Acetaldehyd im Billigwasser
Ein Test der Zeitschrift “Stiftung Warentest” (test 8/2008) brachte sehr negative Ergebnisse beim Billigwasser zu Tage. Dabei wurden hohe Mengen Acetaldehyd im Wasser festgestellt. Dies ist ein Stoff, der bei billigen PET-Einwegflaschen sich aus diesen herauslösen kann und in das Wasser übergehen kann. Dies passiert bei Flaschen, bei denen bei der Herstellung ein Blocker eingespart wird, der den Übergang dieses Stoffs verhindern kann. Ungefähr die Hälfte der Eigenmarken des Handels würden durch das Acetaldehyd geschmacklich negativ beeinflusst sein, so Stiftung Warentest. In ihnen wurden zwischen 19 und 30 Mikrogramm Acetaldehyd nachgewiesen. Das nicht verpflichtende Branchenlimit liegt bei 10 Mikrogramm.Weiterlesen »Acetaldehyd im Billigwasser
Die Vorbereitungen zu einem kleinen Test von Markenwasser laufen auf Hochtouren. Dieses Segment ist ja in der vergangenen Zeit etwas unter Druck geraten. Zum einen hängt das mit der Stabilisierung im Premiumwasserbereich zusammen. Zum anderen ist gerade die Diskont-Schiene beim Wasser sehr erfolgreich und erobert Marktanteile. Besonders diesem Wasser gegenüber muss das Markenwasser seine Qualität behaupten. Kostet es doch meistens ein mehrfaches des Diskont-Wassers.
Kürzlich besuchte ich einen umfangreich sortierten Großhandel. Dieser führte auch ein Getränk für den angesagten Szene-Laden. Es handelt sich um viQua. Wie der Name schon andeutet, geht es um eine Weinschorle, also um Wein mit kohlensäurehaltigem Wasser. Auf dem Etikett ist ein Zitat von Johann Wolgang von Goethe, welches besagt, dass der Wein erst richtig toll wird, wenn man Wasser hinein gießt. Das würde ich per se schon mal bestreiten. Auf der Rückseite von viQua findet sich folgender fragwürdiger Text: