weinverkostungen.de

Weingut Franzen Bremmer Calmont Riesling

Die Lage Bremmer Calmont bestehet aus den steilsten Weinberg-Terrassen in Europa. Am Calmont und am Neefer Frauenberg bewirtschaftet das Weingut Franzen ca. 6,5 Hektar Rebfläche. Mal schauen, wie dieser Wein aus der Steillage schmeckt. Der Riesling ist farblich eher dunkel. Er hat einen mineralisch-fruchtigen Geruch. Der erste Geschmack überrascht mit leicht bitterem Kohlrabi und gedünstetem Knollensellerie am Gaumen. Dabei ist auch etwas Würze vorhanden. Die gemüsigen Richtungen nehmen jedoch nur einen geringen Teil der Geschmackseindrücke ein, die dieser Wein zu bieten hat. Wenig später kommt eine große Welle süßlich wirkender Südfrüchte. Diese hallt sehr angenehm lange nach. Beim Riesling vom Bremmer Calmont macht sich nur wenig Säure bemerkbar. Fazit: Ein Rundum empfehlenswerter Wein.

Bremmer Calmont Riesling
Mosel
Erzeuger: Weingut Reinhold Franzen
A.P.Nr: 1 619 033 09 07
Inhalt: 0,75
Alkohol: 12,5%
Jahrgang: 2006
Einkaufspreis: 9 Euro
Verschluss: Naturkorken
Quelle: Fachhandel


.

Tags (Schlagworte): , , , , ,

© Thomas Günther / weinverkostungen.de
Das Urheberrecht gilt auch im Internet: Verlinken und Zitieren erlaubt, Kopieren verboten.
Weingut Franzen Bremmer Calmont Riesling

 

4 Kommentare zu “Weingut Franzen Bremmer Calmont Riesling”


  1. weinverkostungen.de
    Freitag, 4. April 2008 12:02
    1

    Oh das war mein Fehler. Es sind natürlich 12,5%. Da hatte ich eine Ziffer vergessen.


  2. LarsB
    Freitag, 4. April 2008 11:58
    2

    Whow, bei nur 1,5 % Alkohol-Volumen? Jetzt übertreiben sie es aber an der Mosel 😉 Viele Grüße, Lars.


  3. ErwinG
    Montag, 7. April 2008 15:09
    3

    Wer nach dieser Einschätzung eines Gemüsesaftes mit nachhaltiger “frisch gepresst” Fruchtschale eine Empfehlung abgibt, hat entweder einen anderen Wein getrunken oder sich in der bildhaften Beschreibung vergriffen. Eine nachhaltige Empfehlung kann ich demnach beim besten Willen nicht herauslesen (obwohl es vielleicht eine sein sollte).


  4. weinverkostungen.de
    Montag, 7. April 2008 20:39
    4

    @ Erwin:
    Das ist ganz ernsthaft eine Empfehlung. Die Beschreibung mit dem Gemüse ist sicherlich etwas ungewöhnlich. Viele schreiben etwas von Mineralik und sind dann fertig. Wenn man dann aber 10 Weine hintereinander als mineralisch bezeichnet hat, ist es irgendwie seltsam. Da scheint das Vokabular nicht mehr zur Differenzierung auszureichen. Deswegen benutze ich hier auch Gemüse. Und ich schmecke diese tatsächlich auch bei einigen Mosel-Rieslingen.

    Gemüse und Frucht können bei dem Wein aber nicht als Gegensatz gesehen werden. Evtl. habe ich bei meiner Beschreibung dieses Bremmer Calmont vom Weingut Franzen die Harmonie der beiden Komponenten nicht deutlich gemacht. Auch der Begriff “Bitter” ist ja häufig negativ belastet. In dem Kontext einer biteren Säure steht es hier aber nicht.

    Jedoch sollte man auch grundsätzlich bedenken, dass Verkostungsnotizen einen subjektiven Charakter haben. Ich kann jedenfalls gut damit leben, dass einige Menschen meine Notizen nicht nachvollziehen können.