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Archiv für August, 2006

Der beste Flaschenverschluss

Donnerstag, 31. August 2006

Ein großer Streitpunkt besteht in dem Art des Verschlusses der Weinflaschen. Traditionell ist es der Korken, der – wie der Name schon sagt – aus Naturkork besteht. Dieser wird aus der Rinde der Korkeiche geschnitten. Doch ein ärgerliches Problem beim Kork ist die Gefahr des häufigsten und gleichnamigen Weinfehlers. Das Problem besteht in einer Ablagerung von 2,4,6-Trichloranisol (TCA) in dem Kork, der sich dann in den Wein mischen kann und einen schimmlig-muffigen Geruch und Geschmack erzeugt. Dadurch wird der schönste Wein ungenießbar. Über diese Feststellungen hinaus scheiden sich die (Wein-)Geister. [mehr…]

Syrah

Dienstag, 29. August 2006

Diese rote Rebsorte ist identisch mit dem Shiraz.

Kloster Eberbach Rauenthal Baiken 2005

Sonntag, 27. August 2006

Vor ein paar Wochen hatte ich den geruchlich und geschmacklich mysteriösen Baiken 2004 im Glas gehabt. Dieser war sehr voll (hohes Mostgewicht) und hatte schon sehr deutliche Alterungsnotizen. Nun habe ich eine Flasche des 2005er Jahrgangs aufgezogen; mit erstaunlichem Ergebnis. Dieser ist nämlich schon allein vom Geruch her ganz anders. Es überrascht eine leichte Zitrone. Geschmacklich überzeugt er mit Grapefruitnoten und einem trockenem, säuerlichem Abgang in den sich dezente und nur eine nur kurz reife Mango mischt. Alles ganz typisch für den Rheingau. Resümme: Ein schöner spitziger Wein, der das Dilemma vom Jahrgang davor ausbügelt. Fraglich bleibt aber weiterhin, wieso zwei so unterschiedliche Weine mit der gleichen Bezeichnung vermarktet werden. [mehr…]

Federweißersaison 2006 eröffnet

Mittwoch, 23. August 2006

Etwas frühzeitig gibt es dieses Jahr den Federweißer. Der Grund dafür liegt bestimmt an den vielen sehr heißen und sonnigen Tagen. Der Federweißer ist zwar nur ein halber Wein und auch qualitativ und geschmacklich nicht sehr differenziert, zu einem Zwiebelkuchen schmeck aber kaum ein anderes Getränk so gut. Außerdem kann man durch die Temperaturregelung sehr schön den Gärprozess beeinflussen. Man kann also wählen ob man eher einen süßen Traubenmost oder einen alkoholreicheren und trockeneren Federweißen trinken möchte. Bei Kühlung wird der Gärprozess gebremst. Bei diesem wird durch natürliche oder zugesetzte Hefe der Fruchtzucker (Glucose und Fructose) in Alkohol und Kohlensäure aufgespalten. Dabei kann der Federweißer – je nach Abfüller – auf 9% bis 11% Alkohol kommen.

Lemberger

Sonntag, 20. August 2006

Der Lemberger ist eine rote Rebsorte. Er wird vor allem in Württemberg angebaut. In Österreich ist diese Rebsorte unter dem Namen Blaufränkisch bekannt. In Deutschland existiert auch die traditionelle Bezeichnung Limberger. Lemberger treibt früh aus und reift spät. Seinen östereichischen Namen bekam die Rebsorte durch einen häufig sichtbaren blauen Schimmer des Weins im Glas. Die Weine aus Lemberger haben eine dunkle Farbe, sind tanninreich und durchaus lagerfähig.

Van Volxem Schiefer Riesling

Freitag, 18. August 2006

Van Volxem Schiefer RieslingNach so vielen positiven Berichten über alte Rieslingreben, extrem niedrige Erträge und späte Weinlese bei Van Volxem musste der 2004er Schiefer ins Glas. Das Weingut ist ein weit aufgestiegener Stern am Rieslinghimmel. Es handelt sich hierbei um den Einstiegswein des Hauses, welches seit dem Jahrgang 2000 unter Roman Niewodniczanski und Dominik Völk (als Kellermeister) nicht nur für steigende Preise, sondern auch für die Qualität von sich reden macht. Der Riesling ist beim Weingut Van Volxem im Mittelpunkt allen Handelns. Die Weine der Region Mosel-Saar-Ruwer überzeugen häufig durch ihre feine elegante Qualität in Frucht und Säure. Die Erwartungen sind also recht groß. [mehr…]