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weinverkostungen.de

Weinprobe Discounter – born to schluck

Foto: Thomas GüntherMehr als 60% der in Deutschland gekauften Flaschen Wein stammen aus dem Discounter. Da dies nicht nur mit dem anhaltenden Koch-Boom zusammenhängt, sondern diese Weine tatsächlich auch getrunken werden, widmet sich weinverkostungen.de in einer kleinen Serie den Weinen von Aldi, Lidl und Plus. Sie spielen sonnst weder hier noch in anderen digitalen Weinmedien eine große Rolle. Daraus kann man folgern, dass die Weine aus dem Discounter zumeist anonym getrunken werden. Ob sich die Konsumenten dafür schämen oder ob es darüber normalerweise nicht viel Berichtenswertes gibt, ist ungewiss. Der durchschnittliche Verkaufspreis einer Flasche Wein liegt im Discounter bei ca. 2 Euro (zum Vergleich: Durchschnitt im Supermarkt ca. 3 Euro; der Fachhandelsdurchschnitt ist schwer zu beziffern, dürfte aber mindestens beim doppelten liegen).Weiterlesen »Weinprobe Discounter – born to schluck

Aldi wird teurer

Foto: Thomas GüntherDie Preise für Lebensmittel im Diskontbereich werden steigen. Den Anfang macht Aldi mit der Erhöhung der Preise bei ca. 50 Produkten. Dies berichtete die “Lebensmittelzeitung” gestern vorab. In Branchenkreisen wird damit gerechnet, dass viele Händler von Lebensmitteln nachziehen und insgesamt ca. 380 Produkte bei Aldi teurer werden. Dies würde ca. 50% des Standardsortiments betreffen. Es wird von einer Signalwirkung durch Aldi ausgegangen. Schon im Vorfeld hatte Aldi angekündigt, dass Produkte teurer werden würden und dies mit steigenden Rohstoff- und Energiepreisen begründet.Weiterlesen »Aldi wird teurer

Brüder Dr. Becker Riesling Classic

Foto: Thomas GüntherDie Weinrallye geht nun in die dritte Runde. Das Thema wurde diesmal von Matthias Metze gestellt. Und wie bereits vermutet, geht es um Biowein. Speziell Riesling soll es sein. Vor dem Kauf dieses Weines fragte ich mich, ob beide Brüder promoviert haben müssen, wenn man „Brüder Dr. Becker“ aufs Etikett schreiben darf. Da diese Bezeichnung wie die vielen önologische Geheimräte und Reichsgrafen aber in der Vergangenheit entstanden ist und die Erben lediglich bei der Betriebsbezeichnung geblieben sind (zudem sind viele Doktortitel eingeheiratet), vergas ich den Gedanken an eine Recherche dieser Fragestellung schnell. Vielmehr lenkte sich mein Blick auf die reichlichen Logos auf der Flasche, die wie Orden schimmern.Weiterlesen »Brüder Dr. Becker Riesling Classic

Journalisten lesen Blogs

Jedenfalls wird mein Blog intensiv von Journalisten besucht. Ich erinnere mich da immer an das Blog-bashing, wie es z.B. in der Süddeutschen Zeitung geläufig ist. Weder dort noch an die vielfältigen Auseinandersetzungen Blogs vs. Journalisten will ich jetzt anknüpfen. Die gibt es hier, hier und anderswo zur genüge. Nur will ich mal zwei IPs von heutigen Besuchern posten. Eins und Zwei. Als Webseitenbetreiber ist man ja gesetzlich gezwungen solche Informationen zu erheben und zu speichern. Und diese zeigen: Journalisten lesen Blogs. Da sei nun dahingestellt, ob diese Journalisten Blogs zur Recherche lesen, oder ob sie sich hier in ihrer Arbeitszeit quasi privat über Wein informieren. Bemerkenswert ist auch noch, dass es sich offensichtlich nicht um freie Journalisten handelt, da sie ja die Computer in der Redaktion benutzen.Weiterlesen »Journalisten lesen Blogs

CDU/CSU: Kritik an EU-Weinmarktreform

Die CDU/CSU Bundestagsfraktion traf sich gestern auf ihrem Weinbau-Kongress in Vogtsburg mit dem Titel „Deutscher Weinbau in Europa“. Im Zentrum stand die Reform der Weinmarktordnung durch die EU. Diese führt in vielen EU-Mitgliedstaaten und besonders in Deutschland zu enormen Auseinandersetzungen. Besonders die Vorschläge zur Weinmarktreform der EU-Kommission aus dem Juli dieses Jahres stoßen auf Kritik in der deutschen Weinwirtschaft. Bei dem Kongress der CDU/CSU Bundestagsfraktion kam man nun auch zu einem sehr allgemeinen und immer wieder richtigen Urteil. „Eine Reform ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Situation nachher besser ist als vorher“, heißt es in der Presseerklärung der Bundestagsfraktion. Und konkret: „die Kommissionsvorschläge gefährden die Marktchancen unserer Winzerinnen und Winzer“.Weiterlesen »CDU/CSU: Kritik an EU-Weinmarktreform