Moscadello di Montalcino 2003 bis 2009
Zum Abschluss unserer Brunello-Probe gibt es nun die Bewertungen und Verkostungsnotizen aller in Montalcino präsentierten Moscadello. Eine solche Verkostung ist nicht ganz leicht durchzuführen. Wir haben jedoch die Weine mehrfach und an zwei verschiedenen Tagen hin und her probiert. Dabei wurde die Reihenfolge der Verkostung der Moscadello di Montalcino am zweiten Tag an die Erfahrungen des ersten Verkostungstages angepasst. Vor diesem Hintergrund können diese Notizen und Punktvergaben als sehr zuverlässig gesehen werden. Das Ergebnis der Bewertungen fällt dabei ebenso uneinheitlich aus, wie sich die geschmackliche Vielfalt beim Moscadello di Montalcino präsentierte. Die Jahrgänge von 2003 bis 2009 sollen die aktuelle Situation im Handel wiedergeben.Weiterlesen »Moscadello di Montalcino 2003 bis 2009
Heute geht es wieder einmal nach Süditalien. Dort gibt es neben den großen, bekannten und teuren Rotweinen aus Italien so einiges zu entdecken. Aglianico del Vulture zum Beispiel. Dies ist eine DOC in der die
Da es in den letzten Tagen wieder etwas wärmer geworden ist, kann man sich getrost den frischen Weißweinen zuwenden. Und so fiel die Wahl auf den Serra dei Leoni Verdicchio dei Castelli di Jasi Classico aus den noch sehr jungen Jahrgang 2009. Verdicchio dei Castelli di Jasi ist eine DOC in Marken. Wie der Name schon sagt, basieren die Weine dort auf der weißen Rebsorte Verdicchio, wobei auch bis zu 15% anderer Rebsorten verwendet werden dürfen, was bei diesem Wein jedoch nicht der Fall ist. Die Weine sind meist frisch und jung zu trinken.
Nach den
Das Weingut von Albert Gesellmann gehört zu einen der Top-Weinerzeuger aus Deutschkreutz im Weinbaugebiet Mittelburgenland. Auf 90% der ca. 28 bewirtschafteten Hektar werden rote Rebsorten angebaut. Im aktuellen Fallstaff Weinguide hat das Weingut Gesellmann als eins von drei Betrieben aus dem Mittelburgenland 4 Sterne bekommen. Die höchste Kategorie der 5 Sterne wurde für dieses Gebiet jedoch nicht vergeben.
Das in Spanien gelegene Anbaugebiet Ribera del Duero wird wegen seiner konzentrierten Weine geschätzt. Von der Farbe her entspricht dem auch der Valdehermoso aus 2008. Im Glas zeigt er sich in einem dunklen Rubinrot. In der Nase sind bei diesem relativ jungen Rotwein aus Ribera del Duoro florale Noten mit Veilchen im Zentrum. Im Hintergrund ist eine leichte Würze zu riechen. Am Gaumen wirkt der Valdehermoso 2008 recht schwach. Nichts von der Kompexität und Kraft, die ich bei einem Ribera del Duero erwarte. Die Säure ist auf der Zunge prickeld frisch und erweckt sogar den Eindruck einer Teiloxidation. Der Nachhall ist kurz und schmerzlos. Der Händler des Valdehermoso 2008 preist ihn als “Spitzenwein der Kellerei Valderiz, die international für ihre Weine vielfach ausgezeichnet wurde”. Aha, der Joven als Spitzenwein. Spätestens hier hätte ich schon skeptisch sein sollen.