Weinrallye #44 Teil III: Domaine Mucyn Crozes-Hermitage
Nun folgt unser dritter und vorletzter Beitrag zur 44sten Weinrallye zur Rhone. Dabei handelt es sich um den 2009er Crozes Hermitage von der Domaine Mucyn. Nachdem die beiden vorangegangenen Beiträge sich mit Rotweinen der südlichen Rhone beschäftigen, werden wir uns nun der nördlichen Rhone zuwenden. Hier wird überwiegend die Rebsorte Syrah angebaut, während im Süden eine größere Vielfallt der Rebsorten mit einem Schwerpunkt auf Grenache besteht. Hermitage ist eine der nobelsten Lagen an der nördlichen Rhone in der auch langlebige Weine entstehen können. Crozes-Hermitage sollte damit nicht verwechselt werden. Hierbei handelt es sich um das Gebiet auf der linken Seite der Rhone um den Berg Hermitage herum. Die Weine aus Crozes-Hermitage sind etwas preisgünstiger, können aber auch sehr gut sein.Weiterlesen »Weinrallye #44 Teil III: Domaine Mucyn Crozes-Hermitage
Nach dem hervoragenden Cotes du Rhone als ersten Beitrag zu Weinrallye #44 werden wir uns nun mit dem 2009er Rasteau von Ogier beschäftigen. Dieser Bereich umfasst rund 750 Hektar. In Rasteau werden hauptsächlich Rotweine erzeugt, die aus mindestens 90% Grenache bestehen müssen. Ogier ist ein sehr großer Erzeuger mit einem riesigen Keller. Sitz ist in Chateauneuf du Pape. Ogier ist einer der bekannten Negociant eleveur an der Rhone. Dies ist ein Händler, der Trauben und Weine ankauft, diese im Keller weiter verarbietet und dann mit den eigenen Namen vermarktet. Der Geschäftszweig hat in Frankreich historisch und aktuell einen wesentlich besseren Stand als die Kellereien in Deutschland. Gerade im hochpreisigen Burgund spielen solche Händler eine wichtige Rolle.
Heute ist wieder einmal Weinrallye. Es handelt sich inzwischen um den 44sten Durchgang. Als Thema hat
Das Weingut Prinz Salm in Wallhausen gilt als ältestes Weingut in Deutschland in Familienbesitz. Seit 2006 wird es in der 32 Generation von Constantin Prinz zu Salm-Salm geleitet. Auf 13 Hektar werden mehrheitlich Rieslinge erzeugt. Aber auch der Spätburgunder, die hellen Burgundersorten und der Silvaner sind hier zu finden. Der frühere VDP-Präsident Michael Prinz zu Salm-Salm stellte den Betrieb in den 1990er Jahren vollständig auf die Methoden des ökologischen Landbaus um. Seitdem sind die Weine aus dem Schloss Wallhausen über den Verband Naturland zertifiziert. Der Grünschiefer ist ein der typischen Gesteinsarten im Anbaugebiet Nahe.
Die Westfalen-Metropole Münster scheint seit geraumer Zeit einiges Land des Colombelle zu sein. Inzwischen führen mindestens drei Fachhändler diesen einfachen und klassichen Weißwein aus der Cotes de Gascogne. Das liegt in Südfrankreich. Dieser Wein kommt vom Erzeuger Plaimont. Er wird als guter Sommerwein angepriesen. Da gilt es bei den derzeit wärmeren Temperaturen ihn mal zu testen. Erst mal vergegenwärtigen wir uns, was ein Sommerwein ist: Frisch und jung, meist weiß (auch rose und an und an rot). Zudem hat er meißt wenig Alkohol und ist fruchtig. Das scheinen die wichtigsten Attribute eines Sommerweins zu sein. Der Colombelle Blanc von Plaimont besteht häuptsächlich aus Cololmbard. Das ist auch namensgebend. Zudem ist auch die Rebsorte Ugni Blanc mit im Spiel. Manchmal wird diesem Wein aus der Gascogne auch etwas von der Rebsorte Listan hinzugefügt.
Brouilly ist mit 1.300 Hektar das flächenmäßig größte der 10 Cru des Beaujolais und zählt zugleich zu einem der Bekanntesten. Hier werden noch ca. 15% der Weine von kleinen Erzeugern vermarktet. Etwas ganz anderes ist Joseph Drouhin. Diese Firma ist eigentlich im nahen Burgund beheimatet und besteht inzwischen in der 4. Generation. Joseph Drouhin vermarktet Weine aus ca. 90 Appellationen. Neben dem Burgund kommt ein sehr geringer Anteil stammt aus dem Beaujolais, so wie dieser Brouilly. Ganz interessant, dass das Beaujolais auf dem Frontetikett gar nicht erwähnt wird, sondern nur der Firmensitz in Beaune. Die Böden in Brouilly bestehen aus Granit und Schwemmsand. Natürlich ist die verwendete Rebsorte – ganz typisch im Beaujolais – der Gamay.