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Das Bionade-Battle

Bild: Thomas GüntherVier Flaschen treten hier gegeneinander an. Bionade kann als die gelungenste Getränkeneueinführung der letzten 10 Jahre gesehen werden. Auf einem hart umkämpften Markt, auf dem nicht nur lokale oder nationale Getränkehersteller vertreten sind, gelang es dem Unternehmen sich neben internationalen Riesenkonzernen zu platzieren. Drei Aspekte trugen dazu bei. Der BIO-Trend unterstütze eine hohe Akzeptanz am Markt. Zudem gibt es eine Entwicklung zu gesünderen und zuckerärmeren Limonaden. Ein dritter wichtiger Aspekt ist, dass es das Produkt noch nicht am Markt gab. Das begeistert auch Waldorf-Schüler. Doch was ist eigentlich Bionade? Worin unterscheidet sie sich von der Limonade?

Bionade gibt es als Holunder, Litschi, Kräuter und Orange-Ingwer. Alle vier Sorten sind nun angetreten um beurteilt zu werden. Die Sorte Holunder schmeckt etwas künstlich nach Fruchtbonbons. Meine ist das nicht, auch wenn sich der Pottblogger dafür begeistern kann. Als Geschmacksrichtung könnte hier auch Orange oder Süßkirsche angegeben sein. Zur Herstellung dieser Bionade wurde tatsächlich auch Holunder verwendet. Ganz anders offenbar bei der Bionade Litschi. Diese enthält laut Etikett keine Litschis und schmeckt auch nicht danach. Die Richtung Kräuter ist eine fruchtig feinwürzige Bionade. Diese hätte ich zuallererst als Litschi bezeichnet. Es ist eine Bionade mit einer erstaunlichen Länge und Grapefruit im Abgang.

Die vierte Geschmacksrichtung Ingwer-Orange ist die Sorte, mit den meisten Auszeichnungen. Sie ist aber auch durch die Zeitschrift Öko-Test in Kritik geraten. Sie ist sommerlich erfrischend und hat tatsächlich einen schönen Orangengeschmack. Die Bezeichnung Ingwer kann jedoch etwas abstoßend wirken, da diese Wurzel eigentlich einen sehr einnehmend kräftigen Geschmack hat. Schön an allen vier Sorten Bionade ist, dass sie nicht zu süß sind. Daher erfrischen sie auch mehr. Mein Gewinner ist Bionade Kräuter.


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Das Bionade-Battle

 

2 Kommentare zu “Das Bionade-Battle”


  1. Gotorio
    Mittwoch, 23. Januar 2008 22:40
    1

    Und vergessen wir nicht: Seit kurzem gibt es auch noch Bionade Forte, anscheinend die Variante ohne zusätzlichen Geschmack – ist aber etwas gewöhnungsbedürftig.


  2. weinverkostungen.de
    Mittwoch, 23. Januar 2008 22:57
    2

    Ich hatte auch schon von Bionade Forte gehört. Sie war jedoch hier in Münster nirgendwo aufzutreiben. Und was es nicht zu kaufen gibt, das existiert nicht. Nein, im Ernst: Ich würde die gerne mal probieren. Bionade Forte hat ja auch eine ganz interessante Geschichte. Sie wurde als erste entwickelt, kam aber gar nicht so gut an. Mal schauen ob Bionade erst mal weiter im Inland expandiert und Forte überall richtig einführt oder ob man sich weiterhin bemüht den internationalen Cola-Multis Konkurrenz zu machen.