Rheingau Riesling-Charta 2008 von Allendorf
Es gibt mal wieder mal einen Wein, der auf dem ersten Blick in seiner Kennzeichnung etwas irritiert. Es handelt sich um einen Rheingau-Charta Riesling vom Weingut Allendorf aus dem Jahr 2008. Bei den Weinen der Charta handelt es sich um eine frühere Qualitätsbewegung, die heute zu den Großen Gewächsen geführt hat. Real ist handelt es sich bei diesem Charta-Wein um einen Riesling der Prädikatsstufe Kabinett aus der Lage Jesuitengarten bei Oestrich-Winkel im Rheingau. Es ist also ein kleines Abbild des (großen) Ersten Gewächses.Weiterlesen »Rheingau Riesling-Charta 2008 von Allendorf
Von Othegraven ist das deutsche Weingut mit dem bislang spektakulärsten Verkauf in diesem Jahr. Es ist seit einiger Zeit in der Fachwelt bekannt, dass so manches Traditionsweingut einen neuen Eigentümer sucht. So konnte der Fernsehmoderator Günter Jauch das Weingut von Othegraven in Kanzem an der Saar erwerben. Von diesem steht nun der trockene Riesling aus dem Jahr 2007 zur Verkostung.
Das in Kalifornien beheimatete Weingut Concannon kann inzwischen auf eine knapp 120-jährige Geschichte zurückblicken. Seit diesem Monat beginnt eine Vermarktung von drei ihrer Weine in Deutschland. Davon wird ein Chardonnay und ein Petite Sirah in den Supermarktregalen platziert. Der Chardonnay ist ganz ordentlich in kräftigem Goldgelb mit massiger Honigmelone einem Spritzer Limette und einem vollem vanilligen Nachhall. Doch eigentliche wollte ich ja über den aus meiner Sicht empfehlenswerten Petite Sirah von Concannon schreiben.
Die Sache mit dem Champagner ist eigentlich ein Drama. Alle Markenchampagner in den Regalen der Supermärkte und viele der Champagner in den Weinfachhandlungen in Deutschland kommen von den großen Champagnerhäusern. Wer verbindet daher mit dem Namen Champagner nicht automatisch die bekannten Marken Veuve Clicquot, Moet, Roederer, Pieper-Heidsieck und so weiter?
Da es diese Tage etwas kühler wurde, kann man schon wieder die kräftigen Rotweine hervorholen. Aus dem Maipo Vally in Chile kommen seit einiger Zeit auch einige hochwertige Weine. Dort ist es üblich reinrebsortig zu vermarkten; auch wenn die Vorschriften bezüglich der Beimengung anderer Rebsorten relativ freizügig sind. Ebenso sollte man den Begriff Reserva nicht so eng sehen wie auf einer Flasche aus dem spanischen Rioja.