Chianti Classico: Lamole di Lamole 2007
Mit dem Chianti hatte ich in der Vergangenheit einige Verständigungsprobleme. Eine Zeit lang wollte mir einfach kein Wein aus der Toskana schmecken. Das lag aber sehr wahrscheinlich an den jeweiligen einzelnen Weinen. Dann gab es einmal einen hervorragenden Chianti Rufina. In Vorbereitung einer kleinen Reise in die Toskana werde ich mich nur noch etwas in das Thema Chianti einarbeiten. Und so wird nun der Chianti Classico von Lamole di Lamole aus dem noch recht jungen Jahr 2007 verkostet.Weiterlesen »Chianti Classico: Lamole di Lamole 2007
Am vergangenen Samstag würde im “Ideal” die erste Weinparty im westfälischen Münster gefeiert. Dazu waren die beiden Jungwinzer Victor Diel (Schlossgut Diel/Nahe) und Friedrich Becker (Weingut Becker/Pfalz) angereist um ihre Weine zu präsentieren. Zu Elektro- bis Housemusik gab es die Weine aus den beiden VDP-Weingütern. Schon kurz nach Start der Weinparty um 21 Uhr war das “Ideal” prall gefüllt. Das Publikum war von Alter und Geschlecht bunt gemischt. Die Weine von Diel und Becker fanden guten Zuspruch.
Fleurie ist seit 1936 eine Appelation (AOC) im Beaujolais. Es ist eine der 10 Cru du Beaujolais. Die im Fleurie verwendete
Das Rheingau ist bekannt dafür, dass Erste Gewächse auch von nicht-VDP-Mitgliedern stammen können. So auch dieser 2007er Pinot Noir von Weingut Chat Sauvage aus der Lage Assmannshäuser Höllenberg. Aus meiner Sicht ist das eine der Top-Rotweinlagen in Deutschland. Schon vor über 100 Jahren war der Assmannshäuser Wein sehr geschätzt, auch wenn die Lage Höllenberg von den Abgrenzungen sich etwas verändert hat. Historisch ist diese Lage weltweit sehr berühmt für hiesigen Rotwein. Bei Chat Sauvage handelt es sich jedoch um ein sehr junges Weingut. Die Bezeichnung der Rebsorte als Pinot Noir statt des deutschen Namens Spätburgunder erinnert an Frankreich. Schon von der Flaschengestaltung scheint das Burgund ein großes Vorbild zu sein.
Nicht ganz zufällig taucht derzeit eine Diskussion um Naturwein auf. Vor genau 100 Jahren wurde der Verband Deutscher Naturweinversteigerer (VDNV) als Zusammenschluss von vier Weinbauvereinigungen gegründet. Ziel war die bessere Vermarktung von “naturreinen” Weinen. Dabei sollte auf die Zuzuckerung und Verschnitt verzichtet werden. Zudem sollte der Zusammenschluss dazu führen, dass die Naturweinversteigerer verschiedener Regionen sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen und der Weinverkauf aus eigenem Wachstum stammt. Seit 1971 ist der VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) Nachfolger des VDNV.
Seit Anfang dieses Jahres hat Miguel Torres junior die Verantwortung für das chilenische Tochterunternehmen als Executive President übernommen. Zu den Aufgaben Torres, der zur fünften Generation der spanischen Weindynastie gehört, zählen die Steigerung der Verkäufe für die Export-Märkte, die Einführung des organischen Weinanbaus und die Entwicklung neuer Weine. Dies gilt vor allem für Weine aus der prestigeträchtigen Region um „Empedrado“, wo die Reben auf engen, schmalen Felsterrassen wachsen.