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DWI

Weinkonsum in Deutschland steigt

Der Pro-Kopf-Konsum von Wein ist in Deutschland im vergangenen Weinwirtschaftsjahr auf 20,6 Liter angestiegen. Rechnet man den Schaumwein hinzu sind die 24,3 Liter bei jedem Bundesbürger. Dabei ist der Sektkonsum gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Der Weinkonsum hat hingegen in den letzten 10 Jahren um 2,5 pro Person im Jahr zugelegt. Dabei werden ca. 20% des Weins in der Gastronomie genossen und die restlichen 80% in den heimischen vier Wänden. Absolut gesehen ist der Weinkonsum in Deutschland weltweit an Platz vier. In Frankreich werden ca. 33 Mio hl Wein getrunken. In Italien sind es ca. 28 Mio. hl und den USA ca. 24 Mio. hl. Wenn man die 20 Mio. hl Weinkonsum pro Kopf auf die Einwohnerzahl umrechnet, müsste zumindest die USA und evtl. auch Italien in Pro-Kopf-Konsum überholt werden. [Quelle: DWI] Weiterlesen »Weinkonsum in Deutschland steigt

Gute Weinernte 2007 prophezeit

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat heute eine Vorhersage über die wahrscheinlichen Mengen der bevorstehenden Weinernte in Deutschland gemacht. Danach wird ein Anstieg der Menge prophezeit. Diese soll so hoch sein wie seit sieben Jahren nicht mehr. Im Jahre 1999 wurden 12,3 Mio. hl Weinmost geerntet. Die Schätzung für dieses Jahr liegt bei 10,2 Mio. hl. Besonders die beiden letzten Jahre brachten geringe Erntemengen hervor. Mit dieser begründeten einige deutsche Winzer einen zum Teil enormen Preisanstieg. Man kann jedoch vermuten, dass dieser Preisanstieg nun nicht mehr rückgängig gemacht wird.Weiterlesen »Gute Weinernte 2007 prophezeit

Export von deutschem Wein: Steigt die Qualität?

Erfreut verkündete das Deutsche Weininstitut (DWI) am Ende der letzten Woche, dass beim Export von Wein aus Deutschland die Menge und noch stärker der erzielte Preis steigt. „Besonders erfreulich ist, dass die deutschen Weinexporteure sowohl im Umsatz um 22 % als auch um 14 % in der Menge zulegen konnten und die Durchschnittserlöse pro Hektoliter weiter auf 196 € gestiegen sind“, so DWI-Auslandsmarketingleiter Steffen Schindler. In den Daten sind aber mit etwas Vorsicht zu genießen, denn es sind auch etwa 25 Prozent Re-Exporte von Weinen nicht deutscher Herkunft enthalten. Der Handel von besonders hochwertigen Weinen über Deutschland kann profitabel sein. Zudem müsste man auch die Preissteigerungen innerhalb des letzten Jahres auf dem deutschen Markt mit den Zahlen vergleichen, um zu einer Bewertung in der Fragestellung zu kommen, ob höhere Qualität exportiert wurde oder mit einer gleichbleibenden Qualität nur höher Erlöse erzielt wurden. Auch der zweite Fall gilt bestimmt aus Sicht des DWI als ein Erfolg.Weiterlesen »Export von deutschem Wein: Steigt die Qualität?