Eichelmann 2011: Die Weingüter des Jahres
Der Weinführer Eichelmann 2011 ist dieser Tage zum elften Mal erschienen. In der 1080 Seiten umfassenden Ausgabe werden 944 deutsche Weingüter und 9985 Weine vorgestellt und dabei nicht nur bewertet, sondern häufig auch beschrieben. Mit weiteren Bewertungen ausgesuchter Weine von vorausgegangenen Jahrgängen kommt der Eichelmann 2011 insgesamt auf 20.000 Weinbewertungen von Weinen aus Deutschland. Zudem werden die Weingüter des Jahres ausgezeichnet. Hierbei finden sich sehr bekannte Größen aus der deutschen Weinszene. Bei der Auswahl der prämierten Weingüter liegt das Augenmerk im Eichelmann 2011 auf der gesamten Kollektion des jeweiligen Weinguts und nicht auf einzelnen Spitzenweinen. Weiterlesen »Eichelmann 2011: Die Weingüter des Jahres
Es ist in den vergangenen Jahren etwas ruhiger um den Beaujolais Primeur geworden. Der Jahrgang 2010 scheint aber wieder deutlich zu den Vorjahren anzuziehen. So versuchen die Erzeuger aus dem Beaujolais durch einem neuen Schwerpunkt auf später im Jahr erscheinende Roseweine und ihre Spitzenweine aus den einzelnen Appellationen mit der
Die Weine des Weinguts Speicher-Schuth kommen optisch auffällig in einem hellen Türkis daher. Dies erinnert immer etwas an das nicht weit entfernte und deutlich bekanntere Weingut Robert Weil. Mit dem Sitz in Kiedrich hat Speicher-Schuth eine wohlklingende Heimat, bei der man an den Turmberg oder noch vielmehr an die noch etwas bedeutendere Erste Lage Gräfenberg denkt. Die Kiedricher Sandgrub, aus der der nun zur Verkostung stehende Riesling kommt, hat nicht ganz die Klasse dieser anderen beiden Lagen. Die recht große Sandgrub ist bei 124 Hektar nur mit 44 Hektar bestockt. Das Weingut Speicher-Schuth bewirtschaftet davon rund 4 Hektar. Die Lage Kiedricher Sandgrub besteht aus Lösslehmböden mit tiefgelegenen Tonschichten. Ihren Namen hat sie durch einen hohen Sandanteil erhalten, der für Bodendurchlässigkeit sorgt.
Gibt es wirklich Wein aus Münster? Man könnte nun an die ferne Nahe abschweifen. Da gibt es auch ein Münster. Gemeint ist aber Münster in Westfalen. Die Frage lässt sich mit nein, ja und dann doch überhaupt nicht beantworten. In Münster existiert natürlich kein Weinbau. Jedoch gehörte Münster seit 1368 der Hanse an. Und in der Hanse war der Rotspon verbreitet. Diesen gibt es immer noch in vielen Hansestädten. Der Münstersche Rotspon war ein Wein aus Bordeaux, der in Fässern in die Stadt geliefert wurde und erst dann gefüllt wurde. Nur dann durfte er den Namen dieser Stadt tragen.