Molitor Alte Reben Saar
Es ist sicherlich etwas vermessen Weine nach Namen zu kaufen. Auf dieser Flasche steht zudem ein Widerspruch auf dem Etikett. Bzw. eigentlich gilt das noch nicht, denn es handelt sich um den Jahrgang 2004. Der Wein ist bezeichnet als „Alte Reben Saar“ und kommt aus dem Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Jetzt heißt es nur noch Mosel: Wie seltsam klingt es, wenn nach der neuen Regelung im deutschen Weingesetz das Anbaugebiet nur noch Mosel heißt. Dann würde auf dem Etikett stehen, dass der Wein von der Saar und der Mosel zugleich kommt. Kurios.Weiterlesen »Molitor Alte Reben Saar

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Die Weinrallye geht nun in die dritte Runde. Das Thema wurde diesmal von Matthias Metze gestellt. Und wie bereits vermutet, geht es um Biowein. Speziell Riesling soll es sein. Vor dem Kauf dieses Weines fragte ich mich, ob beide Brüder promoviert haben müssen, wenn man „Brüder Dr. Becker“ aufs Etikett schreiben darf. Da diese Bezeichnung wie die vielen önologische Geheimräte und Reichsgrafen aber in der Vergangenheit entstanden ist und die Erben lediglich bei der Betriebsbezeichnung geblieben sind (zudem sind viele Doktortitel eingeheiratet), vergas ich den Gedanken an eine Recherche dieser Fragestellung schnell. Vielmehr lenkte sich mein Blick auf die reichlichen Logos auf der Flasche, die wie Orden schimmern.
Dieser Riesling von Reichsgraf von Kesselstatt wird vom Weingut der Kollektion Saar zugerechnet. Der Wein zeigt eine hellere Farbe. In der Nase präsentiert sich eine wunderschöne volle Frucht, bei der man schon fast an den Rheingau denken kann. Beim zweiten riechen zeigt sich jedoch die Filigranität, die an der Mosel möglich ist. Neben den Südfrüchten kann auch etwas Salatgurke wahrgenommen werden. Diese Früchte verschwinden im Mund. Also sie sind kaum noch zu erahnen. Vielmehr ist eine leicht ungehobelte Säure vorhanden. Erst im langen Nachhall tauchen wieder fruchtige Nuancen auf. Eine Aprikose steht neben einer Grapefruit dabei im Zentrum. Das Geschmackerlebnis ist etwas schwierig. Nachdem der Wein Luft bekommen hat, wird er jedoch harmonischer. Der Wiltinger Riesling trocken blieb ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück.
Dies ist mal ein etwas anderes Steillagenprojekt. Es findet seinen Ursprung vor einem Supermarktregal, in welches ganz überraschend neu dieser Wein aus einer Steillage an der Mosel stand. Die Bezeichnung Hochgewächs ist etwas irreführend. Einige Meschen glauben, dass es sich um hoch gewachsene Pflanzen handelt. Manche Weintrinker gehen davon aus, dass der Wein in besonders hoch gelegenen Weinbergen gereift ist. Andere wiederum sind davon überzeugt, dass es sich um einen besonders hochwertigen Wein handelt. Alle drei Vermutungen sind falsch. Es gelten allerdings leicht höhere Vorgaben als bei anderen Weinen. Es darf nicht mit anderen Rebsorten verschnitten werden, die Zuzuckerung muss etwas geringer als üblich sein und die Qualitätsprüfung muss etwas besser ausfallen als sonst vorgeschrieben ist.