Sparkassenweine“ bezeichnet. Dies hat nichts mit der Qualität des Weins zu tun, sondern damit, dass ein erheblicher Teil des Weinbetriebs einer lokalen Sparkasse gehört. Nach unbestätigten Gerüchten hat die Instandsetzung der vielen Dächer des Schlosses den vorherigen Besitzer in den Ruin getrieben.
Robert Weil ist ein Prestige-Weingut aus dem Rheingau. Das hat seinen Preis: mindestens 10 Euro für einen Qualitätswein. Die Weine sind bislang sehr positiv aufgefallen (abgesehen vom Preis). Nun ist einer offen. Er präsentiert sich mit einer fruchtigen Nase. Die Säure ist harmonisch eingebunden. Früh entfaltet sich ein Birnen-, Pfirsich- und Aprikosengeschmack. Dies alles in einem buntem Korb. Später kommen eher exotische Geschmacksrichtungen wie Bannane und gar Cocos hinzu. Das ist alles ganz schmackhaft und interessant, aber mit 10 Euro doch etwas teuer.