Rebsorten im Chianti Classico
Sonntag, 28. Februar 2010
Für den Chianti Classico können mehrere rote Rebsorten verwendet werden. Basis ist der Sangiovese, der mindestens 80% ausmachen muss. Das ist die typische Rebsorte in der Toskana. Einige Chianti Classico bestehen auch vollständig aus Sangiovese. Weitere verwendete Rebsorten sind die traditionellen Canaiolo und Colorino. Verstärkt seit den 70er Jahren sind auch die internationalen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot in der Toskana zu finden und werden auch für den Chianti Classico verwendet. Erstmals fanden diese internationalen Sorten nach der Reblauskrise am Ende des 19. Jahrhunderts in Italien Fuss. Die Super-Tuscans haben zum Anbau dieser Rebsorten erheblich beigetragen. Die weiße Rebsorte Trebbiano darf mit dem Jahrgang 2005 nicht mehr für den Chianti Classico verwendet werden.

Jetzt gibt es den fünften und letzten Teil der
Auf der Veranstaltung “Anteprima Chianti Classic Collection 2010″ wurde in der vergangenen Woche eine Scheidung in der Toskana angekündigt. Danach darf im Gebeit Chianti Classico DOCG kein als Chianti DOCG mehr angebaut werden. “Nach 78 Jahren konnten wir endlich eine Lösung finden, die eine effiziente Trennung zwischen Chianti Classico und Chianti vorsieht”, so Giuseppe Liberatore, Direktor des Consorzio del Chianti Classico. “Eine Tatsache die unzweifelhaft als historisch bezeichnet werden kann”.
Nun kommen wir zur gesteigerten Qualitätsklasse.
Immer wieder hört man, man solle beim Chianti die Weine mit dem schwarzen Hahn oben an der Banderole kaufen. Sind diese tatsächlich besser? Und was bedeutet der schwarze Hahn? Wo ist sein Ursprung? Der schwarze Hahn ist das Kennzeichen des Chianti Classico. Nur Weine aus diesem Weinbaugebiet in der Toskana dürfen ihn verwenden. Seit 1924 wacht das “Consorzio del Marchio Storico Chianti Classico” als erster Gebietsverband von weinanbauenden Betrieben in Italien über dessen Verwendung.
Der Jahrgang des Chianti Classico 2006 – 
Appenzeller
